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Der Präsident von Gastrosuisse fordert weitere Lockerungen.
Aus Tagesschau vom 23.05.2020.
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Das Neueste zur Coronakrise «New York Times» widmet Titelseite den Opfern der Corona-Pandemie

  • Der Präsident von Gastrosuisse Casimir Platzer möchte, dass die Einschränkungen für Restaurants gelockert werden: weniger Mindestabstand, mehr Gäste pro Tisch, spätere Polizeistunde.
  • In der Schweiz und Liechtenstein gibt es laut BAG 30'725 laborbestätigte Covid-19-Fälle. Das sind 18 mehr als am Vortag. 1641 Menschen sind am Virus gestorben (Stand: Samstag).
  • Die «sparsamen Vier» – Österreich, Dänemark, Schweden und die Niederlande – haben mit einem Gegenentwurf auf die Ideen von Merkel und Macron reagiert.
  • In unseren Grafiken zu den Fallzahlen finden Sie die teilweise höheren und aktuelleren Zahlen des Statistischen Amtes des Kantons Zürich.
  • Die Live-Medienkonferenzen stehen mit kurzer Verzögerung jeweils auch als untertiteltes Video zur Verfügung auf der «Tagesschau Spezial»-Website oder in der SRF Play App unter «Tagesschau Spezial».
  • Alles zur internationalen Lage finden Sie hier. Darunter: Grossbritannien führt ab 8. Juni eine zweiwöchige Quarantäne für Reisende aus dem Ausland ein.

Der Ticker ist abgeschlossen

  • 4:50

    «New York Times»: Titelseite für Corona-Tote

    Die «New York Times» widmete ihre Titelseite am Sonntag den Opfern der Coronavirus-Pandemie in den USA. Die Zeitung hat in sechs Spalten ganzseitig die Namen von Hunderten Verstorbenen abgedruckt. Insgesamt stehen auf in der Zeitung 1000 Namen aus veröffentlichten Nachrufen und jeweils ein persönlicher Satz zu den Opfern. «Die 1000 Menschen hier stellen nur ein Prozent der Opfer dar. Keiner von ihnen war nur eine Statistik», schrieb die Zeitung auf der über Twitter veröffentlichten Titelseite.

    Nach Daten der Universität Johns Hopkins sind in den USA bis am Samstag rund 97'000 Todesfälle im Zusammenhang mit der Lungenkrankheit Covid-19 gemeldet worden

  • 3:30

    Indien: Sonderzüge für gestrandete Wanderarbeiter

    In Indien sollen 3.6 Millionen in der Coronakrise arbeitslos gewordene Wanderarbeiter mit Sonderzügen in ihre Heimatdörfer zurückgebracht werden. Das teilte die indische Regierung mit. Wegen der Ausgangssperre und der Einstellung des Zugverkehrs hatten die Wanderarbeiterinnen und Wanderarbeiter Probleme, in ihre Heimat zurückzukehren. Viele von ihnen kamen bei Verkehrsunfällen ums Leben oder starben auf langen Fussmärschen an Hunger und Erschöpfung.

    In den kommenden zehn Tagen werden nun 2600 Züge eingesetzt, um den in Mumbai und anderen Grossstädten gestrandeten Arbeitern die Rückkehr in ihre Heimat zu ermöglichen, schreibt die indische Regierung in einer Mitteilung.

    Wanderarbeiter mit ihren Kindern auf dem Rückweg
    Legende: Indische Tagelöhner strömen von den Städten zurück in ihre Heimatdörfer. Keystone
  • 3:03

    Opferzahlen in Brasilien steigen ungebremst an

    In Brasilien steigt die Zahl der Toten in Verbindung mit dem Coronavirus weiter an. In den letzten 24 Stunden seien 965 Todesfälle registriert wurden, teilte das Gesundheitsministerium am Samstag mit. Damit steigt die Gesamtzahl der Todesopfer in Zusammenhang mit dem Coronavirus in Brasilien nun auf über 22'000. Bereits in den letzten Tagen wurden täglich rund 1000 Todesfälle gemeldet.

    Insgesamt gibt es im Land knapp 350'000 bestätigte Infektionen. Damit ist Brasilien das Land mit den zweitmeisten registrierten Infektionen weltweit. Nur in den USA wurden bislang mehr gezählt.

  • 2:22

    Buenos Aires verlängert Ausgangssperre um zwei Wochen

    Argentinien verlängert die strengen Ausgangsbeschränkungen in der Hauptstadt Buenos Aires bis zum 7. Juni. Das kündigte Präsident Alberto Ángel Fernández am Samstag an. Die Stadt hatte in den vergangenen Tagen einen stetigen Anstieg der Coronavirus-Fälle verzeichnet.

    Ursprünglich sollte der Lockdown, der seit dem 20. März in Kraft ist, an diesem Sonntag aufgehoben werden. In einigen Regionen des Landes wurden die Beschränkungen bereits wieder gelockert.

    Leere Strassen in Buenos Aires
    Legende: Das sonst so lebendige Buenos Aires ähnelt seit Wochen einer Geisterstadt. Keystone
  • 1:09

    New York: Erstmals wieder weniger als 100 Tote in 24 Stunden

    Im US-Bundesstaat New York, der stark von der Corona-Pandemie betroffen ist, ist die Zahl der Toten an einem Tag wieder zweistellig – erstmals seit rund zwei Monaten. Am Freitag seien 84 Menschen nach einer Infektion mit dem Virus gestorben, sagte Gouverneur Andrew Cuomo bei seiner täglichen Pressekonferenz am Samstag. «Diese Nachrichten sind gute Nachrichten», sagte Cuomo weiter. «Das ist ein Zeichen, dass wir echte Fortschritte machen.» Auch die Zahl der Neuinfektionen ging in dem Bundesstaat weiter zurück.

    Zum Höhepunkt der Krise in New York im März und April waren bis zu 800 Menschen pro Tag gestorben. Insgesamt haben sich in dem Bundesstaat bislang mehr als 360'000 Menschen angesteckt, rund 29'000 sind gestorben.

  • 0:02

    SPD-Politiker: Geisterspiel-Kritiker als Karton-Figur bei Bundesligaspiel

    Die Geisterspiele in der deutschen Fussball-Bundesliga sorgten mancherorts für Sorgenfalten. So sparten auch zwei SPD-Politiker – Kevin Kühnert und Karl Lauterbach – nicht mit Kritik. Nichtsdestotrotz waren die beiden Politiker nun auf den Rängen beim Spiel zwischen Borussia Mönchengladbach und Bayer Leverkusen am Samstag – zumindest als Pappfigur.

    Die Konterfeis von Kühnert und Lauterbach waren auf zwei der insgesamt rund 13'000 Karton-Zuschauer zu sehen, die für ein wenig Atmosphäre im ansonsten weitgehend leeren Stadion sorgen sollten. Auf Twitter nahmen es die beiden Politiker mit Humor.

  • 22:35

    In Frankreich öffnen Kirchen, Moscheen und Synagogen wieder ihre Tore

    Frankreich erlaubt wieder Gottesdienste und religiöse Versammlungen. Gotteshäuser dürfen erneut ihre Gläubigen zu religiösen Zeremonien empfangen. Die Kultstätten müssen wie alle anderen öffentlich zugänglichen Einrichtungen Distanzregeln und andere Massnahmen beachten. So müssen alle Verantwortlichen sicherstellen, dass die Gläubigen eine Maske tragen und ihre Hände desinfizieren. Am Eingang von Kirchen, Synagogen und Moscheen muss eine Person dafür sorgen, dass nicht zu viele Gläubige auf einmal in die Gotteshäuser kommen. Der Innenminister traf die Entscheidung am Freitag in Übereinstimmung mit Vertretern der verschiedenen Religionen.

  • 22:21

    EU-Wiederaufbauhilfe: «Sparsame Vier» fordern Kredite statt Zuschüsse

    In einem Gegenentwurf zu den deutsch-französischen Plänen haben sich vier kleinere EU-Staaten dafür stark gemacht, die Wirtschaft in der Corona-Krise mit günstigen Krediten statt mit Zuschüssen wieder in Schwung zu bringen. Österreich, Schweden, Dänemark und die Niederlande sprechen sich in ihrem Ansatz für einen Notfallfonds aus, für den die EU-Kommission Geld an den Finanzmärkten aufnehmen und dann an die Mitgliedsstaaten weiterreichen soll. Diese Hilfen müssten letztlich aber zurückgezahlt werden.

    Das Geld müsse für den Wiederaufbau und die künftige Widerstandsfähigkeit des Gesundheitssektors und der Wirtschaft eingesetzt werden, heisst es in dem Papier der vier Staaten, die sich als «die sparsamen Vier» bezeichnen. Sie machten erneut deutlich, dass sie einer Vergemeinschaftung von Schulden und einer Erhöhung des EU-Budgets nicht zustimmen werden.

    «Wir wollen eine zeitliche Befristung, damit es wirklich eine Corona-Soforthilfe ist und nicht zu einer Schuldenunion durch die Hintertür wird», sagte Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz. Italien hält den Gegenentwurf für unangemessen.

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    «Sparsame Vier» gegen Merkel und Macron
    Aus Tagesschau vom 23.05.2020.
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  • 21:39

    Ausländische Profisportler dürfen wieder in die USA einreisen

    Den sich aktuell in der Schweiz befindenden NHL-Spielern wie Nico Hischier, Timo Meier oder Nino Niederreiter steht eine Rückkehr nach Nordamerika bei einer allfälligen Wiederaufnahme der Saison nichts mehr im Weg. Heimatschutzminister Chad Wolf unterzeichnete ein Dokument, dass Profi-Sportler ab sofort von den Coronavirus-Einreiseverboten ausgenommen sind. «Die Amerikaner brauchen ihren Sport. Es ist Zeit, die Wirtschaft wieder zu öffnen, und es ist Zeit, dass die Profi-Sportler wieder arbeiten können», so Wolf. Von der Ausnahmeregelung profitieren nebst der NHL auch andere Ligen wie die NBA oder die MLS oder Sportarten wie Golf und Tennis.

  • 20:21

    Hoffnung für kleinere Openairs?

    Das Openair Stars of Sounds in Aarberg ist eines der wenigen Sommerfestivals, das noch nicht abgesagt ist. Die Veranstalter hoffen weiter, dass es dieses Jahr doch noch stattfinden kann. Es findet normalerweise an zwei Tagen im Juni statt und zieht jeden Tag etwa 6'500 Zuschauer an. Die Veranstalter haben den Termin wegen der Pandemie von Juni in den September verschoben, in der Hoffnung, dass bis dann Grossveranstaltungen wieder erlaubt sind.

    Für die grossen der Branche hingegen ist klar, dass Ihre Veranstaltungen dieses Jahr nicht stattfinden werden. Zum Beispiel das Openair Frauenfeld. Es zieht täglich bis zu 50'000 Besucher an. Der Mediensprecher Joachim Bodmer rechnet nicht damit, in absehbarer Zeit Grossveranstaltungen durchführen zu können. Er hat dafür Verständnis: «Man hat gesehen, dass effektiv Übertragungen an Grossveranstaltungen stattgefunden haben. Entsprechend nachvollziehbar ist es, dass solche Events nicht durchgeführt werden dürfen.»

    Wie weiter also mit Grossveranstaltungen? Noch vor den Sommerferien will der Bundesrat die Lage neu beurteilen. Darauf wartet man in Aarberg gespannt. So sagt Marc Zahnd, Festivalleiter vom Stars of Sounds. «Entweder haben wir die Gewissheit, dass wir mit gutem Gewissen für unsere Kapazität veranstalten können und ansonsten wollen wir sicher nichts erzwingen.»

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    Hoffnung für kleinere Festivals?
    Aus Tagesschau vom 23.05.2020.
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  • 19:30

    Präsident von Gastrosuisse will weitere Lockerungen

    Seit knapp zwei Wochen dürfen Restaurants wieder öffnen – mit Einschränkungen. Viele Wirte würden aber unter den Corona-Auflagen leiden. Das sagt Casimir Platzer, Präsident von Gastrosuisse gegenüber der «Tagesschau» von SRF. Er macht sich nun für weitere Lockerungen stark und schlägt dem Bundesrat vor, den Mindestabstand zwischen den Tischen zu verringern. «In Österreich gilt ein Meter Abstand. In der Schweiz sind es zwei Meter.» Auch bei weiteren Regeln würde er gerne Lockerungen sehen: «Das zweite, Gästegruppen, die auf vier Personen limitiert sind, sind für viele Betriebe ein grosses Problem. Das dritte, Schliessungsstunde um Mitternacht, schränkt viele ein.»

    Epidemiologe Christian Althaus warnt aber vor einer vorschnellen Lockerung in der Gastrobranche. Er ist Mitglied der COVID-19 Task Force des Bundesrats. Zwar könne er verstehen, dass man weiter in Richtung eines Normalbetriebs gehen wolle. Aber: «Aus epidemiologischer Sicht ist es sicher sinnvoll, wenn man nach wie vor sehr vorsichtig ist und die Lockerungen langsam angeht. Wir haben jetzt das erste Paket und müssen erst mal abwarten, ob es damit funktioniert, die Fallzahlen weiterhin tief zu halten und einen weiteren Anstieg zu verhindern.»

    Die Gastrobranche hofft jetzt auf nächsten Mittwoch. Dann will der Bundesrat ein nächstes Lockerungspaket verkünden.

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    Der Präsident von Gastrosuisse fordert weitere Lockerungen.
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  • 18:27

    Wiederanstieg der Corona-Infektionen in Russland

    In Russland ist die Zahl neuer Corona-Fälle wieder gestiegen. Die Behörden in Moskau meldeten mehr als 9400 Neuinfektionen. In den Tagen zuvor war die Marke von 9000 nicht mehr überschritten worden. Damit haben sich landesweit mehr als 335'800 Menschen nachweislich angesteckt. 3388 Patienten starben mit dem Virus. Nach Erhebungen der US-Universität Johns Hopkins liegt Russland bei den registrierten Infizierten etwa gleichauf mit Brasilien. Experten gehen jedoch von hohen Dunkelziffern aus.

    Die Millionenmetropole Moskau ist besonders schwer betroffen. Am Samstag kamen dort 3190 Neuinfektionen hinzu, obwohl dort seit Wochen strenge Ausgangssperren gelten. Die Behörden wollen nun mit Massentests auf Antikörper einen besseren Überblick über den Verlauf des Ausbruchs bekommen. Seit einer Woche wurden nach Angaben der Stadtverwaltung vom Samstag gut 50'000 Menschen getestet. Bei 12,5 Prozent von ihnen seien Antikörper festgestellt worden.

    Personen mit Mundschutz gehen an einem vergitterten Tor vorbei. Im Hintergrund ist eine russisch-orthodoxe Kirche zu sehen.
    Legende: In vielen Teilen Russlands, so auch in Moskau, dürfen sich die Menschen nur noch mit Mund- und Nasenschutz im öffentlichen Raum bewegen. Keystone / Archiv
  • 18:03

    Französische Fahrende überqueren Schweizer Grenze

    Trotz den geltenden Corona-Beschränkungen an der Grenze haben Fahrende aus Frankreich am Mittwoch eine Zollstelle in Genf passiert und sich anschliessend im Wallis installiert. Der aus 35 Fahrzeugen bestehende Tross sei von einer Polizeieskorte nach Martigny (VS) begleitet worden, wo sich die Fahrenden installiert hätten, bestätigte ein Sprecher der Kantonspolizei Wallis. In Martigny liegt der einzige Halteplatz für Fahrende im Kanton Wallis. Wann die Gruppe weiterfährt, war vorerst unbekannt. Die Polizei hält aber ständigen Kontakt zu den Fahrenden.

    Grenzübertritte von Frankreich in die Schweiz sind wegen der Corona-Pandemie eigentlich nur für Schweizer Staatsbürger, Grenzgänger oder Personen mit zwingenden Gründen erlaubt. Die Grenzen zu Frankreich, Deutschland und Österreich werden am 15. Juni wieder geöffnet.

  • 17:28

    Corona-Ausbruch nach Restaurantbesuch

    Nach einem Restaurantbesuch sind in Niedersachsen mindestens 10 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Darunter ist auch der Inhaber des Lokals. Die Behörden halten es für wahrscheinlich, dass sich die Menschen in der Gaststätte angesteckt haben. «Die Infektionen stehen vermutlich in Zusammenhang mit einem Besuch in einem Lokal», teilte der Landkreis mit. «Insgesamt wurde bislang in rund 70 Fällen eine häusliche Quarantäne angeordnet.»

    Der Inhaber sagte, die Abstands- und Hygieneregeln seien eingehalten worden. Die Infektionen passierten wahrscheinlich am Eröffnungsabends des Lokals, an dem Freunde und Unterstützer geladen waren.

    Aus Sicht von Niedersachsens Gesundheitsministerin Carola Reimann (SPD) verdeutlichen die neu aufgetretenen Infektionen einmal mehr, dass das Virus nicht besiegt ist. «Es ist noch da und wir müssen weiterhin sehr wachsam sein, um die grossen Fortschritte der letzten Wochen nicht zu gefährden.»

  • 16:35

    Spanien öffnet Grenzen erst im Juli

    Spanien will seine Grenzen für ausländische Touristen erst im Juli öffnen. «Ab Juli wird der Empfang ausländischer Touristen unter sicheren Bedingungen wiederaufgenommen werden», sagte der sozialistische Ministerpräsident Pedro Sánchez heute in einer Rede an die Nation. «Wir werden garantieren, dass die Touristen keine Risiken eingehen werden und auch, dass sie keine Risiken für uns verursachen».

    Mit seiner Ankündigung machte Sánchez Hoffnungen auf eine frühere Wiederaufnahme des Tourismus zunichte. Diese waren jüngst gewachsen, nachdem das ebenfalls schwer betroffene Italien die Grenzöffnung für Touristen ab dem 3. Juni angekündigt hatte. Zuletzt ist der Druck von Unternehmern und der konservativen Opposition auf Sánchez grösser geworden. Sie werfen ihm vor, Spanien mit den Massnahmen zur Eindämmung der Pandemie in den Ruin zu treiben. Tausende folgten heute zudem dem Aufruf der rechtspopulistischen Partei Vox, gegen die strengen Regelungen zu protestieren.

    Sanchez wies die Vorwürfe mit den Worten zurück, es gebe «keinen Konflikt zwischen Gesundheit und Geschäft». «Der spanische Tourismus wird von nun an zwei Gütesiegel haben: Ökologische Nachhaltigkeit und sanitäre Sicherheit», sagte er.

    Spanien hat zwar mit einer schrittweisen vorsichtigen Lockerung des Lockdowns begonnen. Das Parlament hat aber jüngst auf Antrag der Regierung den seit Mitte März geltenden Notstand bis zum 6. Juni verlängert.

    Ein Paar geniesst die Sonne am Strand von Barceloneta.
    Legende: Die Spanier dürfen seit kurzem wieder an den Strand, wie hier in Barcelona. Für ausländische Touristen sollen die Grenzen aber erst im Juli wieder öffnen. Reuters
  • 16:12

    Italien lehnt Gegenentwurf zu Merkel-Macron-Plan ab

    Italien hat den Gegenentwurf von Österreich, Schweden, Dänemark und den Niederlanden für einen wirtschaftlichen Wiederaufbau nach der Corona-Krise zurückgewiesen. Die schwere Rezession verlange «ambitionierte und innovative Vorschläge», denn der Binnenmarkt mit seinen Vorteilen für alle Europäer sei in Gefahr, erklärte Europaminister Enzo Amendola auf Twitter. «Das Papier der «sparsamen» Länder ist defensiv und unangemessen», schrieb Amendola. Die EU-Kommission müsse bei ihrer Diskussion über das Thema am 27. Mai «mehr Mut» aufbringen.

    In ihrem Entwurf sprechen sich die vier EU-Staaten dafür aus, die Wirtschaft mit günstigen Krediten statt wie im Vorschlag der EU-Kommission mit Zuschüssen wieder in Schwung zu bringen. Die EU-Kommission soll demnach Geld an den Finanzmärkten aufnehmen und an die Mitgliedsstaaten weiterreichen. Diese Hilfen müssten letztlich aber zurückgezahlt werden.

  • 15:43

    Nur wenige wollen in Bern und Zürich demonstrieren

    Die Polizei hat am Samstag in Bern eine Kundgebung von Gegnern der Massnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus verhindert. Sie sperrte den Bundesplatz schon am Mittag ab und kontrollierte am Nachmittag mehrere kleine Personengruppen und Einzelpersonen, die mit Transparenten unterwegs waren. «Wir sprechen die Personen an, führen Kontrollen durch und weisen die Leute weg», schrieb die Kantonspolizei auf Twitter. Einzelne Personen seien zudem in Polizeiräumlichkeiten gebracht worden.

    Mit einigen Dutzend Personen hielt sich die Zahl von Demowilligen heute in engen Grenzen. Gross war hingegen das Polizei-Aufgebot. An den ersten beiden Mai-Samstagen hatten jeweils Hunderte Menschen in Bern gegen die Corona-Massnahmen des Bundes demonstriert. Letzten Samstag erstickte die Polizei erstmals jeglichen Demoversuch im Keim. Heute war die Ausgangslage insofern anders, als der Bund neuerdings Kleinstdemos zulässt. So dürfen maximal fünf Personen gemeinsam für ein Anliegen demonstrieren. Die Kantonspolizei Bern deutete die Vorgabe so, dass die einzelnen Gruppen räumlich oder thematisch keinen Zusammenhang haben dürfen.

    Auf dem Sechseläutenplatz in Zürich haben ebenfalls einige Dutzend Personen gegen die Corona-Massnahmen protestiert. Die Polizei forderte die Demonstranten auf, den Platz zu verlassen. Wer der Aufforderung nicht Folge leistete, wurde kontrolliert und verzeigt.

    Ein Polizist überblickt den Bundesplatz in Bern.
    Legende: Die Zahl der Demonstrationswilligen hielt sich heute in Bern in engen Grenzen. SRF
  • 14:21

    Spanien: Tausende demonstrieren gegen Corona-Massnahmen

    Tausende demonstrieren bei Kundgebungen in Spanien gegen die Anti-Corona-Massnahmen und fordern den Rücktritt des sozialistischen Ministerpräsidenten Pedro Sánchez. In Madrid und anderen Städten des Landes sind die Demonstranten am Samstag mehrheitlich in Privatfahrzeugen dem Aufruf der rechtspopulistischen Partei Vox gefolgt. Es gab laute Hupkonzerte und viele riefen immer wieder «Viva España!».

    Im Stadtzentrum von Madrid waren hunderte Autos und Motorräder unterwegs. Viele Protestierende demonstrierten aber auch zu Fuss und hielten dabei die Abstandsregeln nicht ein. Proteste in kleinerem Ausmasses gab es unter anderem auch in Barcelona, Sevilla und Valencia.

    Vox, die drittstärkste Fraktion im spanischen Parlament, wirft der linken Regierung vor, mit den strikten Regeln und Verboten zur Eindämmung der Pandemie das Land wirtschaftlich «in den Ruin» zu treiben und ausserdem die Freiheiten der knapp 47 Millionen Bürger illegal einzuschränken.

    Spanien ist eines der am schwersten von der Epidemie betroffenen Länder. Seit Mitte März gelten im Rahmen eines mehrfach vom Parlament verlängerten Alarmzustandes strenge Ausgehbeschränkungen. Die Regierung betonte mehrfach, diese Massnahmen seien dafür verantwortlich, dass die Infektionszahlen seit Wochen immer weiter sinken.

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    Spanien: Hupkonzert gegen Corona-Massnahmen (unkommentiert).
    Aus News-Clip vom 23.05.2020.
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  • 13:30

    Deutsche Bank bittet Manager um Lohnverzicht

    Die Deutsche Bank hat einige ihrer Manager darum gebeten, freiwillig auf ein Monatsgehalt zu verzichten. «Das ist eine freiwillige Massnahme im Sinne des Unternehmergeists und der Disziplin, mit denen wir unser Unternehmen leiten», teilte Konzernsprecher Jörg Eigendorf am Samstag mit. Betroffen seien davon «wenige Hunderte» Mitarbeiter.

    Die Geschäftsführung und Mitglieder des Group Management Committees haben sich bereits früher auf einen freiwilligen Verzicht von einem Monatslohn geeinigt. Nun wolle man einer grösseren Gruppe von Senior Managern die Möglichkeit geben, Teil dieser Initiative zu sein, sagte Eigendorf weiter. Mit der Massnahme wolle man die Kosten senken.

  • 12:52

    Deutschland: Mindestens 40 Menschen infizieren sich bei Gottesdienst

    Bei einem Gottesdienst einer Baptisten-Gemeinde in Frankfurt haben sich laut der «Frankfurter Rundschau» zahlreiche Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Menschen aus dem ganzen Rhein-Main-Gebiet seien betroffen. «Es handelt sich um ein sehr dynamisches Geschehen», sagt der stellvertretende Leiter des Gesundheitsamts Antoni Walczok. Insgesamt haben sich offenbar mehr als 40 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Der fragliche Gottesdienst hat am 10. Mai stattgefunden.

    Die betroffene Gemeinde der Evangeliums-Christen-Baptisten habe aber nichts Unrechtmässiges getan. «Es gab keine Verletzung einer Rechtsverordnung», sagte Vizeamtsleiter Walczok. Der stellvertretende Vereinsvorsitzende der betroffenen Glaubensgemeinschaft, Wladimir Pritzkau, sagte, dass der vorgeschriebene Abstand eingehalten wurde und Desinfektionsmittel vorhanden war. Die Gemeinde habe nun aber alle Versammlungen abgesagt und auf Online-Gottesdienste umgestellt. In Hessen sind seit dem 1. Mai wieder Gottesdienste unter Wahrung von Abstands und Hygieneregeln erlaubt.

SRF 4 News, 23.5.2020, 5:00 Uhr

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