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In Ungarn protestieren die Menschen gegen Gesundheitsreformen
Aus Tagesschau vom 31.07.2021.
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Das Neueste zur Coronakrise Absehbar keine Lockdowns mehr in den USA

  • Für eine Einreise nach Deutschland müssen ab sofort alle ab 12 Jahren den Nachweis einer Impfung oder einer Genesung oder ein negatives Testergebnis vorweisen.
  • Das BAG meldete am Freitag 800 Neuinfektionen. Damit liegt der 7-Tage-Schnitt bei 706. Das sind 8 Prozent mehr als in der Vorwoche. 174 Personen werden wegen Covid-19 in einem Spital behandelt (+29 Prozent zur Vorwoche).
  • In unseren Grafiken zu den Impfungen und den Fallzahlen in der Schweiz, zur Belegung der Intensivstationen in der Schweiz und den Fallzahlen weltweit können Sie sich über die Entwicklung der Pandemie informieren.

Der Ticker ist abgeschlossen

  • 5:29

    Impfbereitschaft in den USA steigt wieder

    Angesichts der landesweit rasch steigenden Zahl neuer Corona-Infektionen haben sich in den USA zuletzt wieder deutlich mehr Menschen impfen lassen. Die Impfkampagne war seit Juni ins Stocken geraten. Zuletzt wurde nur noch rund eine halbe Million Spritzen pro Tag verabreicht.

    Nun lassen sich allerdings wieder deutlich mehr Personen impfen. Das meldete ein leitender Beamter des Weissen Hauses auf Twitter. So seien am Sonntag 816'000 Impfungen verabreicht worden. Am Samstag seien es über 712'000 Dosen gewesen, ein Anstieg um 77 Prozent im Vergleich zur Vorwoche. Am Freitag habe es ein Plus von 43 Prozent gegeben. Im April waren täglich noch gut drei Millionen Dosen verabreicht worden

  • 3:54

    Florida verzeichnet Rekord bei den Hospitalisierungen

    Der US-Bundesstaat Florida verzeichnete am Sonntag einen neuen Rekord bei den Hospitalisierungen. Der Bundesstaat im Süden der USA zählte laut einer Behördenmeldung 10'207 hospitalisierte Personen und übertraf damit den bisherigen Rekord vom 23. Juni 2020, also vor der Entwicklung von Covid-Impfstoffen.

    Florida verfügt derzeit landesweit über die höchste Hospitalisierungsrate. Krankenhäuser berichten laut der Nachrichtenagentur AP, dass sie Notfallpatienten auf den Gängen unterbringen müssten.

    Die hohe Hospitalisierungsrate sei neben der hochansteckenden Delta-Variante auf die verfrühte Aufhebung sämtlicher Corona-Massnahmen durch Ron DeSantis zurückzuführen, den republikanischen Gouverneur Floridas, wie ein Epidemiologe der University of South Florida gegenüber AP erklärte.

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    Aus dem Archiv: Florida beendet sämtliche Corona-Massnahmen
    Aus 10 vor 10 vom 05.05.2021.
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  • 23:17

    Tunesien will das Steuer herumreissen

    Tunesien hat 1.5 Millionen von Italien bereitgestellte Impfstoffdosen erhalten. Präsident Kais Saied, der am Sonntag die Macht übernommen und das Parlament suspendiert hatte, begrüsste die Lieferung persönlich. Dabei kritisierte den Umgang der früheren Regierung mit der Covid-19-Epidemie scharf: «Es ist mehr als ein Jahr vergangen, es finden Treffen statt, aber jeden Tag werden Hunderte ins Spital eingeliefert und sterben, zusätzlich zur Ausbreitung von Infektionen.»

    Wegen der Delta-Variante und dem Mangel an medizinischem Sauerstoff befindet sich Tunesien in einer kritischen Situation. Das Land hat eine der höchsten Sterblichkeitsraten der Welt. Um eine Gesundheitskatastrophe zu vermeiden, sind in den letzten Wochen Impfstoffe aus der ganzen Welt eingegangen. Am Freitag erhielt Tunis eine Million Dosen Impfstoff von Moderna, die von den USA Staaten gespendet wurden.

  • 22:20

    Coronakrise prägt auch den 1. August 2021

    Die 1.-August-Feiern haben dieses Jahr im kleinen Rahmen stattgefunden - zum zweiten Mal waren sie von der Pandemie geprägt. Bundespräsident Guy Parmelin sagte, das Auf und Ab der Pandemie hindere die Schweiz an einem gelassenen Blick in die Zukunft. Gesundheitsminister Alain Berset zeigte sich zuversichtlich, dass trotz hitziger Debatten und viel Leid die Gesellschaft gestärkt aus der Coronakrise hervorgehe. Verkehrsministerin Simonetta Sommaruga betonte die Bedeutung einer verlässlichen Grundversorgung für den Zusammenhalt des Landes. Bundesrätin Karin Keller-Sutter betonte die Vielfalt des Landes. Statt Gräben zu kultivieren, müssten Blockaden überwunden werden, um neue Wege zu finden. Aussenminister Ignazio Cassis richtete sich von Bangkok aus an die Auslandschweizer in Asien und versprach Unterstützung bei den Impfkampagnen in Südostasien.

    Aussenminister Cassis bei einer Videokonferenz mit Auslandschweizern in Thailand
    Legende: Aussenminister Ignazio Cassis in Bangkok bei einer Videokonferenz mit Auslandschweizern in Thailand. Twitter @ignaziocassis
  • 21:22

    Tanzen in Tschechien wieder erlaubt

    In Tschechien sind am Sonntag weitere Corona-Lockerungen in Kraft getreten. Wer geimpft, getestet oder genesen ist, darf in den schon länger wieder geöffneten Diskotheken nun auch wieder auf die Tanzfläche. Bislang war Tanzen wegen des Infektionsrisikos verboten.

    Badegäste dürfen wieder Schwimmbäder unbeschränkt besuchen. An Sport- und Kulturveranstaltungen dürfen bis 7000 Personen im Freien und 3000 in Innenräumen teilnehmen, wenn alle ein Covid-Zertifikat haben. Die Lockerungen sind möglich geworden, weil sich die Lage in Tschechien stabilisiert hat.

  • 19:52

    Anstieg der Neuinfektionen in Tokio

    In Tokio liegt die Zahl der Corona-Neuinfektionen am fünften Tag in Folge über 3000 Fällen. Am Sonntag wurden 3058 Neuinfektionen erfasst. Die Gouverneure von Tokio sowie anderen betroffenen Präfekturen wollen die Regierung nun auffordern, härtere Massnahmen zu prüfen. Einen Lockdown hat Japan bisher nicht verhängt. Stattdessen gilt Ende August ein Notstand, der aber nur lockere Massnahmen vorsieht.

    Kritiker verweisen darauf, dass die wenig verbindlichen Aufforderungen nicht mehr greifen. Die Gesellschaft müsse wieder ein «gemeinsames Krisenbewusstsein entwickeln», um einen Zusammenbruch des Gesundheitssystems zu verhindern, forderte der Mediziner Omi Shigeru, der wichtigste Corona-Berater der Regierung.

    Tokios Gouverneurin Yuriko Koike rief die Bürger auf, trotz der Sommerferien zu Hause zu bleiben. Sie bekräftigte gleichzeitig, die streng vom Volk abgeschirmten Olympischen Spiele fortzusetzen. Nach einem sehr späten Beginn der Impfungen sind bisher erst rund 27 Prozent der japanischen Bevölkerung durchgeimpft.

  • 18:38

    Corona-Unterstützung in Asien durch die Schweiz

    In einer virtuellen 1. August-Ansprache hat sich Aussenminister Ignazio Cassis von Bangkok aus an die Auslandschweizer in Thailand gewandt. Seine aktuelle Reise führe ihn in Länder mit unsicherer Covid-19-Situation. Er versicherte dem thailändischen Volk die Solidarität der Schweiz im Kampf gegen die Pandemie. Dafür habe die Humanitäre Hilfe des Bundes bereits 100 Beatmungsgeräte und über eine Million Antigentests nach Bangkok gesandt.

    Im Rahmen der Covax-Initiative übergab die Schweiz vier Millionen Impfdosen, die auch für Auslandschweizer vorgesehen sind, und sich in Kambodscha und Laos impfen lassen können. In der Entwicklungszusammenarbeit engagiert sich die Schweiz für Fabrikarbeiterfamilien in Kambodscha, die im Lockdown ihr Einkommen verloren hatten. In Laos finden Arbeitsmigrantinnen und -migranten in Quarantänelagern Hilfe.

  • 17:35

    Youtube sperrt Videos von Sky News Australia

    Das Videoportal Youtube hat den Sender Sky News Australia wegen dessen Corona-Berichterstattung seit Donnerstag für eine Woche gesperrt. Youtube bestätigte den Vorwurf an den Sender, falsch über die Pandemie informiert zu haben. Die Plattform habe klare Grundsätze, um die Verbreitung von Fehlinformationen zu verhindern, hiess es in einer Stellungnahme.

    Laut der britischen Zeitung «The Guardian» hatte Sky News Australia zahlreiche Videos gepostet, die die Existenz von Covid-19 leugneten oder dazu ermunterten, dagegen das Malaria-Mittel Hydroxychloroquin oder das Anti-Wurmmittel Ivermectin einzunehmen.

    Sky News Australia bewertete die Sperrung als einen «Anschlag auf die Gedankenfreiheit». Man sei suspendiert worden, weil die Meinungen nicht mit denen von Youtube übereinstimmen, hiess es auf der Website des Senders. Unter den Videos, die als «unangemessen» beurteilt wurden, seien auch Debatten über Schutzmasken oder Lockdowns.

  • 16:31

    Pfizer und Moderna erhöhen Preise für EU

    Die Corona-Impfstoffhersteller Pfizer und Moderna in den jüngsten Lieferverträgen für die Europäische Union die Preise für ihre Impfstoffe angehoben. Wie die «Financial Times» unter Berufung auf Vertragsunterlagen berichtet, kostet eine Dosis des Vakzins von Pfizer/Biontech neu 19.50 Euro statt wie bisher 15.50 Euro. Der Impfstoff von Moderna kostet pro Dosis nun 25.50 Dollar statt wie bisher 22.55 Dollar. Der neue Preis von Moderna liege aber unter dem ursprünglich vereinbarten Betrag von 28.50 Dollar, weil das Auftragsvolumen gestiegen sei. Von beiden Unternehmen waren keine Stellungnahmen zu erhalten.

  • 15:49

    Absehbar keine Lockdowns in den USA

    Anthony Fauci, der medizinische Berater des US-Präsidenten, erwartet nicht, dass es in den USA trotz des wachsenden Risikos von Infektionen durch die Delta-Variante erneut zu Abriegelungen kommen wird. «Ich glaube nicht, dass wir wieder durch Lockdowns gehen müssen», sagte Fauci, Direktor des Nationalen Instituts für Allergie und Infektionskrankheiten (NIAID), dem Sender ABC.

    «Ich denke, wir haben einen genügend hohen Prozentsatz von Menschen im Land – nicht genug, um einen neuen Corona-Ausbruch zu unterdrücken – aber ich glaube genug, um nicht in die Situation zu kommen, in der wir im letzten Winter standen.»

    Fauci warnte aber, dass «die Dinge noch schlimmer werden», wenn sich die Delta-Variante weiter verbreiten wird: «Wir haben 100 Millionen Menschen in diesem Land, die geimpft werden könnten, aber nicht geimpft sind.»

    Anthony Fauci bei der Anhörung
    Legende: Anthony Fauci bei einer Anhörung vor einer Senats-Kommission. Keystone
  • 15:23

    Ausschreitungen bei Demonstrationen in Berlin

    In Berlin haben sich mehrere hundert Personen versammelt, die gegen die Corona-Massnahmen und die Impfkampagne in Deutschland demonstriert haben. Nach Polizeiangaben wurden bei den nicht bewilligten Versammlungen auch Einsatzkräfte angegriffen. Zudem wurden Absperrungen ignoriert und teilweise überrannt, twittert die Polizei Berlin. Videos in sozialen Medien zeigen heftige Auseinandersetzungen. Die Polizei setzte Reizgas ein. Rund 500 Personen aus der wurden festgenommen.

    Beamte kündigen mit Lautsprecherwagen den Einsatz von Wasserwerfern an, falls sich die Teilnehmenden nicht verteilen. Rund 1700 Polizisten stehen im Einsatz. Die angemeldeten Demonstrationen der Querdenker-Bewegung gegen die Corona-Politik waren verboten worden.

  • 14:51

    Millionen Australier nach Delta-Ausbruch in Lockdown

    Drei Millionen Menschen in der australischen Stadt Brisbane, der Hauptstadt des Bundesstaates Queensland, verbringen ihr Wochenende in einem strengen Lockdown. Auch in der Fünf-Millionen-Stadt Sydney haben die Einwohner bereits fünf Wochen Lockdown hinter sich und müssen noch mindestens bis zum 28. August zu Hause bleiben.

    Australien versucht damit, Ausbrüche der hochansteckenden Delta-Variante einzudämmen. Das Land kommt bei den Impfungen nur sehr langsam voran. Erst 18 Prozent der Erwachsenen sind vollständig geimpft.

  • 13:51

    Tessin will, dass Gesundheitseinrichtungen Impfquote publizieren

    Eine Impfpflicht für das Gesundheitspersonal gibt es nicht – und soll es auch nicht geben. Gesundheitsminister Alain Berset wünscht sich jedoch regelmässige Tests für ungeimpfte Pflegefachkräfte. Der Kanton Tessin erhöht jetzt den Druck auf das Gesundheitspersonal: Er fordert Spitäler und Praxen auf, die Impfquote ihrer Angestellten zu publizieren.

    Video
    Tessin will wissen, wie hoch Impfquote bei Gesundheitspersonal ist
    Aus Tagesschau vom 01.08.2021.
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  • 13:07

    In Italien sind 60 Prozent der erwachsenen Bevölkerung geimpft

    Italien hat in seiner Impfkampagne gegen das Coronavirus ein Etappenziel erreicht. Mit 32,4 Millionen Menschen seien 60 Prozent der Bevölkerung über 12 Jahren vollständig geimpft, teilte der ausserordentliche Kommissar für den Corona-Notfall, Francesco Figliuolo mit. Bis Ende September wolle Italien die Marke von 80 Prozent und damit ihm zufolge eine Herdenimmunität erreicht haben.

    Am Wochenende demonstrierten in Italien wieder Tausende Menschen gegen die geplanten Corona-Massnahmen. Die Regierung hatte diese wegen der steigenden Fallzahlen beschlossen. Ab dem 6. August müssen Menschen, die etwa innen im Restaurant essen oder ins Museum wollen, einen Nachweis über mindestens eine Corona-Impfung, die Genesung von der Krankheit oder einen negativen Corona-Test vorlegen.

  • 12:11

    Dänemark lockert gewisse Massnahmen

    Trotz vergleichsweiser hoher Infektionszahlen hat Dänemark am Sonntag mehrere Corona-Regeln gelockert. So gibt es etwa in öffentlichen Verkehrsmitteln keine Kapazitätsgrenzen mehr. Die Pflicht zu zwei Tests pro Woche für Schüler und Studenten wird in eine Empfehlung geändert. Veranstaltungsorte wie Theater und Kinos mit weniger als 500 Zuschauern sowie Museen, Vergnügungsparks und Zoos müssen keinen Impfnachweis oder Test mehr für den Eintritt verlangen.

    Auch in Sportstätten ist kein Nachweis mehr nötig, in Fitnessstudios sind allerdings zufällige Kontrollen möglich. Bei Fussballspielen dürfen wieder Auswärtsfans ins Stadion kommen.

  • 11:32

    Wieder mehr schwere Covid-Verläufe in Israel

    Die Zahl der Corona-Schwerkranken in Israel hat erstmals seit April wieder die 200er-Marke überschritten. Von insgesamt 362 Patienten, die im Krankenhaus behandelt werden, seien 212 schwer erkrankt, teilte das Gesundheitsministerium mit. 37 müssen künstlich beatmet werden. Auf dem Höhepunkt der Pandemie in Israel im Januar hatte die Zahl der Schwerkranken bei etwa 1200 gelegen.

    Angesichts steigender Infektionszahlen hat Israel als erstes Land damit begonnen, Menschen über 60 Jahren eine dritte Impfdosis gegen das Coronavirus zu geben. Ein Expertenteam hatte eine solche Auffrischungsimpfung mit dem Biontech-Pfizer-Präparat empfohlen, obwohl es noch keine entsprechende Vorgabe der Arzneimittelbehörde FDA gibt.

    Fast 58 Prozent der 9,3 Millionen Israelis sind vollständig geimpft. Von den Menschen über 50 Jahren sind es sogar 88 Prozent. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums hat die Effektivität des in Israel verwendeten Biontech/Pfizer-Impfstoffs seit Anfang Juni aber deutlich nachgelassen. Die Zahl der innerhalb eines Tages gemeldeten Corona-Neuinfektionen liegt seit sechs Tagen in Folge bei mehr als 2000.

    Frau verpasst man Spritze.
    Legende: Ein 91-Jähriger lässt sich in Tel Aviv mit einer dritten Impfdosis gegen Covid-19 versehen. Reuters
  • 10:18

    Bündner Hotellerie-Chef sieht Impfung als «Eintrittsticket für Hotels»

    Dank strengen Regeln und mit Zertifikaten hofft der Schweizer Tourismus, den Aufschwung zu schaffen. Weil die Impfung eine wichtige Voraussetzung für die Normalisierung ist, setzt sich der Geschäftsführer von HotellerieSuisse Graubünden, Jürg Domenig, für eine möglichst hohe Impfquote bei Gästen und Angestellten ein. Die Impfung sei der Weg für sichere Ferien und gesunde Betriebe, sagte Domenig gegenüber der «SonntagsZeitung». Derzeit sei der Aufwand in den Hotels zum Schutz vor dem Coronavirus noch hoch. Mittelfristig sei die Impfung deshalb das Eintrittsticket für Hotels.

  • 9:01

    Dank Impfstoff-Erfolg: Biontech wächst rasant

    Der deutsche Corona-Impfstoff-Hersteller Biontech expandiert. Für die kommenden Monate sei ein umfangreicher Stellenaufbau geplant, erklärte das Unternehmen laut einem Bericht der deutschen Zeitung «Welt am Sonntag». 500 neue Stellen quer durch alle Abteilungen seien derzeit ausgeschrieben.

    Vor der Pandemie beschäftigte Biontech gut 1300 Mitarbeiter. Das Unternehmen arbeitete in erster Linie an neuen Therapiemöglichkeiten gegen Krebserkrankungen.

    Gemeinsam mit dem US-Konzern Pfizer entwickelte Biontech dann im vergangenen Jahr den ersten in vielen Ländern – darunter der Schweiz – zugelassen Impfstoff gegen das Coronavirus. Dafür verwendete das Unternehmen die neuartige mRNA-Technologie, die auch bei der Entwicklung von Krebsimmuntherapien zum Einsatz kommt. In den vergangenen anderthalb Jahren stieg die Zahl der Biontech-Mitarbeiter bereits auf rund 2000.

  • 5:22

    USA: Millionen Mieter von Zwangsräumung bedroht

    In den USA ist per 1. August eine Regelung ausgelaufen, dass Mieter in der Corona-Pandemie bei Zahlungsrückstand nicht aus ihren Wohnungen geworfen werden dürfen. Somit sind nun Millionen Mieter von Zwangsräumungen bedroht. Ein Vorschlag, das Verbot bis zum 18. Oktober zu verlängern, war zuletzt im Kongress gescheitert.

    Das Weisse Haus hat deutlich gemacht, den Schutz nicht einseitig zu verlängern, weil es dazu keine rechtliche Befugnis habe. Einer Studie des Aspen Institute zufolge sind derzeit mehr als 15 Millionen Menschen in 6,5 Millionen US-Haushalten mit ihren Mietzahlungen im Rückstand. Sie schulden den Vermietern der Studie zufolge zusammen mehr als 20 Milliarden Dollar.

    Vermieterverbände lehnen eine Verlängerung ab. Einige Vermieter hatten zuletzt Mühe, ohne Mieteinnahmen ihre Hypotheken-, Steuer- und Versicherungszahlungen zu begleichen.

    Polizisten lassen eine Tür für eine Zwangsräumung aufsperren.
    Legende: Seit dem 1. August sind Zwangsräumungen in den USA wieder möglich. Keystone
  • 2:00

    Neue Bestimmungen bei Einreise nach Deutschland

    Bei der Einreise nach Deutschland gelten seit Mitternacht neue Bestimmungen. Damit soll eine weitere Ausbreitung des Coronavirus zum Ende der Sommerferien verhindert werden. Alle Menschen ab zwölf Jahren müssen bei der Einreise nachweisen können, dass bei ihnen das Übertragungsrisiko verringert ist – mit dem Nachweis einer Impfung, einem Nachweis als Genesener oder einem negativen Testergebnis.

    Eine solche Vorgabe gab es bisher schon für alle Flugpassagiere. Jetzt gilt sie für alle Verkehrsmittel, also auch bei Einreisen per Auto oder Bahn. Es gibt aber Ausnahmen, unter anderem für Grenzgänger.

    Bei einem Aufenthalt in Gebieten mit neuen, besorgniserregenden Virusvarianten ist ein Testnachweis Pflicht. Nachweise als Genesener oder Geimpfter reichen in diesem Fall nicht. Alles, was sie über Reisen nach Deutschland wissen müssen, finden sie auch hier.

    Audio
    Aus dem Archiv: Deutschland verschärft Einreise-Regeln
    00:54 min, aus Info 3 vom 30.07.2021.
    abspielen. Laufzeit 00:54 Minuten.

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Tagesschau, 28.07.2021, 19:30 Uhr;

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923 Kommentare

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  • Kommentar von Konrad Pfister  (Konrad Pfister)
    Fauci: Prozentsatz von Menschen im Land... welche Organismen zählen sonst noch mit?
  • Kommentar von Tobias Flückiger  (Töbu)
    "Aber die eigene Freiheit ende dort, wo die Freiheit der anderen beginne."

    Würde in diesem Fall bedingen, dass alle nur dann frei leben können, wenn so und so viele geimpft sind, oder der Rest sich dauernd testen lässt. Kein Mensch kann das behaupten.
    1. Antwort von Esther Jordi  (ejejej)
      Immanuel Kant hat nichts behauptet. Er hat in seinen Schriften stets dazu aufgerufen, Verantwortung für sein eigenes Handeln zu übernehmen.
    2. Antwort von Tobias Flückiger  (Töbu)
      "Es ist von der grössten Wichtigkeit in allen moralischen Beurteilungen, auf das subjektive Prinzip aller Maximen mit der äussersten Genauigkeit Acht zu haben, damit alle Moralität der Handlungen in der Notwendigkeit derselben aus Pflicht und aus Achtung fürs Gesetz, nicht aus Liebe und Zuneigung zu dem, was die Handlungen hervorbringen sollen, gesetzt werde." KpV

      Nach Kant ist Helfen weite Pflicht: zu helfen, so gut und wie man kann. Die Mittel und das Mass kann einem niemand vorschreiben.
  • Kommentar von Tobias Flückiger  (Töbu)
    Während des letzten Sommers bin ich häufiger in Restaurants gegangen, damit sie die Verluste wegen der Corona-Massnahmen ein bisschen wettmachen können. Dieses Jahr kam ich nicht mehr so dazu. Einerseits hat mich das schlechte Wetter von Ausflügen abgehalten, andererseits haben die Massnahmen auch mich allmählich etwas zermürbt und ermüdet, sodass ich an den Lockerungen, unter den gegebenen Umständen, keine rechte Freude mehr habe. Hoffentlich verdienen jetzt die Restaurants an den Geimpften.
    1. Antwort von Franziska Wagner  (Cesca)
      Habe ich etwas verpasst? Ein Restaurantbesuch steht jeder und jedem offen - ich auf alle Fälle gehe wieder regelmässig hin, etwas was ich letzten Sommer eher selten getan habe. Die Registrierung mit dem QR-Scanner ist nun wirklich ein Klacks und m. E. alles andere als einschränkend. Ich habe unter den gegebenen Umständen an den Lockerungen echte Freude.
    2. Antwort von Tobias Flückiger  (Töbu)
      Auch bin ich, wie vermutlich manche schon vermutet haben, psychisch wohl nicht ganz stabil. Corona hat mich dergestalt aus dem gesellschaftlichen Leben gerissen, dass mir, was andere aus Überzeugung mitgemacht haben, sozusagen zugestossen ist. Je länger dieses Drama dauert, desto schwerer fällt es mir zurückzufinden. Da ich keine eigenen Prinzipien habe, ausser das zu tun, was ich für richtig halte, habe ich nichts Besseres verdient. Mich kratzt es nicht, nur für die Jugend tut es mir noch leid.
    3. Antwort von Esther Jordi  (ejejej)
      Sehr edel von Ihnen, Herr Flückiger. Ich habe zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen: Restaurants besucht, um mich mit Freunden zu treffen. Das hat gleichzeitig den Restaurants geholfen. Und ich hoffe, die Restaurants verdienen jetzt auch an den Ungeimpften. Denen sind nämlich zumindest bis jetzt Restaurantbesuche nicht untersagt.
    4. Antwort von Fritz Feuz  (F. Feuz)
      @ Franziska Wagner (Cesca)
      Heute, 15:06 Uhr
      Ich bin ebenfalls interessiert. Vielen Dank für diese Information, Frau Wagner. Wo gibt es diese Registrierung und wieviel kostet es?
    5. Antwort von Tobias Flückiger  (Töbu)
      @Wagner, eben. Menschen sind verschieden. Habe daheim mein kleines Reich, samt Gartenparadies, wo ich zumindest bei Nacht im Adamskostüm herumlaufen könnte. Es stört mich auch nicht alles an der Pandemie. Als wahrheitsliebender Mensch sehe ich es bspw. positiv, wenn Leute ihre Gesichter zeigen. Besonders, wo es sich um Personen des öffentlichen Lebens handelt. Mit meinen Freunden halte ich es im Reinen, freue mich, sie auch bald wieder mehr zu sehen. Ein GGG-Zertifikat brauche ich sicher nicht.
    6. Antwort von Franziska Wagner  (Cesca)
      Herr Feuz, ich habe den entsprechenden QR-Scanner als App auf dem Handy. Sonst kann man sich auch mit Formular vor Ort registrieren. Kosten tuts nichts.
    7. Antwort von Fritz Feuz  (F. Feuz)
      @Franziska Wagner (Cesca)
      Heute, 16:30 Uhr:
      Ja öppa die Appp die der Bundesrat ohne Konkurrenzofferten entwickeln liess?
    8. Antwort von Franziska Wagner  (Cesca)
      Nein, Herr Feuz. Entschuldigen Sie bitte, ich habe Ihre Frage leider ernst genommen und war so naiv, Ihnen helfen zu wollen. Wird nicht mehr vorkommen.
    9. Antwort von Fritz Feuz  (F. Feuz)
      @Franziska Wagner
      (Cesca)
      Heute, 17:28 Uhr:
      Ich habe Sie, Es ist an mir Frau Wagner Sie um Nachsicht für meine Lausbuberei um mich für die geniale Ungeliebte stark zu machen. Es gäbe mMn keine medizinischen Gründe gegen ihre Anwendung.
    10. Antwort von Dorothee Meili  (DoX.98)
      Tobias Flückiger: 15:28 Vielen Dank Ihnen für Ihr offenes Wort. Tatsächlich haben einige Ihrer Texte bei mir Ratlosigkeit hinterlassen. Was mir hilft (und ich höre es auch von andern, die erst jetzt der Corona-blues ergriffen hat): weg vom Compi. Ein ganz anderes Thema, lebendige Menschen am Telefon oder draussen, auch wieder im Restaurant! Apropos: dank Ihnen und meinem Frust habe ich doch wieder einmal das ganze Buch Tobias durchgelesen (in Deutsch!) was für eine Geschichte hinter Ihrem Namen!