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Massive Sturmschäden in Frankreich
Aus Tagesschau vom 14.12.2019.
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Es windet heftig «Veiko» fegt über die Schweiz

  • Tief «Veiko» hat am Samstag die Schweiz erreicht und verbreitet für Sturmböen gesorgt.
  • Auf den Alpengipfeln wurden sogar schwere Orkanböen mit Geschwindigkeiten von über 150 km/h gemessen.
  • In Frankreich ist ein Autofahrer wegen eines umgestürzten Baumes ums Leben gekommen.

Die Winde sorgten zuweilen für Störungen. So musste etwa in Stans (NW) der Start des Weihnachtsmarktes verschoben werden. Bei der Kantonspolizei Bern gingen gemäss einer Mitteilung auf Twitter zwischen 5.30 Uhr und 10 Uhr rund 20 Unwettermeldungen aus dem ganzen Kanton ein, meist wegen umgestürzten Bäumen oder wegen weggewehten Gegenständen.

Auch im Kanton St. Gallen wurden Sturmschäden vermeldet, wenn auch nur geringe. Bis zum Mittag mussten Polizei und Feuerwehr sechsmal ausrücken, wie die Kantonspolizei St. Gallen mitteilte. Auch hier waren vorwiegend umgestürzte Bäume der Grund. So wurde etwa in Rorschacherberg um 9.50 Uhr ein Baum entwurzelt, der teilweise auf ein vorbeifahrendes Auto stürzte. Der 70-jährige Autofahrer und seine Beifahrerin blieben unverletzt, das Auto wurde beschädigt.

Es stürmt bis Sonntagvormittag

SRF Meteo gab für die nördliche Hälfte der Schweiz eine Warnung für grosser Unwettergefahr aus. Der Wetterdienst ging davon aus, dass der Südwestwind zwischendurch nachlässt, er aber bis Sonntagvormittag immer wieder stürmisch bläst.

Das Sturmtief wirbelte auch die Skiwelt durcheinander: Wegen «Veiko» wurde der Start des Weltcup-Super G der Frauen in St. Moritz um eineinhalb Stunden nach hinten verschoben. Der Slalom der Männer in Val d'Isères in Frankreich wurde ganz abgesagt.

Das Sturmtief «Veiko» folgt auf den ersten grossen Schneefall dieses Winters, der auch über weite Teile des Flachlands eine dünne Schneedecke legte. Dieser Schneefall erhöhte die Lawinengefahr in den Bergen. Während sie in den meisten Gebieten erheblich ist, stieg sie im Wallis auf die zweithöchste Gefahrenstufe (gross) an, wie dem Lawinenbulletin des Instituts für Schnee- und Lawinenforschung zu entnehmen ist.

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