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Koch: «Die Rückverfolgbarkeit muss noch besser ausgebaut werden»
Aus News-Clip vom 25.05.2020.
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Das Neueste zur Coronakrise Über 800 Tote innert 24 Stunden in Brasilien

  • Experten verschiedener Departemente haben zur aktuellen Corona-Situation informiert.
  • Den ersten Sessionstag nach der Zwangspause hat der Tessiner Grosse Rat dem Thema Covid-19 gewidmet und hat die Kantonsregierung heftig kritisiert.
  • Als Teil der Massnahmen stellt es die Covid19-App vor, welche nun getestet wird. Die Verantwortlichen betonen, dass die App keine Daten zentral sammle. Eine Überwachung über GPS gebe es nicht.
  • Ab Juli seien zwar Sportveranstaltungen mit Publikum denkbar, so das BAG. Allerdings nur, wenn nachvollziehbar sei, wer sich wo im Stadion aufhalte.
  • In der Schweiz und Liechtenstein gibt es laut BAG 30'746 laborbestätigte Covid-19-Fälle. Das sind 11 mehr als am Vortag. 1642 Menschen sind gemäss BAG am Virus gestorben (Stand: Montag).
  • In unseren Grafiken zu den Fallzahlen finden Sie die teilweise höheren und aktuelleren Zahlen des Statistischen Amtes des Kantons Zürich.
  • Die Live-Medienkonferenzen stehen mit kurzer Verzögerung jeweils auch als untertiteltes Video zur Verfügung auf der «Tagesschau Spezial»-Website oder in der SRF Play App unter «Tagesschau Spezial».
  • Alles zur internationalen Lage finden Sie hier. Darunter: Italien startet heute einen Antikörper-Test bei 150'000 Bürgern.

Der Ticker ist abgeschlossen

  • 6:02

    Konzert für eine halbe Milliarde Menschen

    Mehrere Musikgrössen haben in Afrika über Internet ein gemeinsames Konzert organisiert. Sie wollten damit die Menschen in der Corona-Krise unterstützen. Unter dem Motto «Together as one» traten Stars wie Angelique Kidjo aus Benin oder der Senegalese Youssou N'Dour auf. Das Coronavirus fordere unsere Menschlichkeit, unsere Solidarität und unsere Gemeinschaft als Ganzes, betonte Kidjo.

    UNO-Generalsekretär Antonio Gutteres schaltete sich dem Anlass zu. Laut den Veranstaltern war das Benefizkonzert auf 200 afrikanischen TV-Sendern zu sehen und hören. Es erreichte potenziell bis zu einer halben Milliarde Menschen.

  • 3:14

    Impfstoff-Tests in Australien

    Das amerikanische Bio-Tech-Unternehmen Novavax startet in Australien erste klinische Tests an Menschen mit einem möglichen Corona-Impfstoff. Erste aussagekräftige Resultate erwarte man bis Juli, teilte die Firma mit. Es ist nicht das erste Unternehmen, das einen potenziellen Impfstoff an Menschen testet. Am Freitag hatte das renommierte Wissenschafts-Magazin «The Lancet» über einen möglichen chinesischen Impfstoff berichtet. Das Mittel habe bei den Testpersonen eine nachweisbare Immunabwehr-Reaktion gegen das Virus ausgelöst.

    Weltweit unterstützen zahlreiche Regierungen und Organisationen die Forschung nach einem Corona-Impfstoff mit mehreren Milliarden Franken.

    Eine Spritze aus der ein Serum tropft.
    Legende: Überall in der Welt wird an einem Corona-Impfstoff geforscht. Keystone
  • 2:03

    Über 800 Tote innert 24 Stunden in Brasilien

    Während in Europa und auch in Nordamerika die Corona-Zahlen vielerorts rückläufig sind, steigen sie in mehreren Ländern Südamerikas weiter an. Besonders schwer betroffen sind seit Tagen die Menschen in Brasilien und Chile. So melden die brasilianischen Behörden für die letzten 24 Stunden mehr als 800 neue Todesopfer, bei denen eine Corona-Infektion nachgewiesen worden war. Das Land überholt damit in dieser traurigen Statistik erstmals die USA (620 Tote).

    Das mit 18 Millionen Menschen bevölkerte Chile meldet fast 5000 Neuinfektionen mit dem Coronavirus innert 24 Stunden. Auch ein Regierungsmitglied sei infiziert worden, schreiben Medien.

    Angesichts der steigenden Infektionszahlen will die US-Regierung die am Vortag beschlossenen Einreisebeschränkungen für Brasilien zwei Tage früher als geplant einführen. Schon ab Dienstagnacht gilt demnach ein Einreisestopp für Menschen, die aus Brasilien kommen. Eine Ausnahme gilt für US-Bürgerinnen und -Bürger.

    Drei Menschen tragen einen Sarg auf den Friedhof.
    Legende: DerZuwachs an Corona-Opfern in Brasilien hat einen weiteren Höchststand erreicht. Keystone
  • 1:16

    «Wildes Fussballspiel» auch in Frankreich

    Nach den inoffiziellen Fussballspielen mit hunderten von Zuschauern in der Westschweiz, melden nun die Behörden der französischen Stadt Strassburg einen ähnlichen Vorfall. Dort fand am Montagnachmittag auf einem Fussballplatz ein inoffizielles Spiel mit gut 300 meist jugendlichen Zuschauern statt. Es habe sich wahrscheinlich um ein Spiel zwischen zwei verschiedenen Quartiermannschaften gehandelt, sagte ein Verantwortlicher der Stadt.

    Man wolle nun mit Videoaufnahmen prüfen, ob auch lizenzierte Fussballer auf dem Platz standen. Nachdem die Polizei aufgetaucht war, hätten Spieler und Zuschauer das kleine Stadion verlassen. In Frankreich sind wegen der Corona-Pandemie Versammlungen von mehr als zehn Personen verboten.

    Eine Fussball-Verbotstafel an einem Zaun.
    Legende: Nicht nur in der Westschweiz, auch im französischen Strassbourg drängt der Fussball zurück auf die Plätze. Keystone
  • 22:52

    Freiwillige sollen in Italien Pandemie-Regeln durchsetzen

    Die italienische Regierung will rund 60'000Freiwillige anheuern, um die Abstandsregeln in der Coronakrise auch nach dem Ende der Ausgangssperre durchzusetzen. Fernsehbilder von Menschenansammlungen in Mailand und Staus in Neapel am ersten Wochenende nach der Lockerung der Auflagen hatten zuvor für Empörung gesorgt.

    «Diejenigen, die sich jetzt ins Nachtleben stürzen, verraten die Opfer, die Millionen Italiener gebracht haben», kritisiert der Minister für die Angelegenheiten der Regionen, Francesco Boccia, in der Zeitung «La Stampa». Die Freiwilligen sollen nach seinen Worten nicht nur die Einhaltung der Abstandsregeln kontrollieren, sondern als Teil der Nachbarschaftshilfe auch für hilfsbedürftige Mitbürger einkaufen gehen.

  • 22:20

    Madrid korrigiert die Anzahl der coronabedingten Todesfälle

    Spanien korrigiert die Zahl der Corona-Toten im Land um fast 2000 auf 26'834 herunter. Eine Überprüfung der Daten habe ergeben, dass einige Todesfälle zweimal gezählt worden seien, teilt das Gesundheitsministerium mit. Bei weiteren Fällen habe sich gezeigt, dass im Gegensatz zur ursprünglichen Annahme keine Infektion mit dem Coronavirus vorgelegen habe. Die Zahl der bestätigten Ansteckungen wurde um 372 Fälle auf 235'400 herunter korrigiert.

  • 21:44

    Britische Regierung lockert Pandemie-Massnahmen

    In England dürfen zahlreiche Geschäfte im Juni wieder öffnen. Das kündigte Premierminister Boris Johnson an. So dürfen dann unter anderem Bekleidungsgeschäfte, Möbelläden, Fachgeschäfte für Elektronik oder Bücher, Auktionshäuser und Schneidereien ihre Dienste anbieten. Bereits vom 1. Juni an können Märkte im Freien wieder ihre Waren verkaufen.

    Bereits am Sonntag hatte der Premier angekündigt, ab Juni die Schulen für einzelne Jahrgangsstufen zu öffnen. Die Landesteile Schottland, Wales und Nordirland gehen im Kampf gegen das Coronavirus ihren eigenen Weg.

  • 21:36

    Schutzkonzept für das Erotikgewerbe

    Das Arbeitsverbot im Erotikgewerbe soll ab dem 8. Juni aufgehoben werden: Dies fordert Prokore, der nationale Zusammenschluss der Beratungsstellen für Sexarbeitende. Um die Sicherheit von Sexarbeitenden und Kunden zu gewährleisten, legt Prokore ein Schutzkonzept vor. Dieses sei in Konsultation mit Sexarbeitenden, Betrieben, Plattformen, Fachstellen und der Aidshilfe Schweiz entwickelt worden, schreibt Prokore in einer Mitteilung. Danach sei es beim Bundesamt für Gesundheit sowie der Verbindungsstelle Zivilgesellschaft eingereicht worden.

    Wie bei anderen personenbezogenen Dienstleistungen mit Körperkontakt, die bereits seit dem 27. April gestattet sind, könnten im Erotikgewerbe Standardschutzmassnahmen eingehalten und umgesetzt werden, betont der Verband. Unter Berücksichtigung der aktuellen Entwicklungen gebe es keine Notwendigkeit für eine weitere Gewerbebeschränkung.

  • 21:15

    Koch: Schutzkonzepte gelten auch bei Grossveranstaltungen

    Daniel Koch, der Corona-Delegierte des Bundes, hat heute seine gestern gemachten Aussagen zu den Grossveranstaltungen präzisiert. Wenn 10'000 Leute in einem Stadion seien, und darunter habe es jemanden mit Covid-19, sei das nur ein Problem, wenn man nicht genau wisse, wer in der Nähe des Infizierten gewesen sei. Wenn man aber wisse, wer sich wo aufgehalten habe und in welcher Distanz, dann könne man die zehn oder zwanzig Personen, welche auf den umliegenden Sitzplätzen waren, unter Quarantäne stellen. Das sei machbar.

    Entscheidend für Koch ist also, dass alle in einem Stadion mit Namen registriert sind, denn: «Das Wichtigste ist in der jetzigen Phase, in der wir so wenige Fälle haben, die Rückverfolgbarkeit.»

  • 20:57

    Verlängerung des Tessiner Notstands heftig kritisiert

    In teils emotionalen Statements haben Parlamentarier des Tessiner Grossen Rates auf die schwierigen Wochen des Südkantons zurückgeblickt. Sie übten Kritik an der Regierung. Insbesondere die dritte Verlängerung des Notstands sorgte für Unbehagen. Die Verlängerung des Notstands bis Ende Juni sei sinnvoll, erklärte Regierungspräsident Norman Gobbi zum Auftakt der Session «extra muros» im Luganeser Palazzo dei Congressi. Der zum dritten Mal verlängerte «stato di necessità» gebe dem Tessiner Krisenstab «Manövrierfreiheit». Dank dem Notstand könne der kantonale Führungsstab die während der Krise geschaffene Infrastruktur aufrechterhalten und im schlechtesten Fall rasch reagieren, sagte Gobbi.

    Insbesondere die dritte Verlängerung bescherte dem Tessiner Regierungsrat Kritik. Für Grünen-Sprecher Nicola Schoenenberger ist dieser Akt eine Art Misstrauensantrag der Regierung an die Tessiner Bevölkerung: «Non è certo un segnale di fiducia nella popolazione.» - «Das ist ganz bestimmt kein Zeichen des Vertrauens in die Bevölkerung.»

    Die SVP-Fraktion geht einen Schritt weiter und fordert in einer Parlamentarischen Initiative die zeitliche Beschränkung des Notstands auf zwei Monate. Zudem verlangt sie, dass jede Verlängerung dieses Status' durch den Kantonsrat bewilligt werden müsse.

    Regierungspräsident Norman Gobbi beim Fiebermessen durch einen Zivilschützer.
    Legende: Regierungspräsident Norman Gobbi (rechts) verteidigte vehement die Verlängerung des Notstands durch die Kantonsregierung. Keystone
  • 20:24

    Memorial Day: Trump gedenkt auch der Verstorbenen durch Covid-19

    Am Gedenktag für getötete US-Soldaten hat US-Präsident Donald Trump auch an die Todesopfer durch die Corona-Pandemie erinnert. «Wir trauern mit allen Familien, die einen geliebten Menschen verloren haben», sagte Trump in Baltimore bei einer Gedenkveranstaltung zum Memorial Day. Trump sagte, Zehntausende Soldaten und Mitglieder der Nationalgarde kämpften derzeit im «Krieg gegen dieses schreckliche Virus». Gemeinsam werde man das Virus besiegen und gestärkt aus der Krise hervorgehen. Am letzten Montag im Mai wird in den USA traditionell der Kriegsveteranen und getöteten Soldaten gedacht.

  • 20:03

    Berghütten öffnen mit halber Kapazität

    Auch die SAC-Hütten öffnen wieder ihre Türen – wegen der Coronakrise allerdings unter ungewöhnlichen Umständen: Keine herzlichen Handshakes bei der Begrüssung, keine Massenlager, keine gemeinsamen Abendessen mit anderen Wandergruppen. Die Reportage von der Doldenhorn-Hütte oberhalb von Kandersteg.

    Video
    SAC-Hütten öffnen unter Corona-Bedingungen
    Aus Schweiz aktuell vom 25.05.2020.
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  • 19:06

    Frankreich will Pflegepersonal besser entlöhnen

    Frankreich will die Löhne für das Pflegepersonal «signifikant» erhöhen und die Arbeitsbedingungen verbessern. Das kündigte Premierminister Edouard Philippe in einer Videokonferenz mit Gewerkschaftern sowie Spital- und Heimdirektorinnen an.

    Auch das Budget der Krankenversicherung solle in den nächsten Jahren erhöht werden. Dazu kämen ein Investitions- und ein Entschuldungsplan, sagte der Premier. Erste Entscheidungen würden im Juli getroffen.

    Konkrete Zahlen zu den Lohnerhöhungen nannte Philippe nicht. Derzeit verdient eine Krankenschwester oder ein Krankenpfleger beim Einstieg in den Beruf 1500 Euro pro Monat. Das sind nur 20 Prozent über dem Mindestlohn.

    Audio
    Hat Frankreich die Spitäler kaputtgespart?
    04:30 min, aus Echo der Zeit vom 25.05.2020.
    abspielen. Laufzeit 04:30 Minuten.
  • 18:57

    Klinischer Test mit Wirkstoff Hydroxychloroquin ausgesetzt

    Ein klinischer Test an Covid-19-Patienten mit dem Wirkstoff Hydroxychloroquin ist wegen Sicherheitsbedenken ausgesetzt worden. Zunächst sollten nun sicherheitsrelevante
    Daten überprüft werden, kündigte der Chef der Weltgesundheitsorganisation WHO, Tedros Adhanom Ghebreyesus, an.

    Eine im Fachmagazin «Lancet» veröffentlichte Studie hatte nahegelegt, dass Hydroxychloroquin bei der Therapie von Covid-19-Patienten die Sterberate erhöhen könnte.

  • 18:39

    Britischer Regierungsberater Cummings bereut nichts

    Der britische Regierungsberater Dominic Cummings hat die massive Kritik an seiner Reise zu Verwandten mitten in der Coronakrise zurückgewiesen. «Ich bedaure nicht, was ich getan habe», sagte Cummings im Rosengarten des Regierungssitzes in London. Er habe den Umständen entsprechend «vernünftig und angemessen» gehandelt, sagte Cummings. Er habe nur einmal Ende März seine Eltern mit seiner Familie besucht. Britische Zeitungen hatten berichtet, dass Cummings mehrfach während der Pandemie von London ins rund 430 Kilometer entfernte Durham zu seinen Verwandten gefahren war.

    Video
    Johnson-Berater Cummings will nicht gehen
    Aus Tagesschau vom 25.05.2020.
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  • 18:27

    Mehrheit will Ferien in der Schweiz machen

    Die Mehrheit der Schweizer Bevölkerung plant dieses Jahr noch Ferien, und zwar in der Schweiz. Das zeigt eine repräsentative Online-Umfrage. Rund 83 Prozent der 1700 befragten Frauen und Männer aus allen Kantonen planen Ferien für dieses Jahr. Am beliebtesten sind aber nicht etwa Reisen ans Meer oder in eine pulsierende Metropole, sondern nach Graubünden oder ins Berner Oberland, teilte die Zürcher Agentur mindnow mit.

    71 Prozent der Befragten sind der Meinung, Ferien sollten in der Schweiz gebucht werden, um die heimische Tourismusbranche zu unterstützen. Die Bewohnerinnen und Bewohner der Grenzkantone Genf und Tessin sprachen sich mit je 95 Prozent besonders häufig für Ferien im eigenen Land aus. Der Kanton Schwyz landetet mit 58 Prozent auf dem letzten Platz.

    Die Umfrage zeigt auch, dass für 21,4 Prozent der Befragten Italien dieses Jahr die beliebteste Feriendestination im Ausland ist. Griechenland belegt mit 18 Prozent den zweiten Platz, dicht gefolgt von Spanien mit 17,6 Prozent. Für die repräsentative Umfrage wurden vom 22. bis 25. Mai 1700 Personen im Alter zwischen 18 und 80 Jahren befragt.

    Persone am Genfersee-Ufer
    Legende: Die Bevölkerung will Ferien in der Schweiz machen. Keystone / Archiv
  • 18:25

    Corona-Infektion durch Nerz?

    In den Niederlanden hat sich offenbar ein weiterer Mensch bei einem mit dem Coronavirus infizierten Nerz angesteckt. Das Agrarministerium stiess nach eigenen Angaben zum zweiten Mal binnen einer Woche auf einen Fall, bei dem wohl von einer solchen Ansteckung auszugehen sei. Ausserhalb der Farmen, in denen Nerze wegen ihres Fells gezüchtet werden, sei das Risiko einer Übertragung von Tier auf Mensch nach Einschätzung des Nationalen Gesundheitsinstituts vernachlässigbar, teilte Ressortchefin Carola Schouten mit.

    Nerz in Zuchtfarm
    Legende: Nerz in einer Zuchtfarm in Belgien (Archivbild). imago images
  • 18:08

    Biden erstmals wieder in der Öffentlichkeit

    Joe Biden, der designierte Präsidentschaftskandidat der US-Demokraten, ist erstmals seit über zwei Monaten wieder in der Öffentlichkeit angetreten. Der 77-Jährige und seine Frau Jill legten anlässlich des Memorial Day in einem Veteranenpark nahe seines Hauses in Delaware einen Kranz nieder.

    Dabei trug er eine Schutzmaske und schuf damit einen scharfen Kontrast zu seinem Kontrahenten Donald Trump. Der amtierende Präsident weigert sich bislang, eine Maske zu tragen.

    Biden war zuletzt am 10. März bei einer Wahlveranstaltung in Cleveland aufgetreten. Seither managte er seinen Wahlkampf von zuhause aus. Einige Strategen der Demokraten hatten sich darüber besorgt gezeigt und argumentiert, so werde Trump zuviel Raum gelassen.

    Joe und Jill Biden
    Legende: Joe und Jill Biden Reuters
  • 17:54

    Gesundheitskommission will Anreize, dass Proximity-Tracing-App funktioniert

    Die Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit des Ständerats sieht noch Handlungsbedarf, dass das Proximity-Tracing per App tatsächlich funktioniert.

    Nach heutiger Beratung fordern sie den Bundesrat per Brief auf bei der Botschaft zur Proximity-Tracing-App nochmals nachzubessern. Wer sich aufgrund einer Kontaktmeldung in die freiwillige Quarantäne begibt und kein Homeoffice machen kann, soll Erwerbsersatz erhalten. Zusätzlich sollen kostenlose Beratungen per Telefon und Coronavirus – oder Antikörpertests für Personen verfügbar sein, welche eine Kontaktmeldung auf ihrer App erhalten. So die zentralen Vorschläge der Kommission an den Bundesrat. Der Bundesrat hatte in seiner Botschaft nur eine freiwillige Quarantäne vorgesehen. Bereits gestern forderte die Swiss National COVID-19 Science Task Force in einem offenen Brief an Parlamentarierinnen und Parlamentarier, die Frage des Erwerbsersatzes bei der Proximity-Tracing-App zu berücksichtigen. Sonst würden Erwerbsausfälle oder arbeitsrechtliche Auseinandersetzungen den Erfolg der App gefährden. Morgen berät auch die nationalrätliche Schwesterkommission über das Thema.

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    Ständerats-Kommission fordert Quarantäne-Erwerbsersatz
    Aus Tagesschau vom 25.05.2020.
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  • 17:07

    Rettungspaket für Lufthansa steht

    Der staatliche Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF) hat dem Rettungspaket für die Lufthansa von bis zu neun Milliarden Euro zugestimmt. Das teilte der Konzern per Pflichtveröffentlichung mit. Danach soll der Staat für rund 300 Millionen Euro 20 Prozent an der Lufthansa übernehmen zu einem Bezugspreis von 2,56 Euro. Der Löwenanteil der Hilfen besteht aber aus einer stillen Einlage in Höhe von 4,7 Milliarden Euro. Hinzu kommt eine weitere stille Beteiligung über eine Milliarde Euro, die in Aktien umgewandelt werden kann. Der Staat könnte so seine Beteiligung an der Lufthansa auf 25 Prozent plus eine Aktie erhöhen, wenn ein anderer Investor versuchen sollte, die Fluggesellschaft zu übernehmen.

    Die Lufthansa müsse auf die stille Beteiligung zunächst vier Prozent Zinsen darauf zahlen, später steigt die Verzinsung auf bis zu 9,5 Prozent. Das Rettungspaket für die Lufthansa ist laut Regierung mit Nachhaltigkeitszielen verbunden. Dabei gehe es unter anderem um die Erneuerung der Flotte, gaben die deutschen Wirtschafts- und Finanzministerien in einer gemeinsamen Mitteilung bekannt.

    «Es sind weitgehende Vergütungsbeschränkungen für den Konzernvorstand, die Vorstände der Konzerngesellschaften sowie das Management vorgesehen.» Die Ministerien bestätigten zudem, im Zuge des Staatseinstiegs zwei Aufsichtsratsposten zubekommen. Diese sollen mit unabhängigen Experten besetzt werden.

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    Neun-Millarden-Paket für Lufthansa steht
    Aus Tagesschau vom 25.05.2020.
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SRF 4 News, 25.5.2020, 6:00 Uhr

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