Zum Inhalt springen

Header

Video
Drastische Massnahmen des Bundesrates
Aus Tagesschau vom 13.01.2021.
abspielen
Inhalt

Homeoffice-Pflicht, Läden zu So verschärft der Bundesrat die Corona-Massnahmen

Wie im Frühling werden neben den Restaurants auch die Läden geschlossen – das Privatleben wird weiter eingeschränkt.

«Die Ansteckungszahlen stagnieren auf sehr hohem Niveau und mit den neuen, viel ansteckenderen Virusvarianten droht ein rascher Wiederanstieg», teilt der Bundesrat nach seiner wöchentlichen Sitzung mit. Angesichts der angespannten Lage hat er weitere Massnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus beschlossen.

Verlängerung der Schliessungen: Der Bundesrat verlängert die im Dezember beschlossenen Massnahmen um fünf Wochen. Restaurants sowie Kultur-, Sport- und Freizeitanlagen bleiben bis Ende Februar geschlossen. Darunter fallen etwa Museen, Kinos, Casinos, botanische Gärten und Zoos, aber auch Bars, Discos und Tanzlokale. Anlässe mit Publikum sind weiterhin verboten.

Schliessung Läden mit Waren des nicht-täglichen Bedarfs: Der Bundesrat verschärft zudem ab Montag, 18. Januar die nationalen Massnahmen. Einkaufsläden und Märkte werden geschlossen. Ausgenommen sind Läden und Märkte, die Güter des täglichen Bedarfs anbieten. Weiterhin möglich ist auch das Abholen bestellter Waren vor Ort. Die Regelung, dass Läden, Tankstellenshops und Kioske nach 19 Uhr sowie sonntags geschlossen bleiben müssen, wird dagegen wieder aufgehoben.

Diese Geschäfte und Dienstleister bleiben offen

Box aufklappenBox zuklappen

Kioske, Bäckereien, Tankstellenshops, Apotheken, Drogerien, Optiker, Hörgeräteläden, Telekomanbieter-, Reparatur- und Unterhaltsgeschäfte, Wäschereien, Coiffeursalons, Bau- und Gartengeschäfte sowie Blumenläden dürfen offen bleiben. Dienstleister wie Coiffeursalons, Poststellen, Banken, Reisebüros, Solarien und Waschboxen müssen zwischen 19 und 6 Uhr sowie sonntags schliessen – auch in Bahnhöfen und Flughäfen.

Über Skigebiete und Hotels entscheiden weiterhin die Kantone. Sie dürfen die Öffnung nur erlauben, wenn es die epidemiologische Lage zulässt und bei genügend Kapazitäten von Tests, Contact Tracing und Spitälern. Es müssen strenge Schutzkonzepte eingehalten werden. Après-Ski-Aktivitäten sind nicht erlaubt.

Privatleben wird weiter eingeschränkt: Verschärft hat der Bundesrat auch die Bedingungen für private Zusammenkünfte. Während sich über die Feiertage privat und im öffentlichen Raum noch zehn Personen treffen durften, sind es ab Montag noch fünf Personen. Kinder werden auch mitgezählt – Eltern mit drei Kindern dürfen also keine weiteren Personen treffen. Es gilt weiterhin die Empfehlung, private Treffen auf maximal zwei Haushalte zu beschränken.

Homeoffice-Pflicht: Ab Montag gilt eine Homeoffice-Pflicht. Die Arbeitgeber sind verpflichtet, Homeoffice überall dort anzuordnen, wo dies aufgrund der Art der Aktivität möglich und mit verhältnismässigem Aufwand umsetzbar ist. Der Arbeitgeber schuldet den Arbeitnehmenden keine Auslagenentschädigung etwa für Strom- oder Mietkosten.

Schule
Legende: Offen bleiben die obligatorischen Schulen. Über allfällige Schulschliessungen sowie die Öffnung und Schliessung der Skigebiete entscheiden die Kantone. Keystone

Maskenpflicht am Arbeitsplatz: Wo Homeoffice nicht oder nur zum Teil möglich ist, gilt in Innenräumen überall dort eine Maskenpflicht, wo sich mehr als eine Person in einem Raum aufhält. Wer sich von der Maskentragpflicht dispensieren will, braucht ein Attest einer Ärztin, eines Arztes, einer Psychotherapeutin oder eines Psychotherapeuten.

Schutz gefährdeter Personen: Besonders gefährdete Personen haben das Recht auf Homeoffice oder auf einen gleichwertigen Schutz am Arbeitsplatz. Ist das nicht möglich, muss der Arbeitgeber die betroffenen Arbeitnehmenden unter voller Lohnzahlung von der Arbeitspflicht befreien. In diesen Fällen besteht ein Anspruch auf Corona-Erwerbsersatz.

Das hat der Bundesrat am 13. Januar kommuniziert Öffentliche VeranstaltungenMassnahmenverlängerungKulturbetriebeFreizeiteinrichtungenRestaurantsSportanlagenBleiben geschlossen:Maskenpflicht am Arbeitsplatz bei mehr als einer Person im gleichen RaumTreffen im öffentlichen Raum mit max. 5 PersonenMassnahmenverschärfung ab 18. JanuarHomeoffice-Pflicht wo möglich und mit verhältnismässigem Aufwand umsetzbarLäden mit Waren des nicht-täglichen Bedarfs werden geschlossenErhöhter Schutz besonders gefährdeter Personen(Recht auf Homeoffice, gleichwertigenSchutz oder Beurlaubung)Private Treffen mit max. 5 Personen (inkl. Kinder) Empfehlung: aus max. 2 HaushaltenQuelle: Bundesrat, 13.01.21
Weiterhin giltVerbot Veranstaltungen > 100 PersonenEinführung Schengen-GrenzkontrollenEinreise aus Italien mit Ausnahmen verboten10 Mrd. Fr. Soforthilfe Kein Unterricht an SchulenMax. 50 Personen in Restaurants, Bars, Diskotheken Quelle: Bundesrat, 13.01.21Empfehlung: zu Hause bleibenFernunterricht an HochschulenVerbot von VeranstaltungenGeschlossen:Discos und TanzlokaleMaximal 5 Personen bei Sport und KulturAusnahmen für unter 16-Jährige (Sport/Kultur)!Ausgedehnte MaskenpflichtRegeln für SkigebieteGemeinsamer Gesang nur in Familie und Schule

SRF 1 Sondersendung, 13.01.2021, 15 Uhr;

Jederzeit top informiert!
Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden.
Schliessen

Jederzeit top informiert!

Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

427 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Aktuell sind keine Kommentare unter diesem Artikel mehr möglich.

  • Kommentar von Nico Stäger  (Nico Stäger)
    Eine gute Freundin hat 4 Kinder mit ihrem Mann. Sie sucht nun per Montag einen Platz für eines der Kinder. Wer könnte ein Kind bei sich aufnehmen? Es ist dringend, sie weiss echt nicht mehr weiter. Zur Wahl stehen zwei Mädchen 4 und 11 Jahre und zwei Jungs 6 und 8 Jahre.
    1. Antwort von Heinrich Rubi  (heru)
      Warum setzen Sie wissentlich Unwahrheiten in die Welt?
  • Kommentar von Astrid Meier  (Swissmiss)
    Wenn Papa hämmern und schrauben will weil Kurzarbeit oder arbeitslos, dann darf er das benötigte Material einkaufen. Wenn Mama sich den Stress vom Leib stricken will, oder dem Hansli eine neue Kappe, weil er sie schon wieder verloren hat und Kleiderkauf ja verboten ist, darf sie nicht ins Wollelädeli, dort ist es gefährlich... schlimmer als am Skilift! ebenso sollte man Bastelmaterial oder Farbstifte für den ev. noch folgenden Heimunterricht unbedingt heute oder morgen besorgen!
  • Kommentar von Behar Panxhaj  (B.P)
    Die Massnahmen stehen in keiner Zweck-Mittel-Relation, da jetzt sogar den Kindern das Leben schwer gemacht wird, wo man doch weiss, dass diese keine Gefährdungsaspekte darstellen. Manche Läden gehen jetzt zu und andere wieder auf - ist das jetzt ein gestaffelter ''Lockdown''? Hätte man in der Vergangenheit in die systemrelevanten Berufe investiert - Pflege (!) - und vielleicht die Spitäler nicht 'privatisiert' und mehr reguläre Betten geschaffen, wäre die Realität heute nicht so unerbittlich.