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Braucht auch die Schweiz schärfere Massnahmen?
Aus Tagesschau vom 15.11.2020.
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Das Neuste zur Coronakrise Gastrobranche bezweifelt Nutzen von drastischen Massnahmen

  • Österreich geht ab Dienstag für knapp drei Wochen in einen Lockdown. Nur noch die nötigsten Geschäfte sollen geöffnet haben und es wird strenge Ausgangsbeschränkungen geben.
  • Auch die anderen Nachbarländer gehen weiter als die Schweiz.
  • Die Swiss Covid-Taskforce des Bundes befürchtet weiter eine mögliche Überlastung des Gesundheitssystems und empfiehlt in ihrer Lagebeurteilung eine Verschärfung der Massnahmen. Unter anderem sollen Bars und Restaurants schweizweit schliessen.
  • Die nächsten Zahlen meldet das Bundesamt für Gesundheit am Montagmittag. Zuletzt hat das BAG am Freitag über 6700 neue Fälle gemeldet. Die Übersicht über die Entwicklung der Infektionen, der Todesfälle und Hospitalisationen finden Sie hier.
  • Die SwissCovid-App kann helfen, Infektionsketten zu unterbrechen. Am Donnerstag, 12. November, waren rund 1'860'000 SwissCovid-Apps aktiv.
  • In unseren Grafiken zu den Fallzahlen in der Schweiz, zur Belegung der Intensivstationen in der Schweiz und den Fallzahlen weltweit können Sie sich über die Entwicklung der Pandemie informieren. (Teilweise werden hier die gegenüber den BAG-Zahlen höheren Werte des Statistischen Amtes des Kantons Zürich abgebildet.)

Der Ticker ist abgeschlossen

  • 4:00

    Zwei weitere US-Bundesstaaten verschärfen Corona-Massnahmen

    Die US-Bundesstaaten Michigan und Washington verschärfen wegen steigender Infektionszahlen die Corona-Beschränkungen. Ab Mittwoch müssten Universitäten, Restaurants und Veranstaltungsorte in Michigan geschlossen bleiben, sagte Gouverneurin Gretchen Whitmer. In Washington sind Versammlungen in geschlossenen Räumen verboten und Treffen im Freien auf fünf Personen beschränkt sowie Restaurants und Fitnessstudios geschlossen, wie Gouverneur Jay Inslee ankündigte.

  • 0:27

    Strengere Corona-Massnahmen: Tourismusbranche skeptisch

    Ob Contact-Tracing oder andere Methoden und Massnahmen – das Ziel ist immer das Gleiche: Die Corona-Pandemie eindämmen. Und dabei gehen Nachbarländer wie Deutschland, Frankreich oder Italien mit ihren Massnahmen einiges weiter als die Schweiz. Österreich geht ab Dienstag für drei Wochen in einen weitgehenden Lockdown. Die Schweizer Tourismus- und Gastrobranche ist jedoch skeptisch, ob eine solche Strategie auch in der Schweiz die Weihnachtszeit oder auch die Wintersaison retten könnte.

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    Braucht auch die Schweiz schärfere Massnahmen?
    Aus Tagesschau vom 15.11.2020.
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  • 23:56

    USA mit über elf Millionen Corona-Fällen

    Die USA haben die Marke von elf Millionen Corona-Infektionen überschritten. Das ging am Sonntag aus Daten der Universität Johns Hopkins in Baltimore hervor. Eine Million Fälle kam in weniger als einer Woche dazu. Zuletzt hatte die Zahl der Neuinfektionen mit mehr als 177’000 an einem Tag erneut einen Rekordstand erreicht. In rund der Hälfte der 50 Bundesstaaten sind auch die Spitaleinweisungen auf einem Höchststand.

    In den USA starben bisher gut 246’000 Menschen an der Krankheit Covid-19. Der Mediziner Jonathan Reiner von der George Washington Universität warnte im Nachrichtensender CNN am Sonntag, dass in wenigen Wochen täglich erst 2000 und dann 3000 Erkrankte sterben würden, wenn man nicht umgehend Massnahmen wie eine Maskenpflicht umsetze.

  • 22:19

    Britischer Premier Johnson in Selbstisolation

    Der britische Premierminister Boris Johnson begibt sich wieder in die Selbstisolation. Johnson habe mit einer Person Kontakt gehabt, die positiv auf Covid-10 getestet worden sei, teilt ein Sprecher Johnsons mit. Johnson werde aber weiter arbeiten. Ihm gehe es gut und er sei frei von Symptomen. Der Premierminister war vor einigen Monaten wegen einer heftigen Corona-Erkrankung in einer Klinik.

    Der britische Premier Boris Johnson
    Legende: Der britische Premier Boris Johnson ist in Isolation, soll jedoch bislang keinerlei Symptome zeigen. Reuters
  • 21:54

    Skepsis gegenüber Impfobligatorium

    Die Nachricht, dass ein Covid19-Impfstoff in Aussicht sei, hat diese Woche weltweit für Schlagzeilen und neuen Optimismus gesorgt. Die Reaktionen fielen teilweise sehr euphorisch aus. Weitaus weniger euphorisch reagieren aber nun jene, die davon ausgehen können, dass sie die ersten sind, die geimpft werden. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Gesundheitswesen. Da gibt es viel Skepsis, vor allem auch gegenüber einem möglichen Impfobligatorium, wie dieser Beitrag der Tagesschau zeigt.

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    Impfskepsis im Gesundheitswesen
    Aus Tagesschau vom 15.11.2020.
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  • 20:04

    Di Maio: «Ich sehe ein Licht am Ende des Tunnels»

    Angesichts erster Erfolge bei der Impfstoffentwicklung hat sich Italiens Aussenminister Luigi Di Maio optimistisch gezeigt, dass sich die Corona-Lage bald verbessern wird. «Ich sehe ein Licht am Ende des Tunnels», sagte Di Maio in einem TV-Interview.

    Mit dem Impfstoff könne in eine neue Normalität eingetreten werden. Bis Dezember oder Januar würden die ersten Dosen eintreffen. «Wir haben auf internationaler Ebene Verträge unterschrieben und der Zeitplan scheint sich nicht geändert zu haben», erklärte Di Maio.

    Am Sonntag meldeten die italienischen Behörden knapp 34'000 Corona-Neuinfektionen und 546 Tote binnen eines Tages. Insgesamt starben in dem Land damit rund 45'000 Menschen in Zusammenhang mit dem Coronavirus. Seit vergangener Woche gelten strenge Corona-Regeln, in einigen Regionen kommen sie einem Lockdown gleich.

  • 18:26

    Demonstration in Sitten

    Aus Protest gegen die Walliser Covid-19-Massnahmen haben sich am Sonntag in der Kantonshauptstadt Sitten nach Polizeiangaben rund hundert Personen zu einer unbewilligten Demonstration getroffen.

    Gegen 14.00 Uhr versammelten sich rund hundert Menschen auf der zentralen Place du Midi. Anschliessend marschierten sie auf der Rue de la Porte-Neuve und der Rue du Grand-Pont und beendeten ihren Marsch auf der Place de la Planta. Einige der Demonstranten trugen keine Schutzmasken.

    Im Wallis gilt derzeit ein Teil-Lockdown. Bis zum 30. November bleiben alle Restaurants und Bars im Kanton geschlossen wie auch andere öffentliche Einrichtungen, zum Beispiel Kinos, Theater, Konzertsäle und Museen.

    Strassenzug im Wallis.
    Legende: In Sitten demonstrierten rund hundert Menschen gegen den Teil-Lockdown im Kanton Wallis. Keystone
  • 17:31

    Medizinische Beraterin: «Es gibt eine Korrelation zwischen Übergewicht und Covid-Sterblichkeit»

    Die hohe Corona-Todesrate in Grossbritannien führt die frühere medizinische Regierungsberaterin Sally Davies auch auf das Problem des Landes mit Übergewicht zurück. «Es gibt eine direkte Korrelation zwischen starkem Übergewicht und hoher Covid-Sterblichkeit», sagte Davies, die bis zum vergangenen Jahr die Regierung in medizinischen Fragen beriet, dem «Times Radio». Fettleibigkeit erhöhe das Risiko, an Covid zu sterben, um fast 50 Prozent.

    «Einer der Gründe, warum wir ein Problem mit unserem Gewicht haben, ist das strukturelle Umfeld, in dem Werbung, Portionsgrössen und viele andere Dinge eine Rolle spielen», so Davies. Tausende von Corona-Todesfällen hätten verhindert werden können, wenn die Politik die Übergewichtskrise rechtzeitig und wirksam bekämpft hätte, sagte die Medizinerin.

    Mit mehr als 65 000 Todesfällen, bei denen Covid-19 auf dem Totenschein erwähnt ist, gilt Grossbritannien als das bislang am schwersten von der Pandemie getroffene Land in Europa.

  • 16:00

    Proteste und Randale auf Zypern

    Die zyprische Polizei hat in der Nacht zum Sonntag 23 Menschen festgenommen, die im Zentrum der Hafenstadt Limassol gegen eine seit drei Tagen geltende nächtliche Ausgangssperre wegen der Corona-Pandemie stundenlang randaliert hatten. Sie schleuderten Steine und Feuerwerk gegen die Polizei und zündeten Mülleimer an.

    Die Sicherheitskräfte setzten massiv Tränengas und Schlagstöcke ein, um die Ausschreitungen zu beenden, wie das zyprische Staatsfernsehen zeigte. Die Lage beruhigte sich am Sonntagmorgen.

    In Teilen Zyperns gilt aktuell eine Ausgangssperre zwischen 20 und 5 Uhr.

  • 13:47

    Entspannung in Tschechien

    In Tschechien schwächt sich die Zahl der Neuinfektionen nach der Verschärfung der Corona-Beschränkungen weiter ab. Die Behörden melden am Sonntag 4199 bestätigte Ansteckungen binnen 24 Stunden. Das sind über 3500 weniger als vor einer Woche. Die Gesamtzahl der registrierten Ansteckungen in dem Land mit knapp elf Millionen Einwohnern steigt damit auf
    458'229. Die Zahl der Todesopfer erhöhte sich um 132 auf 6058, auch hier ist der Zuwachs geringer als bei den Höchstständen von Anfang November, als Tschechien von der zweiten Virus-Welle schwer erfasst wurde.

    Auch die Zahl der Covid-19-Patienten in Krankenhäusern schwächte sich auf 7200 ab. Tschechien weist aber immer noch mit 26.7 Todesfällen pro 100'000 die höchste Pro-Kopf-Rate in Europa auf.

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    Erneuter Lockdown in Tschechien
    Aus Tagesschau vom 22.10.2020.
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  • 12:56

    Kurz kündigt Massentests an

    Österreichs Regierung will Corona-Massentests zumindest bei Teilen der Bevölkerung durchführen. Das kündigte Bundeskanzler Sebastian Kurz am Sonntag in einem Interview des Senders ORF an. Vorbild sei die Slowakei, die an zwei Wochenenden einen Grossteil ihrer 5.5 Millionen Einwohnern getestet und Zehntausende Corona-Infizierte in Quarantäne geschickt hatte.

    Die Massentests sind vor den Ablauf des Lockdowns vom 6. Dezember geplant. «Wir werden einerseits diese Massentests in gewissen Gruppen, zum Beispiel bei Lehrerinnen und Lehrern, aber auch bei anderen Gruppen nutzen, um mit dem 7. möglichst sicher wieder aufsperren zu können».

    Menschen stehen Schlange in einem Einkaufszentrum.
    Legende: Ab Dienstag gilt in Österreich ein strenger Lockdown. Keystone
  • 11:51

    Rund 30 Bewohner von Urner Altersheim angesteckt

    Im Alters- und Pflegeheim Rosenberg in Altdorf (UR) sind in den vergangenen zwei Tagen rund 30 Bewohnerinnen und Bewohner positiv auf das Coronavirus getestet worden. Auch mehrere Angestellte erhielten positive Befunde.

    Die Besuchs- und Ausgangsregelungen wurden in Absprache mit dem Kantonsarzt stark eingeschränkt, wie der Sonderstab Covid-19 des Kantons mitteilte. So sind Besuche vorübergehend nur noch in eng definierten Ausnahmefällen möglich.

    In den nächsten Tagen werden sämtliche Bewohner und die Mitarbeitenden getestet. Gemäss eigenen Angaben hat das Alters- und Pflegeheim Rosenberg rund 130 Plätze.

  • 9:39

    Athen verbietet Demos zum Andenken an Studentenaufstand

    Aus Angst vor einer weiteren Ausbreitung des Coronavirus hat die Regierung in Athen alle Versammlungen und Demonstrationen zum 47. Jahrestag des Studentenaufstandes gegen die damalige griechische Militärdiktatur verboten. Wie der Staatsrundfunk (ERT) berichtete, sind Versammlungen von mehr als vier Menschen von Sonntag an und bis zum 18. November verboten. Wer sich nicht daran hält, muss mit Geldstrafen zwischen 300 Euro und 5000 Euro rechnen.

    Autonome und Anarchisten sowie Parteien der ausserparlamentarischen Linken haben trotz des Verbotes zur Teilnahme an den traditionellen dreitägigen Feierlichkeiten im und um das Polytechnikum von Athen und an der zentralen Demonstration am 17. November aufgerufen. Die Polizei habe aus diesem Grund starke Einheiten im Zentrum Athens zusammengezogen, berichtete das Staatsfernsehen.

  • 6:19

    Ökonom warnt: Pandemie verstärkt soziales Gefälle

    Die Ungleichheit in Deutschland wird wegen der Corona-Krise zunehmen. Das befürchtet der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Marcel Fratzscher. «Wir haben schon heute einen ungewöhnlich grossen Niedriglohnbereich. Mehr als 20 Prozent der Beschäftigten haben weniger als 60 Prozent des Medians, also weniger als circa 11,50 Euro brutto die Stunde», sagte der DIW-Chef der Deutschen Presse-Agentur. «Es besteht die Gefahr, dass der Anteil des Niedriglohnbereichs durch die Corona-Pandemie wächst.»

    In der Regel hätten Menschen, die längere Zeit arbeitslos waren, zunächst Schwierigkeiten, ein gutes Einkommen zu bekommen. «Die Polarisierung in Deutschland hat sich auf vielen Ebenen verschärft und wird sich weiter verschärfen», sagte Fratzscher. «Die eher besser Verdienenden können sich besser vor der Pandemie schützen und produktiv bleiben.» Menschen mit geringerem Einkommen seien tendenziell eher von Kurzarbeit betroffen. Und er fügt warnend hinzu: «Die soziale Polarisierung gibt politisch extremen Kräften Auftrieb».

    Nach seiner Einschätzung werden die privaten Investitionen wahrscheinlich über Jahre hinaus schwach bleiben, weil die Krise viele Unternehmen hart getroffen hat. «Umso wichtiger ist es, dass der Staat mehr in gute Infrastruktur investiert», mahnt Fratzscher.

    Von der Politik vermisst er eine Vision für die Zeit nach der Krise. «Es geht um die langfristige Transformation der deutschen Wirtschaft. Klimaschutz und Digitalisierung sind zwei Prioritäten. Und es geht um die Frage, wie die Wirtschaft nach der Krise wieder wächst», sagte Fratzscher. «Da fehlt mir eine klare Vision und auch eine Umsetzung.»

    Das Pandemie-Dossier des DIW

  • 3:51

    Mexiko: Marke von einer Million Corona-Fällen überschritten

    Als elftes Land der Welt hat Mexiko die Marke von einer Million nachgewiesenen Coronavirus-Fällen überschritten. Nach neuen Zahlen des Gesundheitsministeriums vom Samstag waren in den vorherigen 24 Stunden 5860 neue Infektionen mit dem Virus Sars-CoV-2 registriert worden. Die Gesamtzahl liegt damit bei 1'003'253.

    Es kamen zudem 635 Todesfälle infolge einer Covid-19-Erkrankung hinzu. Hier stieg die Gesamtzahl auf 98'259 - den vierthöchsten Wert der Welt. Allerdings geht die Regierung wegen einer hohen Übersterblichkeit nach eigenen Angaben davon aus, dass in Wirklichkeit etwa 50'000 mehr Menschen in Mexiko im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben sind als in der offiziellen Statistik ausgewiesen. Auch die wahre Zahl der Corona-Fälle in dem nordamerikanischen Land - mit knapp 130 Millionen Einwohnern an 10. Stelle der bevölkerungsreichsten Länder der Welt - dürfte wesentlich höher liegen, da dort nur sehr wenig getestet wird.

    Mexiko kehrte in den vergangenen Monaten immer mehr zur Normalität zurück - viele wegen der Pandemie geschlossenen Betriebe machten wieder auf. Da in Mexiko-Stadt, einer der grössten Städte der Welt, die Auslastung der Spitalbetten zuletzt stieg, könnten dort jedoch bald wieder Einschränkungen verhängt werden.

    Einen Lockdown hat es in Mexiko nie gegeben. Staatspräsident Andrés Manuel López Obrador hat seit Monaten immer wieder die Gefahr durch das Virus heruntergespielt und behauptet, sein Land habe dieses «gebändigt». Mit Maske zeigt er sich so gut wie nie.

    Aktuelle Lage in Regionen Mexikos

  • 3:29

    Tesla-Chef Musk: Habe wahrscheinlich Covid-19

    Tesla-Chef Elon Musk vermutet, dass er an Covid-19 erkrankt ist. Wegen widersprüchlicher Testergebnisse sei er aber unsicher. Er habe «Symptome einer geringfügigen Erkältung», schrieb Musk bei Twitter am Samstagnachmittag. «Ich bekomme sehr unterschiedliche Ergebnisse von verschiedenen Laboren, aber höchstwahrscheinlich habe ich einen moderaten Covid-Fall.»

    Schon am Freitag hatte er geschrieben, dass zwei Schnelltests positiv und zwei negativ ausgefallen seien.

    Musk hatte die Gefahr durch das Coronavirus häufig heruntergespielt und Massnahmen wie die Schliessung von Geschäften und Industrie in Kalifornien kritisiert. Im April beschimpfte er die Einschränkungen sogar als «faschistisch» und wetterte, die Menschen würden «in ihren Häusern eingesperrt und ihre Rechte nach der Verfassung verletzt».

    Ihm missfiel unter anderem, dass Teslas Hauptwerk in der Nähe von San Francisco geschlossen bleiben musste. Musk riskierte auch eine Konfrontation mit den Behörden, um die Produktion der Elektroautos dort schneller wieder hochzufahren.

    Musk: Zwei positive, zwei negative Tests

  • 1:54

    Deutsche Städte gegen zu frühe Lockerungen der Beschränkungen

    Der deutsche Städte- und Gemeindebund spricht sich gegen zu frühe Lockerungen bei den Corona-Beschränkungen aus. Die Infektionszahlen seien nach wie vor zu hoch und die Kontaktverfolgung gelinge nicht flächendeckend, sagte der Hauptgeschäftführer des Verbandes, Gerd Landsberg, der «Funke Mediengruppe». Die Schliessung von Gastronomie und Kultur sei zwar hart. Aber gerade dies führe zu einer deutlichen Reduzierung der Kontakte zwischen den Menschen.

    Wichtig sei, die sachlichen Argumente für die Notwendigkeit der Massnahmen zu erläutern, fügte Landsberg hinzu. «Nur wenn wir das Vertrauen der Menschen erhalten, werden wir gut durch den Winter kommen.»

    Städte und Gemeinden appellieren an Bürger

  • 1:36

    Trotz Pandemie: Weihnachtsbaum am Rockefeller Center steht

    Es ist die wohl berühmteste Fichte der Welt: Am Samstag stellten Arbeiter den traditionellen Weihnachtsbaum vor dem Rockefeller Center im Herzen New Yorks auf. Ein Kran hob den 23 Meter langen Stamm von der Ladefläche eines Schwerlasttransporters und platzierte ihn auf einer grossen Plattform. Die Fichte war in der Nacht zuvor aus der Kleinstadt Oneonta, die 270 Kilometer nördlich von New York liegt, angeliefert worden.

    «Wir haben das Gefühl, dass der Baum in diesem Jahr lebenswichtig ist», erklärten die Besitzer des Rockefeller Centers. «Er ist ein Symbol der Hoffnung und Widerstandsfähigkeit.» In den kommenden Tagen werden die Zweige mit Zehntausenden Lichtern dekoriert. Ab dem 2. Dezember sollen sie leuchten.

    Wie das Anschalten der Lichter ablaufen wird, normalerweise ein Spektakel vor grossem Publikum, ist noch nicht bekannt. New Yorks Bürgermeister Bill de Blasio kündigte angesichts der Coronavirus-Pandemie bisher lediglich «zusätzliche Vorkehrungen» an. Auch die bekannte Schlittschuhbahn vor dem Rockefeller Center soll trotz der Pandemie geöffnet werden – dieses Mal aber nur vom 21. November bis zum 17. Januar, also deutlich kürzer als in den vergangenen Jahren.

    New York: Weihnachtsbaum angekommen

  • 0:27

    Feuer in Intensivstation: Covid-19-Patienten verbrannt

    Zehn schwerkranke Covid-19-Patienten sind am Samstagabend in einem Spital der nordostrumänischen Stadt Piatra Neamt an schweren Verbrennungen gestorben. Das Feuer war in der Intensivstation ausgebrochen, wo insgesamt 16 Patienten künstlich beatmet wurden. Sieben weitere Menschen erlitten schwere Verbrennungen, darunter auch der für die Intensivstation verantwortliche Arzt.

    Nach Angaben der Behörden dürfte ein Kurzschluss den Brand ausgelöst haben. Medien kommentierten, dass der Sauerstoff in den Beatmungsvorrichtungen das Feuer wohl noch verstärkt habe. Gesundheitsminister Nelu Tataru reiste umgehend zum Unglücksort. Es wurde erwartet, dass die Staatsanwaltschaft zu den Ursachen ermitteln werde.

    Video
    Erste Bilder vom Unglücksort (unkomm.)
    Aus News-Clip vom 15.11.2020.
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  • 21:12

    Hunderte protestieren in Genf gegen Schliessung von Läden

    Mehrere Hundert Personen sind am Samstag in Genf auf die Strasse gegangen, um gegen die Schliessung der Läden als Massnahme gegen die Ausbreitung des Coronavirus zu protestieren. Die Polizei schätzte die Teilnehmerzahl bei der unbewilligten Demonstration auf 600 bis 700.

    Zwar sei der Verkehr in der Innenstadt behindert worden, es sei aber zu keinen Zwischenfällen gekommen, sagte der Genfer Polizeisprecher Alexandre Brahier.

Quellen: SRF und Agenturen

Tagesschau, 14.11.2020, 19:30 Uhr

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