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BAG hält Corona-Lage für stabil
Aus Tagesschau vom 04.09.2020.
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Das Neueste zur Coronakrise Pandemie zeigt immer deutlicher ihre ökonomischen Spuren

  • Stefan Kuster vom BAG zeigt sich trotz kontinuierlich steigender Infektionszahlen nicht beunruhigt. Der Reproduktionswert in der Schweiz liege zurzeit unter 1, erklärte er an einer Medienkonferenz des Bundes.
  • Dreiviertel der Fälle seien unter 40 Jahre alt, nur ein Viertel würden ältere Personen betreffen, hiess es weiter. Im Frühling war es umgekehrt.
  • Das BAG hat die Liste mit den Gebieten und Regionen mit erhöhtem Infektionsrisiko aktualisiert. Ab Montag, 7. September sind Kroatien und neun weitere Länder auf der Liste. Wer aus diesen Gebieten in die Schweiz einreist, muss danach zehn Tage in Quarantäne. Hier gibt es die Übersicht über die Quarantänestaaten.
  • Ab 1. Oktober sind Grossveranstaltungen über 1000 Personen wieder möglich. Die Kantone müssen die Veranstaltungen bewilligen.
  • In der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein gibt es laut dem BAG 43'532 laborbestätigte Covid-19-Fälle. Zuletzt kamen 405 neu gemeldete Fälle dazu. 1732 Menschen sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben.
  • Die SwissCovid-App kann helfen, Infektionsketten zu unterbrechen. Am Donnerstag, 3.9.2020, waren 1.63 Millionen SwissCovid-Apps aktiv.
  • In unseren Grafiken zu den Fallzahlen in der Schweiz und den Fallzahlen weltweit können Sie sich über die Entwicklung der Infektionen und Todesfälle informieren. (Teilweise werden hier die gegenüber den BAG-Zahlen höheren Werte des Statistischen Amtes des Kantons Zürichs abgebildet).

Der Ticker ist abgeschlossen

  • 11:48

    Dieser Liveticker ist geschlossen. Selbstverständlich halten wir Sie aber weiterhin auf dem Laufenden zur Corona-Situation – und zwar hier:

  • 6:01

    Impfstoff-Entwicklung: Pharmafirmen arbeiten an Sicherheitsstandards

    Mehrere Pharmafirmen bereiten offenbar eine gemeinsame öffentliche Verpflichtung zu hohen Sicherheitsstandards bei Corona-Impfstoffen vor. Für die Impfstoffkandidaten solle erst eine Zulassung beantragt werden, wenn sie sicher und wirkungsvoll seien, berichtet das «Wall Street Journal». Bei den klinischen Studien und der Herstellung sollten hohe wissenschaftliche und ethische Standards zugrunde liegen, zitierte die Zeitung aus einem Entwurf für die Erklärung. Die Konzerne, darunter Pfizer, Johnson & Johnson sowie Moderna, könnten ihr Versprechen bereits in der kommenden Woche veröffentlichen.

    Im Rennen um einen Impfstoff gegen das Coronavirus waren zuletzt vermehrt Befürchtungen aufgekommen, dass der politische Druck vor der Präsidentenwahl in den USA am 3. November steigen könnte und dies zu Lasten der Sicherheit gehen könnte. Zu den am weitesten entwickelten Impfstoffkandidaten gehören die von AstraZeneca, Pfizer und Moderna. Mit entscheidenden Ergebnissen ist Experten zufolge aber nicht vor Ende Jahr zu rechnen. Einige gehen davon aus, dass es bis Mitte 2021 dauern könnte, bis genügend Daten vorliegen, um die Sicherheit eines Impfstoffs belegen zu können.

    Der WSJ-Bericht (engl.)

  • 5:50

    Für immer mehr Wirtschaftsakteure wird es eng

    Die wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie treten immer offener zutage. Ein Beispiel ist das Logistikunternehmen Ansorix mit Sitz in Fahrwangen/AG über das jetzt der Konkurs eröffnet werden musste. Betroffen sind 88 Angestellte und neun Lernende. Das Unternehmen erhielt nach eigenen Angaben seit Monaten keine nennenswerten Aufträge mehr. Konkurs meldeten die Ansorix Holding AG und die Ansorix Systems AG an, teilte das «Amtsblatt des Kantons Aargau» am Freitag mit.

    Für den Chef des Unternehmens, Beat Stadelmann, ein Endpunkt einer längeren Wegstrecke. «Der schon seit längerer Zeit sehr hart umkämpfte Intralogistikmarkt leidet besonders stark unter den Auswirkungen von Covid-19», erklärte er. Seit Monaten seien keine nennenswerten Aufträge mehr reingekommen.

    Auch der Verband Walliser Bergbahnen musste zur Generalversammlung in Vervorin/VS wenig erfreuliche Zahlen präsentieren. Nach der ersten Saisonhälfte 2019/20, die noch «Rekordumsätze» gebracht hätte, stoppte die Coronakrise den Höhenflug abrupt. Gemäss einer Umfrage unter seinen Mitgliedern schätzt der Verband die Umsatzeinbusse im Verkehrssektor auf rund 60 Mio. Franken. Bei der Anzahl der Skitage verzeichneten die Walliser Bergbahnen einen Rückgang um 16,5 Prozent.

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    Aus dem Archiv: Wirtschaft - «Grosse fressen Kleine»
    Aus Tagesschau vom 08.08.2020.
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  • 5:19

    Wieder Corona-Wirbel bei US-Open

    Der erste Corona-Fall bei den US Open hat am fünften Turniertag für gewaltigen Wirbel gesorgt und fast zur Absage des Drittrunden-Matches von Alexander Zverev gesorgt. Weil dessen französischer Gegner Adrian Mannarino Kontakt mit seinem schon vor Tagen positiv auf das Coronavirus getesteten Profikollegen Benoit Paire hatte, untersagten die Behörden in New York am Freitag zunächst den Auftritt Mannarinos.

    Nach intensiven Debatten zwischen dem US-Tennisverband USTA und dem New York State Department of Health durfte der 32-Jährige dann aber mit mehrstündiger Verspätung doch zu der Partie gegen Zverev antreten, der dann in vier Sätzen gewann und ins Achtelfinale einzog,

    Sieg nach holprigem Auftakt

  • 4:01

    US-Notenbankchef: Niedrige Zinsen über Jahre

    US-Notenbankchef Jerome Powell hat nach dem jüngsten Arbeitsmarktbericht niedrige Zinsen für die nächsten Jahre in Aussicht gestellt. «Ich würde sagen, dass der heutige Arbeitsmarktbericht ein guter war», sagte Powell dem «National Public Radio» in einem Interview am Freitag. Von diesem Punkt an werde es jedoch schwerer.

    «Wir denken, dass die Konjunktur niedrige Zinsen benötigt, die die wirtschaftliche Aktivität für einen längeren Zeitraum unterstützen», fügte Powell hinzu. Dieser werde in Jahren gemessen. Die Fed hat den Leitzins in der Corona-Krise auf die Spanne von null bis 0,25 Prozent gesenkt und bereits signalisiert, noch längere Zeit daran festhalten zu wollen.

    Die Erholung am US-Arbeitsmarkt von der Corona-bedingten Entlassungswelle im Frühjahr verlangsamt sich unterdessen. Im August wurden 1,371 Millionen Stellen ausserhalb der Landwirtschaft geschaffen, teilte die Regierung am Freitag mit. Von Reuters befragte Ökonomen hatten mit 1,4 Millionen gerechnet, nachdem es im Juli noch mehr als 1,7 Millionen und im Juni knapp 4,8 Millionen waren.

    Die in einer getrennten Umfrage ermittelte Arbeitslosenquote fiel allerdings überraschend deutlich auf 8,4 von 10,2 Prozent. Hier war nur ein Rückgang auf 9,8 Prozent erwartet worden.

    Hinweis der Fed auf das vollständige Interview (engl.)

  • 0:58

    Biden: «Als wäre es Trump egal»

    Der demokratische Präsidentschaftskandidat Joe Biden wirft Amtsinhaber Donald Trump in der Corona-Krise «chaotisches Missmanagement» vorgeworfen. Trump verstehe immer noch nicht, dass sich die Wirtschaft nicht vollständig erholen könne, bis die Pandemie unter Kontrolle gebracht worden sei, sagte Biden am Freitag. Solange es täglich Zehntausende Neuinfektionen und rund 1000 Todesfälle gebe, könne es keine «volle wirtschaftliche Erholung» geben, mahnte Biden in Wilmington im Bundesstaat Delaware.

    «Wenn der Präsident seinen Job gemacht hätte, hätte es nicht so schlimm werden müssen», sagte Biden weiter. Falls Trump die Bedrohung des Virus im Januar und Februar ernst genommen hätte oder zumindest im März und April entschlossen gehandelt hätte, wäre die Lage nie derart ausser Kontrolle geraten, sagte Biden.

    Bis heute sei der Präsident auch kein Vorbild, was das Tragen von Masken oder das Einhalten eines Sicherheitsabstands zum Eindämmen der Pandemie angehe. «Es ist fast so, als wäre es ihm egal», behauptete Biden.

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    Aus dem Archiv: «Trump hat Amerika nicht beschützt»
    Aus Tagesschau vom 21.08.2020.
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  • 0:48

    Russischer Pharmakonzern will Impfstoff in Deutschland produzieren

    Der russische Pharmakonzern R-Pharm investiert mehr als 20 Millionen Euro in seinen Standort im süddeutschen Illertissen. Das sagte Standortleiter Ivan Semenov der «Südwest Presse». Der russische Mutterkonzern investiere diese Summe für eine sterile Fertigung. Die Kapazität sei ausgelegt auf 500 Millionen Impfdosen im Jahr.

    An dem Standort solle noch im ersten Quartal 2021 die Fertigung des sogenannten Oxford-Impfstoffes gegen das Coronavirus starten. Mit dem Impfstoff sollen 35 Länder beliefert werden, unter anderem die GUS-Staaten - nicht aber Deutschland oder andere EU-Staaten. Der Oxford-Impfstoff (AZD1222) befindet sich im Moment in der Erprobungsphase III, also den entscheidenden Tests.

    Das Werk in Illertissen stelle zu einem späteren Zeitpunkt womöglich auch den Impfstoff Sputnik V her, der in Russland bereits zugelassen ist, heisst es weiter. Experten kritisierten die Zulassung, weil noch nicht alle Testphasen nach internationalen Standards abgeschlossen seien.

    Impfstoff AZD1222 geht in die entscheidende Testphase

  • 23:12

    Totenzahl in den USA könnte sich bis Jahresende verdoppeln

    Die Zahl der Corona-Toten in den USA dürfte sich nach Einschätzung von Experten bis zum Jahresende in etwa verdoppeln. Das Gesundheitsinstitut der University of Washington geht davon aus, dass die Totenzahl auf 410'000 steigen wird.

    Allein im Dezember könnten täglich 3000 Menschen an dem Coronavirus sterben. Die Zahl der Toten könnte um 30 Prozent gesenkt werden, sollten mehr Amerikaner einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Jedoch nutzten immer weniger Menschen eine Maske. Die US-Seuchenbehörde hatte die Zahl der Toten zuletzt mit rund 186'000 angegeben.

  • 20:24

    Neuinfektionen in Spanien auf höchstem Stand seit Lockdown-Ende

    Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus hat in Spanien den höchsten Wert seit Ende des Lockdowns im Juni erreicht. Bei Tests, die innerhalb der letzten 24 Stunden durchgeführt worden seien, habe es 4503 neue positive Ergebnisse gegeben, teilte das Gesundheitsministerium in Madrid mit.

    Die Gesamtzahl der nachgewiesenen Infektionen sei allerdings wegen verspätet gemeldeter Fälle im Vergleich zum Vortag sogar um mehr als 10’000 auf fast 500’000 gestiegen, hiess es.

    Sorgen bereitet vor allem die Situation in der Region Madrid. Auf die Hauptstadt entfiel mit 1462 Fällen erneut der Löwenanteil der Neuinfektionen. Die Regionalregierung in Madrid gab derweil neue Einschränkungen bekannt, die am Montag in Kraft treten sollen. Die wichtigste Massnahme: Sowohl im öffentlichen wie im privaten Bereich werden ab nächster Woche nur noch Treffen von höchstens zehn Personen erlaubt sein, soweit diese nicht demselben Haushalt angehören.

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    Steigende Zahlen in Spanien – Neue Empfehlungen der EU
    Aus Tagesschau vom 04.09.2020.
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  • 18:49

    Vorsichtig positive Anzeichen bei russischem Impfstoff

    Der russische Impfstoff Sputnik-V produziert einem Bericht des renommierten medizinischen Fachmagazins «Lancet» zufolge Antikörper gegen das Coronavirus. Diese hätten alle 76 Teilnehmer zweier Studien aufgewiesen, die von Juni bis Juli durchgeführt worden seien. Kein Teilnehmer habe schwere Nebenwirkungen gezeigt. Um die langfristige Sicherheit und Wirksamkeit festzustellen, seien aber grosse Langzeitstudien notwendig.

    Russland hatte im August als erstes Land einen Impfstoff zugelassen, allerdings ohne, dass vorher eine grossangelegte Studie stattgefunden hätte.

  • 17:54

    EU schlägt Kriterien für Reisebeschränkungen vor – Schweiz begrüsst Vorschläge

    Im Kampf gegen den Wirrwarr bei Corona-bedingten Reisebeschränkungen hat die EU-Kommission den Mitgliedsstaaten konkrete Vorschläge für gemeinsame Kriterien und Schwellenwerte für die Einführung von Reisebeschränkungen vorgelegt. Die Schweiz begrüsst die Koordinierungsbemühungen.

    Zudem schlägt die Brüsseler Behörde die Erstellung einer EU-Risikogebietskarte und einheitliche Regeln für Reisen in Risikogebiete vor. Bislang gibt es beispielsweise für Reiserückkehrer sehr unterschiedliche Test- und Quarantänepflichten.

    Ob und wenn ja, wann die Vorschläge umgesetzt werden, ist jetzt Sache der Mitgliedsstaaten. Nach Angaben aus EU-Kreisen will Deutschland das Thema im Rahmen seiner derzeitigen EU-Ratspräsidentschaft in den kommenden Wochen intensiv vorantreiben. Bislang entscheidet jedes Land selbst und nach eigenen Kriterien, welche anderen EU-Länder oder -Regionen es als Risikogebiete einstuft.

    Das Staatssekretariat für Migration (SEM) schreibt auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA: «Die Schweiz begrüsst die Bemühungen zur besseren Koordinierung und zur Etablierung gemeinsamer Standards.» Dies komme potenziell der weiteren Eindämmung der Coronavirus-Pandemie in Europa ebenso zugute wie dem Funktionieren des Schengen-Raumes.

  • 17:01

    Infektionszahlen aus Deutschland nach oben korrigiert

    Das deutsche Robert-Koch-Institut (RKI) hat seine am frühen Morgen gemeldeten Infektionszahlen für Deutschland deutlich nach oben korrigiert. Aufgrund technischer Probleme seien rund 650 Fälle zuwenig gemeldet worden, teilte das RKI mit. Damit steigt die gemeldete Zahl fast auf das Doppelte und liegt somit über 1400. Dies bewegt sich im Rahmen der auch in den vergangenen Tagen publizierten Fälle. Wir hatten die falschen Zahlen ebenfalls in diesem Ticker veröffentlicht.

  • 16:45

    WHO ruft zur Zusammenarbeit auf

    Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) ruft alle Staaten der Welt dazu auf, ihre Kräfte im Kampf gegen das Coronavirus zu bündeln. Ein «Impfstoff-Nationalismus» würde die Pandemie nur verlängern, sagt WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom zu Journalisten in Genf. Einzelne Länder nennt er nicht.

    Die WHO rechnet nicht vor Mitte 2021 mit einer breit angelegten Impfung gegen das Coronavirus. Bislang habe keiner der Kandidaten für einen Impfstoff in klinischen Tests einen «deutlichen Hinweis» darauf gegeben, dass die von der WHO angestrebte Wirksamkeit von mindestens 50 Prozent erreicht werde, sagt eine Sprecherin der Organisation.

  • 15:36

    Hilfe für den Sport soll umgekrempelt werden

    Die Unterstützung für den Sport soll umgebaut werden. Dies fordert die Gesundheitskommission des Ständerats (SGK). Sie beantragt, Darlehen nicht an die Ligen, sondern direkt an die Klubs zu vergeben. Dafür hat das Parlament 350 Millionen Franken bewilligt.

    Gemäss der geltenden Verordnung geht das Geld an die nationalen Fussball- und Hockeyligen, die es ihrerseits an die einzelnen Klubs weiterleiten sollten. Die Unterstützung ist bisher daran gescheitert, dass die Ligen nicht solidarisch für die Klub-Darlehen haften wollen. Um das Problem zu lösen, hatte die ständerätliche Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur eine Systemänderung vorgeschlagen, damit das Geld direkt an die Hockey- und Fussballklubs fliesst. Diese Vorschläge hat die SGK des Ständerats nun aufgenommen. Sie beantragt, die Lösung in einem zusätzlichen Artikel im Covid-19-Gesetz zu verankern.

    Die einzelnen Klubs sollen direkt vom Bund zinslose Darlehen in der Höhe von bis zu einem Viertel ihres Betriebsaufwands der letzten beiden Jahre erhalten. Die Unterstützung ist auf zehn Jahre befristet. Die Klubs müssen dafür Sicherheiten in der Höhe von 35 Prozent leisten. Jene, die das Geld nicht innerhalb von drei Jahren zurückzahlen können, sollen die Löhne um bis zu einem Fünftel kürzen müssen. Darlehen sollen auch an andere professionelle und semiprofessionelle Ligen vergeben werden können. Zusätzliche A-fonds-perdu-Beiträge für bauliche Massnahmen lehnte die Kommission ab.

    Coronabedingtes leeres Eishockey-Stadion.
    Legende: Keystone / Archiv
  • 14:32

    Neue Panne bei Coronatests in Deutschland

    In Deutschland hat es wieder eine Panne bei der Übermittlung von Corona-Testergebnissen gegeben. Rund 10'000 Menschen im Bundesland Bayern sind betroffen. Sie waren zwischen Samstag und Dienstag an bayerischen Flughäfen auf das Coronavirus getestet worden und bekamen nicht innerhalb der versprochenen Frist von 48 Stunden ein Ergebnis, wie ein Sprecher des bayerischen Gesundheitsministeriums in München mitteilte.

    Grund sei ein EDV-Problem beim privaten Dienstleister Ecolog gewesen, der im Auftrag des Freistaats an den Flughäfen München, Nürnberg und Memmingen die Tests vornimmt. Der Sprecher ging davon aus, dass im Laufe des Freitags alle in dem Zeitraum getesteten Menschen ihre Ergebnis-Benachrichtigungen erhalten werden.

    Schon in der Vergangenheit hatte es Probleme bei der Übermittlung an mehreren Teststellen in Bayern gegeben. Mitte August war bekannt geworden, dass Zehntausende Menschen tagelang auf das Ergebnis ihres Corona-Tests gewartet hatten – darunter auch mehr als 900 positiv Getestete.

  • 14:08

    Kroatien und 9 weitere Länder ab Montag neu auf Quarantäneliste

    Der Bund aktualisiert die Quarantänenliste. Ab kommenden Montag müssen in die Schweiz einreisende, die sich in den 14 Tagen vor der Einreise in einem der folgenden Länder aufhielten, neu obligatorisch in eine 10-tägige Quarantäne:

    • Kroatien
    • San Marino
    • Ukraine
    • Französisch Polynesien
    • Guyana
    • Libanon
    • Libyen
    • Paraguay
    • Trinidad und Tobago
    • Vereinigte Arabische Emirate

    Folgende Länder werden von der Liste gestrichen:

    Belgien, El Salvador, Eswatini (Swasiland), Kasachstan, Kirgisistan, Luxemburg, Mexiko, Oman.

    Die aktuelle Liste der Risikoländer und -gebiete finden Sie unter diesem Link, Link öffnet in einem neuen Fenster.

  • 13:57

    BAG-Medienkonferenz beendet

    Damit ist die Medienkonferenz des BAG beendet. Wir bedanken uns für Ihr Interesse. Natürlich halten wir Sie hier im Corona-Ticker weiterhin auf dem Laufenden zu den Entwicklungen rund um die Pandemie.

  • 13:54

    Quarantäne bleibt vorerst bei 10 Tagen

    Man überprüfe ständig neue Erkenntnisse betreffend der Dauer der Quarantäne. Aber vorerst bleibe man bei den 10 Tagen, sagt Virginie Masserey, auch wenn das Deutschland anders mache. Mehr als der Hälfte der Leute in Quarantäne, die Symptome kriegen, kriegen das derzeit nach dem 5. Tag in Quarantäne.

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    Masserey: «Es gibt Menschen mit Symptomen nach zehn Tagen»
    Aus News-Clip vom 04.09.2020.
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  • 13:54

    «Befinden uns nicht in einer zweiten Welle»

    Kuster: «Wir sprechen nicht von einer zweiten Welle. Das würden wir nur, wenn es wieder einen exponentiellen Anstieg gebe. Das sei jedoch nicht der Fall momentan.»

  • 13:50

    Soll man Kinder testen?

    Generell gelte die Empfehlung für alle, sich bei Verdacht testen zu lassen. Bei Kindern unter 12 Jahren könne man allerdings eine Ausnahme machen, weil Kinder sich weniger anstecken und auch weniger infektiös seien. Es gelte dann die Empfehlung, dass man auf das Umfeld des Kindes achte und nach erwachsenen Personen Ausschau halte, die sich hätten anstecken können. Man solle also allenfalls das Umfeld testen.

    Wichtig sei aber auch, dass Kinder auf jeden Fall zu Hause bleiben würden, wenn sie Symptome zeigen.

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    Masserey: «Bei Kindern auf Umfeld achten»
    Aus News-Clip vom 04.09.2020.
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Quellen: SRF und Agenturen

Tagesschau, 02.09.2020, 19:30 Uhr

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