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Zeichnungen aus dem Lockdown von Emiliano Ponzi
Aus Tagesschau vom 13.09.2020.
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Das Neueste zur Coronakrise Schweiz wird zum Coronavirus-Risikoland

  • In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Montag 257 neue Coronavirus-Ansteckungen innerhalb eines Tages gemeldet worden. Am Sonntag waren es 475, am Samstag 465. Es gab keinen neuen Todesfall, aber 8 neue Spital-Einweisungen.
  • Die ETH Zürich hat in Forschungen herausgefunden, wie das Coronavirus infizierte Zellen überlistet. Der entdeckte Mechanismus führt dazu, dass die Zellen statt eigener Proteine nur noch Virusproteine produzieren.
  • Die SwissCovid-App kann helfen, Infektionsketten zu unterbrechen. Am Sonntag, 13. September, waren 1'630'000 SwissCovid-Apps aktiv.
  • In unseren Grafiken zu den Fallzahlen in der Schweiz und den Fallzahlen weltweit können Sie sich über die Entwicklung der Infektionen und Todesfälle informieren. (Teilweise werden hier die gegenüber den BAG-Zahlen höheren Werte des Statistischen Amtes des Kantons Zürichs abgebildet.)

Der Ticker startet um 7:00 Uhr

  • 4:11

    Erste internationale Airline fliegt wieder nach Wuhan

    Als erste internationale Airline nimmt die südkoreanische Billig-Fluglinie T'way Air Wuhan wieder in ihr Streckennetz auf. Die wöchentlichen Flüge zwischen Incheon und Wuhan seien bereits von den chinesischen und südkoreanischen Behörden genehmigt, sagt ein Beamter des südkoreanischen Verkehrsministeriums.

    Die Hauptstadt der zentralchinesischen Provinz Hubei gilt als Ausgangsort der Corona-Pandemie, internationale Flugverbindungen wurden in der Folge ausgesetzt.

  • 1:22

    USA lockern Reisewarnung für China

    Trotz Kritik des Weissen Hauses an der chinesischen Corona-Politik haben die USA ihre strikte Reisewarnung für China gelockert. Die Bedingungen hätten sich verbessert, erklärte das Aussenministerium in Washington. US-Bürger sollten zwar immer noch genau überlegen, ob sie nach China reisen wollten. Die bisherige strikte Reisewarnung gelte aber nicht mehr.

    Die Lockerung der US-Reisehinweise erfolgte eine Woche, nachdem China offiziell den «Sieg» über das Coronavirus verkündet hatte. In der chinesischen Millionenstadt Wuhan war das neuartige Coronavirus Ende des vergangenen Jahres erstmals aufgetreten.

    US-Präsident Donald Trump wirft der Führung in Peking regelmässig vor, sie habe den Ausbruch vertuscht und sei deshalb für die verheerenden weltweiten Auswirkungen der Pandemie mitverantwortlich.

  • 23:04

    Bund kann Arbeitslosenversicherung finanziell unterstützen

    Wegen der Coronakrise sind die Kurzarbeitsentschädigungen massiv angewachsen. Um diese zu decken, hat das Parlament im Juni 14.2 Milliarden Franken für die Arbeitslosenversicherung (ALV) bewilligt. Heute hat nun nach dem Nationalrat auch der Ständerat die gesetzliche Grundlage dafür einstimmig gutgeheissen.

    Der ausserordentliche Bundesbeitrag soll verhindern, dass der Ausgleichsfonds der ALV Ende Jahr die Schuldenobergrenze von 8 Milliarden Franken erreicht. Dann würde die Schuldenbremse ausgelöst mit der Erhöhung der Lohnbeiträge um bis zu 0.3 Prozentpunkte ab 2021. Es herrscht breite Einigkeit darüber, dass das die wirtschaftliche Krise noch vertiefen würde.

    Die Milliardenbeträge stehen der ALV erst mit der jetzt verabschiedeten Gesetzesgrundlage zur Verfügung. Nötigenfalls kann die Arbeitslosenversicherung auch 2021 weiter unterstützt werden. Das Gesetz soll dringlich in Kraft gesetzt werden, was die Räte noch beschliessen müssen.

  • 21:58

    Experten-Chat zum Thema «Corona – offene Fragen»

    Im «PULS»-Expertenchat beantworten noch bis 23 Uhr vier Fachleute fragen unserer Leserinnen und Leser zur aktuellen "Corona"-Situation. Erste Fragen und Anworten von Prof. Hansjakob Furrer, Dr. Stefan Langenegger, Dr. Paolo Paioni und Dr. Thomas Sigrist können Sie im Chatprotokoll nachlesen:

  • 20:02

    Schweiz wird zum Coronavirus-Risikoland

    Die Schweiz steht kurz davor, selber zu einem Coronavirus-Risikoland zu werden, bei dem eine Quarantänepflicht bei der Einreise besteht. Das Kriterium dafür ist gemäss dem BAG ein Wert von 60 Neuansteckungen bei 100'000 Einwohnern während 14 Tagen.

    Der Wert heute Montag beträgt 59.623 und basiert auf den Zahlen des Bundesamtes für Statistik (BFS) zur Gesamtbevölkerung und den Zahlen des BAG zu den Neuansteckungen, berechnet von der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Zuvor hatten schon «Tages-Anzeiger» und «Blick» von der Wende zum Risikoland berichtet. Das BAG bestätigte dem «Blick» den Wert von 60, verweist aber auf die beträchtlichen Unterschiede, vor allem in den Westschweizer Kantonen.

    Insgesamt wurden in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein bisher 1'192'180 Tests auf Sars-CoV-2 durchgeführt. Davon waren nach Angaben des BAG 4.7 Prozent positiv. Für die vergangenen sieben Tage betrug diese sogenannten Positivitätsrate 3.6 Prozent. Laut dem BAG befinden sich am Montag 1918 Personen in Isolation und 5483 Menschen sind unter Quarantäne. Zusätzlich sassen 5343 Heimkehrende aus Risikoländern in Quarantäne.

  • 19:07

    Finanzspritze für Olma-Betreiber

    Das St. Galler Kantonsparlament will den Olma Messen unter die Arme greifen. Die Betreiber-Genossenschaft, die wegen der Coronakrise mehrere Messen und Veranstaltungen absagen musste, soll ein zinsloses Darlehen von 8,4 Millionen Franken und eine Kapitalaufstockung erhalten. Bei der Beratung im Parlament erwuchs dem Hilfspaket kein Widerstand. Definitiv entschieden hat der Rat aber noch nicht.

    Nicht nur der Kanton, auch die Stadt St. Gallen will die Genossenschaft finanziell unterstützen. Das Stadtparlament segnete das Hilfspaket bereits Ende August ab.

    Zu sehen die Olma-Arena.
    Legende: Die beliebte Publikumsmesse Olma fällt in diesem Jahr wie viele andere Veranstaltungen aus. Keystone
  • 18:27

    Studieren während der Coronakrise

    Aus der überfüllten Vorlesung wurde die Geisterstunde auf Teams und das Lernen mit Podcasts: Studierende ziehen eine durchzogene Bilanz des letzten Digital-Semesters. Wie geht es nun weiter? Eine Umfrage bei den Hochschulen zeigt: «Homeoffice» wird vielerorts ein fester Bestandteil des Lehrplans bleiben.

  • 17:28

    Freiburg: Veranstaltungen mit mehr als 1000 Personen wieder erlaubt

    Ab 1. Oktober sind im Kanton Freiburg Veranstaltungen mit mehr als 1000 Personen wieder erlaubt. Eine Bewilligung erteilt jeweils die Oberamtsperson des Bezirks. Sie stützt sich dabei auf eine Stellungnahme der Kantonspolizei und spricht sich zusätzlich mit dem Kantonsarztamt ab. Grundlage für eine Bewilligung ist, dass die Veranstalter ein verstärktes Schutzkonzept erstellen müssen.

    Schutzkonzept des HC Fribourg-Gottéron als Vorbild

    Der Oberamtmann des Saanebezirks hat zeitgleich dem Eishockeyclub Fribourg-Gottéron eine Bewilligung für die neue Saison erteilt. Das Schutzkonzept, das der Club vorgelegt hat, dient als «Modell» für zukünftige Grossveranstaltungen, insbesondere Sportanlässe, die drinnen stattfinden.

    In der frisch renovierten BCF-Arena in Freiburg dürfen nun maximal 5160 Besucherinnen und Besucher (bei einer Kapazität von 9000 Plätzen) eingelassen werden. Um das Stadion herrscht Maskenpflicht und beim Eingang werden Temperaturmessungen gemacht. Die Bewilligung kann aber widerrufen werden, falls die Fans die Massnahmen nicht befolgen oder die Fallzahlen drastisch ansteigen.

    Audio
    Spiele von Fribourg-Gottéron als Musterbeispiel
    22:27 min, aus Regionaljournal Bern Freiburg Wallis vom 14.09.2020.
    abspielen. Laufzeit 22:27 Minuten.
  • 16:53

    Zwei Solothurner Regierungsräte in Quarantäne

    Die beiden Solothurner Regierungsräte Remo Ankli und Roland Heim müssen, wie auch zwei weitere Personen, bis kommenden Samstag in Quarantäne bleiben. Am 8. September hatte sich der Gesamtregierungsrat mit Vertreterinnen und Vertreter der neun Gemeinden des Bezirks Thal zur jährlichen Gemeindeaussprache getroffen.

    Eine beteiligte Person wurde später positiv auf Covid-19 getestet. Das kantonale Contact-Tracing-Team hat darum vier Personen bis zum 18. September in Quarantäne geschickt, darunter auch die beiden Regierungsräte Remo Ankli (FDP) und Roland Heim (CVP). Sie sind ohne Symptome und arbeiten derzeit im Homeoffice.

    Audio
    Zwei Solothurner Regierungsräte in Quarantäne
    27:55 min, aus Regionaljournal Aargau Solothurn vom 14.09.2020.
    abspielen. Laufzeit 27:55 Minuten.
  • 16:04

    Grosse Aufregung um die Wirkung des «roten Sonnenhuts»

    Das pflanzliche Arzneimittel aus dem Korbblütler «roter Sonnenhut» (Echinacea purpurea) soll offenbar gut gegen Coronaviren wirken. Der «Blick» hat über eine entsprechende Studie des Labors Spiez, Link öffnet in einem neuen Fenster (VBS) berichtet. Der Wirkstoff soll (bekanntermassen) die Abwehrkräfte stärken und dient somit als Naturheilmittel bedenkenlos für die Prophylaxe. Aber die Resultate der Studie wurden in einer künstlichen Umgebung gewonnen. Jetzt müsste der Wirkstoff noch in der Realität an tausenden Menschen getestet werden. Hier ein Überblick:

  • 14:35

    EU testet Datenaustausch zwischen Corona-Apps

    Deutschland, Tschechien, Dänemark, Irland, Italien und Lettland erproben eine Verknüpfung ihrer nationalen Corona-Apps. Dazu habe die EU-Kommission Testläufe für einen Datenaustausch zwischen den einzelnen Servern über eine neue Technologieplattform gestartet, sagt EU-Binnenmarkt-Kommissar Thierry Breton.

    Damit sollen Geschäftsreisen und Tourismus in Europa in Zeiten der Pandemie wieder sicherer werden. «Viele Mitgliedsstaaten haben nationale Anwendungen zur Ermittlung von Kontakten und Warnung eingeführt. Es ist nun an der Zeit, sie miteinander interagieren zu lassen», erklärt Breton. Die technische Grundlage für den Datenaustausch wurde von SAP und der Deutschen Telekom aufgebaut.

    Blick auf Handy-Display mit deutscher Corona-App.
    Legende: Die deutsche Corona-App könnte bald mit Corona-Apps anderer europäischer Länder verknüpft werden. Keystone
  • 13:43

    Berlusconi nach Corona-Infektion aus dem Spital entlassen

    Italiens früherer Regierungschef Silvio Berlusconi ist nach seiner Corona-Infektion aus dem Spital entlassen worden. «Danke, dass ich hier sein darf. Es war die gefährlichste Prüfung meines Lebens», sagte der fast 83-Jährige nach dem Verlassen der Klinik San Raffaele in Mailand.

    Berlusconi gab eine kurze Erklärung ab. «Auch dieses Mal bin ich davongekommen», sagte der Oppositionspolitiker. Berlusconi wurde wegen seiner Infektion mit dem Virus insgesamt zehn Tage im Krankenhaus behandelt.

    Er rief dazu auf, sich an alle Hygiene- und Abstandsregeln zu halten. Covid-19 sei eine «schwere und tückische Krankheit». Berlusconi gilt wegen seines Alters und seiner Vorerkrankungen als Risikopatient. Ob er vollständig von seiner Erkrankung genesen ist oder zu Hause weiter behandelt werden soll, blieb zunächst offen.

  • 12:53

    257 neue Coronafälle

    • Das Bundesamt für Gesundheit hat heute Mittag 257 neue Fälle gemeldet, die in den letzten Tagen positiv auf das Coronavirus getestet wurden.
    • Damit steigt der 7-Tage-Schnitt auf 400. Das sind 20 Prozent mehr als in der Vorwoche. Der Trend ist damit auf mittlerem Niveau steigend.
    • Die Positivrate im 7-Tage-Schnitt liegt aktuell bei 3.6 Prozent. Das heisst, von 100 Tests waren im Schnitt rund 4 Tests positiv. Gemäss WHO geben Test- und Fallzahlen ein verlässliches Bild der Ausbreitung des Coronavirus ab, wenn die Positivrate unter 5 Prozent liegt. Das Testvolumen im 7-Tage-Schnitt lag bei 12'866 Tests pro Tag und ist damit im Vergleich zur Vorwoche um 5 Prozent gestiegen.
    • Das BAG meldet keine neuen Verstorbenen. Die Spitaleintritte liegen im 7-Tage-Schnitt bei 6 Personen. Das sind 8 Prozent mehr als in der Vorwoche.
  • 12:27

    Coronavirus überlistet infizierte Zellen

    Forschende der ETH Zürich und der Universität Bern haben herausgefunden, wie das Coronavirus die Kontrolle über eine infizierte Zelle übernimmt. Der entdeckte Mechanismus führt dazu, dass die Zellen statt eigenen fast nur noch Virusproteine produzieren. Nachdem das Coronavirus eine menschliche Zelle gekapert hat, wird das Protein namens NSP1 als eines der ersten Virusproteine hergestellt. Von anderen Coronaviren wusste man bereits, dass NSP1 die Produktion von zelleigenen Proteinen hemmt. Die Wissenschaftler haben nun herausgefunden, wie das genau geschieht. Die sogenannten Ribosomen lesen genetische Informationen ab und stellen darauf basierend Proteine her. Beim Ablesen durchläuft der Bauplan einen Kanal im Ribosom.

    Mittels der Kryo-​Elektronenmikroskopie konnte die Bindungsstelle von NSP1 mit atomarer Auflösung dargestellt werden. «Dieses detaillierte Abbild liefert wichtige Informationen zum Design eines möglichen künftigen Medikamentes, welches die Bindung von NSP1 verhindert, die ribosomale Funktion aber nicht beeinträchtigt», sagte Nenad Ban, Professor für Molekularbiologie an der ETH Zürich und Mitautor der Studie.

    Mikroskop-Aufnahme eines Coronavirus'.
    Legende: Keystone / Archiv
  • 11:26

    Zürcher FDP will Einreisequarantäne lockern

    Wer in die Schweiz einreist und einen aktuellen, negativen Corona-Test vorweist, soll von der Einreisequarantäne befreit werden. Dies forderten die Zürcher Freisinnigen im Kantonsrat.
    Der Vorstoss wurde vom Kantonsparlament am Montag für dringlich erklärt: Der Regierungsrat soll sich beim Bund für eine solche Regelung einsetzen. Die Zürcher Regierung hat jetzt fünf Wochen Zeit, um den Vorstoss zu beantworten. Derzeit gilt für Rückkehrer aus einem Risikoland eine zehntägige Quarantäne.

  • 11:10

    Berlusconi offenbar vor Entlassung aus Spital

    Der frühere italienische Ministerpräsident Silvio Berlusconi soll nach seiner Corona-Behandlung das Krankenhaus in Mailand heute gegen Mittag verlassen. Das teilt seine Partei Forza Italia mit. Der 83-Jährige war am 4. September in die Klinik gebracht worden mit milden Symptomen einer beidseitigen Lungenentzündung.

    Silvio Berlusconi an einem Rednerpult.
    Legende: Ex-Ministerpräsident Silvio Berlusconi ist offenbar wieder genesen. Keystone
  • 10:30

    Luzerner SVP wollte Maskenpflicht vorauseilend verbieten

    Wenn es nach der SVP des Kantons Luzern ginge, dann soll eine Maskenpflicht in den Luzerner Läden generell verboten werden – egal wie sich die Pandemie weiterentwickelt. Das Kantonsparlament hat heute einen entsprechenden Vorstoss des Kantonsrats Daniel Keller von der SVP behandelt. Laut Keller gebe es keinen Hinweis darauf, dass die Maskenpflicht in den Läden die Infektionsrate senke.

    Eine Mehrheit der Parlamentarier war jedoch anderer Meinung und lehnte den Vorstoss ab. CVP-Kantonsrat Adrian Nussbaum sagte etwa, die SVP schüre mit dieser Idee das Misstrauen gegenüber der Regierung. Momentan gilt in Luzerner Geschäften – anders als in anderen Kantonen – keine Maskenpflicht.

  • 10:01

    Trotz Corona: Globus will weiter investieren

    Der Warenhauskonzern Globus will trotz Rückschlägen im Detailhandel durch die Corona-Pandemie am Investitionsprogramm von 300 Millionen Franken festhalten. Die Warenhäuser an den zehn Standorten in der ganzen Schweiz würden weitergeführt.

    Die thailändische Central Group und die österreichische Signa hatten die Globus-Gruppe im letzten Februar von der Migros übernommen. Das Ziel sei es, die ikonischen Globus-Warenhäuser für die nächsten Generationen optimal aufzustellen, sagte der CEO von Globus, Franco Savastano, in einem Interview mit der «Neuen Zürcher Zeitung».

    Die Globus-Gruppe wolle sich auf die zehn Warenhäuser und den Online-Kanal konzentrieren. Die Mittel im Umfang von 300 Millionen Franken würden dort investiert, wo es mit Blick auf die nächsten zwanzig bis dreissig Jahre sinnvoll sei.

    Der Online-Handel sei ein wichtiges Standbein. In der ersten Corona-Phase im Frühjahr habe Globus online um über 50 Prozent zugelegt. Dadurch werde der Umsatzanteil des Online-Geschäfts in diesem Jahr von 10 auf 15 Prozent steigen. Der Online-Shop sei mittlerweile die drittgrösste «Filiale» und arbeite profitabel.

    Globus Filiale mit Passanten davor.
    Legende: Es wird weiter investiert: Die neuen Besitzer wollen aus der Globus-Gruppe eine Luxus-Warenhausgruppe formen. Keystone
  • 9:26

    Spanien und Italien: Der Schulanfang in Südeuropas «Corona-Hotspots»

    Italien startet heute in das neue Schuljahr und nichts ist mehr, wie es einmal war. Einertische, Maskenpflicht und tägliches Fiebermessen gehören nun zum Alltag der Schüler.

    In einigen Regionen Spaniens läuft der Unterricht bereits seit einer Woche, andere wie Katalonien beginnen heute. Die Behörden setzen auf reduzierte, fixe Gruppen mit einer Hauptlehrkraft – wobei sich die einzelnen «Blasen» nach Möglichkeit nicht begegnen sollen. Allerdings mangelt es vielerorts an Lehrkräften und Räumlichkeiten, um das aufwendige Modell durchzuziehen.

  • 8:09

    Wahlkampfkundgebung von Trump in Nevada sorgt für Ärger

    Entgegen Corona-Auflagen des Bundesstaats Nevada hat US-Präsident Donald Trump seine erste Wahlkampfkundgebung in einer geschlossenen Halle seit Ende Juni abgehalten. Über eine Stunde lang sprach Trump in einer Produktionsstätte eines Baumaschinenherstellers in der Stadt Henderson vor zu grossen Teilen unmaskierten Anhängern. «Sagen Sie Ihrem Gouverneur, er soll Ihren Staat öffnen», sagte er unter Verweis auf den Regierungschef des Bundesstaats, den Demokraten Steve Sisolak.

    Eine Sprecherin der Stadt Henderson sagte dem Sender CNN, die Veranstaltung verstosse gegen die Corona-Bestimmungen des Bundesstaats. Derzeit seien Versammlungen von mehr als 50 Personen in einem privaten oder öffentlichen Rahmen verboten. Der Hersteller könne als Gastgeber der Veranstaltung zudem seine Geschäftslizenz verlieren. Kurz vor Beginn der Veranstaltung kritisierte Gouverneur Sisolak Trump scharf. Der Präsident handele «rücksichtslos und egoistisch» und bringe «zahllose Menschenleben» in Nevada in Gefahr, twitterte Sisolak.

    Trumps Wahlkampfteam erklärte, man messe bei der Veranstaltung Körpertemperaturen und stelle Masken und Handdesinfektionsmittel bereit. Bei Trumps Kundgebungen tragen Teilnehmer jedoch oft keine Masken und wahren häufig keinen grösseren körperlichen Abstand.

Quellen: SRF und Agenturen

Tagesschau, 13.09.2020, 22:25 Uhr

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