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Das grosse Aufräumen Nach Unwetter gingen Hunderte Notrufe ein

  • Nach den heftigen Gewittern vom Sonntag sind in den Regionen die Aufräumarbeiten im Gang.
  • Bei den Kantonspolizeien waren am Sonntag Hunderte Notrufe eingegangen.
  • Eine Person wurde bei den Aufräumarbeiten leicht verletzt.

Aufgrund der Gewitter mit Hagel und Sturmböen waren in der Schweiz am Sonntag Polizei- und Rettungsdienste im Einsatz. Beschädigte Strassen und Bahngleise sowie überflutete Keller waren die Hauptgründe der eingegangenen Notrufe. Die Aufräumarbeiten sind schweizweit im Gang.

300 Notrufe in Luzern

Bei der Luzerner Polizei sind Hunderte Notrufe wegen überfluteter Strassen, Wasser in Garagen und Kellern, unzähliger Erdrutsche und umgestürzter Bäume eingegangen. Ausserdem standen 682 Feuerwehrleute von 23 Feuerwehren im Einsatz. In Root verletzte sich eine Person bei Aufräumarbeiten leicht. Sie wurde laut Luzerner Polizei mit dem Rettungsdienst ins Spital gefahren.

Im Kanton Luzern waren die Gemeinden Werthenstein, Wolhusen, Ruswil, Neuenkirch sowie mehrere Gemeinden im Rontal und die Stadt Luzern vom Gewitter am stärksten betroffen.

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Korrespondent Holzgang: «Bei diesem Unwetter war der Schaden vergleichsweise minim»
Aus Tagesschau vom 26.07.2021.
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Vorübergehend mussten mehrere Strassenabschnitte gesperrt werden. Inzwischen konnte ein grosser Teil wieder geöffnet werden, schreibt die Polizei weiter.

Der öffentliche Verkehr ist jedoch weiterhin stark eingeschränkt. So ist die Bahnstrecke zwischen Luzern und Langnau im Emmental (BE) aufgrund eines Erdrutsches weiterhin unterbrochen. In der Zwischenzeit fahren Bahnersatzbusse zwischen Wolhusen und Entlebuch. Nach Angaben der SBB ist noch unklar, wie lange der Unterbruch dauern wird.

Ein verletzter Autofahrer im Kanton Uri

Am Sonntagabend ist ein Automobilist in Hospental UR aufgrund des starken Regens verunfallt. Laut Kantonspolizei Uri war der Lenker in Richtung Andermatt UR unterwegs, als er wegen der starken Niederschläge leicht abbremste und ins Schleudern geriet.

Während der Lenker unverletzt blieb, musste die Beifahrerin ins Spital gebracht werden.

Notrufe in Rekordzeit im Kanton Schwyz

Am Sonntagnachmittag gingen allein im Kanton Schwyz zwischen 12:30 Uhr und 14:45 Uhr rund 200 Notrufe ein. Gründe dafür waren Wassereinbrüche in Keller, über die Ufer getretene Bäche sowie überschwemmte oder blockierte Strassen.

Die Feuerwehren standen unter anderem in Galgenen im Einsatz. Auch der Strassenunterhaltsdienst war in Hochtouren im Einsatz, wie die Kantonspolizei Schwyz mitteilte.

Stundenlange Feuerwehreinsätze in Basel-Landschaft

Laut Polizei Basel-Landschaft gingen am Sonntagabend aufgrund des heftigen Gewitters mit Starkregen rund 90 Notrufe ein. Diese führten zu unzähligen Feuerwehreinsätzen der örtlichen Feuerwehrorganisationen.

Der Regen führte dazu, dass das Wasser in Keller und Sockelgeschosse von Liegenschaften eindrang und Strassen überflutete. Hauptsächlich waren die Gemeinden Liestal, Frenkendorf, Arisdorf, Pratteln, Muttenz und Münchenstein betroffen.

Rega rettet zwei Spaziergänger in Zürich

Am Sonntagnachmittag hat die Rega bei Sihlmatt ZH zwei Spaziergänger aus der Sihl gerettet. Die beiden Personen machten eine Pause am Ufer und wurden innert kürzester Zeit von Wasser umspült.

Denn der starke Regen vom Sonntag führte dazu, dass der Pegel der Sihl unerwartet schnell anstieg.

Weiteres Badeverbot in Limmat und Sihl

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Weil die Böden noch durchnässt sind, können die Pegelstände der Flüsse nach starkem Regen schnell ansteigen. Aufgrund dessen bleibt das Baden und Bööteln in der Limmat und Sihl weiterhin verboten. Die Lage soll am Mittwoch neu beurteilt werden, teilte die Kantonspolizei Zürich am Montag mit.

Weitere Gewitter in Aussicht

Die Grenze zwischen kühlerer Luft im Nordwesten Europas und heisser Mittelmeerluft bleibt laut SRF Meteo genau über der Schweiz liegen. Entlang dieser Luftmassengrenze ist die Luft feucht und gewitteranfällig, sodass am Nachmittag stellenweise wieder mit kräftigen Regengüssen und Gewittern gerechnet werden muss.

Trotz unbeständigem Wetter liegen die Temperaturen bei schwülwarmen 22 bis 25 Grad.

Tagesschau, 25.07.2021, 19:30 Uhr;

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Sascha Ehring  (MountainmanSG)
    Hier im Rheintal geht es jetzt erst richtig los, hoffen wir das Beste.
  • Kommentar von Ueli von Känel  (uvk)
    Den Leuten,die hier und anderswo an der grossen „Ufruumete“ beteiligt sind, sei herzlich gedankt. Das ist bewundernswert. Hoffentlich aber setzt jetzt ein schrittweises und grosses Umdenken in der Bevölkerung ein bezüglich Reduktion der Klimaerwärmung. Deutlich schlägt die Natur zurück;ich glaube Warnungen sind genug da, dass wir,vor allem die Industrialisierten,handeln müssen. Weg vom Denken,das z.B.die Ablehnung des CO2-Gesetzes mitverursacht hat (eine der Ausreden: Abzocken der Bevölkerung).
    1. Antwort von Marlies Artho  (marlies artho)
      U.v.K. habe gelesen von Jahrhundert Ereignissen? Ziemlich genau vor 100 Jahren gab es auch solche Unwetter, nur war damals die Bevölkerungsdichte nicht so gross. Durch den verbrauch von Ressourcen in allen Bereichen, da mehr Menschen auch mehr Lebensraum benötigen, werden für Infrastrukturen viel Böden versiegelt, Gebäude für Wohnungen hergestellt, da Wasser-, Energieverbrauch usw. benötigt wird. Das Co 2 Gesetz wurde abgelehnt, jedoch gehandelt wird immer mehr, da man erkennt was zu tun ist.
    2. Antwort von Ueli von Känel  (uvk)
      Frau Artho: Da gebe ich Ihnen voll recht. Was da verbetoniert wird, ist unverantwortlich. Das schnelle Geld wird gemacht, Langzeitfolgen sollen andere tragen. Wir sind in vielen Teilen eine Gesellschaft voller Masslosigkeit und einer erschreckender Profanisierung, zu verweltlicht, ohne uns besser bewusst zu sein, dass unser Leben begrenzt ist und dass Nachkommen auch noch Brauchbares von Erde sollten brauchen können. Allzu viele verdrängen ihre Endlichkeit und saugen die Erde unso mehr aus.