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F/A-18 der Luftwaffe Weitere Risse an Kampfjets gefunden

  • An den 30 F/A-18-Kampfjets der Schweizer Luftwaffe werden zurzeit die Scharniere der Landeklappen überprüft.
  • Inzwischen sind die Klappen von elf Jets geprüft; 15 Scharniere wiesen Risse auf.
  • Auslöser der Überprüfung war die Entdeckung eines Risses an einem Landeklappen-Scharnier am 9. Oktober bei einer Kontrolle.
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Taugen die F/A-18 noch für den Einsatz?
Aus 10vor10 vom 02.02.2018.
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Als Sofortmassnahme ordnete der Kommandant der Luftwaffe daraufhin an, alle 30 Maschinen zu begutachten. Auch gilt eine Flugeinschränkung: Die F/A-18 müssen mindestens 1000 Meter über Grund fliegen.

15 Scharniere mit Rissen

Bisher sind die Landeklappen von elf Maschinen überprüft worden. Entdeckt wurden dabei 15 Scharniere mit Rissen. Kaj-Gunnar Sievert, Sprecher der Rüstungsbehörde Armasuisse, bestätigte gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA eine Meldung der Tamedia-Zeitungen vom Samstag.

Wie viele der bereits geprüften F/A-18 Schäden aufweisen, konnte Sievert nicht sagen. Jedes Flugzeug habe an seinen beiden Landeklappen je zwei Scharniere, rechnete er dazu vor. Davon könnten keines bis alle vier schadhaft sein.

Flugbetrieb eingeschränkt

Bis wann auch die verbleibenden 19 Kampfjets geprüft sind, lässt sich nach Angaben von Sievert nicht sagen. Ebenso ist offen, bis wann die Ausbesserung der schadhaften Scharniere erfolgt sein wird.

Wegen der vor gut einer Woche entdeckten Risse mussten am 10. Oktober geplante Vorführungen mit den F/A-18 auf der Axalp kurzfristig abgesagt werden. Flugvorführungen mit Bordkanone und Flugdemonstrationen in Bodennähe müssen bis zum Ende der Überprüfung ausfallen. Für den Luftpolizeidienst stehen die F/A-18 aber dennoch zur Verfügung, wie das VBS schon damals betont hatte.

Nicht das erste Mal

Es war nicht das erste Mal, dass an den Kampfjets Risse bemerkt wurden: Schon Anfang Februar 2018 musste die Luftwaffe fünf F/A-18 wegen Rissen an den Flügelklappen rund einen Monat lang grounden. Auch damals wurde die Flotte einer Überprüfung unterzogen.

Im Februar 2019 wurde an einem Strukturteil im oberen Rumpf eines F/A-18C ein Riss festgestellt. Die Luftwaffe liess wiederum alle Maschinen überprüfen. Es wurden keine weiteren Risse entdeckt.

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29 Kommentare

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  • Kommentar von Kevin Hürzeler  (Kevin Hürzeler)
    Wenn die Armee mal aufhören würde stumpfsinnig Geld zu verblöden könnte sie die Flugzeuge schon bald aus der eigenen Tasche bezahlen.
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  • Kommentar von S. Petrovic  (S.Petrovic)
    F-18 ist entwickelt für Flugzeugträger, das heißt extrem kurze Start-Landebahn .Das ermöglichen Landeklappen. Bei F-18 Landeklappen haben sehr große Fläche und müssen bis zum relativ großen winkel ausgefahren werden. Grosse Fläche, grosse Winkel bedeuten extreme Belastung. Theoretisch kann man Ausfahr-Winkel um paar grad verkleinern und Belastungen wurden drastisch kleiner. Landegeschwindigkeit wird etwas grösser und Start-Landelänge etwas großer aber Schweiz hat kein Flugzeugträger.
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  • Kommentar von Bendicht Häberli  (bendicht.haeberli)
    Liebe Leute, bitte über den Bosporus bis nach Nordsyrien schauen: Die kampferprobten, ausdauernden, jedoch bedauernswerten Kämpfer der kurdischen YPG haben keine Chance gegen die Türken. Warum? Sie haben keine Luftwaffe und sind so den Jets der Türken hilflos ausgeliefert. Fazit: Risse bei den FA18 hin oder her. Unsere Luftwaffe muss wieder vollumfänglich verteidungsfähig gemacht werden. Besorgen wir unseren PilotenInnen die besten Mittel in genügender Anzahl - zum Schutz der Menschen.
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