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Fahrplanwechsel im Dezember Keine Preiserhöhung im ÖV

  • Die Branche des öffentlichen Verkehrs verzichtet auf allgemeine Tariferhöhungen.
  • Damit bleiben die Preise von 2018 ab dem Fahrplanwechsel am 15. Dezember 2019 im Jahr 2020 bestehen.
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Aus dem Archiv: SBB gibt Reduktion weiter – Preise sinken moderat
Aus Tagesschau vom 02.12.2017.
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Das hat das zuständige Gremium, der Strategische Ausschuss Direkter Verkehr, an seiner Sitzung vom Mittwoch beschlossen, heisst es in einer Medienmitteilung. Zum dritten Mal in Folge gibt es damit keine Preiserhöhungen für Einzelbillette und Abonnemente.

So löse der öffentliche Verkehr sein Versprechen ein, sich dafür einzusetzen, dass sich die Kostenschere zwischen öffentlichem und Individualverkehr nicht weiter öffne und der öffentliche Verkehr attraktiv bleibe, heisst es.

Vorteile für Jugendliche

Gleichzeitig gibt es Neuerungen für die ÖV-Kunden. So wurde beispielsweise die Hinterlegungsgebühr beim GA in der Höhe von zehn Franken abgeschafft. GA-Inhaber können ihr Abo nun kostenlos für fünf bis 30 Tage hinterlegen. Preisüberwacher Stefan Meierhans hatte dies am Montag als Erfolg in den «schwierigen» Verhandlungen mit der SBB bezeichnet.

Jugendliche von 16 bis 25 Jahren sind ab April mit dem neuen Seven25-Abo ab 19 Uhr wie mit einem GA unterwegs. Das Seven25 gilt neu auch auf den Stadtnetzen der Ausgangsmetropolen oder den Postauto-Linien. Das Halbtax gibt es für Jugendliche bis 25 Jahre neu bereits ab 100 Franken.

Die Vereinigung Verkehr und Umwelt des Kantons Waadt hatte am Dienstag kritisiert, das Seven25-Abo sei deutlich teurer als das bisherige Gleis-7-Abonnement. Sie hat beim Preisüberwacher eine Anzeige gegen die Erhöhung der Ticketpreise für die Jungen und die merkliche Reduktion der Sparbillette eingereicht.

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5 Kommentare

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  • Kommentar von M. Roe  (M. Roe)
    Nach der höllischen Kritik an Postauto und SBB wird sicher vorläufig keiner wagen auch noch die Preise zu erhöhen. Wir müssen zuerst dazu schauen, dass Post und SBB wieder zu ihren ursprünglichen Aufgeben zurückkehren. Da beide mit unseren Steuergeldern gespiesen werden, haben wir ganz viel dazu zu sagen. Die "Unternehmen" welche heute in Wahrheit unsere Staatsbetriebe führen (dem Volk wird dies nicht gezeigt) müssen abgehängt werden. Auch der Bundesrat wird teilweise davon beeinflusst.
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  • Kommentar von Lukas Gubser  (Mastplast)
    Wenn man ehrlich zusammenrechnet was ein Auto kostet, fährt man mit dem ÖV mit GA nahezu gratis.
    Das GA gehört abgeschafft, es fördert das übermässige nutzen der Infrastruktur und Pendeln.
    Wenn weniger mehr sein soll kann es beim ÖV nicht plötzlich umgekehrt sein oder?
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  • Kommentar von Martin Egger  (Martin Egger)
    Es gibt ja auch keinen Grund für eine Preiserhöhung: die Passagiere werden immer dichter gepackt - räumlich und zeitlich -, das System wird immer besser ausgenützt.
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