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Überlebenshilfe: Gassenküche in Madrid
Aus Tagesschau vom 28.09.2020.
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Das Neuste zur Coronakrise Mehr als eine Million Corona-Todesopfer weltweit

  • Das Bundesamt für Gesundheit hat am Montag 782 neue Fälle gemeldet, die in den letzten Tagen positiv auf das Coronavirus getestet wurden. Das BAG meldet neu am Wochenende keine Fälle. Die Zahl vom Montag umfasst deshalb Nachmeldungen der vergangenen Woche und vom Wochenende.
  • Die SwissCovid-App kann helfen, Infektionsketten zu unterbrechen. Am Donnerstag, 27. September, waren 1'640'000 SwissCovid-Apps aktiv.
  • In unseren Grafiken zu den Fallzahlen in der Schweiz und den Fallzahlen weltweit können Sie sich über die Entwicklung der Infektionen und Todesfälle informieren. (Teilweise werden hier die gegenüber den BAG-Zahlen höheren Werte des Statistischen Amtes des Kantons Zürichs abgebildet.)

Der Ticker ist abgeschlossen

  • 3:11

    Eine Million Corona-Tote weltweit

    Seit Beginn der Corona-Pandemie sind weltweit bereits mehr als eine Million Menschen nach einer Infektion mit dem Virus gestorben. Das geht aus Daten der Johns Hopkins Universität, Link öffnet in einem neuen Fenster hervor. Experten gehen allerdings von einer hohen Dunkelziffer aus.

    Rund ein Fünftel aller erfassten Todesfälle beklagt die USA, wo mehr als 205'000 Menschen starben. In Brasilien sind mehr als 142'000, in Indien mehr als 95'000 Menschen gestorben. Die Opferzahl in den USA ist weltweit die bislang höchste in absoluten Zahlen. Relativ zur Einwohnerzahl ist die Zahl der Toten jedoch in einigen europäischen Ländern höher.

    Die Webseite der Johns Hopkins Universität wird regelmässig mit eingehenden Daten aktualisiert und zeigt daher einen höheren Stand als die offiziellen Zahlen der Weltgesundheitsorganisation.

  • 2:43

    USA bauen Testkapazität aus

    Die Regierung von US-Präsident Donald Trump baut die Testkapazität in der anhaltenden Corona-Pandemie deutlich aus. In den kommenden Wochen werde seine Regierung 150 Millionen Coronavirus-Schnelltests verteilen, sagte Trump am Montag. Diese Tests würden binnen 15 Minuten ein Ergebnis liefern.

    In der vergangenen Woche hätten die USA den hundertmillionsten Coronavirus-Test seit Beginn der Pandemie ausgeführt – «viel mehr als jedes andere Land», sagte der Präsident. Trump sagte, 50 Millionen der 150 Millionen neuen Schnelltests sollten bedrohten Bevölkerungsgruppen etwa in Alten- oder Pflegeheimen direkt zugutekommen.

    US-Präsident Turmp im Garten des Weissen Hauses
    Legende: Kein anderes Land teste so viel wie die USA, sagte Donald Trump. Keystone
  • 0:14

    Impfung der Zukunft – ETH-Forscherin geht neue Wege

    Wissenschafter sind sich einig: Coronaviren könnten uns in den nächsten Jahren begleiten – und möglicherweise weitere Krankheiten auslösen. Eine ETH-Forscherin versucht nun eine Impfung zu entwickeln, die allgemein gegen Coronaviren wirksam wäre.

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    ETH-Forscherin: Neue Wege zur Impfung der Zukunft
    Aus Puls vom 28.09.2020.
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  • 23:03

    Corona-Impfung: Weniger wirksam als erhofft?

    Die Welt setzt grosse Hoffnung in eine Impfung gegen die Krankheit Covid-19. Verschiedene Ansätze werden entwickelt. Doch es bleibt die Frage: Wie wirksam wird am Ende eine Impfung sein können? Wen wird sie schützen? Und verhindert sie Übertragungen? Sehen Sie dazu den folgenden Beitrag:

    Video
    Hohe Ansprüche an eine Corona-Impfung
    Aus Puls vom 28.09.2020.
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  • 22:18

    Tschechische Regierung will wieder Ausnahmezustand verhängen

    Angesichts steigender Corona-Zahlen will Tschechien wieder den Ausnahmezustand verhängen. Das sei sicherlich notwendig, sagte Regierungschef Andrej Babis von der populistischen Partei ANO im Fernsehsender Nova. Er gehe davon aus, dass das Kabinett am Mittwoch in Prag zu einer Sondersitzung zusammenkommen werde, um diesen Schritt zu beschliessen.

    Der Ausnahmezustand galt bereits im Frühjahr für zwei Monate und war Ende Mai ausgelaufen. Er ermöglicht es der Regierung unter anderem, Bürgerrechte wie die Versammlungsfreiheit auszusetzen. Zudem können die Gerichte höhere Strafen verhängen.

    Tschechien hatten in den letzten 14 Tagen die höchste Zahl an Neuinfektionen je 100'000 Einwohner in Europa nach Spanien und Frankreich. Am Sonntag kamen 1305 Fälle hinzu, wie aus Behördendaten hervorging.

  • 21:20

    WHO will Schnelltests für ärmere Länder bereitstellen

    Die Weltgesundheitsorganisation WHO setzt auf Corona-Schnelltests zur Bekämpfung der Pandemie in ärmeren Ländern. 120 Millionen sogenannte Antigen-Tests sollen für 133 Länder mit kleinen und mittleren Einkommen zur Verfügung gestellt werden, kündigte die WHO an.

    Das soll umfangreiche Tests an Orten ermöglichen, an denen der Nachweis des Virus-Erbguts im Labor (ein sogenannter PCR-Test, wie er standardmässig zum Nachweis des Virus genutzt wird) nur schwer oder zu langsam möglich ist. Die Test sollen über einen Zeitraum von sechs Monaten zur Verfügung gestellt werden.

  • 20:36

    Niederlande weiten Corona-Massnahmen aus

    Die Niederlande verschärfen angesichts schnell steigender Fallzahlen ihre Corona-Regeln für zunächst drei Wochen. Dazu gehört, dass ab Dienstagabend alle Sportveranstaltungen ohne Publikum stattfinden müssen. Cafés und Restaurants müssen um 22.00 Uhr schliessen. Ausserdem dürfen insgesamt nur noch 30 Menschen zugleich in einem Lokal sein, im Freien 40.

    Für alle Kontaktberufe wie Friseur oder Masseur ist eine Registrierung der Kunden verpflichtend. Mund- und Nasenschutz wird für Geschäfte empfohlen, ist aber nicht Pflicht. Zuhause soll man nur noch drei Gäste empfangen. Ausserdem sollen alle wieder möglichst von zu Hause aus arbeiten.

    Die Zahl der Corona-Infektionen ist in den Niederlanden zuletzt stark angestiegen. Am Samstag gab es laut der Universität Johns Hopkins rund 2760 Neuinfektionen in dem Land mit rund 17.5 Millionen Einwohnern.

  • 19:50

    In den Pariser Bistros und Restaurants brodelt es

    Bei Pariser Gastronomen wächst der Ärger über die neuen Corona-Massnahmen. Das Schliessen von Bars ab 22 Uhr sei ungerechtfertigt, diskriminierend und kontraproduktiv, prangerte der Hotel- und Gastroverband (GNI) an. Der Verband betonte, dass Restaurants und Bars strenge Hygienemassnahmen einhalten würden. Die Regierung hatte in der vergangenen Woche angeordnet, dass in Paris und anderen grösseren Städten wie Toulouse oder Lille ab Montag Bars zwischen 22 und 6 Uhr geschlossen bleiben müssen. Für Grossveranstaltungen gilt nun ausserdem eine Begrenzung von 1000 Personen – im öffentlichen Raum dürfen sich nicht mehr als zehn Menschen treffen. Sporthallen müssen geschlossen bleiben.

    Paris ordnete an, dass der Verkauf von Alkohol zum Mitnehmen und der Konsum auf öffentlichen Plätzen ab 22 Uhr verboten ist. In dieser Zeit sei auch das Abspielen von Musik auf der Strasse nicht erlaubt, so die Stadt. Restaurants dürfen auch nach 22 Uhr geöffnet bleiben – Alkohol darf allerdings nur zusammen mit einer Mahlzeit verkauft werden. In Marseille mussten Bars und Restaurants aufgrund der angespannten Corona-Lage komplett schliessen.

  • 18:30

    EU-Tourismusminister beraten über Reisebeschränkungen und Hilfen für die Branche

    Die EU-Tourismusminister beraten darüber, wie die Reisebranche trotz der steigenden Infektionszahlen in der Corona-Krise gestärkt werden kann. Die Gesundheit stehe zwar im Vordergrund, erklärt der Tourismusbeauftragter der deutschen Regierung und Wirtschaftsstaatssekretär Thomas Bareiss vor dem virtuellen Treffen. «Unser Ziel ist es aber, Reisebeschränkungen auf das notwendige Mass zu begrenzen und den Menschen in Europa wieder eine möglichst grosse Reisefreiheit zu ermöglichen, ohne dabei den Gesundheitsschutz zu vernachlässigen.»

    Grenzschliessungen – wie zu Beginn der Pandemie – müssten nach Möglichkeit mit regionalen Massnahmen verhindert werden, so Bareiss weiter. So sollten mehr Reisen als zuletzt möglich werden. «Es geht um viel.»

  • 17:04

    US-Seuchenbehörde widerspricht Trump

    Die US-Seuchenbehörde CDC rechnet nicht mit einem baldigen Ende der Corona-Pandemie. «Wir sind noch lange nicht am Ende», wird der Direktor des Centers for Disease Control and Prevention (CDC), Robert Redfield, vom Sender NBC News zitiert. US-Präsident Donald Trump hatte sich
    zuletzt optimistisch gezeigt, die Pandemie in den Griff zu bekommen.

    Redfield mahnte zugleich das Maskentragen in der Öffentlichkeit an. «Wenn jeder von uns das täte, wäre diese Pandemie in acht bis zwölf Wochen vorbei.» Redfield soll sich zudem kritisch über den Chef der Corona-Taskforce des Weissen Hauses, Scott Atlas, geäussert haben. «Alles, was er sagt, ist falsch», habe Redfield demnach in einem Telefongespräch geäussert, berichtete NBC.

    Der Neuroradiologe Atlas wurde zuletzt auch von einer Expertengruppe der Stanford Medical School kritisiert, da dessen Handhabung der Pandemie ein Risiko für die öffentliche Gesundheit darstelle.

  • 15:25

    Lockere Gastropolitik in Luzern wird fortgeführt

    Luzerner Restaurants und Cafés können ihre Aussensitzplätze bis Ende 2021 grosszügig und unkompliziert erweitern. Der Luzerner Stadtrat verlängert seine wegen der Coronapandemie gelockerte Gastropolitik.

    Konkret sollen die rund 100 Betriebe, die bereits vor dem Lockdown eine Bewilligung zur Nutzung von Boulevardflächen auf öffentlichem Grund der Stadt Luzern hatten, eine bis Ende 2021 befristete Bewilligung für die wegen der Corona-Vorgaben erweiterten Flächen erhalten.

    Angesichts der längeren Dauer dieser Ausnahmen schliesst der Stadtrat nicht aus, dass es zu Beschwerden von Direktbetroffenen kommen könnte. Um die Konflikte nicht zu verschärfen, will der Stadtrat in den kommenden Monaten auf den meisten Boulevardflächen keine zusätzlichen Elemente für für Wintergärten oder Zelte bewilligen.

    Eine Frau deckt einen Tisch auf einer Terasse, im Hintergrund die Kapellbrücke.
    Legende: Angesichts der längeren Dauer dieser Ausnahmen schliesst der Stadtrat nicht aus, dass es zu Beschwerden von Direktbetroffenen kommen könnte. Keystone
  • 14:25

    Kein landesweiter Lockdown in Frankreich

    Die französische Regierung plant trotz hoher Infektions-Zahlen keinen landesweiten Lockdown. Dies kündigt Finanzminister Bruno Le Maire nach einer Kabinettssitzung an.

    Noch am Sonntag hatten französische Ärzte angesichts der angespannten Corona-Lage in einem offenen Brief «drastische Massnahmen» gefordert. Ohne diese Massnahmen würde es Frankreich mit einer zweiten Welle zu tun bekommen, die für das Gesundheitswesen weit schwieriger zu bewältigen sein werde als die erste, hiess es darin.

    Am Sonntag wurden in Frankreich 11'123 neue Coronavirus-Fälle registriert. Der Höchstwert lag vergangene Woche bei über 16'000 Neuinfektionen.

    Protestler in Marseille
    Legende: Der Widerstand gegen verschärfte Massnahmen im Volk ist gross. Am Freitag protestierten Hunderte Restaurant- und Barbesitzer gegen die angeordnete zweiwöchige Schliessung der Gaststätten in Marseille. Reuters
  • 14:04

    Corona in Ischgl: Kommission legt bald Bericht vor

    Der folgenschwere Ausbruch des Coronavirus im österreichischen Skiort Ischgl und die Rolle der Tiroler Behörden sind von einer Kommission aufgearbeitet worden. Am 12. Oktober wollen die unabhängigen Experten ihren Bericht über das Krisenmanagement der Tiroler Landesregierung vorlegen, wie sie mitteilten. Die Kommission war im Mai vom Landtag eingesetzt worden. Dem Land und seiner Tourismusbranche wird vorgeworfen, nicht schnell genug auf die Ausbreitung reagiert und den Betrieb zu spät gestoppt zu haben.

    Die Kommission hat nach eigenen Angaben 53 Beteiligte befragt. Dazu zählten neben Politikern auch Corona-Patienten, Ärzte und Verantwortliche der Tourismusindustrie.

    Der Skibetrieb in Tirol wurde erst Tage nach dem ersten positiven Corona-Test bei einem Barkeeper in Ischgl sowie Warnungen über erkrankte Ischgl-Rückkehrer aus anderen Ländern beendet. Trotz Quarantäne-Verordnungen durften Touristen und Saisonkräfte unter teils chaotischen Umständen ausreisen. Verbraucherschützer haben Musterklagen auf Schadenersatz eingereicht.

  • 13:38

    Entwurf für EU-Gipfel: Corona-Gelder nur gegen Rechtstaatlichkeit

    Der Zugang zu EU-Mitteln soll nach einem Vorschlag der amtierenden deutschen Ratspräsidentschaft von der Einhaltung der Rechtstaatlichkeit abhängig gemacht werden. Dies solle auch für den Corona-Wideraufbaufonds im Volumen von 750 Milliarden Euro gelten, heisst es laut der Nachrichtenagentur Reuters in der Vorlage für den EU-Gipfel am Donnerstag und Freitag.

    Danach soll einem Mitgliedstaat bei einem Bruch der Rechtstaatlichkeit die Finanzen entzogen oder einbehalten werden, wenn die EU-Kommission dies vorschlägt und eine Mehrheit der EU-Staaten dem zustimmt. Die Überlegungen fokussieren vor allem auf Polen und Ungarn. Ersteres steht wegen einer umstrittenen Justizreform in der Kritik, letzteres wegen des Umgangs mit der Pressefreiheit.

    Die EU-Staats- und Regierungschefs wollen bei ihrem Präsenzgipfel Ende der Woche die Modalitäten für den im Juli ausgehandelten Corona-Fonds festzurren.

    Video
    Aus dem Archiv: EU-Sondergipfel: Einigung auf Corona-Zuschüsse
    Aus Tagesschau vom 20.07.2020.
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  • 12:51

    Im Winter kräftig lüften – und Schnupfen bekommen?

    Regelmässiges Lüften hält in geschlossenen Räumen die Viruslast klein. Aber sollte man die Fenster auch häufig aufreissen, wenn es draussen kalt ist – oder droht dann eine Schnupfenwelle?

    Diese Sorge sei unberechtigt, sagt der deutsche HNO-Arzt Bernhard Junge-Hülsing. Es gebe keine Hinweise darauf. Im Gegenteil sei es wahrscheinlicher, sich in einem schlecht gelüfteten Raum bei anderen anzustecken.

    Will heissen: Räume regelmässig zu lüften, ist im Kampf gegen die Ausbreitung von Sars-CoV-2 empfohlen; an Schulen und in Büros. Und falls man nicht die ganze Zeit lüften könne, weil es zu kalt sei, sei stündliches Lüften für mehrere Minuten geraten, so Junge-Hülsing.

    Das Coronavirus überlebe zwar länger bei kalter Luft. «Aber wenn viel Viruslast in der Luft ist, dann wird man sich in kalten wie in warmen Räumen anstecken. Und das Lüften führt ja dazu, dass die Viruslast abnimmt.»

    Fensterlüften
    Legende: Gegen die Erkältungsgefahr in der kalten Jahreszeit hilft laut Junge-Hülsing, die Schleimhäute nicht austrocknen zu lassen, wenig zu rauchen, sich warm anzuziehen, viel zu trinken und sich vitaminreich zu ernähren. Keystone
  • 12:33

    Dem BAG wurden in den letzten 72 Stunden 782 Fälle gemeldet

    • Das Bundesamt für Gesundheit hat heute Mittag 782 neue Fälle gemeldet, die in den letzten Tagen positiv auf das Coronavirus getestet wurden. Das BAG meldet neu am Wochenende keine Fälle. Die Zahl vom Montag umfasst deshalb Nachmeldungen der vergangenen Woche und vom Wochenende.
    • Damit liegt der 7-Tage-Schnitt bei 335. Das sind 20 Prozent weniger als in der Vorwoche. Der Trend ist damit auf mittlerem Niveau rückläufig.
    • Die Positivrate im 7-Tage-Schnitt liegt aktuell bei 3.8 Prozent. Das heisst, von 100 Tests waren im Schnitt rund 4 Tests positiv. Gemäss WHO geben Test- und Fallzahlen ein verlässliches Bild der Ausbreitung des Coronavirus ab, wenn die Positivrate unter 5 Prozent liegt. Das Testvolumen im 7-Tage-Schnitt liegt bei 10'132 Tests pro Tag und ist damit im Vergleich zur Vorwoche um 19 Prozent gesunken.
    • Das BAG meldet 2 neue Verstorbene. Die Spitaleintritte liegen im 7-Tage-Schnitt bei 8 Personen. Das sind 32 Prozent weniger als in der Vorwoche.
  • 12:01

    Corona-Ausbruch in Neuenburger Altersheim

    In einem Alters- und Pflegeheim im neuenburgischen Couvet haben sich neun von 33 Bewohnern mit dem Coronavirus angesteckt. Sechs Mitarbeitende des Pflegepersonals wurden ebenfalls positiv getestet.

    Nachdem ein am Freitag durchgeführter Corona-Test bei einem Bewohner positiv ausgefallen war, unterzogen sich alle Bewohner der Einrichtung sowie alle Mitarbeiter im Laufe des Samstags einer Untersuchung, wie das Heim mitteilte.

    Die Verantwortlichen sprachen von einer «ernsten Situation». Besuche im Alter- und Pflegeheim wurden bis auf weiteres verboten. Der Präsident des Stiftungsrates, Claude-Alain Kleiner, sagte gegenüber dem Newsportal arcinfo.ch, dass es den infizierten Bewohnern im Moment gut gehe und dass ihr Zustand stabil sei.

  • 11:11

    Merkel warnt vor 19'200 Neuansteckungen pro Tag

    Bundeskanzlerin Angela Merkel warnt «Bild» zufolge vor rasant steigenden Infektionszahlen. «Wenn es so weitergeht, mit dem Trend, haben wir 19'200 Infektionen am Tag. Das ist wie in den anderen Ländern», sagte Merkel der Zeitung zufolge in einer Videokonferenz des CDU-Präsidiums.

    Das Infektionsgeschehen müsse schnell eingedämmt werden. Dabei müssten Prioritäten gesetzt werden. Die Wirtschaft müsse am Laufen gehalten werden, Schulen und Kitas offen bleiben. Fussball sei sekundär.

    Auch die Deutsche Presse-Agentur berief sich auf Teilnehmerkreise an besagter Video-Konferenz. Ihrzufolge habe die Kanzlerin gesagt, dass man lokale Infektionsherde deutlich angehen müsse – wolle man an Weihnachten nicht Zahlen wie in Frankreich haben.

    Die Infektionszahlen in Europa seien besorgniserregend, wurde die Kanzlerin von der Nachrichtenagentur weiter zitiert. Man müsse in Deutschland alles tun, damit die Zahlen nicht weiter exponentiell stiegen.

    Im Mittel haben die Neuinfektionen in Deutschland in den vergangenen Tage um über 2000 zugelegt.

    Merkel
    Legende: Die Infektionszahlen in Europa seien besorgniserregend, zitierte die Deutsche Presse-Agentur die Kanzlerin. Man müsse in Deutschland alles tun, damit die Zahlen nicht weiter exponentiell stiegen. Keystone
  • 10:21

    Ausweis-Pflicht in Zürcher Bordellen

    Ab kommendem Donnerstag müssen Freier in Zürcher Sex-Clubs ihren Ausweis vorzeigen. Diese Massnahme soll das Contact Tracing wegen der Corona-Pandemie sicherstellen.

    Halten sich Freier nicht daran, können sie laut dem Zürcher Sicherheitsdirektor Mario Fehr belangt werden. Die Männer müssen mit Konsequenzen rechnen, wenn sie einen falschen Ausweis oder den Ausweis einer anderen Person vorlegen. Dies sagte Mario Fehr am Montag im Kantonsparlament.

    Auch wenn die Freier Druck auf Prostituierte oder Sexclub-Betreiber ausüben, damit diese die Kontaktdaten nicht aufnehmen, können sie belangt werden.

  • 10:04

    Britischer Norden und London vor Teil-Lockdown? Gesundheitsministerin weicht aus

    Um eine zweite Corona-Welle auszubremsen, erwäge die britische Regierung wieder strengere Beschränkungen. Dies teilte die stellvertretende Gesundheitsministerin mit.

    «Wir wollen keine neuen Beschränkungen auferlegen, aber natürlich müssen wir die Covid-Rate ständig im Auge behalten», so Helen Whately gegenüber Sky News. «Wir schauen, was wir tun können.»

    Die «Times» hatte geschrieben, dass die Minister einen zweiten (Teil-)Lockdown in weiten Teilen Nordenglands und möglicherweise London vorbereiten würden; Pubs, Restaurants und Bars würden für 14 Tage schliessen.

    Mit eben diesem Bericht konfrontiert, wich Whately aus. Sie antwortete nur, dass das Land an einem ernsten Punkt angelangt sei und Covid-19 unter Kontrolle gebracht werden müsse.

    Audio
    Aus dem Archiv: Behörden kommen nicht mehr nach mit testen
    02:53 min, aus HeuteMorgen vom 18.09.2020.
    abspielen. Laufzeit 02:53 Minuten.

Quellen: SRF und Agenturen

Tagesschau, 26.09.2020, 19:30 Uhr

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78 Kommentare

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  • Kommentar von Hans Meuri  (hmeuri)
    Es ist rührend, wie viele Leute sich um das Wohl der Altersheimbewohner bemühen. Allerdings schreibt man immer wieder wie man es nicht machen soll. Ich vermisse umsetzbare Vorschläge, wie man die Freiheit der Senioren zu 100% gewährleisten und gleichzeitig das Personal und andere Bewohner schützen soll. Alle Massnahmen aufheben bedeutet viele Todesfälle und ein nach wenigen Tagen geschlossenes Heim, weil kein gesundes Personal mehr zur Verfügung steht, siehe z.B. Kanton VD vor einigen Tagen.
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  • Kommentar von Urs Huber  (back2normal.ch)
    Irgendwann werden es auch die noch Franzosen begreiffen, dass die Fallzahlen nichts aussagen. Immerhin kommt in Frankreich inzwischen langsam die Frage auf, wer die ganze Testerei überhaupt noch bezahlen soll.
    Kommt hinzu, dass Frankreich noch ziemlich viel AKWs zu entsorgen hat in den nächsten 20 Jahren. Würde mich nicht überraschen, wenn Frankreich in einer Staatspleite enden würde.
    Mit Spanien und Deutschland sieht es nicht viel besser aus bzgl. Covid-Tests. Wie lange überlebt die EU noch?
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    1. Antwort von Joel Busch  (Joel)
      Irgendwann wird auch Herr Huber noch begreifen, dass Infektionen tatsächlich echte Menschen betreffen und krank machen, manche davon schwer und nicht nur leblose Statistiken sind die man zynisch ignoriert, weil man die Gegenmassnahmen nicht mag. Man kann nur hoffen die Einsicht kommt ohne dass Sie oder Bekannte von Ihnen erst erkranken müssen
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  • Kommentar von Hanne Lieb  (Pflege)
    Fazit: solang Corona nicht im
    Umkreis ist, scheissen die Älteren drauf . Ist es plötzlich greifbar, bekommt die Selbstbestimmung ein anderes Gewicht und die drohende Angst vor Atemnot überwiegt plötzlich. Also wer kann objektiv Selbstbestimmt Corona ignorieren? Wer
    Weiss wie sich Atemnot anfühlt?
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    1. Antwort von Hans Meuri  (hmeuri)
      Nicht nur ältere ignorieren Corona und damit leider auch die notwendigen Massnahmen, auch sehr viele junge tun dies. Aber sobald nur ein Corona-Fall in der Schule oder Uni auftaucht, ist Panik pur angesagt, zumindest für einige Tage, bis man dann wieder nachlässig wird.
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