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Video vom 19.06.2020
Aus SRF News vom 19.06.2020.
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DEZA schickt Güter Hilfe erreicht Venezuela

  • Ein von der Schweiz organisierter Hilfsgütertransport hat Venezuelas Hauptstadt Caracas erreicht.
  • Das Material, vor allem medizinische Güter, war zuvor von neun verschiedenen Partnerorganisationen in die Schweiz gebracht worden. Hier wurde es umgeladen und von der Humanitären Hilfe der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) nach Venezuela weitertransportiert.
  • Die Hilfsgüter sollen der Bevölkerung des südamerikanischen Landes bei der Bewältigung der humanitären Krise und der Bekämpfung der COVID19-Pandemie unterstützen.

Auf Ersuchen von mehreren UNO-Organisationen, Nichtregierungsorganisationen und dem IKRK charterte die Schweiz ein Frachtflugzeug und leitete den Transport in die Wege. Fast 100 Tonnen humanitäres Material haben so Caracas auf dem Luftweg erreicht.

Dies entspricht ungefähr der Menge, die die UNO seit Beginn der COVID19-Pandemie insgesamt nach Venezuela transportieren konnten.

Gemeinschaftsprojekt mit Partnerorganisationen

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Venezuela befindet sich seit mehreren Jahren in einer schweren politischen, sozialen und wirtschaftlichen Krise. Sie hat schwerwiegende humanitäre Folgen, die von der COVID19-Pandemie noch verschlimmert wurden. Humanitäre Organisationen sind mit vielen Schwierigkeiten konfrontiert, insbesondere bei der Lieferung von medizinischer Ausrüstung.

Die Kosten für die Hilfsgüter im Wert von rund 2 Mio. Franken tragen neun Organisationen; jene für den Transport (rund 1,1 Mio. Franken) die Schweiz. Die beteiligten UNO-Organisationen und Nichtregierungsorganisationen sowie das Internationale Komitee vom Roten Kreuz IKRK hatten die Hilfsgüter in die Schweiz verfrachtet, wo sie im Logistikbereich des Flughafens Zürich-Kloten umgerüstet wurden. Das Frachtflugzeug ist von der Humanitären Hilfe der DEZA gechartert worden. Die Fracht wurde von einem Team des Schweizerischen Korps für Humanitäre Hilfe SKH begleitet.

Der Hilfsgütertransport nach Venezuela steht im Einklang mit anderen Aktionen der Schweiz zur Bekämpfung von COVID-19. Seit Beginn der Pandemie wurden bereits Hilfsgüter in mehrere Länder Europas, Afrikas und Asiens geliefert.

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94 Tonnen Hilfgüter aus der Schweiz für Venezuela
Aus Tagesschau vom 19.06.2020.
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7 Kommentare

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  • Kommentar von Walter Foletti  (Walter Foletti)
    Das die CH zusammen mit verschiedenen Hilfsorganisationen wichtige Güter und Material an Venezuela liefert ist lobenswert.
    Es ist zu hoffen, dass das Material dem leidenden Volk zu Gute kommt und nicht in die Hände korrupter Politiker kommt!
    Dass es in Venezuela soweit kommen musste ist zu bedauern, leider aber gibt es noch viele andere Staaten in denen Politiker in Saus und Braus leben und das Volk leidet.
  • Kommentar von Alain Andrey  (Alarey)
    Hier wird ein Ölreiches kommunistisches korruptes Regime unterstütz, welches die Armut im eigenen Land durch misswirtschaft zu verantworten hat
    2 Mio machen die kommunistischen Öl Oligarchen in ein paar Stunden und verteilen sie nicht weiter. Das nenn ich Habgier und wir helfen......
    1. Antwort von Thomas Trefzer  (ttre)
      Es geht in erster Lienie darum der leidenden Bevölkerung zu helfen. Wie auch Ihre USA/Trump-Brille das aussehen lassen will. Legen Sie sie mal beiseite. Danke.
    2. Antwort von Thomas Trefzer  (ttre)
      Das Regime ist weder bedürftig noch Empfänger...
  • Kommentar von Patrik Müller  (P.Müller)
    Zweiter Versuch: Hoffentlich politisch korrekter: Ist auch beim Verteilen in Venezuel ein Fernsehteam mit dabei?