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Paketboom bei der Post
Aus Tagesschau vom 27.12.2020.
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Gut 24 Millionen Pakete Post meldet Päckli-Rekord

  • Gut 24 Millionen Pakete hat die Schweizerische Post seit Ende November in ihren Sortierzentren verarbeitet und an die Haushalte ausgeliefert.
  • Das ist ein neuer Rekord.
  • Zusätzlich liefen täglich 15 Millionen Briefe durch die Briefzentren.
  • Die Post will deshalb vier neue Paketzentren bauen.

Das Jahr 2020 sprenge alle Grenzen und gehe auch mit der Paketmenge vor Weihnachten in die Geschichte ein, schreibt die Post. Wegen der Pandemie bestellten die Menschen mehr online.

700 neue Stellen

Die Mitarbeitenden hätten Ausserordentliches geleistet, schreibt die Post. Sie arbeiteten in den letzten Wochen in Sonderschichten, an Wochenenden und auch in der Nacht.

Um den Paket- und Briefberg zu bewältigen, hat die Post in diesem Jahr insgesamt 700 neue Stellen geschaffen und ihre Sortierkapazitäten ausgebaut. Ausserdem unterstützen 800 Temporärkräfte die Post.

Vier neue Paketzentren in der Deutschschweiz

Der Online-Handel habe mit Corona einen gewaltigen Sprung gemacht, sagt Post-Sprecherin Lea Wertheimer. Der Effekt werde wohl nicht so schnell verpuffen. «Die Pakete werden nicht auf das Niveau der Zeit vor Corona zurückkehren und deshalb planen wir bereits neue Paketzentren.» Konkret plant die Post vier neue Paketzentren – gemäss Wertheimer im Grossraum Basel, Zentralschweiz und in der Region Zürich. Die Post sei daran, Grundstücke zu suchen, auf denen die Paketzentren Platz hätten.

Zunächst hofft die Post aber auf eine Verschnaufpause. Damit die Mitarbeitenden ihre verdienten Ruhetage und Ferienzeiten beziehen können. Die 800 Temporärkräfte jedenfalls werden vorerst weiter beschäftigt.

Audio
Post plant zusätzliche Paketzentren
01:35 min, aus Nachrichten vom 27.12.2020.
abspielen. Laufzeit 01:35 Minuten.

SRF 4 News, 27.12.2020; 10:00 Uhr;

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21 Kommentare

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  • Kommentar von Marina Zingg  (openyourmind)
    12 Millionen Päckli werden dann nach Weihnachten wieder zurück geschickt.
    Wieviel bezahlen die Versandfabriken an Portokosten ? Wäre interessant zu wissen, wird wohl geheim gehalten, und die Löhne werden tief gehalten.
  • Kommentar von Küde Krummenacher  (Küde K.)
    Früher ging ich bei der Post immer gerne zur Arbeit, selbst nach den Ferien freute ich mich die Arbeit wieder aufzunehmen. Heute ist leider das Gegenteil der Fall, man muss mindestens das Doppelte leisten im Vergleich zu früher. Mit normalen Arbeiten hat dieser Job nichts mehr zu tun, man ist dauerhaft unter Zeitdruck und immer gestresst weil man gezwungen wird viel zu hohe Paketmengen zuzustellen.
  • Kommentar von Urs Dupont  (udupont)
    Ja, die Infrastruktur muss ausgebaut werden, denn solche Pandemien wird es in Zukunft vermehr geben und die Klimahysterie blass aussehen lassen. Wichtig wäre auch die Infrastruktur so zu erweitern, dass auch das Einkaufen in der lokalen Migros, dem Coop, Lidl, Aldi etc., fast zu 100% online gemacht werden könnte ohne diese unsinnigen Minimalbestellungen und hohen Lieferkosten. Das wäre die effizienteste Pandemiebekämpfung und das Verkaufspersonal könnte sinnvoller und mit weniger Stress arbeiten
    1. Antwort von Thomas Leu  (tleu)
      @ Urs Dupont: Woher wissen Sie, dass es immer mehr Pandemien geben wird? Die letzte war vor 100 Jahren. Die Menschen treffen sich ja nicht nur in Läden, sondern am Arbeitsplatz, in den Schulen, an Konzerten, beim Sport, im Schwimmbad, etc. Sollen wir alle für den Rest des Lebens unter Käseglocken verschwinden?
    2. Antwort von Urs Dupont  (udupont)
      Ja, Herr Leu, alles was Sie aufführen, sollten wir weiterhin tun können. Aber dazu müssen wir unbedingt die Bevölkerungsexplosion in den Griff kriegen. Einfach nur verdichtet zu bauen, ist keine Lösung. Schauen Sie nur, welche Menschenmassen sich an Sonn- und Feiertagen von den Städten in die Berge bewegen und wieder zurück. Die totale Verdichtung beim Wohnen, Sport treiben, etc., zusammen mit der grossen (Jetset-)Mobilität, lässt befürchten, dass es mehr und schlimmere Pandemien geben wird.