Zum Inhalt springen

Header

Audio
Kanton Genf ist «Corona-Hotspot» der Schweiz
Aus Rendez-vous vom 17.08.2020.
abspielen. Laufzeit 32:53 Minuten.
Inhalt

Einschränkungen für Anlässe Genf verschärft Corona-Massnahmen weiter

  • Genf verschärft die Massnahmen gegen das Coronavirus weiter, und zwar für öffentliche, wie auch für private Anlässe.
  • Für Familienfeste und Privatpartys gilt neu eine maximale Gästezahl von 100 Personen und die Kontaktdaten müssen aufgenommen werden.
  • Der Kanton Genf gilt aktuell als Corona-Hotspot der Schweiz.

Die aktuelle Situation sei besorgniserregend. Die Verbreitung des Virus sei zu hoch, sagte Regierungspräsident Antonio Hodgers (Grüne) am Montag vor den Medien. Derzeit komme es zu 30 bis 50 neuen Infektionen pro Tag.

Mehr als 100 Menschen verboten

Öffentliche Veranstaltungen bis 1000 Personen müssen neu Sektoren mit nur noch 100 statt 300 Gästen bilden, um die Rückverfolgung der Kontakte zu erleichtern.

Ab morgen Dienstag ist es für die Restaurants in Genf obligatorisch, die Kontaktdaten der Gäste zu erfassen. Pro Tisch oder Gruppe müsse mindestens ein Kontakt sichergestellt werden. Die Massnahmen gelten mindestens bis zum 30. September.

Clubs bleiben geschlossen

Die Schliessung von Discos, Clubs und anderen Tanzlokalen zeige Wirkung. Bei den jüngeren Menschen seien die Ansteckungen leicht zurückgegangen, erklärten die Genfer Behörden. Die Massnahme wurde deshalb verlängert. Die Clubs und Discos müssen bis mindestens zum 10. September geschlossen bleiben.

Ansteckungen in Bars, Sporthallen und bei Anlässen

Box aufklappenBox zuklappen

Gemäss Kantonsärztin Aglaé Tardin sind innerhalb von sieben Tagen 219 Menschen im Kanton positiv auf das Virus getestet worden. Rund 850 Menschen würden sich derzeit in Isolation befinden. Zudem sei für 2850 Reisende, die sich in einem Risikoland aufgehalten hätten, Quarantäne verfügt worden. Neben privaten Zusammenkünften komme es vor allem in Bars und Restaurants sowie in Sporthallen zu Ansteckungen.

Rendez-Vous; 17.8.20; 12:30;

Jederzeit top informiert!
Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden.
Schliessen

Jederzeit top informiert!

Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

12 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von wolf gir  (lefti)
    falsch
    jeder positive ist eine Person mit Chance auf Antikörper
    Erkrankungen sind etwa bei wenigen möglich
  • Kommentar von marc rist  (mcrist)
    Die Calvinstadt mit ihrer enormen Einwohnerdichte, die diejenige von New York City um 2'000 Bewohner pro km2 übersteigt (sic!), hat ganz schlechte Karten im Kampf gegen Corona.
    1. Antwort von Christian Stäheli  (Christian Stäheli)
      Und Genf hat sehr viele Grenzgänger und auch viel internationaler Personen-Verkehr. Schwierig, so etwas in Genf selbst zu lösen.
    2. Antwort von Christa Wüstner  (Saleve2)
      Und Genf hat durch die vielen Internat. Institutionen, regen Reiseverkehr.
      Im Sommer reisen viele Angestellte mit ihren Familien in ihre Heimatländer.
  • Kommentar von Phil Geld  (Phil Geld)
    "Viren-Hotspot"
    In ZH sollte vielleicht auch mal jemand aufwachen.