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Lichtschranken sind weiterhin gefragt
Aus HeuteMorgen vom 17.06.2020.
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Elektronische Zählsysteme Wo Corona für volle Auftragsbücher sorgt

Um die Anzahl Personen im gleichen Raum zu beschränken, schaffen sich nicht nur Detailhändler elektronische Systeme an.

Seit bald drei Monaten müssen die Schweizer Detailhändler wegen Corona die Zahl ihrer Kundinnen und Kunden einschränken und dafür sorgen, dass sich nicht zu viele Personen im Laden befinden. Viele Läden haben sich deshalb elektronische Systeme angeschafft. Doch nicht nur sie.

Zu viel Aufwand fürs Personal

Mitte März habe plötzlich alles ganz schnell gehen müssen, sagt Migros-Sprecher Marcel Schlatter. Wegen der Covid-19-Beschränkungen des Bundes musste der Grossverteiler innert weniger Tage eine Lösung für Hunderte seiner Filialen finden.

«Zu Beginn haben wir das etwas händisch gelöst. Wir haben unser Personal zum Zählen der Personen im Laden genutzt. Dann haben wir aber ziemlich schnell gemerkt, dass das viel zu viel Aufwand mit sich bringt», erklärt Schlatter.

Die Anfrage-Situation ist auch jetzt noch sehr hoch.
Autor: André RichnerVerwaltungsratspräsident Richnerstutz

Und so steht nun vor den meisten Filialen ein elektronisches Zählsystem. Sensoren messen, wie viele Leute den Laden schon betreten haben. Displays bei den Eingängen leuchten wie bei einer Ampel rot auf, wenn der Laden voll ist.

Auch andere Grossverteiler, Detailhändler und Shoppingcenter haben wegen Corona solche Systeme bestellt – zum Beispiel beim Aargauer Unternehmen Richnerstutz. Dort sei man zwischenzeitlich kaum mehr nachgekommen, Offerten zu erstellen, sagt Verwaltungsratspräsident André Richner. Und: «Wir erhalten auch jetzt noch sehr viele Anfragen.»

Einkaufsläden nur ein Teil der Kundschaft

Bei ASE in Zürich, das seit 25 Jahren Systeme zum Kundenfluss-Management anbietet, ist gemäss CEO Uri Schtalheim die Nachfrage wegen Corona um das Vierfache angestiegen. «Supermärkte wie beispielsweise Aldi oder Coop kamen dazu. Aber auch Bibliotheken oder Mitarbeiter-Mensen», zählt Schtalheim auf.

Auch Micha Lehmann vom Berner Anbieter Kilchenmann sagt, Einkaufsläden machten nur einen Teil der Kundschaft aus. «Aktuell werden insbesondere Schwimmbäder mit solchen Systemen ausgerüstet. Sie müssen natürlich die Vorgaben des BAG ebenfalls sicherstellen.»

Egal ob in der Badi, beim Einkaufen oder beim Museumsbesuch: solange die Corona-Schutzmassnahmen noch gelten, gehören wohl auch elektronische Türsteher zu unserem Alltag.

HeuteMorgen, 17.06.2020, 06:00 Uhr

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Henriette Rub  (Sylou)
    Einkaufen ist für mich alles andere als verlockend geworden. Mit all den Abschrauben ngen erinnert es m8ch allzu sehr an Kühe odet Lämmer, die zur Schlachtbank geführt werden. Einkauf im Schnelldurchgang in dem Geschäft, wo es an Erträglichsten ist. Einkaifskorb minimal für 7 bis 10 Tage und dann nichts wie raus. Ach ja, ich bin Barzahlerin umd halte nichts vom digitalen Wahnsinn.
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