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Ab Montag gelten neue Regeln bei der Einreise in die Schweiz
Aus Tagesschau vom 17.09.2021.
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Das Neueste zur Coronakrise Mehr Impfungen: Corona-Lage im Iran entspannt sich leicht

  • Der Bundesrat verschärft die Einreiseregeln: Personen über 16 Jahren, die nicht geimpft oder genesen sind, müssen ab Montag einen negativen Test vorweisen. Nach vier bis sieben Tagen müssen sie sich auf eigene Kosten nochmals testen.
  • Alle Personen, auch Geimpfte, welche die Grenze zur Schweiz passieren, müssen zudem ein Einreiseformular ausfüllen.
  • Ab Montag können alle Personen, die mit einem von der EMA (European Medicines Agency) zugelassenen Impfstoff im Ausland geimpft sind und in der Schweiz Wohnsitz haben oder in die Schweiz einreisen, ein Schweizer Covid-Zertifikat erlangen.
  • Das BAG hat am Freitag 2095 neue Coronafälle gemeldet. 7-Tage-Schnitt: -21 Prozent zur Vorwoche. 770 Personen im Spital (-8 Prozent), 262 in Intensivpflege (-7 Prozent). 8 Personen sind verstorben.
  • Anhand dieser Grafiken zu den Impfungen und den Fallzahlen in der Schweiz, zur Belegung der Intensivstationen in der Schweiz und den Fallzahlen weltweit können Sie sich über die Entwicklung der Pandemie informieren.

Der Ticker startet um 6:00 Uhr

  • 14:35

    Iran: Corona-Lage entspannt sich leicht

    Im Iran zeichnet sich nach Angaben des Gesundheitsministeriums eine leichte Entspannung der Corona-Situation ab. Die Fallzahlen seien wegen der Delta-Variante des Coronavirus zwar immer noch relativ hoch, aber weitaus niedriger als in den letzten vier Wochen, erklärte das Ministerium auf seinem Webportal. Die Zahl der täglichen Corona-Toten sei von über 700 auf fast 350, die der Neuinfektionen von mehr als 50'000 auf weniger als 13'000 gesunken.

    Als Grund für die Wende nennen Gesundheitsexperten die Einfuhr ausländischer und Fertigstellung heimischer Impfstoffe in den vergangenen Wochen. Der bis dahin schleppende Fortgang der Impfungen sei kräftig beschleunigt worden. Geimpft wurde unter anderem auch in öffentlichen Parks und Militäranlagen. Laut Gesundheitsministerium wurden mittlerweile über ein Drittel der mehr als 83 Millionen Iraner mindestens einmal und 16 Prozent doppelt geimpft. Im Iran wurden in den vergangenen 19 Monaten mehr als 116'000 Corona-Todesfälle und fast 5.5 Millionen Infektionen registriert.

  • 14:12

    Massnahmen-Gegner demonstrieren in Winterthur

    Hunderte Gegnerinnen und Gegner der Corona-Schutzmassnahmen haben sich am Nachmittag in Winterthur (ZH) zu einer bewilligten Kundgebung eingefunden. Dazu aufgerufen hatten unter anderem die «Freiheitstrychler», die mit ihrem «Sicherheitsdienst» vor Ort waren.

    Die Demonstrierenden, darunter viele Kinder, versammelten sich nach 13 Uhr gegen die angebliche Zensur und die «Impfdiktatur» auf dem Winterthurer Neumarkt. «Die Corona-‹Pandemie› ist ein Masterplan zur Errichtung der digitalen Diktatur», stand etwa auf einem Transparent. Auf einem Schild war von «Apartheid» in der Schweiz die Rede. Die Kundgebung verläuft bislang offenbar friedlich. Die Polizei rät, die Technikumstrasse weiträumig zu umfahren.

    Demonstration in Winterthur
    Legende: Keystone
  • 13:30

    Australien: Ausschreitungen bei Corona-Protesten

    In Australien haben sich Lockdown-Gegner zu unbewilligten Demonstrationen versammelt. Dabei hat es gewaltsame Ausschreitungen und Zusammenstösse mit der Polizei gegeben. In Melbourne sind 235 Personen festgenommen worden, in Sydney deren 32, teilen die Behörden mit. Zudem seien mehrere Polizisten verletzt worden. Zum Protest gegen die Corona-Politik der Regierung sind in Melbourne rund 700 Menschen zusammengekommen, obwohl etwa 2000 Polizisten das Stadtzentrum abgeriegelt hatten.

    Australien macht seit Mitte Juni die Ausbreitung der hochansteckenden Delta-Variante des Coronavirus zu schaffen. Zur Eindämmung ist in Sydney, Melbourne und auch in der Hauptstadt Canberra seit Wochen ein strenger Lockdown in Kraft.

    Demonstrierende treffen in Melbourne auf die Polizei.
    Legende: Demonstrierende treffen in Melbourne auf die Polizei. Reuters
  • 11:52

    Corona grassiert an Schulen: Warum Kinderärzte gegen strengere Massnahmen sind

    Das Coronavirus breitet sich an Schulen zurzeit fast dreimal stärker aus als beim letzten Höhepunkt der Pandemie. Trotzdem plädieren Schweizer Kinderärztinnen und -ärzte dafür, Tests, Masken und Quarantäne aufs unerlässliche Minimum zu beschränken – ganz anders sieht man das beispielsweise in den USA.

    Audio
    Wie gefährlich ist der starke Anstieg der Infektionen in Schulen?
    06:42 min, aus Wissenschaftsmagazin vom 18.09.2021.
    abspielen. Laufzeit 06:42 Minuten.
  • 10:15

    Tokio-Marathon findet erst 2022 statt

    Der für den 17. Oktober geplante Tokio-Marathon ist wegen der Corona-Pandemie auf den 6. März 2022 verschoben worden. Noch immer befindet sich die Olympiastadt wegen der hohen Infektionszahlen im Ausnahmezustand. Aufgrund der schwierigen Prognose des Covid-19-Trends und den damit verbundenen Mobilitätseinschränkungen habe man sich für die Verschiebung entschieden, hiess es vom Veranstalter.

    Mit der Verschiebung des diesjährigen Marathons ist auch klar, dass der am 6. März 2022 eigentlich geplante Tokio Marathon 2022 nicht stattfindet.

  • 8:06

    US-Spitäler kämpfen mit Personalmangel und Ausrüstungsengpässen

    In den USA sehen sich viele Krankenhäuser wegen des Anstiegs von Coronavirus-Fällen immer mehr mit Personal- und Ausrüstungsengpässen belastet. Lieferprobleme würden dazu führen, dass einige Spitäler nicht mehr genügend Sauerstoff für die Patienten hätten, sagt Nancy Foster, Vizepräsidentin für Qualität und Patientensicherheit der American Hospital Association.

    «Es gibt einen Mangel an Fahrern, die für den Transport von Sauerstoff qualifiziert sind und einen Mangel an den dafür benötigten Tanks.» Einige Krankenhausmitarbeiter seien von der neuen Welle von Coronavirus-Fällen so überfordert, dass sie Jobs im Einzelhandel und anderen nicht-medizinischen Bereichen angenommen hätten, so Foster.

    Eine Person mit Schutzausrüstung an einem Krankenbett in einem US-Spital.
    Legende: Reuters / Archiv
  • 6:12

    «Freiheitstrychler» nehmen Stellung zu Ausschreitungen in Bern

    Nach den Krawallen vor dem Bundeshaus in Bern während einer Kundgebung von Gegnern der Corona-Schutzmassnahmen haben die Organisatoren eine Verantwortung für die Ausschreitung zurückgewiesen. Sie würden sich von «jeder Art von Gewalt distanzieren», teilten sie mit.

    Bei den «Provokateuren», die an einem Absperrzaun vor dem Bundesplatz gerüttelt hätten, handle es sich um «vereinzelte Menschen», die nicht zu den sogenannten «Freiheitstrychlern» gehörten, teilte die Gruppierung in der Nacht auf Samstag mit.

    Die Kundgebungsorganisatoren verneinten auch einen «Angriff auf das Bundeshaus», wie der Stadtberner Sicherheitsdirektor Reto Nause den Vorfall bezeichnet hatte. Der Ausdruck sei «propagandistische Stimmungsmache» gegen Kritiker der Corona-Massnahmen.

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    FOKUS: Umgang mit Coronaprotesten
    Aus 10 vor 10 vom 17.09.2021.
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  • 4:27

    ETH-Rektorin: Mehr Präsenzunterricht dank Zertifikat

    An der ETH gilt – wie an vielen Hochschulen – eine Zertifikatspflicht: Dies sei nicht mit einer Impfpflicht gleichzusetzen, hält Rektorin Sarah Springman fest. Aber: «Wir wollen verhindern, dass Geimpfte durch individuelle Entscheide von Nichtgeimpften Nachteile in Kauf nehmen müssen.»

    Denn ohne Zertifikatspflicht sieht Springman die Rückkehr zum Präsenzunterricht gefährdet. «Mit einer alleinigen Maskenpflicht können wir die Hörsäle de facto nur zu 50 Prozent auslasten», sagt sie in einem Interview der ETH-News.

    «Alle Studierenden hätten ein vermindertes Präsenzangebot erhalten und nur jede zweite Woche an die ETH kommen können.» Nach drei Semestern mit Online-Angeboten sei es aber das oberste Anliegen, das Herbstsemester nun mit möglichst viel Präsenz starten zu können.

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    Jetzt kommt die Zertifikatspflicht auch für Unis!
    17:21 min
    abspielen. Laufzeit 17:21 Minuten.
  • 0:44

    US-Experten gegen generelle Corona-Auffrischungsimpfungen

    Ein Expertengremium der US-Arzneimittelbehörde FDA empfiehlt Corona-Auffrischungsimpfungen mit dem Mittel von Biontech/Pfizer nur für ältere Menschen und Risikogruppen. Die einflussreiche Gruppe von Wissenschaftlern kam nach stundenlanger Diskussion zu dem Schluss, dass vorliegende Daten eine allgemeine Einführung einer dritten Impfdosis für Menschen älter als 16 Jahre nicht rechtfertigten. Für Senioren über 65 und Angehörige von Risikogruppen würde eine dritte Dosis aber Sinn ergeben, hiess es.

    Zuletzt hatten aber auch Forscher im Fachmagazin «The Lancet» Zweifel an Auffrischungsimpfungen für alle geäussert: «Die bisherige Studienlage zeigt keine Notwendigkeit, in Bevölkerungsgruppen mit wirksamer, vollständiger Impfung Booster auf breiter Front zu verabreichen», hiess es dort. Die weltweit noch immer begrenzte Anzahl an Impfdosen könne die meisten Leben retten, wenn sie Menschen zugutekäme, die ein erhebliches Risiko einer schweren Erkrankung haben und noch ungeimpft sind.

    Biden
    Legende: US-Präsident Joe Biden hatte sich angesichts abnehmender Immunität gegen Covid-19 für eine weitere Dosis für alle ausgesprochen, deren Zweitimpfung schon mehr als acht Monate her ist. Keystone
  • 22:56

    Wie umgehen mit einer starken politischen Polarisierung?

    Die Auseinandersetzung vor dem Bundeshaus am Donnerstagabend zeigt, dass eine Minderheit beträchtliche politische Wirkung entwickeln kann. Aber wie soll eine Mehrheit und die Politik mit ihr umgehen? «10 vor 10» hat mit dem Demokratie-Forscher Lorenz Langer, Professor für Öffentliches Recht an der Universität Zürich und dem Medienforscher Vinzenz Wyss, Professor für Journalistik an der Hochschule für angewandte Wissenschaften in Winterthur, gesprochen.

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    Wie umgehen mit den Coronaprotesten?
    Aus 10 vor 10 vom 17.09.2021.
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  • 22:03

    Zertifikatspflicht steigert wieder die Impfrate in der Schweiz

    Seit Anfang Woche gibt es Zutritt in Restaurants, Kinos oder Fitnesszentren nur noch mit einem Covid-Zertifikat. Damit erhofft sich der Bund, dass sich mehr Personen impfen lassen, denn seit Anfang Juni ging die Impfbereitschaft in der Schweiz stark zurück und stagnierte im August und September. Seit Ankündigung der Zertifikatspflicht steigt die Impfrate wieder an. Aktuell sind in der Schweiz gut 53 Prozent der Bevölkerung vollständig geimpft, aber das sind so wenige, wie in keinem anderen europäischen Land.

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    Höhere Impfnachfrage wegen Zertifikatspflicht
    Aus Tagesschau vom 17.09.2021.
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  • 21:40

    Österreich: Immer mehr Kinder von der Schule abgemeldet

    In Österreich hat sich die Zahl der Schulabmeldungen angesichts der Corona-Pandemie verdreifacht. Insgesamt 7515 Kinder bis zum neunten Schuljahr sind im neuen Schuljahr in häuslichem Unterricht, wie aus Zahlen des Bildungsministeriums hervorgeht. Im Vorjahr waren es rund 2600.

    In Österreich gilt keine Schulpflicht, sondern lediglich eine Unterrichtspflicht. Ein Hausunterricht kann nur untersagt werden, wenn mit grosser Wahrscheinlichkeit anzunehmen ist, dass die Gleichwertigkeit des Unterrichtes nicht gegeben ist. Am Ende des Schuljahrs ist an einer Schule eine sogenannte Externistenprüfung über den Unterrichtsstoff zu absolvieren.

    Das österreichische Bildungsministerium will künftig die Regeln für häuslichen Unterricht verschärfen. Obendrein hatte es die Eltern mehrfach darauf hingewiesen, dass im Gegensatz zur Phase des generellen Fernunterrichts nun das Lernen zu Hause nicht mehr durch die Lehrer unterstützt wird.

  • 20:52

    USA unterstützen weltweites Impfziel von 70 Prozent

    Die USA wollen hunderte Millionen zusätzliche Impfdosen von Pfizer/Biontech kaufen und weltweit spenden. Der Kauf solle Anfang kommender Woche anlässlich der UNO-Vollversammlung verkündet werden, berichtet das «Wall Street Journal» unter Berufung auf zwei mit dem Vorhaben vertraute Personen.

    US-Präsident Joe Biden macht sich im Kampf gegen die Pandemie für eine weltweite Impfkampagne stark. Die USA drängen andere Länder dazu, bis 2022 eine Impfquote der Weltbevölkerung von 70 Prozent anzustreben, wie aus Unterlagen aus den USA für einen geplanten virtuellen Corona-Gipfel am Rande der UNO-Vollversammlung hervorgeht.

    Eine Hand hält ein Fläschchen Impfstoff
    Legende: Der Impfstoff des US-Pharmaherstellers Pfizer auf der Basis der deutschen Biolabors Biontech soll weltweit abgegeben werden. Keystone
  • 19:57

    Arbeitgeberverband erleichtert über Testpflicht für Reiserückkehrende

    Der Schweizerische Arbeitgeberverband (SAV) zeigt sich erleichtert, dass sich der Bundesrat für eine praxistaugliche Variante bei den Corona-Massnahmen entschieden hat und auf eine Wiedereinführung der Quarantänepflicht verzichtet. Die verschärften Einreisebestimmungen seien geeignet, um zu verhindern, dass gefährliche Virusvarianten in die Schweiz gelangen, schreibt der SAV.

    Dass Grenzgängerinnen und Grenzgänger von den verschärften Einreisebestimmungen ausgenommen seien, sei richtig. Die Wirtschaft sei auf eine ungehinderte Zirkulation der Arbeitskräfte aus den Grenzregionen angewiesen. Zudem begrüsst der Verband, dass im Ausland geimpfte Personen nun Zugang zum Zertifikat bekommen. Das sei insbesondere wichtig für den Tourismus.

  • 18:58

    Corona-Hotspot Ischgl: Erster Prozess ist vorbei

    Der erste Prozess rund um den Corona-Ausbruch im Tiroler Skiort Ischgl 2020 ist abgeschlossen. Vor dem Landgericht Wien machten Hinterbliebene klar: Für sie stehen Transparenz und Verantwortung im Vordergrund – Gerechtigkeit statt Geld. Die Witwe und der Sohn eines an Corona gestorbenen Österreichers, der sich bei der chaotischen Abreise aus Ischgl angesteckt haben soll, fordern rund 100'000 Euro Schadenersatz vom Staat. «Falls es einen Schadenersatz gibt, werden wir das Geld natürlich spenden», sagte der Sohn.

    Die Familie des Österreichers ist nicht die einzige, die auf Schadenersatz klagt. Auch mindestens 15 andere Angehörige sind der Ansicht: Die Behörden Österreichs hätten im März 2020 zu spät reagiert. Und die unkontrollierte Massenabreise habe zu einer Verschleppung des Virus geführt. Die Rechtsvertreter Österreichs stellen sich allerdings auf den Standpunkt, dass Regierung und Behörden mit dem damaligen Wissen richtig gehandelt hätten und die Klage grundlos sei. Das Urteil folgt später schriftlich.

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    Erster Prozess um Corona-Ansteckungen im «Hotspot Ischgl»
    Aus Tagesschau vom 17.09.2021.
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  • 18:34

    Parmelin: «Gesetze müssen respektiert werden»

    «Diese Gewalt stört den Bundesrat. Wir haben Gesetze und diese müssen respektiert werden», sagt Bundespräsident Guy Parmelin im Interview zum Tag zu den gestrigen Ausschreitungen bei einer Corona-Demonstration in Bern. Unzufriedenheit müsse man zum Ausdruck bringen können – aber gewaltfrei. Man könne dem Bundesrat beispielsweise schreiben. «Ich versuche, solche Schreiben persönlich zu beantworten, soweit dies möglich ist.» Nicht auf die Äste hinaus lassen will sich der SVP-Magistrat bei der Frage, welche Rolle seine Partei in der Pandemie spielt. Auch zum Auftritt von Finanzminister Ueli Maurer in einer Kutte der «Freiheitstrychler» gibt Parmelin keinen Kommentar ab.

    Schätzungsweise 3000 bis 4000 Menschen hatten sich gestern Abend beim Bahnhofplatz einer unbewilligten Demonstration versammelt. Danach sind diese zum Bundeshaus gezogen und machten sich am dortigen Zaun zu schaffen. Es kam zu Handgemengen, ein Mann wurde verletzt.

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    Bundespräsident Guy Parmelin äussert sich zu den Ausschreitungen in Bern
    Aus Tagesschau am Vorabend vom 17.09.2021.
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  • 18:03

    Schaffhausen: Impfequipe macht bei Moschee Halt

    Eine mobile Impfequipe des Schaffhauser Gesundheitsamtes hat heute Nachmittag die Mekka Moschee besucht: Von den rund 50 Personen, die den Gottesdienst besucht hatten, haben sich zwölf spontan gegen Covid-19 impfen lassen. Die damit erreichte Impfquote von 25 Prozent bezeichnet das kantonale Gesundheitsamt als erfreulich.

    Dank der mobilen Equipe habe der bürokratische Prozess, der mit der Impfung zusammenhänge und für fremdsprachige Menschen eine grosse Hürde darstelle, vereinfacht werden können. Zudem habe die Impfung in einer für die Gläubigen gewohnten und sicheren Umgebung stattgefunden.

    Die Aktion wurde auf Initiative der albanisch-dominierten Mekka Moschee sowie in Zusammenarbeit mit der Schaffhauser Integrationsfachstelle «Integres» und dem Schaffhauser Covid Team realisiert.

    Zwei Besucher warten vor der Mekka Moschee.
    Legende: Zwei Besucher warten vor der Mekka Moschee. Keystone
  • 17:30

    Testpflicht für Reiserückkehrende: Reisebranche ist gespalten

    Der Schweizerische Tourismus-Verband (STV) sowie Hotellerie Suisse bedauern, dass sich Gäste, die nicht geimpft oder genesen sind, nach der Einreise erneut testen müssen. Diese Tests könnten viele von einer Reise in die Schweiz abhalten. Gleichzeitig ist der STV erleichtert, dass Impfnachweise von Reisenden aus Drittstaaten anerkannt werden. Diesbezüglich spricht auch Hotellerie Suisse von einer «pragmatischen Übergangslösung».

    Schweizer Reisebüros erwarten derweil keine Stornierungen im grossen Stil. «Wir freuen uns, dass sich der Bundesrat für die Testvariante entschieden hat», sagt Tui-Sprecherin Milica Vujcic. Hotelplan begrüsst es, dass die neuen Regeln nun «für sämtliche Einreisen aus dem Ausland gelten», so Sprecherin Bianca Gähweiler. Und Markus Flick, Sprecher von DER Touristik mit Kuoni und Helvetic Tours, sagt: «Weil ein Grossteil unserer Kunden geimpft ist und andere Tests heute schon Standard beim Reisen sind, dürften sich die Auswirkungen des Entscheids in Grenzen halten.»

    Reisende am Flughafen Zürich.
    Legende: Der Bundesrat verschärft ab Montag die Regeln für die Einreise. Keystone
  • 17:13

    Zukunft der Gratistests: Parteien fordern Klarheit

    Die Mitte, die Grünen, die SVP sowie die GLP setzen sich laut Mitteilungen weiterhin dafür ein, dass Coronatests für Ungeimpfte auch über den 1. Oktober hinaus gratis bleiben. Die Parteien hoffen auf einen baldigen Entscheid. Denn: Die Stimmung im Land sei angespannt, schreibt GLP-Präsident Jürg Grossen im Kurznachrichtendienst Twitter. Die Bevölkerung brauche Klarheit darüber, ob ab dem 1. Oktober die Coronatests gratis oder kostenpflichtig seien.

    Die Mitte schlägt vor, dass kostenfreie Tests limitiert oder vor allem jungen Erwachsenen zur Verfügung gestellt werden. Die Grünen befürchten, dass sich aufgrund der kostenpflichtigen Tests weniger Menschen testen lassen könnten. Dieses Vorgehen sei aus epidemiologischer Sicht gefährlich. Die SVP fordert, dass der Bund für die Tests aufkommt, solange die Zertifikatspflicht gilt. Die FDP zeigt sich derweil zufrieden damit, dass der Bundesrat vorerst am geplanten Ende der Gratistests festhält.

  • 16:46

    Neue Einreiseregeln: Kantone warnen vor schwieriger Kontrolle

    Aus Sicht der Kantone sprechen die Erfahrungen nach den Sommerferien für die neuen Einreiseregeln. Allerdings werde es schwierig sein, den Nachweis eines zweiten Tests nach der Einreise zu kontrollieren und durchzusetzen.

    Die Kantone hatten aus diesem Grund vom Bundesrat eine zentralisierte Lösung für die Meldung des zweiten Tests gefordert, schreibt die Konferenz der Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren (GDK) auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Der Bund habe aber davon abgesehen.

    Die Kantone würden nun mittels Stichproben überprüfen müssen, ob sich nicht-genesene und nicht-geimpfte Reiserückkehrende ein zweites Mal getestet haben lassen. Die Variante mit einer wiederholten Testung sei aber gegenüber einer möglichen Quarantäne-Pflicht klar bevorzugt worden.

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    Berset: «Einreiseregeln helfen, Infizierte rasch zu erkennen»
    Aus Tagesschau am Vorabend vom 17.09.2021.
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    Hier finden Sie Hilfe in der Coronazeit

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    Corona beschäftigt uns alle. Unten finden Sie eine Liste mit Hotlines und Ratgebern rund um Corona.

    BAG Infoline Coronavirus: 058 463 00 00 (täglich 6 bis 23 Uhr)

    BAG Infoline Corona-Impfung: 058 377 88 92 (täglich 6 bis 23 Uhr)

    Dureschnufe: Plattform für psychische Gesundheit rund um das neue Coronavirus

    Angst und Panikhilfe Schweiz, Hotline: 0848 801 109 (10 bis 12 und 14 bis 17 Uhr)

    Eltern-Notruf Schweiz, Hotline: 0848 35 45 55 (24x7)

    Pro Juventute, Hotline für Kinder- und Jugendliche: 147 (24x7)

    Schweizer Sorgen-Telefon: 143 (24x7)

    Suchthilfe Schweiz: Hotline für Jugendliche im Lockdown 0800 104 104 (Di. bis Do. 9 bis 12 Uhr)

    Branchenhilfe.ch: Ratgeberportal für Corona betroffene Wirtschaftszweige

    Quellen: SRF, Agenturen

    Tagesschau, 17.09.2021, 19:30 Uhr

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    • Kommentar von Bobby Senn  (Hardcorehansi)
      aber klar, olymische spiele in Tokyo kein problem, aber der marathon in Tokyo, grosses problem! zumindest zeigt es was in dieser pandemie wirklich zählt....dollars!!!!
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    • Kommentar von Heike Miller  (Heike Miller)
      Ich habe gestern die Arena geschaut und es stellt mir die Haare, wenn Studenten zwischen Impfen und Studium entscheiden müssen und dies mit Tränen in den Augen. Ich bin geimpft und kein Impfgegner, verstehe jeder, der sich differenziert Gedanken macht und sich berechtigte Fragen stellt bezüglich impfen. Alle die, die so vorbehaltslos gegen die "Impfgegner" schiessen geben meiner Meinung nach einfach die Verantwortung ab. Zum zigsten Mal. Ich bin geimpft aber ich verstehe jeden, der sich Gedanken
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    • Kommentar von Fritz Feuz  (F. Feuz)
      Nach de.m.wikipedia.org ist der BR die Regierung unserer Schweizerischen Eidgenossenschaft und gemäss Art. 174 der Bundesverfassung die «oberste, leitende und vollziehende Behörde des Bundes». Der Gesamtbundesrat ist nach Art. 177 ABS. 1 BV eine Kollegialbehörde, er entscheidet als Kollegium.
      Söttige wo durch die Attribute z. B. eines Herrn BR Ueli Maurer auffallen, wo offensichtlich das Kollegialprinzip nicht leben können oder wollen, sind mMn nicht wählbar. 1 Söttiger wurde schon abgewählt.
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