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Förderprogramm verlängert Kita-Plätze weiter stark gefragt

  • In den letzten 16 Jahren hat der Bund 60’100 Kinderbetreuungsplätze gefördert.
  • Trotzdem ist die Nachfrage nach Unterstützung damit nicht gedeckt.
  • Das Parlament hat das Impulsprogramm darum um weitere vier Jahre verlängert.
Legende: Video Aus dem Archiv: Bund verlängert Subventionen für Kinderkrippen abspielen. Laufzeit 01:30 Minuten.
Aus Tagesschau vom 12.06.2018.

373.4 Millionen Franken hat der Bund für die Schaffung von familienergänzenden Betreuungsplätzen zur Verfügung gestellt. Mit dem Ziel, dass Eltern Familie und Beruf besser unter einen Hut bringen. Trägerschaften erhalten für die Schaffung von neuen Plätzen während maximal drei Jahren Finanzhilfen.

Vor allem neue Institutionen gefördert

In den letzten 16 Jahren wurden insgesamt 3311 Gesuche bewilligt, wie das Bundesamt für Sozialversicherungen (BSV) in seiner Bilanz schreibt, 1794 davon für Kindertagesstätten. In den meisten Fällen wurden neue Institutionen geschaffen, in über 500 Fällen wurde aber auch die Erhöhung des bestehenden Angebots unterstützt.

Zusätzlich wurden Einrichtungen für die schulergänzende Betreuung, Tagesfamilien und drei Projekte mit Innovationscharakter gefördert. Im letzten Beitragsjahr war die durchschnittliche Auslastung bei neu geschaffenen Kinderkrippen rund 80 Prozent, bei der schulergänzenden Betreuung 75 Prozent.

Inner- und Ostschweiz im Hintertreffen

Die Auswertung des BSV zeigt aber auch, wie unterschiedlich die Kantone vom Impulsprogramm profitiert haben. Die Waadt, Genf, Neuenburg, Bern, Basel-Stadt, Aargau und Zürich schufen je mehrere Tausend neue Plätze, während es in den ländlich geprägten Innerschweizer Kantonen und in den beiden Appenzell nur einige Hundert waren. Auch im Verhältnis zur Zahl der Kinder sind Inner- und Ostschweizer Kantone im Hintertreffen.

2003 wurde das Impulsprogramm lanciert, ursprünglich auf acht Jahre befristet. Seither wurde es zweimal um vier Jahre verlängert. Im Herbst beschloss das Parlament eine dritte Verlängerung bis zum 31. Januar 2023. Rund 125 Millionen Franken stehen dafür zur Verfügung.

Die Zahl der noch hängigen Gesuche ist Beleg dafür, dass weiterhin ein Bedürfnis besteht. Gemäss dem BSV waren Ende Januar 204 Gesuche in Bearbeitung, mit welchen 4900 neue Plätze gefördert werden sollen.

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