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Aus Schweiz aktuell vom 15.01.2021.
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Das Neueste zur Coronakrise Mehrere Bundesräte haben sich impfen lassen

  • Shutdown in der Schweiz: Ab Montag müssen Läden für Güter des nicht-täglichen Bedarfs schliessen. Es gilt ausserdem Homeoffice-Pflicht und eine Obergrenze für Treffen von maximal 5 Personen. Die Schulen und Skigebiete bleiben offen. Eine Übersicht der neuen Regeln finden Sie hier.
  • Mehrere Schweizer Bundesräte sind bereits gegen das Coronavirus geimpft worden, wie Sprecher André Simonazzi bestätigt.
  • Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) hat am Freitag 2396 neue Fälle gemeldet. Damit liegt der 7-Tage-Schnitt bei 2535. Das BAG meldete zudem 66 neue Verstorbene.
  • Derzeit sind 2148 Personen wegen einer Covid-19-Erkrankung hospitalisiert. Das sind 13 Prozent weniger als in der Vorwoche.
  • In unseren Grafiken zu den Fallzahlen in der Schweiz, zur Belegung der Intensivstationen in der Schweiz und den Fallzahlen weltweit können Sie sich über die Entwicklung der Pandemie informieren.

Der Ticker startet um 5:30 Uhr

  • 9:33

    Erste Bundesräte haben Covid-Impfung verabreicht bekommen

    Mehrere Mitglieder des Bundesrats haben sich gegen das Coronavirus impfen lassen. Regierungssprecher André Simonazzi bestätigte einen ensprechenden Bericht der Tamedia-Online-Portale. Welche Mitglieder der Landesregierung bereits geimpft worden sind, wollte er nicht bekannt geben. Die Impfungen seien auch aufgrund der beruflichen Bedürfnisse der Regierungsmitglieder erfolgt, so Simonazzi.

    Gemessen am Alter, zählt nur Finanzminister Ueli Maurer zur Gruppe mit erhöhtem Risiko. Er ist 70 Jahre alt.

  • 7:36

    China macht eingeschleppte Fälle verantwortlich

    Die Behörden in China führen die jüngsten Infektionsherde staatlichen Medien zufolge auf aus dem Ausland eingeschleppte Corona-Fälle zurück. Dies habe der Minister der Nationalen Gesundheitskommission, Ma Xiaowei, bei einer Regierungssitzung erklärt, berichtet der Sender CCTV.

    Die Behörden haben im Januar mehr als 28 Millionen Menschen unter häusliche Quarantäne gestellt, um eine neue Ausbreitung des Virus einzudämmen. Betroffen davon waren nördliche Provinzen wie Hebei, Liaoning und Heilongjiang sowie die Hauptstadt Peking.

    Am Samstag ging die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen erstmals seit Tagen wieder zurück. Binnen 24 Stunden wurden laut Gesundheitsbehörde 130 neue Covid-19-Fälle bekannt. Tags zuvor war mit 138 der höchste Wert seit dem 1. März 2020 verzeichnet worden.

  • 5:05

    Biden drückt bei Corona-Impfaktion in den USA aufs Tempo

    Der künftige US-Präsident Joe Biden will das Tempo der Corona-Impfaktion im Land deutlich beschleunigen. Die Produktion von Impfstoff-Fläschchen, Spritzen, Nadeln und anderen medizinischen Ausrüstungen solle erhöht werden, wie sein Übergangsteam am Freitag (Ortszeit) ankündigte.

    Ziel sei es, die Immunisierung der Amerikaner gegen das Virus zu beschleunigen. Dazu soll der sogenannte Defense Production Act genutzt werden: Das Gesetz erlaubt dem US-Präsidenten, Industriebetriebe zur Produktion bestimmter Güter zu verpflichten. Auch sollen pensionierte Ärzte reaktiviert werden und beim Impfen helfen.

    Weiterhin sollen Mitarbeiter der Katastrophenschutzbehörde Fema beim Bau von Tausenden Impfzentren helfen und mobile Impfstationen in entlegene Gebiete geschickt werden. Ausserdem sollen nach Bidens Plänen die Apotheken im Land eingespannt werden, um ebenfalls Impfungen gegen das Coronavirus zu verabreichen.

  • 2:11

    UN: Corona-Pandemie hat die Migration verlangsamt

    Die Corona-Krise und die mit ihr verbundenen weltweiten Reisebeschränkungen haben den Vereinten Nationen zufolge die Migrationsbewegungen gebremst. «Vorläufige Schätzungen deuten darauf hin, dass die Pandemie das Wachstum der Anzahl internationaler Migranten bis Mitte 2020 um rund zwei Millionen verlangsamt haben könnte», wie die Vereinten Nationen am Freitag mitteilten. Das seien 27 Prozent weniger Anstieg, als 2019 erwartet wurden.

    Die Zahl von internationalen Migranten sei Mitte 2020 auf 281 Millionen gestiegen, was 3.6 Prozent der Weltbevölkerung entspreche. In den vergangenen Jahrzehnten sei die Zahl stetig gewachsen. Im Jahr 2000 betrug sie noch 173 Millionen.

  • 1:59

    Corona-Mutation könnte ab März in den USA vorherrschende Variante werden

    Die zuerst in Grossbritannien entdeckte, wohl deutlich ansteckendere Corona-Mutation könnte in den Vereinigten Staaten schon bald weiter verbreitet sein als das die ursprüngliche Variante.

    «Der vorausgesagte Entwicklungsverlauf dieser Variante in den USA weist Anfang 2021 ein schnelles Wachstum auf und wird im März zur vorherrschenden Variante», teilte die Gesundheitsbehörde CDC am Freitag mit. Dies könne die medizinische Infrastruktur in den Vereinigten Staaten zusätzlich belasten. In den USA wurden laut der CDC bisher 76 Fälle der Corona-Variante in zehn Bundesstaaten gemeldet.

  • 1:49

    Notfall-Komitee der WHO: Länder müssen mehr auf Mutationen testen

    Das Notfall-Komitee der Weltgesundheitsorganisation (WHO) fordert, positiv auf Corona Getestete sollen vermehrt auf neue Virus-Mutationen getestet werden. Die bei solchen Untersuchungen gewonnenen Daten seien notwendig, um das Virus besser zu verstehen, schrieben die Experten am Freitag in einer Empfehlung. Alle Informationen müssten auf globaler Ebene gesammelt und ausgewertet werden.

    Das Komitee empfahl der WHO zudem, unbekannte Faktoren der Impfungen gegen Corona zu erforschen. Etwa, ob ein geimpfter Mensch das Virus trotzdem weitergeben könne oder wie lange der Impfstoff Schutz vor einer schweren Erkrankung biete.

  • 0:27

    Parmelin verteidigt Corona-Massnahmen an Albisgüetli-Tagung

    Bundespräsident Guy Parmelin hat an der traditionellen Albisgüetli-Tagung der Zürcher SVP die Corona-Massnahmen des Bundesrats vor Anhängern seiner Partei verteidigt. Coronabedingt fand die Tagung online statt.

    Parmelin signalisierte zwar Verständnis dafür, dass die Meinungen über die Massnahmen auseinandergehen. Der Bundesrat habe sich jedoch zum Schutz der öffentlichen Gesundheit gezwungen gesehen, drastische Massnahmen zu beschliessen. Jetzt gelte es, zusammenzustehen, egal, welcher Meinung man sei.

    Nahaufnahme von Guy Parmelin, der seine Brille zurechtrückt
    Legende: Keystone
  • 22:15

    Sorgen um Impfstoff in vereinzelten EU-Staaten

    Sechs Länder der Europäischen Union haben sich bei der EU-Kommission besorgt über die gemeldeten Lieferverspätungen des Corona-Impfstoffs von Pfizer/Biontech gezeigt. Dänemark, Finnland, Schweden und die baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen appellierten in einem gemeinsamen Brief an EU-Gesundheitskommissarin Stella Kyriakides.

    Sie baten die EU-Kommission, alles daran setzen, dass die Impfstoffproduktion von Biontech/Pfizer gesteigert und die Verteilung gemäss dem EU-Kaufvertrag und den Bestellungen der Mitgliedstaaten gewährleistet sei.

    Der italienische Covid-Sonderbeauftragte Domenico Arcuri teilte mit, Pfizer habe über eine Kürzung der Impfstofflieferungen ab Montag um 29 Prozent informiert. Für wie lange dies gelten werde, habe der Pharmakonzern nicht mitgeteilt. Arcuri habe sich angesichts der «Ernsthaftigkeit und des unglaublichen Timings» der Mitteilung bei Pfizer beschwert.

    Pfizer hatte zuvor mitgeteilt, dass zur Erhöhung der Produktion im Werk in Puurs in Belgien die Lieferungen «vorübergehend zurückgehen würden.

    EU-Kommissions-Präsidentin Ursula von der Leyen sagte am Nachmittag, sie habe Berichte über eine Lieferverzögerung mitbekommen und sofort den Pfizer-Chef angerufen. Dieser habe die Produktionsverzögerung begründet und zugleich versichert, dass alle garantierten Dosen im ersten Quartal auch geliefert würden.

  • 21:48

    Stellungnahme des BAG zum Lieferengpass bei Pfizer/Biontech

    Auf Anfrage von SRF News beim Bundesamt für Gesundheit teilte das BAG am Abend mit, man nehme die Nachricht über den Lieferengpass von Pfizer ernst und kläre nun ab, welche Konsequenzen dies für die Schweiz habe:

    «Der Bund wusste von Anfang an, dass die weltweite Impfstoffknappheit eine Herausforderung sein wird. Aus diesem Grund verfolgt der Bund eine diversifizierte Strategie: Er setzt auf verschiedene Impfstoffhersteller und unterschiedliche Impfstofftechnologien (mRNA, vektorbasiert, proteinbasiert), da die Covid-19-Impfstoffentwicklung- und Verfügbarkeit viele Unsicherheiten birgt.»

    Laut dem BAG hat die Schweiz diese Woche zusätzlich zu Impfdosen von Pfizer/Biontech eine erste Lieferung von Moderna erhalten. «Insgesamt hat der Bund bei Moderna rund 7.5 Millionen Impfdosen, bei Pfizer/Biontech 3 Millionen und bei AstraZeneca rund 5.3 Millionen Dosen bestellt», so das BAG weiter.

    Das Vakzin von AstraZeneca befinde sich derzeit im Zulassungsverfahren bei Swissmedic. Zudem beteilige sich die Schweiz an der internationalen Covax-Initiative, um dadurch Zugang zu Impfstoffen für bis zu 20 Prozent der Schweizer Bevölkerung zu erhalten, schreibt das BAG in seiner Antwort. Der Bund stehe weiterhin mit verschiedenen Impfstoffherstellern im Gespräch.

    Der Bund verfolgt eine diversifizierte Strategie: Er setzt auf verschiedene Impfstoffhersteller und unterschiedliche Impfstofftechnologien, da die Covid-19-Impfstoffentwicklung- und Verfügbarkeit viele Unsicherheiten birgt.
    Autor: Maria FoursovaMediensprecherin BAG
  • 20:51

    Biontech verringert kurzfristig Lieferungen um mehr Impfstoff produzieren zu können

    Der Mainzer Impfstoff-Hersteller Biontech und sein US-Partner Pfizer verringern die Liefermengen nach eigenen Angaben in der nächsten Woche vorübergehend, um sie danach aber kräftig zu erhöhen. «Ab der Woche vom 25. Januar werden wir wieder zum ursprünglichen Zeitplan für die Lieferungen in die Europäische Union zurückkehren (100 Prozent)», teilten die Unternehmen am Freitagabend mit.

    Der Grund für diese vorübergehende Verringerung seien notwendige Anpassungen im Produktionsprozess. Genaue Angaben wurden nicht genannt. Die EU-Kommission, die EU-Mitgliedsstaaten und andere betroffene Länder würden über die aktualisierten Liefertermine informiert.

  • 20:12

    Merkel: Deutschland wird wieder zu seiner Stärke finden

    Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich trotz der schweren Corona-Zeiten optimistisch für die Zukunft gezeigt. Sie erinnerte in einer Grussbotschaft auf dem digitalen CDU-Parteitag an Herausforderungen in ihrer bisherigen Amtszeit seit 2005. Es seien keine ruhigen Jahre gewesen, sagte Merkel. Nun gebe es das «Jahrhundertereignis» der Corona-Pandemie, die den allermeisten Menschen viel abverlange.

    In all diesen bewegten Jahren hätten Deutschland und seine Bürger aber Stärke gezeigt, sagte Merkel. Sie sei überzeugt, das werde auch nach der Pandemie so sein. Deutschland habe immer wieder zu neuer Stärke finden können.

    Merkel grüssend auf einer Videowand
    Legende: Keystone
  • 19:26

    Bidens Stabschef rechnet mit 500'000 Toten in den USA

    Der künftige Stabschef des designierten US-Präsidenten Joe Biden rechnet mit 500'000 Corona-Toten im nächsten Monat. Im Februar dürfte die Marke erreicht werden, sagt Ron Klain in einem Online-Interview mit der Zeitung «Washington Post». Laut einer Reuters-Erhebung auf Basis offizieller Daten haben sich in den USA 23.1 Millionen mit dem Coronavirus infiziert. An oder mit dem Virus gestorben sind demnach 388'467.

  • 19:09

    Mehr als zwei Millionen Corona-Tote

    Seit Beginn der Pandemie sind weltweit bereits mehr als zwei Millionen Menschen nach einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben. Das ging am Freitag aus Daten der Universität Johns Hopkins in Baltimore hervor. Weltweit gab es demnach bislang mehr als 93 Millionen bestätigte Infektionen mit dem Virus. Experten gehen von einer noch höheren Dunkelziffer aus. In unserem Artikel sehen sie die Lage in den einzelnen Ländern.

  • 18:42

    Grossbritannien verschärft Einreiseregeln

    Grossbritannien verschärft ab Montagfrüh seine Einreiseregeln. Alle Reisenden benötigten ein negatives Testergebnis und müssten sich unmittelbar nach ihrer Ankunft in Quarantäne begeben, kündigt Premierminister Boris Johnson an.

    Diese dauere zehn Tage, könne mit einem weiteren negativen Test aber auf fünf Tage verkürzt werden. Bislang gab es für einige Länder Ausnahmen ohne Quarantäne. Dies wird ab Montag 05.00 Uhr (MEZ) aufgehoben. Damit solle die Einschleppung von Corona-Varianten vermieden werden, sagt Johnson.

    Johnson bezeichnete den Druck auf das Gesundheitssystem als «aussergewöhnlich». In einigen Krankenhäusern müssten Krebsoperationen verschoben werden und Krankenwagen vor der Tür in der Schlange stehen, sagte Johnson am Freitag in London. «Dies ist nicht die Zeit für das kleinste bisschen Entspannung.»

    Mann.
    Legende: Keystone
  • 18:31

    Impfaktion der Mitglieder des Bundesrats hat begonnen

    Die Impfaktion der Mitglieder des Bundesrats hat am Freitag begonnen. Regierungssprecher André Simonazzi bestätigte auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA einen Bericht der Tamedia-Portale. Wer sich bereits hat impfen lassen, wird nicht bekanntgegeben.

    Vor Wochenfrist hiess es, dass alle Mitglieder des Bundesrats sich impfen liessen, sobald der zweite Impfstoff zugelassen sei. Mit der Zulassung des Moderna-Impfstoffs ist dies in der Zwischenzeit geschehen.

    Menschen.
    Legende: Keystone
  • 18:09

    Tessin verhängt Besuchsverbot in Altersheimen und Spitälern

    Das Tessiner Departement für Gesundheit und Soziales hat ein Besuchsverbot in Altersheimen, Spitälern und Behindertenheimen verhängt. Das Verbot gilt ab Samstag. Grund dafür sei die britische Coronavirus-Mutation. Mit der Massnahme sollen weitere Coronavirus-Ausbrüche werden, hiess es weiter.

    Für Bewohnerinnen und Bewohner von Altersheimen gilt erneut ein Ausgehverbot. Zahnärzte, Hausärzte sowie Spitäler dürften Altersheimbewohner nur noch in Ausnahmefällen aufsuchen, heisst es weiter. In einem Altersheim in Balerna war es in den vergangenen Tagen zu zahlreichen Neu- und Wiederansteckungen mit dem Coronavirus gekommen. Aufgrund einer Analyse konnten die Tessiner Behörden feststellen, dass die britische Coronavirus-Mutation zum Ausbruch geführt hatte.

  • 17:50

    199 Fälle von Corona-Mutationen – Neue Quarantäne-Empfehlungen

    In der Schweiz sind bisher 199 Fälle der mutierten Varianten des Coronavirus gefunden worden. Davon konnten 147 der britischen Variante zugeordnet werden. Sieben Viren gehörten zur Variante aus Südafrika, wie das Bundesamt für Gesundheit (BAG) mitteilte. Und bei 45 Fällen sei im Virusmaterial eine Mutation gefunden worden, die aber nicht genüge, um sie eindeutig einer der beiden Linien zuordnen zu können. Die Untersuchungen seien aber nicht repräsentativ, da nur bei Verdacht geprüft wird.

    Weiter schlägt das BAG vor, dass wegen der hohen Übertragbarkeit neu auch Personen unter Quarantäne gestellt werden sollen, die Kontakt hatten zu Menschen, die in engem Kontakt zu mit der neuen Coronavirus-Mutation Infizierten standen. Das empfiehlt das BAG den Kantonen.

  • 17:39

    Zürcher Kulturschaffende sollen unbürokratisch zu Geld kommen

    Künstlerinnen und Künstler, die wegen der Corona-Pandemie in existentielle Not geraten sind, sollen im Kanton Zürich einfacher an Hilfsgelder kommen als bis anhin. Die zuständige Regierungsrätin Jaqueline Fehr (SP) hat ein entsprechendes Entschädigungsmodell ausarbeiten lassen.

    Das neue Modell sieht vor, dass Kulturschaffende befristet bis Ende April ein Ersatzeinkommen von monatlich 3840 Franken erhalten – das entspricht 80 Prozent eines angenommenen monatlichen Schadens von 4800 Franken. Von diesen 3840 Franken abgezogen werden alle Zahlungen, die die Kulturschaffenden aus anderen Quellen bekommen, beispielsweise aus der Erwerbsersatzentschädigung. Das neue Modell basiert auf Vertrauen: Kulturschaffende deklarieren diese Zahlen selber. Die Fachstelle Kultur werde aber Stichproben durchführen, wie es in der Mitteilung heisst. Falschangaben hätten strafrechtliche Konsequenzen. Das Modell schaffe Gerechtigkeit, heisst es weiter, da Grossverdiener unter den Kulturschaffenden nichts erhalten würden. Diese werden für abgesagte Veranstaltungen separat entschädigt.

    Plakat vor dem Zürcher Schauspielhaus.
    Legende: Keystone / Archiv
  • 17:21

    Kommission legt Bundesrat Strauss von Corona-Massnahmen vor

    Die Gesundheitskommission des Nationalrats (SGK-N) empfiehlt dem Bundesrat, weitere Massnahmen in der Pandemie zu treffen. Sie unterbreitet der Regierung ein Schreiben mit verschiedenen Empfehlungen, wie die Parlamentsdienste mitteilten.

    Die Empfehlungen der SGK-N sind vielfältig: Wer auf dem Luftweg in die Schweiz einreisen will, soll mit einem aktuellen Test nachweisen müssen, dass er oder sie nicht mit dem Coronavirus infiziert ist. Zudem soll der Bund für alle Personen in Alters- und Pflegeheimen einmal pro Woche einen freiwilligen Test finanzieren.

    Um die Liquidität von Unternehmen sicherzustellen, die von Massnahmen gegen die Epidemie betroffen sind, soll der Bundesrat die Covid-Kredite unverzüglich reaktivieren. Die Kredite sollen nicht zu einer neuen Verschuldung führen.

    Detail aus dem Nationalratssaal in Bern.
    Legende: Keystone / Archiv
  • 17:04

    Widerstand gegen Testpflicht in schweizerisch-deutscher Grenzregion

    In der schweizerisch-deutschen Grenzregion soll die von der deutschen Bundesregierung beschlossene Testpflicht von Grenzpendlern alle 48 Stunden nicht gelten. Das fordert die Hochrheinkommission (HRK), der die Kantone Aargau, Schaffhausen und das deutsche Bundesland Baden-Württemberg angehören. Im kleinen Grenzverkehr sollten weiterhin Ausnahmen möglich sein. Die von der deutschen Bundesregierung erlassenen neuen Test- und Einreiseregeln könnten «starke negative Auswirkungen» auf die deutsch-schweizerische Grenzregion zur Folge haben, teilte die HRK mit.

    Für die 60'000 Pendlerinnen und Pendler aus Baden-Württemberg, die in der Schweiz arbeiten, würden die neuen Regeln einen verpflichtenden Covid-Test alle 48 Stunden vor Einreise bedeuten. Gemäss HRK käme dies «einer faktischen Grenzschliessung» gleich. Die Regelung träfe besonders die Mitarbeitenden im Gesundheits- und Pflegesektor hart.

Quellen für den Liveticker: SRF und Agenturen.

Tagesschau 14.01.2021, 13:30 Uhr

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