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Gemeinsames Projekt Wie Bund und SBB Suizide verhindern wollen

  • Zur besseren Suizidprävention präsentieren das Bundesamt für Gesundheit (BAG), das Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) und die SBB eine Online-Plattform.
  • Die Plattform soll am Welttag der Suizidprävention am 10. September aufgeschaltet werden.

Dort soll sichtbar gemacht werden, welche Projekte in welchen Regionen oder in welchem Kontext umgesetzt werden. Zudem könnten Akteure in der Suizidprävention Synergien nutzen oder Lücken erkennen.

Die Plattform richtet sich an die Bevölkerung, aber insbesondere auch an Personen, welche suizidgefährdet sind oder bereits suizidale Handlungen ausgeführt haben. Auch deren Umfeld sowie Fachpersonen aus dem medizinischen Umfeld sollen sich über die Plattform informieren können.

Legende:
Suizidrate nach Geschlecht Todesfälle (gerundet) durch Suizid pro 100'000 Einwohner/innen. BFS

Die SBB hat bereits in den letzten Jahren einen Massnahmenplan umgesetzt, um die Zahl der Schienensuizide zu reduzieren. In einem Dossier zieht sie Bilanz. Die Massnahmen hätten sich bewährt, auch wenn deren Wirkung erst langfristig festgestellt werden könne. Neben einer zurückhaltenden Information über Schienensuizide und der Sensibilisierung der Mitarbeitenden für das Thema hätten sich auch bauliche Massnahmen als nützlich erwiesen.

Suizide in der Schweiz

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Pro Tag sterben in der Schweiz zwei bis drei Personen durch Suizid. Jeder dritte Todesfall bei jungen Männern ist ein Suizid, bei jungen Frauen jeder fünfte, berichtet das Bundesamt für Gesundheit (BAG). Die höchste Suizidrate haben Männer über 75 Jahre.

Täglich werden 20 bis 30 Menschen nach Suizidversuchen medizinisch betreut. Oft geschieht ein Suizidversuch in einem psychischen Ausnahmezustand. Die meisten Suizidgefährdeten wollen nicht sterben. Die Krisen sind meistens vorübergehend und jede und jeder kann davon betroffen sein.

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Ivo Muri (Ivo Muri)
    Suizidäre Menschen richten genau gleich wie psychisch Kranke den Druck gegen sich selbst. Gewalttätige Menschen richten Aggression nach Aussen und entladen sich so. Ursache ist das Gleiche. Woher kommt die Zunahme der Menschen die gewalttätig oder psychisch krank werden? Woher kommt der Druck? Fragen wir doch mal bei Herrn Markt und Frau Wirtschaft nach.
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    1. Antwort von Ivo Muri (Ivo Muri)
      Konstruktive Kritik an meiner Analyse ist sehr willkommen. Es geht darum die Probleme an der Ursache anzugehen. Wer anderer Ansicht ist, bringe sich ein, damit wir die Probleme lösen. Das Leid vieler Menschen ist gross genug. Wir müssen nicht warten, wenn wir erkennen woran es liegt.
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