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Österreich öffnet die Grenzen
Aus Tagesschau vom 03.06.2020.
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Das Neueste zur Coronakrise Was sind die Lehren aus dem Versorgungsengpass?

  • In der Schweiz und Liechtenstein gibt es laut BAG 30'913 laborbestätigte Covid-19-Fälle. Das sind 20 mehr als am Vortag. Laut BAG sind 1660 Menschen im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben (Stand: Donnerstag).
  • In unseren Grafiken zu den Fallzahlen finden Sie die teilweise höheren und aktuelleren Zahlen des Statistischen Amtes des Kantons Zürich.
  • Knapp 386'000 Menschen sind bisher weltweit an der Lungenkrankheit Covid-19 und ihren Folgen gestorben. Alles zur internationalen Lage finden Sie hier.

Der Ticker ist abgeschlossen

  • 5:20

    Protestwelle in den USA hält an

    In den USA ist es nach der Tötung des Afroamerikaners George Floyd erneut in mehreren Grossstädten zu friedlichen Demonstrationen gekommen. In New York, Washington, Minneapolis, Atlanta und Los Angeles gingen jeweils Hunderte Menschen auf die Strassen, um ein Ende von Polizeigewalt, Rassismus und anhaltender Ungleichheit zu fordern.

    Vielerorts halten die Proteste nun schon seit gut einer Woche an. Vor dem Weissen Haus in der Hauptstadt Washington wurden die Sicherheitsmassnahmen angesichts der anhaltenden Proteste nochmals verstärkt. Dort waren Hunderte Nationalgardisten und andere Sicherheitskräfte des Bundes in schwerer Ausrüstung zugegen.

    Floyd war am Montag vergangener Woche bei einer brutalen Festnahme in der Stadt Minneapolis im Bundesstaat Minnesota gestorben. Ein Polizist hatte sein Knie fast neun Minuten lang in den Nacken des am Boden liegenden Floyds gedrückt - trotz aller Bitten des 46-Jährigen, ihn atmen zu lassen. Der Beamte und drei weitere beteiligte Polizisten wurden nach Bekanntwerden des Vorfalls umgehend entlassen. Sie wurden inzwischen festgenommen und angeklagt.

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    Proteste von Prominenten
    Aus Glanz & Gloria vom 31.05.2020.
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  • 2:31

    Spielerparadies Las Vegas: Casinos öffnen die Tore

    Der Rubel rollt wieder: Nach fast dreimonatiger Schliessung wegen der Coronakrise haben im Spielerparadies Las Vegas die Casinos wieder geöffnet. Berühmte Etablissements wie das Bellagio öffneten am Donnerstag ihre Pforten für Gäste. Mit strikten Hygiene-Massnahmen soll das Ansteckungsrisiko so weit wie möglich reduziert werden. Die Besucherkapazität wurde auf die Hälfte reduziert, Plexiglasscheiben trennen Spieler von Croupiers, die Jetons werden regelmässig desinfiziert. Die Mitarbeiter der Casinos müssen Schutzmasken tragen, die Gäste aber nicht. Die Nachtclubs und grossen Shows in den Casinos, für die das Glücksspiel-Eldorado im US-Wüstenstaat Nevada auch bekannt ist, bleiben vorerst geschlossen.

    «Vegas ist immer noch Vegas», versicherte der Chef des Casino-Betreibers MGM Resorts, William Hornbuckle. «Mit der Zeit werden wir vollständig zurück sein.» Der Chef des Casinos «The D», Derek Stevens, sagte, alle seien aufgeregt. «Man sieht auf allen Gesichtern ein Lächeln.»

    Good Morning America: Las Vegas reloaded

  • 2:10

    Peru erhöht Produktion von Sauerstoff

    Angesichts des hohen Bedarfs an Sauerstoff zur Beatmung von Covid-19-Patienten will die peruanische Regierung die Produktion erhöhen. «Wir betrachten Sauerstoff als ein Element nationalen Interesses», sagte Verteidigungsminister Walter Martos am Donnerstag. Die Regierung prüfe nun, wie die Herstellung von Sauerstoff für medizinische Zwecke erhöht werden könne. Zudem würden Gelder für den Import von Sauerstoff bereitgestellt. Zuletzt hatte die deutsche Regierung Peru 30 Beatmungsgeräte zur Behandlung schwerer Covid-19-Fälle gespendet. Knapp 1000 Patienten werden derzeit in peruanischen Krankenhäusern künstlich beatmet.

    In Peru haben sich bislang 178'914 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Damit ist es in Südamerika das am zweitstärksten betroffene Land nach Brasilien. 4894 Patienten sind im Zusammenhang mit der Lungenkrankheit Covid-19 gestorben. Zwar gelten in dem Andenstaat bereits seit Mitte März recht strenge Ausgangsbeschränkungen. Weil allerdings der Grossteil der Peruaner im informellen Sektor beschäftigt ist und es kaum soziale Absicherung gibt, konnten sich viele Menschen aus wirtschaftlichen Gründen nicht an die Regeln halten und gingen trotzdem zur Arbeit.

    «Sauerstoff - ein Element des nationalen Interesses»

  • 1:59

    EU-Konjunkturprogramm: Auch Finnland stellt sich quer

    Finnland hält das geplante EU-Wiederaufbauprogramm zur Bewältigung der Coronakrise in seiner jetzigen Form für unzureichend. Es müssten mehrere Änderungen an dem Vorschlag der EU-Kommission vorgenommen werden, ehe man das Paket akzeptieren könne, erklärte die finnische Regierung am Donnerstag. Die Zuschüsse sollten verringert und die Summe der Kredite erhöht werden. Insgesamt solle der Umfang verringert werden und die Rückzahlungsfrist kürzer sein als die vorgeschlagenen 30 Jahre. Man sei aber offen dafür, weiter und innerhalb des Zeitrahmens an dem Vorschlag zu arbeiten, heisst es.

    EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen hatte vergangene Woche nach einem Vorstoss von Deutschland und Frankreich ein schuldenfinanziertes Programm zur wirtschaftlichen Erholung Europas im Umfang von 750 Milliarden Euro vorgeschlagen. Davon sollen 500 Milliarden Euro als Zuschüsse und 250 Milliarden Euro als Kredite an EU-Staaten vergeben werden. Österreich, die Niederlande, Dänemark und Schweden - genannt die «sparsamen Vier» - haben Einspruch eingelegt. Sie sind gegen das Prinzip, als Kredit aufgenommenes Geld als Zuschüsse weiterzugeben. Das bedeute nämlich, dass die Schulden gemeinsam getilgt werden müssen. Die 27 EU-Mitgliedstaaten wollen auf einem Gipfel in zwei Wochen über den Vorschlag der EU-Kommission diskutieren.

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    Die EU nach Corona
    04:06 min, aus Rendez-vous vom 27.05.2020.
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  • 1:47

    G7-Umfrage zur Corona-Impfung: Grösste Bereitschaft bei Briten

    Rund zwei Drittel der Menschen in Deutschland würden sich einer Umfrage zufolge gegen das Coronavirus impfen lassen. 67 Prozent seien «sicher» oder «wahrscheinlich» bereit, ein Impfangebot anzunehmen - zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Kantar, berichtet die Funke-Mediengruppe. Das sei der zweitniedrigste Wert innerhalb der G7-Länder. Nur Frankreich liege mit 58 Prozent unter der Zahl in Deutschland.

    Die grösste Impfbereitschaft herrsche bei den Briten (78 Prozent) vor den Italienern (74 Prozent). Ein klares Nein zur Impfung kommt von zehn Prozent der Deutschen, heisst es weiter. In keinem anderen G7-Land gebe es so viele Verweigerer.

    Zurückhaltend seien die Menschen in Deutschland auch bei der Impfung ihrer Kinder. Laut Kantar-Umfrage würden lediglich 64 Prozent ihre Töchter und Söhne «sicher» oder «wahrscheinlich» gegen das Coronavirus impfen lassen. Nur in Frankreich seien es mit 56 Prozent noch weniger. An der Spitze liegen demnach die Briten (74 Prozent) vor den Japanern (73 Prozent).

    Die Deutschen machten sich im Ländervergleich am wenigsten Sorgen wegen Corona. 65 Prozent befürchten demnach, dass das Virus die Gesundheit der eigenen Landsleute beeinträchtigen könnte. Das sei der niedrigste Wert unter allen G7-Ländern.

    Audio
    Aus dem Archiv: Keine Exklusiv-Rechte für Corona-Impfstoff
    03:11 min, aus Rendez-vous vom 22.05.2020.
    abspielen. Laufzeit 03:11 Minuten.
  • 1:36

    Trotz Corona-Risiken: Häftlinge in Ohio vorerst nicht verlegt

    Der Oberste Gerichtshof der USA blockiert die Verlegung von bis zu 837 Häftlingen im Bundesstaat Ohio in ein anderes Gefängnis wegen der Coronavirus-Pandemie. Insassen des Bundesgefängnisses Elkton hatten im April gegen die Haftbedingungen geklagt und argumentiert, diese verstiessen gegen die Verfassung, die grausame und ungewöhnliche Strafen verbietet. Die Kläger sind alt beziehungsweise leiden unter Vorerkrankungen, was ihr Risiko im Falle einer Ansteckung mit Covid-19 erhöht.

    Gerichte in Ohio gaben ihrer Klage statt. Die US-Regierung forderte daraufhin Aufschub, um rechtlich gegen die Entscheidung vorgehen zu können. Diesen Aufschub gewährt nun die Richterin Sonia Sotomayor vom Obersten Gerichtshof in Washington.

    Entscheid des Obersten Gerichtshofs der USA

  • 22:32

    Was sind die Lehren aus der Abhängigkeit?

    Zu wenig Masken, fehlende Medikamente, knappes Desinfektionsmittel: Die Coronakrise hat Mängel offengelegt – denn bei vielen Grundprodukten der medizinischen Versorgung war die Schweiz von ausländischen Lieferungen abhängig. Was heisst das für die Zukunft, kommt die Produktion bestimmter Güter langfristig wieder zurück in die Schweiz?

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    Die Krise hat Mängel offengelegt
    Aus 10vor10 vom 04.06.2020.
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  • 21:36

    Portugal: Einbruch der Wirtschaftsleistung

    Die Regierung Portugals geht davon aus, dass die Wirtschaftsleistung in diesem Jahr aufgrund der Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie um 6.9 Prozent einbrechen wird. Das sagt Ministerpräsident Antonio Costa. Zudem dürfte die Arbeitslosenquote auf 9.6 Prozent steigen.

  • 20:39

    Trump will Umweltauflagen kippen

    US-Präsident Donald Trump will Insidern zufolge per Dekret Umweltauflagen kippen, um die Umsetzung von Infrastruktur- und Energiegrossprojekten zu beschleunigen. So solle die wirtschaftliche Erholung von den Folgen der Corona-Pandemie unterstützt werden, heisst es in einer Zusammenfassung des Erlasses, die Reuters einsehen konnte.

    Konkret sollen Bundesbehörden Notfall-Sonderbefugnisse erhalten, damit sie etwa den Bau von Schnellstrassen oder Pipelines im beschleunigten Verfahren durchwinken können. Trump will das
    Dekret nach Angaben von zwei mit dem Vorgang vertrauten Personen voraussichtlich noch am Donnerstag unterzeichnen.

    Mann.
    Legende: Keystone
  • 19:28

    Erste Rückmeldungen zur Tracing-App überwiegend positiv

    Erste Rückmeldungen von Benützern der Coronavirus Tracing-App in deren Pilotphase zeigen ein gemischtes, in der Gesamtheit aber überwiegend positives Bild. Laut dem Bundesamt für Gesundheit würde die Mehrheit die App Swisscovid weiterempfehlen und will sie auch in Zukunft nutzen.

    Rückmeldungen kamen bisher vor allem zu Installationsproblemen und Fehlermeldungen im Zusammenhang mit der Ländereinstellung der Smartphones, wie Gregor Lüthy vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA sagte. Die teilnehmenden Personen seien mit der Gestaltung der App und deren Benutzerfreundlichkeit sehr zufrieden.

  • 19:10

    New Yorker Demonstranten sollen Coronatest machen

    New Yorks Gouverneur Andrew Cuomo hat alle Teilnehmer der Proteste gegen Rassismus und Polizeibrutalität zu Coronavirus-Tests aufgerufen. Allein im Bundesstaat New York und der gleichnamigen Millionenmetropole hätten in den vergangenen Tagen bis zu 30 000 Menschen an den Demonstrationen teilgenommen und diese Menschen sollten nun davon ausgehen, dass sie dem Virus ausgesetzt worden seien, sagte Cuomo am Donnerstag bei seiner täglichen Pressekonferenz.

    Jeder Mensch in dem Bundesstaat mit rund 19 Millionen Einwohnern könne sich inzwischen jederzeit in einer der rund 700 entsprechenden Einrichtungen kostenlos testen lassen. Zuletzt seien rund 50 000 Tests pro Tag durchgeführt worden.

    Mann.
    Legende: Keystone
  • 18:35

    Flughafen Zürich fährt Betrieb langsam wieder hoch

    Parallel zu den Fluggesellschaften fährt auch der Flughafen Zürich seinen Betrieb allmählich wieder hoch. Zuletzt hätten einige Fluggesellschaften den Betrieb teilweise wieder aufgenommen, erklärt die Flughafenbetreiberin. Und die meisten Geschäfte hätten ihre Pforten ebenfalls wieder geöffnet. Den kommerziellen Mietern komme der Flughafen entgegen, indem er teilweise auf die jährliche Minimumgarantie verzichte. In den Monaten April und Mai seien die Passagierzahlen um satte 99 Prozent eingebrochen. Aus heutiger Sicht vermutet die Flughafenbetreiberin, dass das Vorkrisenniveau erst wieder im Jahr 2023 erreicht werde. Eine Gebührensenkung, wie sie vor der Krise erwartet wurde, sei deshalb momentan «nicht mehr angemessen.»

    Passagiere mit Schutzmasken am Flughafen Zürich.
    Legende: Langsam treffen wieder mehr Passagiere am Flughafen Zürich ein. Keystone
  • 17:50

    Zu Besuch im Regionalgefängnis Bern

    Die Corona-Massnahmen in den Gefängnissen werden laufend gelockert, auch in Bern. Anpassungen und Lockerungen werden laufend diskutiert und ausgeführt. So dürfen die Insassinnen und Insassen in den Berner Gefängnissen seit Mitte Mai wieder Besuch empfangen, wenn auch hinter einer Plexiglasscheibe.

    Ab dem 8. Juni werden in den Justizvollzugsanstalten wieder Urlaube möglich sein – auch diese werden Schritt für Schritt verlängert. Die massvollen, schrittweisen Lockerungen seien wichtig, sagt Pascal Ludin. «So gehen wir in allen Bereichen Schritt für Schritt zurück in die Normalität.» Zu Besuch im Regionalgefängnis Bern.

  • 17:34

    Lehrstellensituation hat sich leicht verbessert

    Im Mai 2020 waren in der Schweiz gemäss den befragten Lehrbetrieben bereits 81 Prozent der Lehrstellen besetzt. Im April waren es noch 77 Prozent gewesen. Das LehrstellenPuls-Team der ETH Zürich hat in Kooperation mit der Lehrstellenplattform Yousty im Mai erneut die Auswirkungen der Coronakrise auf die Lehrstellensituation analysiert. Die Ergebnisse dieser zweiten Messung zeigen wesentliche Verbesserungen gegenüber der April-Messung auf. Die Lehrbetriebe sind optimistischer als in der April-Messung, wie es in einer Mitteilung heisst.

    Lehrlinge.
    Legende: Keystone
  • 17:23

    Schwedens Coronastrategie zeigt Schwächen

    Schweden hat in der Coronakrise den Sonderweg gewählt. Nun zeigt die Coronastrategie Schwächen. Seit Mitte April sind die Zahlen der täglich gemeldeten Neuinfektionen und Toten nur geringfügig zurückgegangen. Allein am Mittwoch wurden wieder über 150 Ansteckungsfälle und 60 Coronatote vermeldet.

    Insgesamt haben sich in Schweden bislang über 40'000 Menschen angesteckt. Über 4500 Personen sind an der Viruskrankheit gestorben. Epidemiologe Anders Tegnell hat den Weg mitbestimmt und übt nun Selbstkritik.

  • 17:04

    Quarantäneauflagen ignoriert - 42 Menschen angesteckt

    Nach ihrer Rückkehr aus dem Ausland hat eine Frau im Libanon die Quarantäneauflagen ignoriert und mindestens 42 Menschen mit dem Coronavirus angesteckt. Sie war zuvor aus Saudi-Arabien eingereist und in den Ort Bardscha südlich der Hauptstadt Beirut gefahren, wie der libanesische Gesundheitsminister Hamad Hassan mitteilte. Ein Anwohner berichtete, die Frau habe nach ihrer Ankunft viele Verwandte und Freunde empfangen.

  • 16:39

    Schweiz unterstützt Impfallianz

    Die Schweiz wird die Impfallianz GAVI mit einem Beitrag von 30 Millionen Franken unterstützen, wie am Weltgipfel für Impfungen bekannt wurde. Der Gipfel hätte ursprünglich auf Einladung des Vereinigten Königreiches in London stattfinden sollen, wurde nun aber per Videokonferenz durchgeführt. Insgesamt wurden an der Konferenz rund 7.8 Milliarden Euro zugesagt.

    Die Aussicht auf die Entwicklung eines Impfstoffes gegen Covid-19 gebe den Menschen Hoffnung, sagte Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga in ihrem Videostatement: «Die Schweiz verfolgt gemeinsam mit anderen das Ziel, die Forschung, Entwicklung und Produktion eines Impfstoffes voranzutreiben und für eine gerechte Verteilung zu sorgen».

    Den Organisationen, die in diesen Themenbereichen tätig sind, käme dabei eine Schlüsselrolle zu. Aufgrund ihres Mandats und ihrer Erfahrung könne GAVI wesentlich dazu beitragen, dass eine künftige Impfung gegen COVID-19 auch die Menschen in den ärmsten Ländern erreiche.

    Impfen.
    Legende: Keystone
  • 16:09

    Reisen auf eigene Gefahr

    Schweizer, die jetzt eine Reise ins Ausland antreten und aufgrund von Massnahmen im Zusammenhang mit Covid-19 an einem Ort blockiert sind, müssen sich selber organisieren. Rückholflüge des Bundes sind keine mehr vorgesehen. Das Schweizer Aussendepartement EDA bestätigte am Donnerstag auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA eine entsprechende Meldung des «Blick».

    Wer jetzt eine Reise antrete, müsse sich bewusst sein, dass das Bundesamt für Gesundheit (BAG) und das EDA Stand heute immer noch von nicht dringlichen Reisen ins Ausland abraten würden, mit Ausnahme von Deutschland, Frankreich und Österreich. Die Covid-19-Krise sei in vielen Regionen und Ländern noch nicht überstanden und sogenannte zweite Wellen könnten nicht ausgeschlossen werden, stellte eine EDA-Sprecherin weiter fest.

  • 15:38

    Slowakische Opposition fordert Ende des Notstands

    Die oppositionellen Sozialdemokraten haben der slowakischen Regierung vorgeworfen, den Corona-Notstand zur Beschränkung von Bürgerrechten zu missbrauchen. Ex-Regierungschef Peter Pellegrini rief am Mittwoch Medien und Öffentlichkeit zur Wachsamkeit auf und verlangte ein Ende des Notstands.

    Regierungschef Igor Matovic hatte zuvor eine Verlängerung des Notstandes nach Ende der 90-Tages-Frist Mitte Juni erwogen. Als Grund nannte er die Gefahr einer «zweiten Welle» der Pandemie. Pellegrini wies hingegen auf ein von der Regierung im Rahmen der Corona-Notstandsregeln verfügtes Versammlungsverbot hin. Dieses diene dazu, Demonstrationen zu verbieten.

    3 Leute.
    Legende: Ex-Regierungschef Peter Pellegrini (links) verlangt ein Ende des Notstands. Keystone
  • 15:03

    Eidgenössische Zollverwaltung korrigiert Einschätzung

    Einen Tag nach der einseitigen Grenzöffnung Italiens hat Eidgenössiche Zollverwaltung ihre erste Einschätzung korrigiert. Demnach hat am Tag eins nach der Öffnung der Ein- und Ausreiseverkehr um rund 20 Prozent zugenommen.

    Die Zunahme im Ausreiseverkehr habe verschiedene Gründe. Unter anderem hätten Schweizer, die eine Liegenschaft in Italien besitzen, am Mittwoch die Grenze passiert. Dies hielt die Eidgenössische Zollverwaltung (EZV) auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA fest.

    Insbesondere aus dem Kanton Tessin seien viele Italiener ausgereist, die entweder in der Schweiz oder in Ländern nördlich der Schweiz ihren Wohnsitz hätten. Über den ganzen Tag betrachtet, hätten bloss wenige Fahrzeuge aus touristischen Zwecken im Transit die Schweiz mit Ziel Italien verlassen, schreibt die EZV weiter.

    Grenze.
    Legende: Keystone

Tagesschau vom 2.6.2020

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31 Kommentare

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  • Kommentar von Alexander Weljaminoff  (AndererMeinung)
    Dem Autor scheint der Skandal um die Studie zur Nutzlosigkeit von Hydroxychloroquin unbekannt zu sein, den die australischen Journalisten des Guardian aufgedeckt haben. (How were medical journals and WHO caught out over hydroxychloroquine?) Das bedeutet, dass alles noch einmal überprüft werden muss, bevor diese Substanz endgültig als Therapie gegen COVID 19 ausscheidet.
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  • Kommentar von Peter Amthauer  (Peter.A)
    Klarheit über die Auswirkungen des Lockdowns wird es wohl nie geben. Eines ist aber sicher: Die Kollateralschäden an Menschenleben durch nicht stattgefundene Operationen / Vorsorgeuntersuchungen und ausgebliebene dringende Arztkonsultationen wegen z. B. Herzinfarkt und Schlaganfall wegen der "Coronamassnahmen" ist höher, als man bisher weiss/zugibt.
    MfG
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    1. Antwort von Krebs Alfred  (A.Santiago)
      Herr Amtshauser, Notfälle wie Herzinfarkte und Schlaganfälle hätten jederzeit stattfinden können. Leider hatten viele Betroffenen Angst, zum Arzt zu gehen. Weiss nicht, wie man heute herausfinden könnte, wieviele das betroffen hat. Bei der Beurteilung der Entscheidungen des Bundesrates muss man sich immer gedanklich in die Zeit zurückversetzen und sich fragen, was war zu dieser Zeit schon bekannt über Corona.
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    2. Antwort von Stefan Huwiler  (huwist)
      Nein, Herr Amthauer, das ist es nicht.
      Da alle Arztpraxen und Spitäler durchgehend geöffnet waren und lediglich Wunschoperationen verschoben wurden kann man gutem Gewissens davon ausgehen, dass es dadurch kaum Todesopfer gegeben hat. Auf gar keinen Fall in einer Grössenordnung, die sich mit den zusätzlichen Coronafällen vergleichen liesse.
      Wie kommen Sie dazu zu behaupten, dass Herzinfärkte und Schlaganfälle nicht behandelt wurden? Das weiss doch jeder, dass das schlicht nicht stimmt.
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  • Kommentar von Guido Casellini  (CAS)
    Na ja erst jetzt.....die meisten hatten dies bereits vorausgetan....
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    1. Antwort von Peter Amthauer  (Peter.A)
      Wissen Sie, wie viele Menschen in der Schweiz infolge der "Coronamassnahmen" zu Schaden gekommen sind oder gar früher sterben werden/früher gestorben sind, weil sie keine Medizinische Versorgung/Vorsorgeuntersuchung hatten?
      MfG
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