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Voll in Fahrt: Untersuchung erst mit 75 Jahren
Aus Tagesschau vom 30.12.2018.
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Das ist 2019 neu Fahrtauglichkeitstest erst ab 75

Ab 2019 müssen sich erst 75-Jährige auf ihre Fahrtüchtigkeit überprüfen lassen. Bisher lag diese Limite bei 70 Jahren.

Für die einen ist es eine unnötige Schikane, für die anderen ein wichtiger Beitrag zur Verkehrssicherheit: Bisher mussten sich über 70-Jährige alle zwei Jahre bei ihrem Hausarzt auf ihre Fahrtauglichkeit testen lassen. Ab dem neuen Jahr wird die Alterslimite von 70 auf 75 Jahre erhöht.

Die Änderung geht auf eine parlamentarische Initiative des Aargauer SVP-Nationalrates Maximilian Reimann zurück, die das Parlament im Sommer 2017 mit grossem Mehr gutgeheissen hat. Reimann verwies in seiner Begründung auf die rechtliche Situation in Deutschland, Frankreich oder Österreich. In diesen Ländern gibt es keine obligatorische Untersuchung für Senioren. Die Senioren in der Schweiz würden sich dadurch diskriminiert fühlen, argumentierte Reimann.

Der TCS hat das Vorhaben von Maximilian Reimann von Anfang an unterstützt. «Die Menschen sind heute fitter und gesünder im Alter, und es besteht kein signifikant grösseres Unfallrisiko für Senioren bis 75 Jahre», sagt dazu TCS-Zentralpräsident Peter Götschi.

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TCS unterstützt Erhöhung der Alterslimite
Aus News-Clip vom 20.12.2018.
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Zusätzliche Gefahr?

Die Strassenopfer-Vereinigung RoadCross beurteilt die Erhöhung der Alterslimite kritischer. «70-Jährige sind zwar gute und routinierte Verkehrsteilnehmer. Trotzdem mussten im vergangenen Jahr rund 1200 70- bis 74-Jährige ihren Führerausweis aufgrund von Fahruntauglichkeit abgeben. Diese Personen werden in Zukunft fünf Jahre länger im Verkehr sein und eine zusätzliche Gefahr darstellen.»

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RoadCross sieht Erhöhung der Alterslimite kritischer
Aus News-Clip vom 20.12.2018.
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Der TCS appelliert derweil an die Eigenverantwortung der Seniorinnen und Senioren. Er bietet spezifische Fahrkurse an, die ältere Automobilisten für die Gefahren des Strassenverkehrs sensibilisieren sollen.

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44 Kommentare

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  • Kommentar von Robi Mühlebach  (Verito)
    Buchstäblich „fahrlässig“ dieser Entscheid.
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  • Kommentar von Urs Heim  (Ursus)
    Diese Gesetzesänderung folgt der heutigen Realität, dass Rentner deutlich älter und dabei auch vitaler sind-das ist positiv, nicht nur für die Betroffenen. Diese Änderung sollte aber nicht darüber hinwegtäuschen das es sich trotz alledem um Menschen im vortgeschrittenen Alter handelt, mit der gegebenen langsameren Reaktion im Straßenverkehr, die respektiert werden muss.
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  • Kommentar von U. Erni  (max4)
    Diabetiker sollten nur noch Automaten fahren. Von wegen Pedal verwechselt. Mit den nahezu gefühlslosen Füssen spürt der Fahrer die Pedalen kaum noch und weiss so immer weniger an welchem Pedal seine Füsse sind. Dies hat mit Alter 75 allerdings nur am Rande etwas zu tun.
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