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Trucker-Proteste in Kanada finden Nachahmer
Aus Tagesschau vom 12.02.2022.
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Das Neueste zur Coronakrise Amnesty wirft Pharmafirmen bei Corona-Impfstoffen Profitgier vor

Der Ticker ist abgeschlossen

  • 5:12

    Amnesty wirft Pharmafirmen bei Corona-Impfstoffen Profitgier vor

    Wie es in einer Mitteilung der Menschenrechtsorganisation Amnesty International heisst, hätten die Pharmaunternehmen eigene Profite über das Wohl der Menschen gestellt.

    Während Pfizer, Biontech und Moderna enorme Umsätze gemacht hätten, seien nur 2 Prozent ihrer Impfdosen an ärmere Länder geliefert worden, heisst es im Bericht. Dem Rapport zufolge wurden im vergangenen Jahr 10 Milliarden Corona-Impfdosen produziert.

    Das seien mehr als genug, um das Ziel der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zu erreichen. Sie wollte 40 Prozent der Weltbevölkerung bis Ende 2021 impfen.

    Verimpfende Fachfrau hält Impfstoffdose in die Kameralinse
    Legende: Amnesty International ruft die Konzerne auf, Patente und Technologien freizugeben und das neue Ziel der WHO anzustreben. Bis Mitte 2022 sollen 70 Prozent der Weltbevölkerung die Corona-Impfung erhalten. Keystone/Archiv
  • 3:16

    Krankenhäuser in Hongkong mit Omikron-Welle überlastet

    Die Gesundheitseinrichtungen in Hongkong sind laut Regierungschefin Carrie Lam mit der Bewältigung steigender Infektionszahlen am Limit. Das schreibt die Nachrichtenagentur Reuters. Lam sagte: «Der Ansturm der fünften Welle der Epidemie hat Hongkong einen schweren Schlag versetzt.»

    Zudem seien die Kapazitäten der Stadt überfordert, sagte Lam weiter. Krankenhausbetten für Covid-Patientinnen und -Patienten sind bereits zu 90 Prozent ausgelastet, wie aus Daten der Gesundheitsbehörde hervorgeht. Auch Isoliereinrichtungen sind demnach nahezu voll.

    In Schutzkleidung wird eine Frau in einem Zelt aufs Virus getestet.
    Legende: Medizinerinnen und Mediziner warnen, dass bis Ende März täglich 28'000 Infektionen in der chinesischen Finanzmetropole auftreten könnten. Keystone/Archiv
  • 21:52

    Deutscher Corona-Expertenrat: Lockerungen möglich – aber nicht zu früh

    Der Corona-Expertenrat der deutschen Bundesregierung hält in den kommenden Wochen Lockerungen der Corona-Massnahmen für möglich, warnt aber vor einer zu frühen Zurücknahme. «Ein zu frühes Öffnen birgt die Gefahr eines erneuten Anstieges der Krankheitslast», heisst es in der Stellungnahme des Expertengremiums, Link öffnet in einem neuen Fenster.

    «Durch die Untervariante BA.2 muss mit einer gegenüber aktuellen Schätzungen für BA.1 verlängerten bzw. wieder ansteigenden Omikron-Welle gerechnet werden.» Dennoch kommt der Expertenrat einstimmig zu dem Urteil, dass «trotz einiger Unsicherheiten (...) eine besonnene Rücknahme einzelner Infektionsschutzmassnahmen in den kommenden Wochen möglich sein» wird.

    Als Bedingungen für eine dauerhafte Rücknahme aller staatlich verordneten Infektionsschutzmassnahmen werden das Erreichen «einer hohen Impfquote und parallel dem eigenverantwortlichen Handeln der BürgerInnen» genannt. Das von der Bundesregierung gesetzte Impfziel von 80 Prozent der Bevölkerung ist bisher nicht erreicht.

  • 18:09

    Zweifel an Impfpflicht

    EU-Wirtschaftskommissar Paolo Gentiloni sieht keinen Grund mehr für die Einführung einer allgemeinen Corona-Impfpflicht. «Ich glaube nicht, dass es jetzt an der Zeit ist, über die Impfpflicht zu diskutieren», sagt Gentiloni den Zeitungen der Funke Mediengruppe einem Vorabbericht zufolge.

    Es scheine ziemlich klar zu sein, dass die Schwere der Pandemie durch die vorherrschende Omikron-Variante abnehme. In einigen Ländern gebe es immer noch hohe Todeszahlen als Nachwirkungen früherer Wellen und einige östliche Mitgliedsstaaten mit niedrigem Impfniveau litten stärker unter der Pandemie. Doch insgesamt sei die Zahl der Todesfälle und der Hospitalisierungen deutlich rückläufig. Die EU sei auf dem Weg, die Beschränkungen Land für Land zu lockern.

    Ein Mann an einem Rednerpult.
    Legende: EU-Wirtschaftskommissar Gentiloni sieht derzeit keinen Grund für eine Einführung einer allgemeinen Corona-Impfpflicht. Keystone
  • 17:04

    Befristete Steuersenkung wegen Coronakrise

    Im Kanton Schaffhausen werden die Steuerzahlenden unter anderem wegen der Coronakrise erneut entlastet. Die zwei vom Volk am Sonntag mit grosser Mehrheit angenommenen Änderungen des Steuergesetzes betreffen sowohl Private als auch Unternehmen.

    Mit der «steuerlichen Attraktivierung des Wohnstandortes Schaffhausen» werden die Versicherungsabzüge für natürliche Personen erhöht und die Tarife bei der Vermögenssteuer gesenkt. Zu der Vorlage sagten 22'661 Stimmberechtigte Ja und 8673 Nein. Der Ja-Stimmenanteil lag bei 72.3 Prozent. Die Stimmbeteiligung betrug 66.17 Prozent, wie die Staatskanzlei mitteilte.

    Rund ein Drittel der Mindereinnahmen von etwa 7.5 Millionen Franken pro Jahr kann der Kanton bis ins Jahr 2026 durch eine finanzpolitische Reserve decken. Die Gemeinden müssen allerdings jährlich mit 6.9 Millionen Franken weniger in der Kasse rechnen. Die Gesetzesänderung ist rückwirkend auf Anfang 2022 geplant.

    Die zweite Vorlage betrifft eine «befristete Steuersenkung aufgrund der Coronakrise». Damit sollen Wirtschaft und Bevölkerung in den Jahren 2022 bis 2024 entlastet werden.

    Für natürliche Personen sinkt der Kantonssteuerfuss um zwei Prozentpunkte und die Entlastungssteuerabzüge werden erhöht. Für die Unternehmen sinkt der Steuerfuss um einen Prozentpunkt. Diese Steuersenkung wurde mit 23'225 Ja- zu 8594 Nein-Stimmen angenommen. Der Ja-Stimmenanteil betrug 73 Prozent.

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    Mit Steuererleichterungen zu einem attraktiveren Kanton?
    aus Regionaljournal Zürich Schaffhausen vom 18.01.2022.
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  • 16:14

    Österreichs Regierung schliesst Aussetzen von Impfpflicht nicht aus

    Die in Österreich gerade in Kraft getretene allgemeine Impfpflicht könnte bald schon wieder ausgesetzt werden. Wenn sich ein Expertenrat dafür ausspreche, werde man sich daran halten, sagte Bundeskanzler Karl Nehammer nach einem Bericht der Zeitung «Krone» vom Sonntag in einem Interview.

    Das österreichische Gesetz gehört zu den strengsten in Europa. Andere Länder haben lediglich eine Impfpflicht für bestimmte Berufsgruppen verhängt. Auch in Deutschland wird über eine Corona-Impfpflicht diskutiert.

    Das am vergangenen Wochenende in Kraft getretene Gesetz werde ständig evaluiert, sagte Nehammer. «Eine Kommission von Juristen und Ärztinnen und Ärzten beurteilt ständig neu, ob Impfen noch das rechtmässige Mittel ist», sagte Nehammer. Auf die Frage, ob das Gesetz schon bald Geschichte sein könne, sagte der Kanzler: «Wenn es die Expertinnen und Experten so beurteilen und der Regierung vorschlagen, dann ja. Der Sinn dieses Gesetzes war es nie, eine Zwangsmassnahme zu setzen, sondern die richtige Antwort zur richtigen Zeit auf die jeweilige Gefährlichkeit des Virus zu finden.»

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    Die heisse Debatte über die Impfpflicht in Österreich
    Aus SRF News vom 03.02.2022.
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  • 15:20

    Trucker-Proteste in Kanada halten an

    Kanadische Trucker haben am Wochenende trotz mehrerer Polizeieinsätze ihre Proteste gegen die Corona-Massnahmen der Regierung fortgesetzt. «Wir fordern alle Demonstranten auf, das Gesetz zu befolgen und friedlich zu handeln», hiess es im Kurznachrichtendienst Twitter. Nachdem aber viele Demonstranten geblieben waren, habe es auch Festnahmen gegeben und Fahrzeuge seien abgeschleppt worden, hiess es am Sonntag. Auch andernorts in Kanada, wie etwa in der Hauptstadt Ottawa, gingen die Proteste weiter.

    Premierminister Justin Trudeau traf sich am Samstag mit seinem Krisenteam. «Wir werden weiter sicherstellen, dass die zuständigen Behörden auf Stadt-, Provinz- und Landesebene das haben, was sie brauchen, um diese Blockaden zu beenden und die Sicherheit der Bevölkerung zu schützen», teilte er danach mit. Bereits zuvor hatte Trudeau angesichts der seit rund drei Wochen anhaltenden Trucker-Proteste die gewaltsame Auflösung von Blockaden nicht ausgeschlossen und die Blockaden illegal genannt. Mit Ontario hat eine der betroffenen Provinz den Notstand ausgerufen.

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    Kanada: Trucker-Proteste arten aus
    Aus Tagesschau vom 12.02.2022.
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  • 15:04

    Solothurn entschädigt Spitäler mit 41.5 Mio. Franken

    Die staatseigene Solothurner Spitäler AG und die private Pallas Kliniken AG erhalten 41.5 Millionen Franken als Entschädigung wegen der Corona-Pandemie im Jahr 2020. Das Solothurner Volk hat in einer zweiten Abstimmung die Kosten klar gutgeheissen.

    Konkret entschied das Volk über die definitive Schlusszahlung. Es ging um zusätzliche 25,3 Millionen Franken. Die Vorlage wurde mit einem Ja-Stimmen-Anteil von 66 Prozent gutgeheissen. Der Nein-Anteil betrug 34 Prozent.

    Die Stimmberechtigten hatten bereits im April 2021 eine Akontozahlung von 16.2 Millionen Franken mit einem Ja-Stimmenanteil von 71 Prozent gutgeheissen.

    Im März 2020 hatte der Bundesrat öffentliche und private Gesundheitseinrichtungen zwischen dem 17. März und dem 26. April 2020 verpflichtet, keine nicht dringenden Untersuchungen und Behandlungen vorzunehmen.

    Weil sich der Bund bislang nicht an den Abgeltungen beteiligen will, öffneten die Kantone ihre Kassen. Mit einem Parlamentsentscheid war die Sache jeweils erledigt.

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    Zweite Tranche Corona-Entschädigung an Solothurner Spitäler bewilligt
    aus Regionaljournal Aargau Solothurn vom 13.02.2022.
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  • 14:18

    Neuer Tiefststand bei Corona-Infektionen bei Olympia

    Bei den laufenden Winterspielen in Peking sind so wenige neue Corona-Infektionen wie noch nie erfasst worden. Wie die Organisatoren am Sonntag mitteilten, wurden am Vortag lediglich drei weitere Infektionen bei Beteiligten entdeckt. Zwei Infektionen wurden demnach am Pekinger Flughafen bei ankommenden Beteiligten der Spiele festgestellt. Zudem fiel einer von über 69'000 Corona-Tests in der abgeschlossenen Olympia-Blase positiv aus. Der bisherige Tiefststand war am vergangenen Dienstag mit fünf neuen Fällen vermeldet worden.

    Seit Beginn der Anreise zu den Winterspielen am 23. Januar wurden insgesamt 429 Infektionen nachgewiesen. Die Sicherheitsmassnahmen «haben sich als eine sichere Barriere zum Schutz der Athleten bewährt», sagte Olympia-Sprecher Zhao Weidong am Sonntag zur Halbzeit der Spiele. Huang Chun, der für die Vorbeugung gegen die Pandemie verantwortliche Vizedirektor des chinesischen Organisationskomitees, erklärte, die Massnahmen sollten trotz der niedrigen Zahlen nicht gelockert werden: «Die Gegenmassnahmen wirken. Wenn die Sicherheit garantiert ist, gibt es keinen Grund, etwas zu ändern.»

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    Strikte Corona-Massnahmen bei Peking 2022
    Aus Sport-Clip vom 29.09.2021.
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  • 13:24

    Pattsituation an der Grenze Kanada-USA

    Die angespannte Situation zwischen der kanadischen Polizei und den Demonstranten, die gegen die COVID-19-Beschränkungen protestieren, setzt sich auch am Sonntag fort. Auch eine gerichtliche Anordnung und die Androhung von Verhaftungen haben die Blockade der Ambassador Bridge, eines wichtigen Grenzübergangs zwischen Kanada und den USA, nicht beenden können.

    Die Polizei rückte am Samstag an und drängte die Demonstranten zunächst zurück, viele verliessen die Brücke freiwillig. Doch am Nachmittag strömten immer mehr Menschen in das Gebiet, und die Räumung geriet ins Stocken.

    US-Präsident Joe Biden hat den kanadischen Premierminister Justin Trudeau aufgefordert, die Blockade der Brücke, dem meistbefahrenen Grenzübergang Nordamerikas, mit Hilfe der Bundesbehörden zu beenden. Seit Montag haben Demonstranten in Lastwagen, Autos und Transportern den Verkehr in beide Richtungen blockiert und damit auch die Lieferkette für Detroiter Automobilhersteller lahmgelegt.

    Pattsituation am Grenzübergang zwischen Kanada und den USA zwischen Polizei und dem Fahrzeug-Konvoi.
    Legende: Pattsituation am Grenzübergang zwischen Kanada und den USA zwischen Polizei und dem Fahrzeug-Konvoi. Reuters
  • 12:16

    Deutschland: Impfpflicht auf der Kippe

    Der parlamentarische Geschäftsführer der Unionsfraktion, Thorsten Frei (CDU), sieht keine parlamentarische Mehrheit für eine allgemeine Impfpflicht. «Die Idee von Scholz, eine Impfpflicht für alle, wird im Bundestag ganz sicher keine Mehrheit finden», sagt Frei der «Bild am Sonntag» einem Vorabbericht zufolge. Laut einer INSA-Umfrage für die Zeitung zu diesem Thema sind 57 Prozent von 1004 Befragten für eine Impfpflicht, 38 Prozent dagegen. Doch nur 34 Prozent der Befragten halten es für wahrscheinlich, dass es tatsächlich eine Impfpflicht geben wird, 60 Prozent halten dies für unwahrscheinlich.

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    Deutschland: Bundestag diskutiert erstmals eine Impfpflicht
    Aus Tagesschau vom 26.01.2022.
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  • 11:22

    Niederländer feiern trotz Verbot in Discos

    Tausende Niederländer haben sich in der Nacht zum Sonntag über Corona-Verbote hinweggesetzt und in Nachtclubs und Diskotheken durchgefeiert. In mehreren Städten seien Clubs ausverkauft gewesen, berichtete die Nachrichtenagentur ANP. Mit der Aktion «De Nacht staat open» (Die Nacht steht offen) protestierten Gastro-Unternehmen in Amsterdam, Rotterdam, Utrecht und weiteren Städten gegen Corona-Regeln, die eine Schliessung um spätestens 22 Uhr vorschreiben.

    In Amsterdam blieben Nachtlokale trotz angedrohter Geldstrafen in Höhe von 4500 Euro offen. Anderswo, darunter Maastricht und Groningen, sagten Clubbetreiber angesichts drohender Strafen von bis zu 50'000 Euro geplante Protest-Partys ab. Daraufhin kamen Tausende von jungen Leuten zu illegalen Ravepartys im Freien zusammen, berichtete die Zeitung «Algemeen Dagblad».

    Die niederländische Regierung hatte am Donnerstag erklärt, zum 18. Februar die meisten Corona-Massnahmen aufheben zu wollen. Stadien, Theater, Kinos und Gaststätten sollen dann wieder fast uneingeschränkt für Besucher freigegeben werden. Ende Februar sollen dann die restlichen Einschränkungen aufgehoben werden.

  • 10:09

    Fast 100 Festnahmen bei Protesten in Paris

    Die Polizei hat am Samstag in Paris 97 Festnahmen und 513 Strafzettel gegen Gegner der Coronamassnahmen verhängt. Diese hatten an der Operation mit den «Freiheitskonvois» teilgenommen, die die Stadt lahmlegen sollte. Die Zahlen gehen aus einer Gesamtbilanz hervor, die am Sonntag von der Pariser Polizeipräfektur bekannt gegeben wurde.

    Nach Angaben der Staatsanwaltschaft befanden sich um 6 Uhr morgens noch 81 Personen in Polizeigewahrsam. Darunter befindet sich Jérôme Rodrigues, eines der Gesichter der «Gelbwesten»-Bewegung und aktiver Unterstützer der Konvois. Er wurde in Polizeigewahrsam genommen wegen «Organisation einer verbotenen Demonstration und Teilnahme an einer Gruppierung, die mit dem Ziel gebildet wurde, Gewalt zu begehen», wie eine Justizquelle berichtete.

    In einem Tweet, Link öffnet in einem neuen Fenster fügte die Polizeipräfektur hinzu, dass sie «ihre Vorkehrungen an diesem Sonntag beibehalten» werde, um die Demonstranten der Konvois daran zu hindern, die Hauptstadt zu blockieren.

    Polizisten in Paris bei einer Festnahme.
    Legende: Mehr als 7000 Sicherheitskräfte wurden von der Pariser Polizeipräfektur von Freitag bis Montag mobilisiert, da die Konvois am Montag nach Brüssel weiterziehen wollten. Keystone
  • 9:16

    Auch ein Wirbelsturm kann neuseeländische Protestierende nicht stoppen

    Der Zyklon Dov, der in ganz Neuseeland Stromausfälle, Schlammlawinen und Evakuierungen verursacht hat, hat die Proteste in Wellington gegen die Anti-Covid-Massnahmen nach dem Vorbild der «Convoys of Freedom» in Kanada nicht gestoppt.

    Wie in Ottawa protestieren die neuseeländischen Demonstranten, die nun schon den sechsten Tag in Folge vor dem Parlament sitzen, gegen die strengen Massnahmen der Regierung zur Bekämpfung der Pandemie. Sie fordern konkret ein Ende der Impfpflicht im Gesundheits- und Bildungswesen. Die Polizei hat bisher 122 Personen festgenommen und Wasserwerfer eingesetzt, um die Menge zu zerstreuen.

    In der Hauptstadt und anderen Teilen des Landes herrschten Windgeschwindigkeiten von bis zu 130 Kilometern pro Stunde. Die Behörden raten den Menschen dringend dazu, alle nicht unbedingt notwendigen Reisen zu vermeiden.

    Protestierende harren trotz widriger Wetterbedingungen vor dem Parlamentsgebäude in Wellington aus.
    Legende: Protestierende harren trotz widriger Wetterbedingungen vor dem Parlamentsgebäude in Wellington aus. Keystone
  • 7:44

    Versicherer zweifeln Long-Covid-Zahlen an

    Die Invalidenversicherung IV zählt bisher knapp 1800 Anmeldungen im Zusammenhang mit Long Covid und auch die Krankentaggeldversicherer verzeichnen eine Zunahme der Leistungsfälle nach Ausbruch der Covid-19-Pandemie.

    Die Krankentaggeldversicherungen zweifeln die Höhe der Betroffenen-Zahlen jedoch an. Sie vermuten, dass die Pandemie bei manchen Personen bereits bestehende psychische Probleme verstärkt habe. Andrea Hohendahl, Sprecher des Schweizerischen Versicherungsverbandes, sagt im Interview mit der NZZ am Sonntag: «Einige Fälle dürften unabhängig von jeglicher Covid-19-Erkrankung eine Folge der mit der Pandemie einhergehenden Unsicherheit und Vereinsamung darstellen. Dies dürfte zum Auftreten eines psychischen Leidens beziehungsweise zum Wiederausbruch oder zur Verstärkung einer vorbestehenden psychischen Erkrankung führen.»

    Dies kann entscheidend sein – denn ob eine Krankentaggeldversicherung bezahlen muss, kann davon abhängen, ob die Krankheit schon früher relevant war. Das Altea Long Covid Network kritisiert denn auch die Haltung der Versicherer. Betroffene würden oft in Richtung einer rein psychischen Erkrankung abgeschoben, erklärte Präsident Michael Schlunegger im Bericht.

    Video
    Archiv: Wird Long Covid bei Kindern bagatellisiert?
    Aus Rundschau vom 09.02.2022.
    abspielen. Laufzeit 13 Minuten 8 Sekunden.
  • 7:05

    Sinkende Fallzahlen in Deutschland – Aufforderung zur Lockerung

    Das Robert-Koch-Institut(RKI) meldet für Deutschland 125'160 Positiv-Tests binnen 24 Stunden. Das sind 8013 Fälle weniger als am Sonntag vor einer Woche. Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz sinkt auf 1466.5 von 1474.3 am Vortag. 58 Menschen starben im Zusammenhang mit dem Coronavirus, gestern Samstag waren noch beinahe 200 gemeldet worden.

    Inzwischen hat – drei Tage vor der nächsten Ministerpräsidentenkonferenz – FDP-Chef Christian Lindner Bund und Länder aufgefordert, umfassende Lockerungen zu beschliessen. Nach dem Treffen am Mittwoch müsse es «einen spürbaren Unterschied in unserem Alltag» geben, sagte Lindner der «Bild am Sonntag» laut einem Vorabbericht. Es sei klar, dass man beim Öffnen zu forsch sein könne. Diese Gefahr sei aber inzwischen äusserst überschaubar.

  • 3:34

    Die Schweiz isst und trinkt vermehrt wieder auswärts

    Bars und Restaurants vor allem in den Städten und an den Wochenenden verzeichnen wieder höhere Umsätze als vor zwei Jahren. Das berichtet die «SonntagsZeitung».

    Unter der Woche hielten sich die Menschen an die Homeofficepflicht und würden weniger auswärts essen. An Werktagen lägen in den Innenstädten die Kreditkartenumsätze etwa auf einem ähnlichen Niveau wie in den Agglomerationen.

    Laut der «SonntagsZeitung» bestätigten verschiedene Gastronomiebetriebe den Befund und hoffen, dass die Aufhebung der Homeofficeempfehlung auch den Konsum unter der Woche wieder ankurbeln werde.

    Zwei Gäste in einer Beiz, in der Mitte eine Servicefachkraft
    Legende: Wie die «SonntagsZeitung» weiter schreibt, würde den Betrieben an Werktagen die Berufsleute als Gäste fehlen. An Wochenenden würden die Menschen die Pandemie quasi pausieren und es herrsche Partystimmung in Bars und Restaurants. Keystone/Archiv
  • 1:53

    Deutschland: Hohe Buchungszahlen für kommende Feriensaison

    Die Lufthansa und der Reiseveranstalter TUI haben hohe Buchungszahlen für die kommende Feriensaison verzeichnet. «Wir sehen eine stark steigende Nachfrage nach Urlaubsflügen für Ostern, Pfingsten und im Sommer», sagte Harry Hohmeister.

    Das Lufthansa-Vorstandsmitglied sagte weiter, es gebe einen enormen Nachholbedarf bei Reisen nach zwei Pandemiejahren. Buchungen auf einzelnen touristischen Strecken seien bereits dreimal so hoch wie vor der Pandemie.

    Auch TUI verzeichnet mehr Buchungen. «Am Freitag sind unsere ersten eigenen Maschinen wieder nach Mallorca gestartet und das einen Monat früher als in den Jahren zuvor», so der TUI-Chef Stefan Baume. Gegenüber der «Bild am Sonntag» sagte er zudem, dass derzeit Griechenland besonders gefragt sei.

    Tourist:innen mit Maske auf Mykonos
    Legende: TUI rechnet dieses Jahr mit über 3 Millionen Gästen auf Griechenland. Vor der Pandemie waren es konzernweit noch 2.8 Millionen Gäste. Keystone/Archiv
  • 21:45

    China erteilt Pfizer-Medikament bedingte Zulassung

    Die chinesische Arzneimittelbehörde erteilt dem Covid-19-Medikament «Paxlovid» von Pfizer eine bedingte Zulassung. Das heisst, das Medikament ist zur Behandlung von Erwachsenen mit leichter bis mittelschwerer Erkrankung unter gewissen Auflagen zugelassen. Wie die Behörde mitteilt, werden momentan weitere Studien zu dem Medikament durchgeführt.

    Video
    Aus dem Archiv: Paxlovid erhält Notfallzulassung in den USA
    Aus Tagesschau vom 23.12.2021.
    abspielen. Laufzeit 1 Minute 24 Sekunden.
  • 20:45

    Corona führt zu Camper-Boom

    Wohnmobile sind nicht erst seit Beginn der Pandemie gefragt, aber seitdem so stark wie nie: Im vergangenen Jahr wurden in der Schweiz beinahe doppelt so viele Camper neu zugelassen wie vor Corona. 2019 waren es 4766 neue Wohnmobile, 2020 schon über 6000 und im vergangenen Jahr fast 7600.

    «Wir haben bei neu bestellten Fahrzeugen lange Lieferfristen. Normalerweise hätten wir rund 80 bis 90 Fahrzeuge auf dem Hof, aktuell haben wir noch 20 Stück an Lager», bestätigt Angela Zimmermann, Geschäftsführerin Caravans Zimmermann AG, den Camper-Boom. Mehr dazu im Beitrag der «Tagesschau».

    Video
    Camper-Boom dank der Pandemie
    Aus Tagesschau vom 12.02.2022.
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Hier finden Sie Hilfe in der Coronazeit

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Corona beschäftigt uns alle. Unten finden Sie eine Liste mit Hotlines und Ratgebern rund um Corona.

BAG Infoline Coronavirus: 058 463 00 00 (täglich 6 bis 23 Uhr)

BAG Infoline Corona-Impfung: 058 377 88 92 (täglich 6 bis 23 Uhr)

Dureschnufe: Plattform für psychische Gesundheit rund um das neue Coronavirus

Angst und Panikhilfe Schweiz, Hotline: 0848 801 109 (10 bis 12 und 14 bis 17 Uhr)

Eltern-Notruf Schweiz, Hotline: 0848 35 45 55 (24x7)

Pro Juventute, Hotline für Kinder- und Jugendliche: 147 (24x7)

Schweizer Sorgen-Telefon: 143 (24x7)

Suchthilfe Schweiz: Hotline für Jugendliche im Lockdown 0800 104 104 (Di. bis Do. 9 bis 12 Uhr)

Branchenhilfe.ch: Ratgeberportal für Corona betroffene Wirtschaftszweige

Quellen: Nachrichtenagenturen und SRF.

Tagesschau, 13.02.2022, 19:30 Uhr

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