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Berset: «Wir wollen keine böse Überraschung erleben»
Aus News-Clip vom 06.01.2021.
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Eindämmung des Coronavirus Die Corona-Massnahmen des Bundesrats im Überblick

Kantonale Ausnahmeregelungen entfallen, Restaurants und Co. sollen bis Ende Februar geschlossen bleiben. Die Übersicht.

«Die Lage der Corona-Epidemie bleibt angespannt», erklärt der Bundesrat nach seiner ersten Sitzung im neuen Jahr. Beschlossen hat die Landesregierung, bei den geltenden Bestimmungen ab Samstag schweizweit keine Ausnahmen mehr zuzulassen. Der Bundesrat verordnete, dass Restaurants sowie Kultur, Sport- und Freizeitbetriebe ab dem 9. Januar in der ganzen Schweiz geschlossen bleiben müssen.

Damit ist es den Kantonen nicht mehr möglich, bei günstiger epidemiologischer Lage die Schliessungen zu lockern. Der Bundesrat will so einen möglichen Einkaufs- und Gastrotourismus zwischen den Kantonen verhindern und die Akzeptanz der Massnahmen stärken. Faktisch machte zuletzt allerdings kein Kanton mehr Gebrauch von der Ausnahmemöglichkeit.

Konsultation mit den Kantonen

Gleichzeitig legt der Bundesrat den Kantonen eine Reihe von möglichen Massnahmen und Verschärfungen zur Konsultation vor:

Verlängerung geltender Massnahmen: Der Bundesrat schlägt vor, die Schliessung der Restaurants sowie der Kultur-, Sport- und Freizeitanlagen um fünf Wochen bis Ende Februar zu verlängern. Der Bundesrat wird nach Konsultation der Kantone an seiner Sitzung vom 13. Januar definitiv über die Verlängerung und deren Dauer entscheiden.

Drastische Verschärfungen möglich: Der Bundesrat wird zugleich auch mögliche Massnahmenverschärfungen bei den Kantonen in Konsultation gegeben. Diese betreffen die Verpflichtung zu Home-Office, die Schliessung von Läden, die weitere Einschränkung von Menschenansammlungen und privaten Veranstaltungen, der erhöhte Schutz besonders gefährdeter Personen sowie weitergehende Massnahmen am Arbeitsplatz.

Geschlossenes Restaurant.
Legende: Der Bundesrat hebt die Ausnahmeregel für Kantone mit günstiger Entwicklung auf; Restaurants sowie Kultur, Sport- und Freizeitbetriebe müssen ab dem 9. Januar in der ganzen Schweiz geschlossen bleiben. Keystone

Schulen bleiben Sache der Kantone: Schulschliessungen auf nationaler Ebene zieht der Bundesrat derzeit nicht in Betracht. Laut der Landesregierung sollen sich die Kantone überlegen, welche Massnahmen in den obligatorischen Schulen getroffen werden könnten, falls zusätzliche Massnahmen unumgänglich werden sollten.

Schweizweit gelten ab 9.1. gleiche Basisregeln. Kantone können bei günstiger Lage Schliessungen NICHT lockern.Quelle: Bundesrat, 06.01.21Das hat der Bundesrat am 6. Januar kommuniziert Öffentliche VeranstaltungenAusnahmen:Vorschlag (Entscheid am 13.1.):Verlängerung der Schliessung von Restaurants sowie Kultur-, Sport- und Freizeitanlagen bis 28. Februar.Erhöhter Schutz besonders gefährdeter PersonenWeitere Einschränkung von Menschenansammlungen und privaten VeranstaltungenMassnahmenverschärfungen zur Konsultation an Kantone:Verpflichtung zu Home-OfficeWeitergehende Massnahmen am ArbeitsplatzLadenschliessungen
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Virus-Mutation breitet sich auch in der Schweiz aus
Aus Tagesschau vom 05.01.2021.
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SRF Info, 06.01.2021, 14 Uhr;

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256 Kommentare

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  • Kommentar von Peter Ambauen  (PA1)
    @hmeuri: woher wollen Sie das so genau mit den Zahlen der Selbstmordrate wissen? Aufrichtig wahrhaben wollen, dass dem halt doch so ist, ist auch eine Kunst. Muss es denn erst in den Zeitungen stehen, wieviele sich aufgrund der Massnahmen und den daraus resultierenden Folgen sowie der medialen Dauerberieselung das Leben nahmen, damit es einen berührt und man sichs eingesteht? Genügt der offene Blick nicht, wievielen es psychisch einfach nur schon schlechter geht? Das wäre auch eine Art Rücksicht
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  • Kommentar von Peter Ambauen  (PA1)
    @matt frei: Herr Frei, wer Kinder hat, kann dies verstehen. Wer mehrere Kinder hat, alleinerziehend ist oder im Homeoffice auf engstem Raum mit Familie ebenso. Aber wer keine Kinder hat, sollte entweder versuchen sich in deren anderen Situation einfühlen und zu Gunsten der Familien sowie Zukunft der Kinder sprechen oder aber sich zu einem ihm näheren Thema äussern. Homeschooling ist absolut destruktiv auf kurzer sowie langer Sicht aller Beteiligten!
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  • Kommentar von Michael Mauerhofer  (mmhofer)
    Einzig in der Gruppe Ü80 gibt es eine Sterblichkeit vergleichbar mit dem 2015 (ja, sogar etwas darüber). In der Gruppe 40-65 sind seit Jahren nicht mehr so wenig Leute verstorben wie im 2020. Das Letztere ist doch erfreulich.
    Wichtig, alle Zahlen in Bezug zur Bevölkerungsentwicklung, z.B. pro 100'000 Einwohner. In der Schweiz hat im 2020 zum Glück kein noch nie dagewesesenes Sterben stattgefunden .. Auch Dank den Massnahmen .. und Corona ist für Alte und Vorerkrankte sehr gefährlich !!
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