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Digital statt analog Das ÖV-Billett in Papierform soll verschwinden – möglichst ganz

  • Der Verkauf von ÖV-Billetten soll so digital wie möglich werden.
  • Ziel sei, dass ab 2035 Billette im Normalfall online gekauft werden, sagte René Schmied, Präsident des Strategierats von Alliance Swiss Pass, im Interview mit den «CH Media»-Titeln.
  • Ein wichtiger Grund dafür sind demzufolge die Kosten.
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Aus dem Archiv: ÖV-Abo mit Guthaben kommt 2023
aus HeuteMorgen vom 11.11.2022. Bild: Keystone/Christian Beutler (Archiv)
abspielen. Laufzeit 2 Minuten 8 Sekunden.

Die Infrastruktur für den analogen Verkauf sei sehr teuer, begründet Schmied. Klar sei aber auch: «Es muss möglich bleiben, auch ohne Handy ein Billett zu kaufen.» Vorstellbar sei, dass es noch Automaten an grossen Knotenpunkten oder in externen Shops gebe.

ÖV-Fahren soll generell so einfach werden wie Autofahren. Dafür würden Angebote für Junge erarbeitet. Die Alliance Swiss Pass wird laut Schmied im ersten Halbjahr 2023 über die Ausrichtung informieren.

Die günstigere GA-Alternative kommt

Bereits beschlossen ist das neue Guthaben-Abo, das im Dezember nächsten Jahres eingeführt wird. Damit sollen Kundinnen und Kunden, die 1000 bis 4000 Franken jährlich für den ÖV ausgeben, eine günstigere Alternative zum Generalabonnement (GA) erhalten.

Ein Billett-Automat in einer Bahnhofshalle.
Legende: Physische Tickets sollen die Ausnahme werden. Ein Grund: die Kosten. Keystone/Gaëtan Bally

Für regelmässige Pendlerinnen und Pendler ist das neue Abo aber nichts, wie Schmied sagte: «Wer zwei- bis dreimal pro Woche die Strecke Bern-Zürich zurücklegt, fährt mit dem GA bereits günstiger.»

SRF 4 News, 01.12.2022, 12 Uhr;

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63 Kommentare

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  • Kommentar von SRF (SRF)
    Liebe Community, wir bedanken uns für die angeregte Diskussion zu den Papier-Billetten. Wir werden Sie auch weiterhin über die neusten Entwicklungen auf dem Laufenden halten! Liebe Grüsse, SRF News
  • Kommentar von Rudi Hardy  (Wombat)
    Nun warte ich noch dass das Papier auch noch digital wird in den Bahnhoftoilettenrollen.
    Dann sind wir endlich das laestige Papier los.
    Hatte Schwierigkeiten bei euch in der Schweiz letzten August ohne Bankkarte zu reisen.
    Das Konto wurde mir geschlossen da ich Auslandschweizer bin. Keine Probleme in den USA wo ich ohne weiteres ein kleines Konto oeffnen konnte. Vielleicht koennte mir die SBB ein Monatsbillet verkaufen naechstes Mal in der Schweiz?
  • Kommentar von Karl Kirchhoff  (Charly)
    Mich würde einmal interessieren, wieviel von denen die sich hier aufregen, WhatsApp und Facebook nutzen. Oder haben die alle alte Tastatur-Handys mit Prepaid Karte?
    1. Antwort von Esther Jordi  (Esther Jordi)
      Herr Kirchhoff, man kann auch ein iPhone haben und trotzdem weder WhatsApp noch Facebook nutzen. Geht wunderbar.
  • Kommentar von Alex Volkart  (Lex18)
    Das die Infrastruktur für analoge Billette sehr teuer ist. Dies klingt in meinen Ohren wie ein vorgeschobener Grund. Der wahre Grund ist eher dass die ÖV-Anbieter bei digitalen Billetten zusätzlich verdienen, nämlich durch die Daten der Nutzer.
    1. Antwort von Cynthia Meister  (Cyn)
      Klar ist die Infrastruktur teuer: Angestellten, die physische Billette verkaufen müssen bezahlt werden; Leute bezahlen, die die Automaten unterhalten sowie ihren Fahrweg & -zeug; die Software für die Automaten unterhalten; der Drucker, das Papier und Tinte fürs Ausdrucken der Billette…