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Nicht jedes Unternehmen wird laut Ueli Maurer überleben
Aus Tagesschau vom 30.10.2020.
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Das Neuste zur Coronakrise Trump greift Ärzte an

  • Das Bundesamt für Gesundheit hat am Freitag 9207 neue Fälle gemeldet, die in den letzten Tagen positiv auf das Coronavirus getestet wurden. Der 7-Tage-Schnitt liegt bei 6970 Fällen. Das sind 69 Prozent mehr als in der Vorwoche. Die Positivrate im 7-Tage-Schnitt liegt aktuell bei 25.4 Prozent. Das BAG meldet 52 neue Verstorbene.
  • Der Bundesrat hat am Mittwoch über die Verschärfung der Coronamassnahmen informiert. Den Überblick finden Sie hier.
  • Zur Einhaltung der neuen Regeln rufen alle sieben Mitglieder des Bundesrats in einem Video-Appell gemeinsam auf.
  • Die SwissCovid-App kann helfen, Infektionsketten zu unterbrechen. Am Donnerstag, 29. Oktober, waren rund 1'840'000 SwissCovid-Apps aktiv.
  • In unseren Grafiken zu den Fallzahlen in der Schweiz, zur Belegung der Intensivstationen in der Schweiz und den Fallzahlen weltweit können Sie sich über die Entwicklung der Pandemie informieren. (Teilweise werden hier die gegenüber den BAG-Zahlen höheren Werte des Statistischen Amtes des Kantons Zürich abgebildet.)

Der Ticker ist abgeschlossen

  • 6:42

    Frankreichs Schuldenberg wächst wegen Lockdown

    Wegen der hohen Kosten für den gerade begonnen zweiten Lockdown rechnet die französische Regierung mit einer weiter steigenden Staatsverschuldung. Die Verbindlichkeiten dürften in diesem Jahr bei 119,8 Prozent der Wirtschaftsleistung liegen, sagte Finanzminister Bruno Le Maire der Zeitung «Le Parisien». Bislang war er von 117,5 Prozent ausgegangen. Die EU-Regeln sehen eigentlich eine Obergrenze von lediglich 60 Prozent zu.

    Um Unternehmen für die entstehenden Umsatzeinbussen zumindest teilweise zu entschädigen, will die Regierung zusätzliche 20 Milliarden Euro ausgeben. Die jüngsten Massnahmen zur Eindämmung des Virus dürften die zweitgrösste Volkswirtschaft der Währungsunion zum Jahresende bremsen. Im Gesamtjahr 2020 werde das Bruttoinlandprodukt wohl um elf Prozent einbrechen, sagte der Minister. Er hoffe dann auf ein ordentliches Wirtschaftswachstum im nächsten Jahr.

    In Frankreich begann am Freitag ein einmonatiger Lockdown, nachdem die Zahl der Neuinfektionen zuletzt deutlich gestiegen war. In den vergangenen 24 Stunden kamen 49'215 neue Fälle hinzu, rund 1500 mehr als am Donnerstag.

    Stellungnahme des französischen Finanzministers (franz.)

  • 5:45

    Österreich plant neue Corona-Massnahmen

    Zur Eindämmung der steil ansteigende Coronavirus-Infektionszahlen will Österreichs Regierung heute Samstag neue Massnahmen vorstellen. Bundeskanzler Sebastian Kurz will die Öffentlichkeit am Nachmittag in Wien informieren. Welche Massnahmen geplant sind und ab wann sie gelten, blieb zunächst offen.

    Medien spekulieren über einen Teil-Lockdown in etwa analog zu den deutschen Massnahmen mit Schliessungen von Gastronomie- und Freizeiteinrichtungen. Ausserdem standen demnach nächtliche Ausgehbeschränkungen zur Debatte. Ein unbestätigter Verordnungsentwurf, der am Freitag in den Medien kursierte, sah vor, das Verlassen des privaten Wohnbereichs von 20 Uhr bis 6 Uhr ausser bei bestimmten triftigen Gründen zu verbieten.

    Kurz hatte 6000 Neuinfektionen pro Tag als kritischen Wert für eine erneute Verschärfung von Massnahmen genannt, um eine Überlastung der Spitäler zu verhindern. Am Freitag war im knapp neun Millionen Einwohner zählenden Österreich der Rekordwert von 5627 neuen Fällen binnen 24 Stunden registriert worden, mehr als 1000 Fälle mehr als beim erst am Vortag erreichten jüngsten Höchstwert. Die Regierung warnt vor einer Überlastung der Intensivstationen ab Mitte November, falls die Zahlen ungebremst weiterstiegen.

    Medien spekulieren über neue Beschränkungen

  • 4:11

    Trump attackiert Ärzte

    Im Schlussspurt des Wahlkampfs hat US-Präsident Donald Trump Vorwürfe gegen Mediziner erhoben. «Unsere Ärzte bekommen mehr Geld, wenn jemand an Covid stirbt», sagte der Republikaner am Freitag bei einer Veranstaltung im Bundesstaat Michigan und unterstellte Medizinern damit indirekt, ein Interesse an der Ausweisung von Corona-Todesfällen zu haben. Experten wiesen allerdings darauf hin, dass diese Behauptung nicht zutreffe. Trump hat die Gesundheitskrise monatelang heruntergespielt und seinen Anhängern in den vergangenen Wochen immer wieder gesagt, dass das Land «die Wende» in der Corona-Krise vollziehe.

    In Minnesota sagt sein Herausforderer Joe Biden, Trump habe im Kampf gegen das Virus «aufgegeben». Der Amtsinhaber solle nicht das medizinische Personal angreifen, das die Opfer der Pandemie behandele. «Im Gegensatz zu Donald Trump werden wir vor diesem Virus nicht kapitulieren», sagte der Demokrat. Er warnte angesichts steigender Neuinfektionen vor einem «dunklen Winter». Die Pandemie hat bislang mehr als 229'000 Menschen in den Vereinigten Staaten das Leben gekostet und Millionen Jobs vernichtet.

    Inmitten der Gesundheitskrise wählen die Amerikaner an diesem Dienstag ihren Präsidenten. Biden führt in einer landesweiten Umfrage der Nachrichtenagentur Reuters und des Instituts Ipsos mit 52 Prozent, während Trump auf 42 Prozent kommt. In vielen wahlentscheidenden Bundesstaaten wie Florida und Texas zeichnet sich allerdings ein knapper Ausgang ab.

    Video
    Trumps Angriff gegen Ärzte (engl.)
    Aus News-Clip vom 31.10.2020.
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  • 3:48

    Island zieht die Zügel an

    Auf der Nordatlantik-Insel Island gelten ab heute Samstag wegen steigender Infektionszahlen strengere Corona-Massnahmen. Die maximale Teilnehmerzahl für Versammlungen wird im gesamten Land von 20 auf 10 herabgesetzt. Bis zu 30 Menschen dürfen eine Beerdigung besuchen; in Apotheken und Lebensmittelgeschäften sind nun maximal 50 Kunden erlaubt. Sportveranstaltungen und Bühnenauftritte werden allesamt untersagt, Schwimmbäder, Bars und Nachtclubs geschlossen. Restaurants mit Alkoholausschank müssen um 21 Uhr schliessen.

    Die neuen Regeln gaben Ministerpräsidentin Katrín Jakobsdóttir und ihre Regierung am Freitag bekannt. Die strikteren Massnahmen sollen bis 17. November gelten. Bis dahin soll geprüft werden, inwieweit Lockerungen möglich sind oder eine Verlängerung notwendig wird.

    Das Infektionsgeschehen war auf der Insel mit ihren rund 360'000 Einwohnern im Sommer fast zum Erliegen gekommen, hat dann aber wieder an Fahrt aufgenommen. Die Ansteckungsrate in den vergangenen beiden Wochen ist auf 100'000 Einwohner gerechnet höher als in Deutschland gewesen, aber niedriger als in derzeit besonders stark betroffenen Ländern wie Belgien, Tschechien und Frankreich. Erstmals seit Monaten hat es in Island in den vergangenen Tagen auch wieder einzelne Todesfälle in Verbindung mit einer Corona-Infektion gegeben, die Anzahl der Toten ist somit seit Mitte Oktober von 10 auf 13 gestiegen.

    Entwicklung der Fallzahlen auf Island

  • 3:41

    Slowakei beginnt mit Massentests

    In der Slowakei beginnt heute Samstag die erste Runde landesweiter Massentests auf das Coronavirus. Die Armee richtet am Wochenende rund 5000 Abnahmestellen ein, unter anderem in Schulen und Rathäusern. Verwendet werden Antigen-Schnelltests, die innerhalb von 15 bis 30 Minuten ein Ergebnis liefern, aber als weniger zuverlässig als PCR-Tests gelten. Mit den Massentests sollen bisher unbekannte Ansteckungsherde ermittelt werden.

    Initiator des Projekts ist der seit März regierende populistisch-konservative Ministerpräsident Igor Matovic. Zu den Kritikern zählt die Ärztekammer des Landes, die von einer Ressourcenverschwendung sprach.

    Die zweite Testrunde folgt am 7. und 8. November. Die Teilnahme ist freiwillig. Doch nur wer einen negativen Test vorweisen kann, wird von den geltenden Ausgangsbeschränkungen ausgenommen.

    Bei einem Probelauf in vier Bezirken an der Grenze zu Polen vor einer Woche waren knapp vier Prozent der Teilnehmer positiv getestet worden. Seit Beginn der Pandemie registrierten die Behörden mehr als 55'000 Corona-Infektionen und 212 Todesfälle. Allerdings zählt die Slowakei nur Verstorbene, bei denen eine andere Todesursache ausgeschlossen wurde. Der EU-Mitgliedstaat hat knapp 5,5 Millionen Einwohner.

    Welt: Das Experiment in der Slowakei

  • 3:33

    «Wenn die Leute ihr Ding machen, kriegen wir ein Problem»

    Der Chef der CDU/CSU-Fraktion im Bundestag, Ralph Brinkhaus, schliesst eine Verschärfung der Corona-Massnahmen in Deutschland nicht aus. Zwar sei der Plan, dass es vor Weihnachten wieder zu Lockerungen komme, sagte der CDU-Politiker den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Garantieren könne das aber niemand. «Viel wird davon abhängen, ob alle mitziehen.» Dann habe man eine gute Chance, auf weitere Verschärfungen verzichten zu können. «Wenn aber flächendeckend die Leute ihr Ding machen, dann kriegen wir ein Problem», sagte der Politiker.

    Bund und Länder hatten sich am Mittwoch auf massive Kontaktbeschränkungen verständigt, um die rasche Ausbreitung des Coronavirus zu stoppen. Ab Montag müssen Gastronomie sowie Freizeit-, Kultur- und Sporteinrichtungen schliessen. Der Handel sowie Schulen und Kitas sollen geöffnet bleiben.

    Video
    Corona-Krise: Deutschland beschliesst «Wellenbrecher»
    Aus Tagesschau vom 28.10.2020.
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  • 1:42

    Italien: Erstmals über 30'000 Neuinfektionen an einem Tag

    In Italien hat die Anzahl der Corona-Neuinfektionen innerhalb eines Tages erstmals die Marke von 30'000 übersprungen. Nach Angaben der Behörden in Rom wurden 31'084 neue Corona-Fälle registriert. Damit hat sich der Wert in etwa einer Woche verdoppelt. In dem Mittelmeerland mit seinen rund 60 Millionen Einwohnern starben in 24 Stunden zudem fast 200 Menschen mit oder an dem Virus. Seit Beginn der Pandemie im Februar gab es in Italien nun 647'674 bestätigte Infektionen mit dem Virus Sars-CoV-2. Die Zahl der Corona-Toten stieg auf über 38'300. D

    ie Regierung hatte Anfang der Woche verschärfte Schutzmassnahmen wie die Schliessung aller Lokale um 18 Uhr abends gestartet. Kinos und Theater sind seit Montag zu. Der zuständige Sonderkommissar der Regierung, Domenico Arcuri, sagte im Fernsehsender Sky TG24, noch gebe es ausreichend Intensivbetten für die Behandlung von Covid-19-Patienten im Land. Er nannte eine Zahl von rund 10'000 Plätzen. Allerdings dürften die Infektionen nicht mehr so schnell wie zuletzt klettern, sagte er.

    Nach Medienberichten berät die Mitte-Links-Regierung von Ministerpräsident Giuseppe Conte bereits über weitere Verschärfungen der Vorschriften.

    Breaking News von RAI

  • 1:23

    Bericht: Grossbritannien erwägt landesweiten Lockdown

    Nach Frankreich und Deutschland erwägt auch Grossbritannien loffenbar landesweite Massnahmen im Kampf gegen die Ausbreitung der Corona-Pandemie.

    Premierminister Boris Johnson ziehe einen nationalen Lockdown ab kommenden Mittwoch in Betracht, berichtet «The Times» am Samstag. Dieser solle bis mindestens 1. Dezember in Kraft bleiben. Alle nicht essenziellen Geschäfte könnten geschlossen werden, während Bildungseinrichtungen geöffnet bleiben sollen. Über die neuen Massnahmen werde noch beraten. Eine endgültige Entscheidung sei nicht getroffen, schreibt das Blatt unter Berufung auf eine hochrangige Regierungsquelle.

    Das Vereinigte Königreich meldete am Freitag 24'405 neue Fälle von Covid-19 und weitere 274 Todesfälle. Es gehört damit zu den am stärksten betroffenen Ländern Europas.

    Bericht zum drohenden Lockdown in Grossbritannien

  • 23:01

    Forscher: Mehr als neun Millionen Corona-Infektionen in den USA

    Seit Beginn der Pandemie sind in den USA mehr als neun Millionen Infektionen mit dem Coronavirus verzeichnet worden. Das ging aus Daten der Universität Johns Hopkins in Baltimore hervor. Damit verzeichneten die USA die höchste absolute Zahl an nachgewiesenen Infektionen, dicht gefolgt von Indien mit mehr als acht Millionen Fällen. An dritter Stelle steht Brasilien, wo rund 5.5 Millionen Ansteckungen registriert wurden. Experten gehen zugleich von einer hohen Dunkelziffer an Corona-Infektionen aus.

  • 22:09

    Viele Asylsuchende bleiben wegen Pandemie in der Schweiz

    Laut der Nachrichtenagentur Keystone-SDA sagte Justizministerin Karin Keller-Sutter während einer Debatte im Nationalrat, wegen der Corona-Pandemie hätten viele Asylsuchende nicht weggewiesen werden können.

    Die Bundesasylzentren in der Schweiz seien momentan zu 90 Prozent voll, so Keller-Sutter. Die Bundesrätin spricht von einer «schon fast prekären Situation». Der Bund sei mit den Kantonen nun daran, für die Asylsuchenden zusätzlichen Platz zu schaffen.

  • 21:06

    WHO warnt vor ernsthaften Coronavirus-Langzeitfolgen

    Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat vor Spätfolgen von Coronavirus-Infektionen gewarnt. «Für eine bedeutende Zahl von Menschen hat dieses Virus eine Reihe ernsthafter Langzeitfolgen», sagte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus in Genf. Berichte über anhaltende Komplikationen nach Covid-19 gebe es von Krankenhauspatienten ebenso wie von daheim behandelten, jungen sowie alten Menschen. Zahlen dazu, wie viele Patienten betroffen sind, gibt es laut WHO noch nicht.

    «Besonders besorgniserregend ist die grosse Bandbreite an Symptomen, die sich im Laufe der Zeit verändern, oft überschneiden und jedes System im Körper betreffen können», sagte Tedros. Betroffene berichteten etwa von monatelang andauernden Symptomen wie starker Erschöpfung, Atemproblemen, Herzrasen oder Gedächtnisschwierigkeiten, die eine Rückkehr in den Beruf oder Alltag teils unmöglich machten.

  • 20:43

    Belgien schliesst die meisten Geschäfte

    In Belgien müssen ab Montag die Geschäfte mehrheitlich wieder schliessen. Ausnahmen gebe es etwa für Supermärkte, sagte Regierungschef Alexander De Croo in Brüssel. «Das sind die Massnahmen der letzten Chance.»

    Die nächtlichen Ausgangssperren bleiben bestehen. Kneipen, Restaurants und Cafés, Kultur- und Sportstätten sind ohnehin bereits geschlossen. Die Kontaktbeschränkungen werden nun weiter verschärft, wie De Croo sagte. Künftig dürfen Belgier demnach nur einen Besucher pro Woche zu Hause empfangen; bei Alleinstehenden sind es zwei. Bislang waren es – mit Maske – vier. Berufe mit engem Kundenkontakt wie Friseure müssen ihre Arbeit einstellen. Die neuen Regeln sollen zunächst für eineinhalb Monate gelten.

    Gemessen an der Einwohnerzahl zählt Belgien nach Angaben der EU-Gesundheitsagentur derzeit die meisten Corona-Infektionen in der Europäischen Union.

  • 20:11

    75 Lehrer aus Laufen (BL) müssen zum Test antreten

    Das Gymnasium Laufen im Kanton Baselland ist offenbar ein Corona-Spot. Ein Lehrer und 9 Schülerinnen und Schüler sind nach Informationen des Regionaljournal Basel positiv getestet worden. 75 Lehrkräfte müssen sich daher am Samstag einem Test unterziehen. Eine Sprecherin der Erziehungsdirektion bestätigt, dass der Kantonsarzt «einschneidende Massnahmen» verfügt habe.

    Zudem befinden sich sieben Klassen der Berufsfachschule für Gesundheit in Münchenstein (BL) samt Lehrpersonen in Quarantäne, weil mehrere Schülerinnen und Schüler positiv auf das Coronavirus getestet worden sind. Zu diesen Quarantänefällen kam es, bevor die Schule gemäss den Vorgaben des Bundesrats auf Fernunterricht umgestellt hatte.

  • 19:04

    Kanton Wallis ersucht Hilfe der Armee

    Die Anzahl der positiven Fälle nimmt im Wallis weiterhin zu. Ebenfalls stark angestiegen ist in den vergangenen zehn Tagen die Anzahl der Corona-Patienten, die ins Spital Wallis eingewiesen werden müssen, wie die Walliser Regierung mitteilt. Um die kantonalen Organisationen zu unterstützen, die für die Bekämpfung der Pandemie zuständig sind, hat die Walliser Regierung bei der Schweizer Armee Unterstützung angefordert.

    Zudem hat die Kantonsregierung entschieden: Das Walliser Gesundheitsdepartement kann Gesundheitseinrichtungen und auch Gesundheitspersonal requirieren, wenn es für die Bewältigung der Covid-19-Pandemie vonnöten ist.

  • 18:26

    Armee: Keine Rekrutierung in den nächsten drei Wochen

    Die Schweizer Armee ergreift eine weitere Massnahme zur Reduktion der Ausbreitung des Coronavirus: Die Rekrutierung wird für voraussichtlich drei Wochen ausgesetzt. Die Lage in Bezug auf die Wiederaufnahme wird gemäss einer Mitteilung laufend beurteilt.

    Am Mittwoch hatte die Armee bereits mitgeteilt, dass bis Ende Jahr keine Wiederholungskurse (WK) mehr durchgeführt würden. Ausgenommen seien WK zur möglichen Unterstützung ziviler Behörden bei einer Verschärfung der Covid-19-Pandemie und solche zur Sicherung der Basisleistungen der Armee, hiess es dazu.

  • 18:13

    Italiens Kulturszene protestiert gegen den Stillstand

    Den zweiten Tag in Folge haben in Italien Kulturschaffende gegen die Corona-Politik der Regierung und die Schliessung von Theatern und Kinos protestiert. In Mailand, Turin, Genua, Rom und Neapel gingen am Freitag Tänzer, Sängerinnen, Schauspielerinnen, Theaterdirektoren und andere Beschäftigte der Kulturszene in grosser Zahl auf die Strassen. Die Mitte-Links-Regierung in Rom hatte die Schutzmassnahmen angesichts stark steigender Infektionszahlen Anfang dieser Woche verschärft. Kultureinrichtungen wurden geschlossen, Bars und Restaurants dürfen nur noch bis 18 Uhr Gäste bedienen.

    Proteste vor einem Regierungsgebäude in Rom
    Legende: Die Beteiligten (hier in Rom) argumentieren, dass zum Beispiel die Theater wegen strenger Corona-Schutzkonzepte sichere Orte seien. Reuters
  • 17:23

    Tschechien verlängert Notstand

    Das tschechische Parlament hat den seit Anfang Oktober geltenden Coronavirus-Notstand bis zum 20. November verlängert. Die Minderheitsregierung unter Ministerpräsident Andrej Babis hatte sich für eine Verlängerung bis zum 3. Dezember stark gemacht, konnte sich damit aber nicht durchsetzen.

    Das Land mit seinen knapp 10.7 Millionen Einwohnern hat einen der steilsten Anstiege der Infektionsraten in Europa zu verzeichnen. Im Rahmen des Ausnahmezustands gelten weitgehende Ausgangsbeschränkungen und eine nächtliche Ausgangssperre. Restaurants und Schulen sowie die meisten Geschäfte sind geschlossen.

    Polizisten kontrollieren Passanten
    Legende: Polizisten prüfen, ob die nächtliche Ausgangssperre eingehalten wird. Keystone
  • 16:47

    Polen mit weiterem Höchststand an Fällen

    Die Anzahl der registrierten Neuinfektionen mit dem Coronavirus hat in Polen den vierten Tag in Folge einen Höchststand erreicht. Das Gesundheitsministerium in Warschau vermeldete am Freitag 21'629 positive Tests innerhalb von 24 Stunden.

    Am stärksten betroffen war die Region um die Hauptstadt Warschau mit mehr als 3400 neuen Fällen. Im gleichen Zeitraum starben 202 Menschen im Zusammenhang mit dem Virus.

  • 16:39

    Kanton Zug wartet mit neuen Massnahmen zu

    Erstmals in der Zeit der Coronapandemie haben die Zuger Behörden am Freitag von einer «bedrohlichen Lage», Link öffnet in einem neuen Fenster gesprochen. Ob die Massnahmen im Kampf gegen die Ausbreitung verschärft werden sollen, entscheidet der Regierungsrat am Dienstag kommender Woche.

    Im Kanton Zug kamen heute innerhalb von 24 Stunden 66 neue Coronafälle dazu. Seit Beginn der Pandemie wurden damit 1674 Personen positiv auf das Virus getestet.

  • 16:21

    «Die zweite Welle hat uns grad ein bisschen erwischt»: Ueli Maurer warnt vor der Gefahr

    Der gesamte Bundesrat ruft die Bevölkerung in einem Video dringend zum Einhalten der neuen Regeln auf. Ueli Maurer warnt dabei, dass die Spitäler überlastet sein könnten und sagt: «Halten Sie sich daran!» Es sei im Interesse Aller, dass bald wieder Normalzustand herrsche.

    Karin Keller-Sutter bedauert, dass das Familientreffen zum Grabbesuch der Mutter an Allerheiligen ausfalle. Viola Amherd sagt, auch sie würde gerne wieder ihre Freunde treffen, das gehe aber leider im Moment nicht. Ignazio Cassis weist darauf hin, dass man alle Möglichkeiten habe, der zweiten Welle zu begegnen. «Gemeinsam können wir es schaffen», betont Guy Parmelin.

    Auch Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga und Gesundheitsminister Alain Berset beschwören den Zusammenhalt als wichtigen Faktor.

Quellen: SRF und Agenturen.

Tagesschau, 26.10.2020, 19:30 Uhr

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441 Kommentare

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  • Kommentar von Charles Grossrieder  (View)
    DT‘s Behauptung an sich ist nicht neu und zirkuliert schon seit Wochen als Rumor, dass Spitäler (sprich Doktoren) extra Subventionen erhalten sollen für Covid Kranke- wie Verstorbene. Diese Machenschaften soll‘s auch in anderen Ländern geben. Interessant wäre zu wissen was daran wahr oder unwahr ist laut diesen Experten? Gibt es in CH nicht ähnliches Subventionen?
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  • Kommentar von Franz NANNI  (Aetti)
    Trump greift Ärzte an
    ein Baron Muenchhausen... Luegt um gewisse Vorteile politischer Art zu gewinnen, nimmt die toedliche Krankheit Corona nicht ernst, macht sich Verantwortlich ... uU fuer das Ausbreiten der "Seuche"... und uU den Tod von Menschen , der nicht stattgefunden haette / wird, wenn vorsorgliche Massnahmen gelebt worden waeren..
    Musterbeispiel eines Egomanen!!!
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    1. Antwort von erna schneider  (erna's)
      @Aetti
      Sie kennen aber die Berichte vom Frühjahr aus den USA?!
      Da haben Schwestern gemeldet das gewisse Spitäler bewusst Patienten an die Beatmungsgeräte hängen obwohl schon lange bekannt war das Sauerstoff allein genügt und die Beatmungsgeräte Lungenödeme verursachen und die Corona-Patienten starben. Aber der amerikanische Staat zahlt pro Patient an dem Lungegerät zig Tausend Dollar und so haben sich einige Spitälen saniert auf kosten von Menschenleben!
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    2. Antwort von Reto Camenisch  (Horatio)
      F. NANNI. Ja, Sie haben Recht. Es ist grauenhaft, wie ein solcher Mann sich als Präsident aufführt. Die Liste "Schuldigen" über die Monate: die Chinesen, die WHO, die Demokraten, die Gouverneure (Dems), natürlich die Medien und Journalisten, und jezt die Aerzte! Wer sind die Nächsten?
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    3. Antwort von Renato Zito  (nachdenker04)
      Für die Ausbreitung der "Seuche", die so nicht bezeichnet werden kann, sind die Bundesstaaten mit den Gouverneuren verantwortlich. Weiter ist Corona nicht einfach eine "tödliche Krankheit", wie wir mittlerweile alle wissen. Trump darf man hassen, sachlich muss man bleiben. Er ist sicher nicht direkt verantwortlich für Corona-Tote. Aber Hauptsache man hat einen Schuldigen.
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  • Kommentar von Peter Hahnau  (Peter Hahnau)
    User Peter Hahnau warnt vor Langzeitfolgen der Schutzmassnahmen
    «Für eine bedeutende Zahl von Menschen haben die Massnahmen eine Reihe ernsthafter Langzeitfolgen», sagte User Hahnau. Zahlen dazu gibt es laut Hahnau noch nicht.
    «Besonders besorgniserregend ist die grosse Bandbreite an psychischen Symptomen», sagte Hahnau. Betroffene berichteten etwa von starken Depressionen, Einsamkeit und Unausgeglichenheit, die eine Rückkehr in den sozialen Alltag teils unmöglich machten.
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