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Fifa gegen Ex-Präsidenten Bundesanwalt soll weiter gegen Blatter ermitteln

  • Der Weltfussballverband Fifa möchte, dass die Bundesanwaltschaft weiter gegen seinen ehemaligen Präsidenten Sepp Blatter ermittelt. Es geht dabei um den Verkauf von Fernseh-Rechten.
  • Sie plädiert dabei mit der Schweizer Bundespolizei. Am Freitag war bekannt geworden, dass diese den Verdacht gegen Blatter wegen ungetreuer Geschäftsbesorgung für gut begründet hält.
  • Die Bundesanwaltschaft hingegen möchte das Verfahren einstellen. Sie kam in ihrer Gesamtbeurteilung aber zum Schluss, dass die bundespolizeilichen Feststellungen nicht ausreichten.
Video
Aus dem Archiv: Umstrittener Deal zu TV-Rechten
Aus 10 vor 10 vom 11.09.2015.
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Die Fifa hat bei der Bundesanwaltschaft offiziell Anträge eingereicht, in denen sie nachdrücklich argumentiert, das Verfahren fortzuführen. Die entsprechende Mitteilung der Fifa liegt der Nachrichtenagentur Keystone-SDA vor. Die französische Zeitung «Le Monde» hatte zuerst darüber berichtet.

Wie die Fifa weiter schreibt, wird sie alle rechtlichen Möglichkeiten prüfen, um sicherzustellen, dass «die relevanten Personen zur Rechenschaft gezogen werden». Die Fifa sei bereit, mit allen Strafverfolgungsbehörden – auch jenen in der Schweiz – zusammenzuarbeiten, in der Hoffnung und Überzeugung, dass die Verantwortlichen dafür gerade stehen müssten, dem Fussball geschadet zu haben.

Blatter bestreitet alle Vorwürfe, die in diesem Zusammenhang gegen ihn erhoben werden.

SRF 4 News, 3.5.2020, 15 Uhr;

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17 Kommentare

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  • Kommentar von Ernst von Allmen  (MEVA)
    Solange der jetzige Staatsanwalt im Amt ist , wird auch diese Affäre verjähren.
  • Kommentar von Walter Matzler  (wmatz)
    Es ist sind vor, mit und nach Blatter bei der FIFA viele fragwürdige Geschäfte getätigt worden. Anstatt die Vergangenheit zu trölen bis Verjährung eintritt, sollte man sich eher mit der Gegenwart beschäftigen und deshalb den Mann in Ruhe lassen. Nach der Gredig-Sendung muss ich jefoch feststellen, dass das dem Herrn Blatter gar nicht passt. Er will sich rechtfertigen und glaubt, dass er das in einem Justizverfahren erreichen kann. Es ist also Herr Blatter selber, der keine Ruhe gibt.
  • Kommentar von Simon Moser  (SMO)
    Wer lügt, stiehlt oder Gewalt ausübt gehört bestraft. ABER: wieso muss das immer 10 und mehr Jahre her sein, dass so ein Vergehen geahndet wird? Da ist jede objektive Beurteilung extrem schwierig - Aufzeichnungen sind möglicherweise verschwunden und niemand weiss mehr, was er/sie vor so langer Zeit GENAU gemacht, gesagt, gehört oder gesehen hat. Das Justizsystem muss sich um aktuelle Geschehnisse kümmern und dort effizient sowie objektiv Urteile fällen.