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Glückskette für Indonesien Mehr als 6 Millionen für Menschen und Wiederaufbau gesammelt

Legende: Video Wirtschaftsminister hilft beim Spendensammeln abspielen. Laufzeit 02:36 Minuten.
Aus Tagesschau vom 05.10.2018.
  • Die Glückskette hat für die Opfer des Erdbebens und Tsunamis auf der indonesischen Insel Sulawesi mehr als 6,2 Millionen Franken gesammelt.
  • Mit dem Geld sollen Projekte der Partnerhilfswerke ADRA, Caritas Schweiz, Heks, Solidar Suisse und Schweizerisches Rotes Kreuz (SRK) unterstützen.
  • In den Sammelzentralen Zürich, Genf, Lugano und Chur hatten insgesamt rund 500 Freiwillige die Spendenversprechen entgegengenommen. Auch online konnte gespendet werden.
Legende: Video Handy-Aufhahmen vom Tsunami in Palu abspielen. Laufzeit 00:25 Minuten.
Aus News-Clip vom 06.10.2018.

Wer sich in Zürich per Telefon meldete, hatte die Chance, einen Bundesrat an den Draht zu bekommen. Denn hier war unter anderem Wirtschaftsminister Johann Schneider-Ammann anwesend, um Spendeversprechen via Telefon entgegenzunehmen.

Suche wird am Freitag vermutlich eingestellt

Eine Woche nach den Erdbeben und dem Tsunami ist die Zahl der Todesopfer auf mindestens 1571 gestiegen. Internationale Hilfe komme zwar an, wegen der zerstörten Infrastruktur könne sie aber noch nicht alle bedürftigen Menschen erreichen, teilte der Sprecher des nationalen Katastrophenschutzes in Indonesien mit.

Elf Länder, darunter die Schweiz, Australien, Grossbritannien und die USA hätten bisher Flugzeuge mit Hilfsgütern in die betroffenen Gebiete geschickt. Indonesien nimmt nach Angaben des Katastrophenschutzes nur Zelte, Wasseraufbereitungsanlagen, Generatoren und medizinische Unterstützung an.

Zerstörtes Haus auf Sulawesi
Legende: Ein Teil des gesammelten Geldes soll unter anderem für die Reparatur und den Wiederaufbau von Häusern verwendet werden. Keystone

Seit Tagen wurden keine Überlebenden mehr unter den Trümmern entdeckt. Am Freitag endete eine vorläufige Frist für die Rettungseinsätze. Danach gelten die Chancen als sehr gering.

Material für Trinkwasser und Zelte

Die Schweiz schickte am Donnerstag ein zweites Team mit fünf Experten und 900 Kilogramm Material ins Katastrophengebiet. Die Spezialisten würden dringend benötigte Hilfe wie Material für sauberes Trinkwasser und Zelte bringen, erklärte Aussenminister Ignazio Cassis dazu auf Twitter.

Glückskette sammelt für Indonesien

Eine Flüchtlingsfrau hat ihren unterernährten 3 Monate alten Säugling auf dem Arm
Legende:keystone

Nach der Tsunami- und Erdbeben-Katastrophe in Indonesien wächst das Chaos. Die betroffenen Menschen haben alles verloren. Sie brauchen dringend Wasser, Essen, medizinische Versorgung und Unterkünfte. Die Glückskette sammelt deshalb weiter Geld. Spenden können auf das Postkonto 10-15000-6 mit dem Vermerk «Tsunami Indonesien» überwiesen werden. Auf www.glueckskette.ch, Link öffnet in einem neuen Fenster sind ebenfalls Spenden möglich.

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Achim Frill (Afri)
    Wenn man sich mal überlegt, wieviele zig-Milliarden Franken Herr und Frau Schweizer jedes Jahr für komplett überflüssigen Wohlstandmist ausgeben...sorry...aber dann sind sechs Millionen Franken eine schäbig kleine Summe, die wohl eher der persönlichen Gewissenberuhigung dient. Und der Bund bläst ins gleiche Horn, ich muss bloss mal die verschwenderischen Kohäsionsmilliarden erwähnen. Sich - als steinreiches Land - hier jetzt als besonders hilfsbereit zu brüsten find ich ziemlich fehl am Platz.
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    1. Antwort von Charles Halbeisen (ch)
      Indonesien hat 200 Mio Einwohner, mehr als Russland. Auch ich habe etwas gespendet. Aber wir müssen realistisch bleiben uns sehen, dass 8 Mio Schweizer nicht ein Land stabilisieren kann, das 30 mal grösser ist.
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  • Kommentar von Giovanni Serini (Giovanni Serini)
    Das freut mich diese Hilfsbereitschaft für die Ärmsten. Hoffe, dass die korrupte Regierung dort aber kontrolliert wird mit dem Umgang des gespendeten Geldes und dass sie aufhören, Christen (von denen sie das Geld auch bekommen) zu verfolgen...
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  • Kommentar von marlene Zelger (Marlene Zelger)
    Gratulation! Doe armen Menschen können diese Hilfe sehr gebrauchen. Ich wünsche ihnen viel Kraft, die tragische Situation zu meistern.
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