Zum Inhalt springen

Header

Video
Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren fordern kürzere Quarantäne
Aus Tagesschau vom 09.01.2022.
abspielen
Inhalt

Das Neueste zur Coronakrise Italien: Ab heute weitere Einschränkungen im Reiseverkehr

  • Am Freitag hat das BAG 28'038 neue Coronafälle gemeldet. 7-Tage-Schnitt +67 Prozent zur Vorwoche. 1788 Personen im Spital (+8 Prozent), 291 in Intensivpflege (-7 Prozent). 10 Personen verstorben.
  • Wegen der steigenden Zahl an Personen in Isolation oder Quarantäne fehlen in vielen Branchen die Mitarbeitenden. Mit Konsequenzen auch für Spitäler, die alle mit grossen Personalausfällen in den kommenden Wochen rechnen.
  • Wirtschaftsverbände, Fachleute und mehrere Gesundheitsdirektoren verlangt nun, dass die Quarantäne auf fünf Tage verkürzt wird.
  • Anhand der Grafiken zu den Impfungen und den Fallzahlen in der Schweiz, zur Belegung der Intensivstationen in der Schweiz und den Fallzahlen weltweit können Sie sich über die Entwicklung der Pandemie informieren.

Der Ticker ist abgeschlossen

  • 4:26

    Italien: Ab heute weitere Einschränkungen im Reiseverkehr

    In Italien gelten ab heute weitere Einschränkungen mit Auswirkungen auf das Reisen. In Hotels, Kongresszentren, Restaurants, Skiliften und den Transportmitteln im Nah- und Fernverkehr gilt nun die 2G-Regel. Im Verkehr sind damit nicht nur Linienbusse in der Stadt betroffen, sondern auch Züge, Fähren und Flüge.

    Der Ministerrat unter Regierungschef Mario Draghi hatte sich Ende des vergangenen Jahres auf die Regeln geeinigt. Die Regierung des Landes mit rund 60 Millionen Einwohnern reagierte damit auf die stark gestiegenen Corona-Neuinfektionszahlen. Die zuletzt offiziell ermittelte Sieben-Tage-Inzidenz lag landesweit im Schnitt mit 1669 Fällen je 100'000 Einwohnern auf einem Rekordhoch.

    Menschen mit Masken auf einem Schiff in Venedig
    Legende: Keystone
  • 1:50

    Tausende Menschen an Demonstrationen in Prag und Brüssel

    Tausende Menschen sind am Wochenende in Tschechien gegen die Corona-Massnahmen auf die Strasse gegangen. In Prag protestierten am Sonntag rund 4000 Teilnehmer gegen eine Impfpflicht gegen Covid-19. Sie hielten Schilder hoch wie «Wir sind keine Versuchskaninchen» und «Wir wollen einen Dialog». Die ehemalige Regierung unter dem Multimilliardär Andrej Babis hatte eine Impfpflicht gegen Covid-19 für alle Menschen ab 60 Jahren und bestimmte Berufsgruppen beschlossen. Sie soll im März in Kraft treten. Das neue liberalkonservative Kabinett unter Ministerpräsident Petr Fiala hat noch nicht entschieden, ob es daran festhalten oder die Impfpflicht wieder abschaffen wird.

    Rund 5000 Menschen haben zudem in Brüssel gegen die Corona-Regeln demonstriert. Die Proteste richteten sich unter anderem gegen die Impfpflicht für das Gesundheitspersonal sowie die Verwendung des digitalen Covid-Zertifikats, das den Impfstatus oder einen negativen Corona-Test anzeigt, wie die Nachrichtenagentur Belga am Sonntag unter Berufung auf Polizeiangaben berichtete. Nach Angaben des Senders RTBF gab es mehrere Festnahmen, größtenteils blieb es jedoch friedlich.

  • 22:10

    Auch längere Quarantäne kann das Virus nicht stoppen

    In der Diskussion um eine Verkürzung der aktuellen Quarantänedauer hat der Infektiologe Manuel Battegay vom Universitätsspital Basel eine klare Meinung: «Ja, ganz klar. Das Virus zirkuliert und wir können dies durch eine Quarantäne von zehn Tagen nicht aufhalten.» Hinzu komme, dass zum Zeitpunkt, an dem jemand positiv getestet wird, ein Teil der Übertragungen schon passiert sei. Natürlich würden bei einer Verkürzung der Quarantäne auf fünf Tage mehr Menschen infiziert. Aber da könnten Sicherungen eingebaut werden, etwa Tests bei Beschwerden. «Ich bin sogar der Meinung, dass wir die Quarantäne ganz aufgeben sollten, wenn die Fälle deutlich abnehmen», sagt Battegay.

    Audio
    Längere Quarantäne kann Virus nicht stoppen
    07:10 min, aus Echo der Zeit vom 09.01.2022.
    abspielen. Laufzeit 07:10 Minuten.
  • 21:22

    Widerstand gegen Maskenpflicht in Schulen des Kantons Bern

    Auch im Kanton Bern sorgt die Maskenpflicht für Schulkinder ab der 1. Klasse für Unmut. Gegen 600 Personen zogen am Sonntag schweigend durch Tavannes im Berner Jura, um gegen die Massnahme zu protestieren, die am Montag in Kraft tritt. Unter dem Motto «Lasst unsere Kinder atmen» brachten Eltern, Kinder und Sympathisanten ihre Opposition zum Ausdruck. Der genehmigte Demonstrationszug verlief friedlich.

    Zur Demonstration hatte das Kollektiv «Berner Schüler ohne Maske» aufgerufen, dem laut seiner Facebook-Seite mehr als 560 Eltern angehören. Die Eltern aus verschiedenen Schulgemeinden im Berner Jura wollen den Behörden ihre Ablehnung und Besorgnis mitteilen. Sie kündigten in sozialen Netzwerken an, dass sie ihre Kinder am Montag, wenn das neue Schuljahr im französischsprachigen Teil des Kantons Bern beginnt, nicht in die Schule schicken würden.

    Widerstand gegen die Maskenpflicht in den Schulen gibt es auch im deutschsprachigen Kantonsteil. In einer Online-Petition sind in wenigen Tagen rund 12'000 Unterschriften gesammelt worden. Sie sind am Mittwoch einem Vertreter des Kantons übergeben worden und fordert die Regierung auf, das Vorhaben rückgängig zu machen.

  • 20:42

    Druck auf Bundesrat für eine Verkürzung der Quarantänedauer

    Mehrere Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren fordern eine Verkürzung der Quarantäne und auch Infektiologe Manuel Battegay am Unispital Basel hält dies angesichts der rapide steigenden Fallzahlen für einen sinnvollen Schritt.

    Es wäre Stand darum sehr gut vorstellbar, dass der Bundesrat am Mittwoch eine Verkürzung der Quarantäne beschliesst, schätzt SRF-Bundeshausredaktorin Nathalie Christen: «Wenn ein Grossteil der Kantone mit wichtigen Stimmen aus der Wirtschaft zusammenspannt, hat der Bundesrat in der Regel ein offenes Ohr.» Auch die wissenschaftliche Taskforce des Bundes könnte sich eine kürzere Quarantäne vorstellen.

    Schwierig abzuschätzen sei es hingegen, ob es zu einer Verschärfung der Massnahmen kommen werde, sagt Christen, etwa bei Grossveranstaltungen. Allerdings habe der Bundesrat neue Massnahmen immer von der Auslastung der Spitäler abhängig gemacht. Und da sehe es momentan nicht dramatisch aus. Die Frage sei aber, wie lange?

    Video
    Nathalie Christen: «Bundesrat könnte Verkürzung der Quarantäne am Mittwoch verkünden»
    Aus Tagesschau vom 09.01.2022.
    abspielen
  • 19:47

    Granit Xhaka zum zweiten Mal positiv getestet

    Der Captain der Schweizer Nationalmannschaft ist im Vorfeld der FA-Cup-Partie seines Fussballclubs Arsenal gegen Nottingham Forest positiv auf das Coronavirus getestet worden. Granit Xhaka hatte bereits Anfang September eine Infektion durchgemacht und dadurch drei Partien der Nationalmannschaft verpasst.

    Video
    Aus dem Archiv: Xhaka fällt wegen Corona aus
    Aus Sport-Clip vom 01.09.2021.
    abspielen
  • 19:09

    Griechenland: Testpflicht trotz Impfung vor Einreise

    Wegen Corona verlangt Griechenland ab Montag, 6 Uhr Ortszeit, einen negativen PCR-Test oder einen Schnelltest vor Reiseantritt. Dies gilt für alle Reisenden ab fünf Jahren – und zwar unabhängig davon, ob sie geimpft sind oder nicht. Der negative PCR-Test darf zum Zeitpunkt der Ankunft höchstens 72 Stunden und der Schnelltest maximal 24 Stunden alt sein.

    Die Massnahme gilt vorerst bis zum 24. Januar, wie die Behörde für die zivile Luftfahrt und die Landesgrenzen mitteilte. Vor Antritt der Reise müssen sich Reisende nach Griechenland zudem anmelden, Link öffnet in einem neuen Fenster.

    In Griechenland ist die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus in den vergangenen Tagen rasant gestiegen. Täglich werden im Land mit knapp elf Millionen Einwohnern gut 35'000 Neuinfektionen registriert.

    Reisende verlassen einen Flughafen auf Griechenland.
    Legende: Wer nach Griechenland einreisen will, muss ab Montag einen negativen PCR-Test oder Schnelltest vorweisen können. Von dieser Regelung sind auch Kinder ab fünf Jahren betroffen. Reuters
  • 17:48

    Britischer Premier beklagt Zahl der Corona-Todesopfer

    Premierminister Boris Johnson hat den «furchtbaren Tribut» mit tausenden Corona-Todesopfern in Grossbritannien beklagt. Auf Twitter schrieb er, Grossbritannien sei das erste Land Europas, mit Ausnahme Russlands, das so viele Tote in der Pandemie zu beklagen habe. Den Angehörigen der Verstorbenen sprach er sein Mitgefühl aus und fügte an: «Unser Ausweg aus dieser Pandemie ist, dass jeder seinen Booster bekommt, oder die erste oder zweite Impfung.»

    Am Wochenende hatte die Zahl der Todesfälle mit bestätigten PCR-Tests die Marke von 150’000 überschritten. Auf Totenscheinen wurden aber bereits bei mehr als 173’000 Personen Covid-19 vermerkt. Schärfere Massnahmen zur Eindämmung der Pandemie lehnt die Regierung bislang ab. Spitaleinweisungen und Todesfälle stiegen bislang nicht im selben Mass an wie bei den früheren Infektionswellen. Aber immer mehr Spitäler schlagen Alarm, weil ihnen das Fachpersonal fehlt.

  • 16:39

    Schulleiter kritisieren Flickenteppich bei Corona-Massnahmen

    Landesweit einheitliche Regeln hinsichtlich des Maskentragens in Schulen – das wünscht sich der Verband der Schulleiterinnen und Schulleiter der Schweiz (VSLCH) vom Bundesrat. Dies würde auch die vielen Diskussionen zwischen Lehrpersonen und Eltern erleichtern.

    In einigen Kantonen müssten bereits Kinder in der 1. Klasse eine Maske tragen, andernorts hingegen nicht, sagte Thomas Minder, Präsident des VSLCH. Diese Uneinheitlichkeit treibe Eltern teilweise auf die Barrikaden. Im Schulalltag sei es für Lehrerinnen und Lehrer «extrem schwierig», wenn einigen Kindern zuhause gesagt werde, sie sollten keine Maske tragen. In der gleichen Klasse habe man dann Kinder mit und ohne Maske, so Minder. Die Schulen könnten Kinder nicht einfach nach Hause schicken, um die Schutzmassnahmen umzusetzen. Die Meinungsverschiedenheiten zur Corona-Politik ziehen sich laut Minder wie in der gesamten Gesellschaft auch durch die Lehrerkollegien; eine Spaltung wäre darum sehr bedauerlich.

    Video
    Archiv: Schulstart mit Omikron nach Neujahr
    Aus Tagesschau vom 02.01.2022.
    abspielen
  • 14:34

    Berner Skirennen: Regierungsrat appelliert an Eigenverantwortung

    Gesundheitsdirektor Pierre Alain Schnegg hat die Bewilligung des Kantons Bern für die Weltcup-Skirennen in Adelboden verteidigt. Grossevents seien erlaubt, die Rennen fänden im Freien statt – und zudem müsse auch die Eigenverantwortung der Zuschauerinnen und Zuschauer zum Tragen kommen.

    Mit dem Auftreten der Omikron-Variante wisse heute jede und jeder, was es geschlagen habe, sagte Schnegg. Irgendwann gelte es, zur Normalität zurückzukehren.

    Die epidemiologische Situation sei zudem eine andere als im letzten Jahr, als die Rennen in Adelboden ohne Publikum stattfinden mussten: Heute könne sich jeder und jede impfen lassen. Dass die Organisatoren am Samstagabend aus Sicherheitsgründen die Siegerehrung absagten, begrüsst Schnegg.

    Sportler und Zuschauende waren am Samstag verwundert ob der Situation in Adelboden: Über 12'000 Fans bejubelten den Sieg des Schweizers Marco Odermatt im Riesenslalom. Viele taten dies ohne Maske und dicht gedrängt. Es kam zu partyähnlichen Szenen im Zielgelände.

    Mann mit Maske an Medienkonferenz.
    Legende: Der Berner Gesundheitsdirektor Pierre Alain Schnegg: «Jede und jeder muss lernen, Verantwortung zu übernehmen.» Keystone
  • 13:27

    Italien: Streit um Schulbeginn nach Ferien

    Vor dem Schulbeginn nach den Winterferien regt sich in einigen Regionen Italiens Unmut gegen den Plan der Regierung, am Präsenzunterricht festzuhalten. «Als Regionen haben wir um eine Verschiebung gebeten», sagte der Regionalpräsident Venetiens, Luca Zaia, im Interview der Zeitung «La Repubblica». Ihm zufolge hätte man den Wiederbeginn um zwei Wochen verschieben können.

    Italiens Regierung hat stets den Präsenzunterricht befürwortet. In den Schulen gelten nun je nach Jahrgangsstufe unterschiedliche Vorgaben für den Wechsel ins Homeschooling. Massgeblich ist dabei, wie viele Corona-Fälle es in einer Klasse gibt.

    In der weiterführenden Schule müssen sich die Schüler bei einem Corona-Fall in der Klasse testen lassen und FFP2-Masken tragen. Bei zwei Fällen müssen Schüler, die keine Auffrischungsimpfung haben oder deren zweite Impfdosis oder die Genesung länger als 120 Tage zurückliegen, digital am Unterricht teilnehmen. Ab drei Fällen muss die Klasse für zehn Tage ins Homeschooling.

  • 12:11

    Israel: Über eine Viertelmillion ist ein viertes Mal geimpft

    Bisher hätten 254'000 Menschen binnen einer Woche eine vierte Impfdosis erhalten, teilt das israelische Gesundheitsministerium mit. Entsprechend einer Expertenempfehlung bekommen diese bisher nur über 60-Jährige, Immungeschwächte und medizinisches Personal. Regierungschef Naftali Bennett sprach am Sonntag bei der wöchentlichen Kabinettssitzung von einer hohen Impfbereitschaft innerhalb der Risikogruppen, «die sehr viele schwere Erkrankungen und Leid vermeiden wird».

    Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Israel ist in der Omikron-Welle so hoch wie nie seit Beginn der Pandemie: Laut Gesundheitsministerium sind binnen 24 Stunden mehr als 17'500 neue Fälle registriert worden. Angesichts steigender Infektionszahlen auch bei medizinischem Personal erwägt das Gesundheitsministerium nach Medienberichten, Ärztinnen und Ärzte sowie Krankenschwestern und -pfleger trotz positivem Coronatest arbeiten zu lassen, solange sie keine Symptome haben. Grund sei die Sorge vor zu vielen Personalausfällen.

  • 11:11

    Italiens Serie A: Nur noch 5000 Fans im Stadion

    Angesichts der steigenden Corona-Fallzahlen hat die Italiens Serie A die Zuschauerzahlen in den Stadien stark reduziert. Die Vereine haben sich einstimmig für maximal 5000 Fans im Stadion ausgesprochen.

    Die Einschränkung gelte ab dem 15. Januar bis zum 5. Februar. In dieser Zeit würden ausserdem keine Tickets für den Gäste-Block verkauft. Italiens Regierung hatte Ende Dezember bereits eine Reduzierung der Zuschauerzahlen auf 50 Prozent der Stadionkapazität beschlossen.

    Die Liga teilte auch mit, dass die Begegnung zwischen Torino und der Fiorentina auf Montag (17 Uhr) und das Spiel zwischen Cagliari und Bologna auf Dienstag (20.45 Uhr) verschoben wurden. Eine Begründung dafür nannte die Liga nicht. Hintergrund könnten Corona-Fälle in den Klubs sein.

  • 10:10

    Ruf nach verkürzter Quarantäne wird lauter

    Die Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren der Ostschweizer Kantone haben den Bundesrat in einem Brief aufgefordert, die Quarantäne- und Isolationsdauer auf fünf Tage zu reduzieren. Das sagte die Zürcher Gesundheitsdirektorin Natalie Rickli.

    In einem Interview mit der «NZZ am Sonntag» meinte die SVP-Politikerin, dass es wegen der Omikron-Variante allein im Kanton Zürich schon Ende Januar zu täglich bis zu 40'000 Fällen kommen könnte. Das würde die Gesellschaft lähmen, wenn man jetzt nicht handle.

    Deshalb müsse der Bund die Dauer der Quarantäne und der Isolation dringend auf fünf Tage reduzieren. Darum hätten die Ostschweizer Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren den Bundesrat am Freitag in einem Brief gebeten.

    Wer 48 Stunden symptomfrei sei, solle dann die Isolation oder Quarantäne beenden dürfen. Denn Omikron habe eine kürzere Inkubationszeit als frühere Varianten. Personen mit Symptomen müssten zu Hause bleiben.

    Video
    Aus dem Archiv: Economiesuisse will verkürzte Quarantäne
    Aus Tagesschau vom 06.01.2022.
    abspielen
  • 8:44

    Indien: Neuinfektionen steigen stark an – neue Massnahmen

    In Indien beschränken mehrere Bundesstaaten wegen stark steigender Infektionszahlen erneut das öffentliche Leben. So werden in Maharashtra, dem reichsten Bundesstaat, Schwimmbäder und Fitnessstudios geschlossen, in Schulen und Hochschulen fällt bis 15. Februar der Unterricht aus.

    In Gujarat wird die nächtliche Ausgangssperre verlängert und allen Beschäftigten im Gesundheitswesen der Urlaub gestrichen. Im ganzen Land verzeichnet das Gesundheitsministerium fast 160'000 Neuinfektionen binnen 24 Stunden. Insgesamt sind es damit 35.52 Millionen nachgewiesene Fälle, weltweit ist das nach den USA der zweithöchste Wert. Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Virus steigt um 327 auf 483'790.

    Todesfälle in den USA, Indien und der Schweiz im Vergleich

  • 7:19

    Vor Olympia: Pekings Nachbarstadt meldet Omikron-Fälle

    Nach dem Auftreten der ersten lokalen Omikron-Fälle in China hat die nordostchinesische Stadt Tianjin Massentests für die gesamte Bevölkerung angeordnet. Während der Staatssender CCTV zunächst von zwei Omikron-Fällen in der Stadt berichtete, meldete die Staatszeitung «Global Times» bereits 20 Corona-Infektionen, liess dabei aber offen, ob es sich bei allen um die Omikron-Variante handelte.

    Tianjin befinde sich im «ersten echten Kampf gegen Omikron auf dem chinesischen Festland», zitierte die Zeitung einen Experten. Zwar waren bereits im Dezember zwei Omikron-Fälle in China gemeldet worden. Allerdings hatte es sich dabei um Reiserückkehrer gehandelt, die sich in Tianjin und in der südchinesischen Metropole Guangzhou in Quarantäne befanden.

    Die 15-Millionen-Metropole Tianjin ist eine Nachbarstadt von Peking, wo am 4. Februar die Olympischen Winterspiele beginnen sollen.

    Audio
    Aus dem Archiv: «Olympische Spiele für China ein Prestigeprojekt»
    05:24 min, aus SRF 4 News aktuell vom 07.01.2022.
    abspielen. Laufzeit 05:24 Minuten.
  • 5:36

    Epidemiologe Salathé: 10 Tage lang testen statt Quarantäne für Kontaktpersonen

    Die Verkürzung der Quarantäne-Frist um zwei auf noch fünf Tage für Menschen, die mit Infizierten in Kontakt gekommen sind, wird heftig diskutiert. Epidemiologe Marcel Salathé sieht nun sogar eine Möglichkeit, die Quarantäne in diesem Fall ganz abzuschaffen. Dazu müssten Kontaktpersonen zehn Schnelltests erhalten und sich täglich testen, schlägt er in der «Sonntagszeitung» vor. Bei negativem Test könne man mit vorsichtigem Verhalten auch wieder seiner Arbeit nachgehen. Ein gewisses Restrisiko bestehe zwar. Dies sei aber vertretbar angesichts der drohenden Ausfälle, wenn die halbe Schweiz wegen Corona-Verdachts zuhause sitzen müsse, so Salathé.

  • 2:02

    Umfrage: 61 Prozent der Deutschen sind für allgemeine Impfpflicht

    Eine Mehrheit der Deutschen spricht sich für eine allgemeine Impfpflicht aus. Laut einer repräsentativen Insa-Umfrage für «Bild am Sonntag» sind 61 Prozent dafür, 32 Prozent dagegen, sieben Prozent machen keine Angabe. Die meisten Befürworter gibt es mit 79 Prozent bei der Wählerschaft der Grünen, dicht gefolgt von den SPD-Anhängerinnen und Anhängern mit 78 Prozent Zustimmung. 74 Prozent der AfD-Anhänger lehnen dagegen die Impfpflicht ab.

  • 23:24

    Omikron-Infektionswelle flacht in Südafrika wieder ab

    Während in der Schweiz Omikron grassiert, flacht die Kurve der Neuinfektionen in Südafrika schon wieder ab. Dort wurde die Virusvariante vor rund sechs Wochen das erste Mal identifiziert. Die vierte Welle brachte Mitte Dezember einen neuen Ansteckungsrekord, trotzdem war die Situation viel weniger schlimm als befürchtet, denn Spitaleinweisungen und schwere Verläufe waren deutlich tiefer als bei der Delta-Variante. Laut Tom Moultrie, Professor an der Universität Kapstadt, werden vor allem die oberen Atemwege infiziert und nicht die Lunge, was die Zahl der Spitaleintritte und Todesfälle reduziert. Laut der Regierung ist der Höhepunkt der Omikron-Welle in Südafrika vorbei. Die meisten bestehenden Massnahmen sind aufgehoben – ausser die Maskenpflicht. Diese soll noch für einige Monate bleiben.

    Video
    In Südafrika flacht die Omikron-Welle ab
    Aus Tagesschau vom 08.01.2022.
    abspielen
  • 22:12

    Widerstand gegen den «pass vaccinal» in Frankreich – und gegen Macron

    Über 100’000 Menschen haben in Frankreich gegen die Corona-Politik der Regierung von Präsident Emmanuel Macron demonstriert. Allein in Paris gingen 18’000 Menschen auf die Strasse. Landesweit kam es in zahlreichen Städten zu Protestzügen, die wieder auf deutlich mehr Unterstützung stiessen als in den vergangenen Wochen. Vereinzelt musste die Polizei gegen Ausschreitungen vorgehen.

    Der Protest richtet sich vor allem gegen die geplanten drastische Einschränkungen für Ungeimpfte. Sie sollen schon bald keinen Zugang mehr zu Kinos, Bars oder Fernzügen haben. Das dafür vorgesehene Gesetz wird im Parlament noch beraten.

    Angefacht wurden die Proteste auch von der Äusserung Macrons in einem Interview mit der Zeitung «Le Parisien», Ungeimpfte in der Corona-Pandemie «bis zum Ende nerven zu wollen», wobei sich der Präsident mit «emmerder» sehr umgangssprachlich ausdrückte, was ihm heftige Kritik einbrachte: «In diesem Fall habe ich grosse Lust, die Ungeimpften zu ärgern. Und deshalb werden wir das auch weiterhin tun, bis zum bitteren Ende.» Und er bestätigte sein Absicht, Link öffnet in einem neuen Fenster am Freitag nochmals anlässlich einer Medienkonferenz.

    An den Protesten wurde dem Präsidenten denn auch entsprechend Contra gegeben: «Macron, on t'emmerde!» [Macron, wir nerven dich] und «Macron, ton pass on n'en veut pas» [Macron, deinen Pass wollen wir nicht].

    Moi, je ne suis pas pour emmerder les Français. Mais je peste toute la journée contre l’administration quand elle les bloque. Eh bien, là, les non-vaccinés, j’ai très envie de les emmerder. Et donc, on va continuer de le faire, jusqu’au bout. C’est ça, la stratégie.
    Autor: Emmanuel Macronim Interview mit «Le Parisien»

Hier finden Sie Hilfe in der Coronazeit

Box aufklappen Box zuklappen

Corona beschäftigt uns alle. Unten finden Sie eine Liste mit Hotlines und Ratgebern rund um Corona.

BAG Infoline Coronavirus: 058 463 00 00 (täglich 6 bis 23 Uhr)

BAG Infoline Corona-Impfung: 058 377 88 92 (täglich 6 bis 23 Uhr)

Dureschnufe: Plattform für psychische Gesundheit rund um das neue Coronavirus

Angst und Panikhilfe Schweiz, Hotline: 0848 801 109 (10 bis 12 und 14 bis 17 Uhr)

Eltern-Notruf Schweiz, Hotline: 0848 35 45 55 (24x7)

Pro Juventute, Hotline für Kinder- und Jugendliche: 147 (24x7)

Schweizer Sorgen-Telefon: 143 (24x7)

Suchthilfe Schweiz: Hotline für Jugendliche im Lockdown 0800 104 104 (Di. bis Do. 9 bis 12 Uhr)

Branchenhilfe.ch: Ratgeberportal für Corona betroffene Wirtschaftszweige

Quelle der Meldungen: Agenturen und SRF

Tagesschau, 09.01.2022, 19:30 Uhr

Jederzeit top informiert!
Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden.
Schliessen

Jederzeit top informiert!

Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen