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Ab Montag gelten neue Regeln bei der Einreise in die Schweiz
Aus Tagesschau vom 17.09.2021.
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Das Neueste zur Coronakrise Umfrage weist auf reges Interesse an alternativem Impfstoff hin

  • Der Bundesrat verschärft die Einreiseregeln: Personen über 16 Jahren, die nicht geimpft oder genesen sind, müssen ab Montag einen negativen Test vorweisen. Nach vier bis sieben Tagen müssen sie sich auf eigene Kosten nochmals testen.
  • Alle Personen, auch Geimpfte, welche die Grenze zur Schweiz passieren, müssen zudem ein Einreiseformular ausfüllen.
  • Ab Montag können alle Personen, die mit einem von der EMA (European Medicines Agency) zugelassenen Impfstoff im Ausland geimpft sind und in der Schweiz Wohnsitz haben oder in die Schweiz einreisen, ein Schweizer Covid-Zertifikat erlangen.
  • Das BAG hat am Freitag 2095 neue Coronafälle gemeldet. 7-Tage-Schnitt: -21 Prozent zur Vorwoche. 770 Personen im Spital (-8 Prozent), 262 in Intensivpflege (-7 Prozent). 8 Personen sind verstorben.
  • Anhand dieser Grafiken zu den Impfungen und den Fallzahlen in der Schweiz, zur Belegung der Intensivstationen in der Schweiz und den Fallzahlen weltweit können Sie sich über die Entwicklung der Pandemie informieren.

Der Ticker startet um 6:00 Uhr

  • 13:57

    Berlin sieht leichte Entspannung in Corona-Pandemie

    Mit Blick auf den derzeitigen Rückgang der Corona-Inzidenz sieht die deutsche Regierung eine weitere Verschärfung der Massnahmen nicht vor. «Eine weitere Verschärfung ist derzeit nicht gerechtfertigt. Weder mit Blick auf die Ausbreitung, Dynamik noch das Gesundheitswesen ist derzeit die Lage auf nationaler Ebene kritisch», sagte Kanzleramtschef Helge Braun. In einer solchen Situation weitere Einschränkungen zu beschliessen, wäre nicht gerechtfertigt. «Die 3G-Regeln wirken offenbar gut, so dass wir eine Stabilisierung der Lage im Spätsommer erreichen konnten», sagte der Kanzleramtschef weiter.

    Dennoch könne es etwa im November saisonal bedingt noch einmal eine schwierige Zeit geben. Deshalb sei noch keine dauerhafte Entwarnung möglich. Die Forderung nach einem sogenannten «Freedom Day» Ende Oktober lehnt Braun ab. Von der Ausrufung eines Tages, an dem alle Corona-Beschränkungen aufgehoben werden, halte er derzeit nicht viel. «Denn es kann gut sein, dass es noch eine weitere Welle geben wird. Gut vier Millionen Menschen haben sich bis heute infiziert – aber 20 Millionen haben noch keinen Impfschutz. Das zeigt, wie gross eine neue Welle im schlechtesten Fall werden kann.»

    Derweil sprach sich Gesundheitsminister Jens Spahn für steuerliche Anreize aus, um das Impftempo zu erhöhen. «Wir sollten Unternehmen unterstützen, die sich zum Beispiel mit Rabattaktionen fürs Impfen engagieren», sagte der CDU-Politiker. Staatliche Impfprämien lehnte Spahn dagegen ab.

    Helge Braun im Porträt.
    Legende: Kanzleramtschef Helge Braun ist mit Blick auf die neusten Corona-Zahlen in Deutschland zuversichtlich. Reuters / Archiv
  • 12:22

    Italien: Zertifikatsausweitung treibt Impfanmeldungen in die Höhe

    Die Ankündigung, dass in Italien alle Beschäftigten ab dem 15. Oktober einen 3G-Nachweis benötigen – sie müssen also geimpft, genesen oder getestet sein – zeigt bereits erste Auswirkungen: Die Zahl der Anmeldungen für die Corona-Impfung geht nach oben.

    «Auf nationaler Ebene ist ein allgemeiner Anstieg der Termine für die erste Dosis zu verzeichnen, und zwar von 20 auf 40 Prozent im Vergleich zur letzten Woche», sagte Francesco Figliuolo, ausserordentlicher Kommissar für den Corona-Notfall, gestern Abend. Am Samstag sei die Zahl der Termine für die erste Impfung im Vergleich zur Vorwoche um 35 Prozent gestiegen, fügte Figliuolo hinzu – allerdings ohne Angaben in absoluten Zahl zu machen.

    Laut der Regierung sind in Italien beinahe 41 Millionen Menschen vollständig geimpft, das entspricht fast 76 Prozent der Bevölkerung über zwölf Jahren.

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    Aus dem Archiv: Italien will Zertifikatspflicht am Arbeitsplatz
    Aus Tagesschau vom 17.09.2021.
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  • 9:45

    Mehrheit der Deutschen befürwortet 2G-Regel

    57 Prozent der Menschen in Deutschland befürworten laut einer Umfrage die 2G-Regeln – genesen oder geimpft – für die Gastronomie und Veranstaltungen. 33 Prozent halten das 2G-Modell laut der repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Insa für die «Bild am Sonntag» hingegen für falsch. Von den Befürwortern sprachen sich 66 Prozent dafür aus, die 2G-Regeln verpflichtend einzuführen.

    31 Prozent waren der Meinung, dass es den Gastronomen und Veranstaltern selbst überlassen sein sollte, ob sie auf das 2G-Modell setzen. In immer mehr Bundesländern werden derzeit 2G-Optionsmodelle für Betriebe aus den Kultur- und Dienstleistungsbranchen eingeführt. Unter anderem in Hamburg, Berlin, Hessen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg gibt es entsprechende Wahlmöglichkeiten für Unternehmer.

    Bei 2G-Optionsmodellen können die Betriebe den Zugang freiwillig auf Geimpfte und Genesene beschränken. Alle Kunden, die lediglich einen Coronatest vorweisen können, dürfen dann nicht eingelassen werden. Im Gegenzug entfallen meist Masken- und Abstandsregeln.

    2G-Hinweis bei einem Eintritt in einen Club.
    Legende: Keystone / Symbolbild
  • 3:50

    Umfrage: Grosses Interesse an alternativem Impfstoff

    Die Schweiz könnte die Durchimpfung der Bevölkerung mit dem Angebot eines alternativen Impfstoffs zu den mRNA-Wirkstoffen von Pfizer und Moderna beschleunigen. Diesen Schluss lässt eine repräsentative Umfrage des Forschungsinstituts Sotomo vom Juli zu, über die die «SonntagsZeitung» berichtet.

    Weit über eine Million bislang noch ungeimpfter Schweizerinnen und Schweizer würden sich demnach eine Spritze geben lassen, wenn der Bund einen alternativen Impfstoff zur Verfügung stellen würde. 72 Prozent der noch nicht Geimpften nannten als Grund für ihr Zuwarten, Angst vor den mRNA-Impfstoffen. Nur 31 Prozent lehnten hingegen die Impfung grundsätzlich ab.

    In der Schweiz liegt seit März die Zulassung für einen alternativen Impfstoff von Johnson & Johnson vor. Der Bund verzichtete bislang auf einen Kauf. Zuletzt waren Verhandlungen am Laufen.

    Impfstoff
    Legende: Offiziellen Angaben zufolge geht es um eine «kleinere Menge» des «Johnson & Johnson»-Impfstoffes, die vorwiegend für Menschen gedacht sei, die aus medizinischen Gründen auf mRNA-Impfungen verzichten müssten. Keystone
  • 1:45

    Weniger Teilnehmer bei Corona-Protesten in Frankreich

    In Frankreich haben am Samstag das zehnte Wochenende in Folge zehntausende Menschen gegen die Corona-Politik der Regierung demonstriert. Mit 80'000 Teilnehmenden in mehreren Städten ist die Zahl aber erneut zurückgegangen.

    Diese Woche hatte Gesundheitsminister Olivier Véran bekanntgegeben, dass bislang rund 3000 Angestellte aus dem Gesundheitswesen von der Arbeit suspendiert worden seien. Dies weil sie sich bisher nicht gegen Corona impfen liessen. In Frankreich ist dies für Angestellte im erweiterten Gesundheitswesen Pflicht.

    Demonstranten in Paris
    Legende: Die allwöchentlichen Proteste richten sich gegen die Corona-Impfpflicht für Beschäftigte des Gesundheitssektors sowie gegen den sogenannten Gesundheitspass. Keystone
  • 21:11

    Nach Lockerungen: Reiseunternehmen sehen starke Nachfrage der Briten

    In England ist die Nachfrage nach Urlaubsreisen sprunghaft gestiegen, nachdem die britische Regierung eine Lockerung der Corona-Reiseregeln angekündigt hat. Die Flugvergleichswebseite Skyscanner erklärte, die Nutzung der Seite sei in den 30 Minuten nach Ankündigung der Lockerungen am Freitag um 133 Prozent angestiegen.

    Andrew Flintham von Tui UK berichtete der Nachrichtenagentur PA zufolge ebenfalls von einem Anstieg der Buchungen für Oktober und erwartete für das Wochenende etliche weitere Buchungen. Beim Rivalen Thomas Cook liegen die Buchungen für die Ferien im Oktober bereits 200 Prozent höher als noch im August. «Ich erwarte, dass dieses Wochenende das stärkste des Jahres bisher wird, da die Menschen gute Angebote wahrnehmen und die vereinfachten Reiseregeln nutzen», sagte Thomas Cook-Chef Alan French.

    Wer vollständig geimpft ist, muss laut den neuen Regeln vom 4. Oktober an bei der Einreise in den grössten britischen Landesteil keinen Nachweis über einen negativen Test mehr vorlegen.

  • 19:50

    Riesige Open-Air-Party überrumpelt Polizei von Madrid

    Fast 25'000 Menschen haben an einer Open-Air-Party zum Beginn des neuen akademischen Studienjahres an einer Madrider Universität teilgenommen – ohne sich dabei an Corona-Massnahmen zu halten. Dies teilte die Polizei mit und räumte ein, überrumpelt worden zu sein.

    Spanischen Medien zufolge war es der grösste Anlass dieser Art seit Beginn der Pandemie. Die Veranstaltung war offenbar über Whatsapp organisiert worden. In den sozialen Netzwerken kursierende Bilder zeigen eine Menge junger Menschen – alle trinken und tanzen, praktisch niemand trägt eine Maske. Die Polizei war erst nach Mitternacht eingetroffen. Vonseiten der Einsatzkräfte heisst es: «Ohne Vorwarnung der Universität und ohne Zeit für die Vorbereitung eines angemessenen Einsatzes ist die Auflösung einer Versammlung von 25'000 Menschen fast unmöglich.»

    An den Wochenenden setzt die Madrider Polizei regelmässig 200 zusätzliche Beamte ein, um Trinkgelage unter freiem Himmel, die sogenannten «botellones», aufzulösen.

    In Barcelona fand ebenfalls eine Party im Freien mit viel Alkohol statt, die in Spanien als «Botellones» bekannt sind. Rund 8000 junge Menschen versammelten sich auf dem Campus der Autonomen Universität, wie der Rektor der Hochschule den Medien sagte.

  • 17:19

    Erstes Konzert der New Yorker Philharmoniker seit über 500 Tagen

    Nach Corona-bedingter Pause von mehr als 500 Tagen haben die New Yorker Philharmoniker ihr erstes reguläres Konzert gespielt. Wie der Lokalsender «NY1» berichtete, trugen die Zuschauer und fast alle Musiker in der ausverkauften Alice Tully Hall in der Upper West Side Manhattans am Freitagabend Masken. Zudem musste jeder Besucher nachweisen, geimpft zu sein. Der Saisonstart der Philharmoniker markiert einen weiteren Wegpunkt bei der vollständigen Öffnung New Yorks angesichts der gefallenen Corona-Beschränkungen. Zuletzt hatten auch die Spielstätten am Broadway wieder ihre Arbeit aufgenommen.

  • 14:35

    Iran: Corona-Lage entspannt sich leicht

    Im Iran zeichnet sich nach Angaben des Gesundheitsministeriums eine leichte Entspannung der Corona-Situation ab. Die Fallzahlen seien wegen der Delta-Variante des Coronavirus zwar immer noch relativ hoch, aber weitaus niedriger als in den letzten vier Wochen, erklärte das Ministerium auf seinem Webportal. Die Zahl der täglichen Corona-Toten sei von über 700 auf fast 350, die der Neuinfektionen von mehr als 50'000 auf weniger als 13'000 gesunken.

    Als Grund für die Wende nennen Gesundheitsexperten die Einfuhr ausländischer und Fertigstellung heimischer Impfstoffe in den vergangenen Wochen. Der bis dahin schleppende Fortgang der Impfungen sei kräftig beschleunigt worden. Geimpft wurde unter anderem auch in öffentlichen Parks und Militäranlagen. Laut Gesundheitsministerium wurden mittlerweile über ein Drittel der mehr als 83 Millionen Iraner mindestens einmal und 16 Prozent doppelt geimpft. Im Iran wurden in den vergangenen 19 Monaten mehr als 116'000 Corona-Todesfälle und fast 5.5 Millionen Infektionen registriert.

  • 14:12

    Massnahmen-Gegner demonstrieren in Winterthur

    Hunderte Gegnerinnen und Gegner der Corona-Schutzmassnahmen haben sich am Nachmittag in Winterthur (ZH) zu einer bewilligten Kundgebung eingefunden. Dazu aufgerufen hatten unter anderem die «Freiheitstrychler», die mit ihrem «Sicherheitsdienst» vor Ort waren.

    Die Demonstrierenden, darunter viele Kinder, versammelten sich nach 13 Uhr gegen die angebliche Zensur und die «Impfdiktatur» auf dem Winterthurer Neumarkt. «Die Corona-‹Pandemie› ist ein Masterplan zur Errichtung der digitalen Diktatur», stand etwa auf einem Transparent. Auf einem Schild war von «Apartheid» in der Schweiz die Rede. Die Kundgebung verläuft bislang offenbar friedlich. Die Polizei rät, die Technikumstrasse weiträumig zu umfahren.

    Video
    Hier demonstrieren Massnahmen-Gegner in Winterthur
    Aus News-Clip vom 18.09.2021.
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  • 13:30

    Australien: Ausschreitungen bei Corona-Protesten

    In Australien haben sich Lockdown-Gegner zu unbewilligten Demonstrationen versammelt. Dabei hat es gewaltsame Ausschreitungen und Zusammenstösse mit der Polizei gegeben. In Melbourne sind 235 Personen festgenommen worden, in Sydney deren 32, teilen die Behörden mit. Zudem seien mehrere Polizisten verletzt worden. Zum Protest gegen die Corona-Politik der Regierung sind in Melbourne rund 700 Menschen zusammengekommen, obwohl etwa 2000 Polizisten das Stadtzentrum abgeriegelt hatten.

    Australien macht seit Mitte Juni die Ausbreitung der hochansteckenden Delta-Variante des Coronavirus zu schaffen. Zur Eindämmung ist in Sydney, Melbourne und auch in der Hauptstadt Canberra seit Wochen ein strenger Lockdown in Kraft.

    Demonstrierende treffen in Melbourne auf die Polizei.
    Legende: Demonstrierende treffen in Melbourne auf die Polizei. Reuters
  • 11:52

    Corona grassiert an Schulen: Warum Kinderärzte gegen strengere Massnahmen sind

    Das Coronavirus breitet sich an Schulen zurzeit fast dreimal stärker aus als beim letzten Höhepunkt der Pandemie. Trotzdem plädieren Schweizer Kinderärztinnen und -ärzte dafür, Tests, Masken und Quarantäne aufs unerlässliche Minimum zu beschränken – ganz anders sieht man das beispielsweise in den USA.

    Audio
    Wie gefährlich ist der starke Anstieg der Infektionen in Schulen?
    06:42 min, aus Wissenschaftsmagazin vom 18.09.2021.
    abspielen. Laufzeit 06:42 Minuten.
  • 10:15

    Tokio-Marathon findet erst 2022 statt

    Der für den 17. Oktober geplante Tokio-Marathon ist wegen der Corona-Pandemie auf den 6. März 2022 verschoben worden. Noch immer befindet sich die Olympiastadt wegen der hohen Infektionszahlen im Ausnahmezustand. Aufgrund der schwierigen Prognose des Covid-19-Trends und den damit verbundenen Mobilitätseinschränkungen habe man sich für die Verschiebung entschieden, hiess es vom Veranstalter.

    Mit der Verschiebung des diesjährigen Marathons ist auch klar, dass der am 6. März 2022 eigentlich geplante Tokio Marathon 2022 nicht stattfindet.

  • 8:06

    US-Spitäler kämpfen mit Personalmangel und Ausrüstungsengpässen

    In den USA sehen sich viele Krankenhäuser wegen des Anstiegs von Coronavirus-Fällen immer mehr mit Personal- und Ausrüstungsengpässen belastet. Lieferprobleme würden dazu führen, dass einige Spitäler nicht mehr genügend Sauerstoff für die Patienten hätten, sagt Nancy Foster, Vizepräsidentin für Qualität und Patientensicherheit der American Hospital Association.

    «Es gibt einen Mangel an Fahrern, die für den Transport von Sauerstoff qualifiziert sind und einen Mangel an den dafür benötigten Tanks.» Einige Krankenhausmitarbeiter seien von der neuen Welle von Coronavirus-Fällen so überfordert, dass sie Jobs im Einzelhandel und anderen nicht-medizinischen Bereichen angenommen hätten, so Foster.

    Eine Person mit Schutzausrüstung an einem Krankenbett in einem US-Spital.
    Legende: Reuters / Archiv
  • 6:12

    «Freiheitstrychler» nehmen Stellung zu Ausschreitungen in Bern

    Nach den Krawallen vor dem Bundeshaus in Bern während einer Kundgebung von Gegnern der Corona-Schutzmassnahmen haben die Organisatoren eine Verantwortung für die Ausschreitung zurückgewiesen. Sie würden sich von «jeder Art von Gewalt distanzieren», teilten sie mit.

    Bei den «Provokateuren», die an einem Absperrzaun vor dem Bundesplatz gerüttelt hätten, handle es sich um «vereinzelte Menschen», die nicht zu den sogenannten «Freiheitstrychlern» gehörten, teilte die Gruppierung in der Nacht auf Samstag mit.

    Die Kundgebungsorganisatoren verneinten auch einen «Angriff auf das Bundeshaus», wie der Stadtberner Sicherheitsdirektor Reto Nause den Vorfall bezeichnet hatte. Der Ausdruck sei «propagandistische Stimmungsmache» gegen Kritiker der Corona-Massnahmen.

    Video
    FOKUS: Umgang mit Coronaprotesten
    Aus 10 vor 10 vom 17.09.2021.
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  • 4:27

    ETH-Rektorin: Mehr Präsenzunterricht dank Zertifikat

    An der ETH gilt – wie an vielen Hochschulen – eine Zertifikatspflicht: Dies sei nicht mit einer Impfpflicht gleichzusetzen, hält Rektorin Sarah Springman fest. Aber: «Wir wollen verhindern, dass Geimpfte durch individuelle Entscheide von Nichtgeimpften Nachteile in Kauf nehmen müssen.»

    Denn ohne Zertifikatspflicht sieht Springman die Rückkehr zum Präsenzunterricht gefährdet. «Mit einer alleinigen Maskenpflicht können wir die Hörsäle de facto nur zu 50 Prozent auslasten», sagt sie in einem Interview der ETH-News.

    «Alle Studierenden hätten ein vermindertes Präsenzangebot erhalten und nur jede zweite Woche an die ETH kommen können.» Nach drei Semestern mit Online-Angeboten sei es aber das oberste Anliegen, das Herbstsemester nun mit möglichst viel Präsenz starten zu können.

    Audio
    Jetzt kommt die Zertifikatspflicht auch für Unis!
    17:21 min
    abspielen. Laufzeit 17:21 Minuten.
  • 0:44

    US-Experten gegen generelle Corona-Auffrischungsimpfungen

    Ein Expertengremium der US-Arzneimittelbehörde FDA empfiehlt Corona-Auffrischungsimpfungen mit dem Mittel von Biontech/Pfizer nur für ältere Menschen und Risikogruppen. Die einflussreiche Gruppe von Wissenschaftlern kam nach stundenlanger Diskussion zu dem Schluss, dass vorliegende Daten eine allgemeine Einführung einer dritten Impfdosis für Menschen älter als 16 Jahre nicht rechtfertigten. Für Senioren über 65 und Angehörige von Risikogruppen würde eine dritte Dosis aber Sinn ergeben, hiess es.

    Zuletzt hatten aber auch Forscher im Fachmagazin «The Lancet» Zweifel an Auffrischungsimpfungen für alle geäussert: «Die bisherige Studienlage zeigt keine Notwendigkeit, in Bevölkerungsgruppen mit wirksamer, vollständiger Impfung Booster auf breiter Front zu verabreichen», hiess es dort. Die weltweit noch immer begrenzte Anzahl an Impfdosen könne die meisten Leben retten, wenn sie Menschen zugutekäme, die ein erhebliches Risiko einer schweren Erkrankung haben und noch ungeimpft sind.

    Biden
    Legende: US-Präsident Joe Biden hatte sich angesichts abnehmender Immunität gegen Covid-19 für eine weitere Dosis für alle ausgesprochen, deren Zweitimpfung schon mehr als acht Monate her ist. Keystone
  • 22:56

    Wie umgehen mit einer starken politischen Polarisierung?

    Die Auseinandersetzung vor dem Bundeshaus am Donnerstagabend zeigt, dass eine Minderheit beträchtliche politische Wirkung entwickeln kann. Aber wie soll eine Mehrheit und die Politik mit ihr umgehen? «10 vor 10» hat mit dem Demokratie-Forscher Lorenz Langer, Professor für Öffentliches Recht an der Universität Zürich und dem Medienforscher Vinzenz Wyss, Professor für Journalistik an der Hochschule für angewandte Wissenschaften in Winterthur, gesprochen.

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    Wie umgehen mit den Coronaprotesten?
    Aus 10 vor 10 vom 17.09.2021.
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  • 22:03

    Zertifikatspflicht steigert wieder die Impfrate in der Schweiz

    Seit Anfang Woche gibt es Zutritt in Restaurants, Kinos oder Fitnesszentren nur noch mit einem Covid-Zertifikat. Damit erhofft sich der Bund, dass sich mehr Personen impfen lassen, denn seit Anfang Juni ging die Impfbereitschaft in der Schweiz stark zurück und stagnierte im August und September. Seit Ankündigung der Zertifikatspflicht steigt die Impfrate wieder an. Aktuell sind in der Schweiz gut 53 Prozent der Bevölkerung vollständig geimpft, aber das sind so wenige, wie in keinem anderen europäischen Land.

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    Höhere Impfnachfrage wegen Zertifikatspflicht
    Aus Tagesschau vom 17.09.2021.
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  • 21:40

    Österreich: Immer mehr Kinder von der Schule abgemeldet

    In Österreich hat sich die Zahl der Schulabmeldungen angesichts der Corona-Pandemie verdreifacht. Insgesamt 7515 Kinder bis zum neunten Schuljahr sind im neuen Schuljahr in häuslichem Unterricht, wie aus Zahlen des Bildungsministeriums hervorgeht. Im Vorjahr waren es rund 2600.

    In Österreich gilt keine Schulpflicht, sondern lediglich eine Unterrichtspflicht. Ein Hausunterricht kann nur untersagt werden, wenn mit grosser Wahrscheinlichkeit anzunehmen ist, dass die Gleichwertigkeit des Unterrichtes nicht gegeben ist. Am Ende des Schuljahrs ist an einer Schule eine sogenannte Externistenprüfung über den Unterrichtsstoff zu absolvieren.

    Das österreichische Bildungsministerium will künftig die Regeln für häuslichen Unterricht verschärfen. Obendrein hatte es die Eltern mehrfach darauf hingewiesen, dass im Gegensatz zur Phase des generellen Fernunterrichts nun das Lernen zu Hause nicht mehr durch die Lehrer unterstützt wird.

    Hier finden Sie Hilfe in der Coronazeit

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    Corona beschäftigt uns alle. Unten finden Sie eine Liste mit Hotlines und Ratgebern rund um Corona.

    BAG Infoline Coronavirus: 058 463 00 00 (täglich 6 bis 23 Uhr)

    BAG Infoline Corona-Impfung: 058 377 88 92 (täglich 6 bis 23 Uhr)

    Dureschnufe: Plattform für psychische Gesundheit rund um das neue Coronavirus

    Angst und Panikhilfe Schweiz, Hotline: 0848 801 109 (10 bis 12 und 14 bis 17 Uhr)

    Eltern-Notruf Schweiz, Hotline: 0848 35 45 55 (24x7)

    Pro Juventute, Hotline für Kinder- und Jugendliche: 147 (24x7)

    Schweizer Sorgen-Telefon: 143 (24x7)

    Suchthilfe Schweiz: Hotline für Jugendliche im Lockdown 0800 104 104 (Di. bis Do. 9 bis 12 Uhr)

    Branchenhilfe.ch: Ratgeberportal für Corona betroffene Wirtschaftszweige

    Quellen: SRF, Agenturen

    Tagesschau, 17.09.2021, 19:30 Uhr

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