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Tausende Blitze entluden sich über der Schweiz
Aus Tagesschau vom 19.06.2021.
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Hagel und intensiver Regen Heftige Gewitter erfassen das Berner Oberland und Zürich

  • In Teilen der Schweiz ist es zu heftigen Sommergewittern gekommen.
  • So ging im Berner Oberland neben Blitzen auch Hagel nieder. Einen neuen Regenrekord verzeichnete Interlaken. Dort fielen gemäss SRF Meteo innerhalb einer halben Stunde 48.5 Millimeter Regen.

Lokal waren die Gewitter von heftigem Hagel begleitet. Gleichzeitig ging die Temperatur von 27 auf 17 Grad zurück. Der Wind frischte in Gewitternähe böig auf.

In Brienz im Kanton Bern wurde die stärkste Böe mit 86 Kilometer pro Stunde gemessen. Es tobten auch Gewitter im Kanton Zürich. Die Wetterlage beruhige sich im Laufe der zweiten Nachthälfte, so SRF Meteo.

Bahnunterbruch wegen Hausbrands

Weiter vermeldete die Kantonspolizei Zürich, dass in Wädenswil ein Haus gebrannt habe. Die Behörden vermuten als Brandursache einen Blitzeinschlag. Die Feuerwehr habe die Flammen rasch unter Kontrolle gebracht und niemand sei verletzt worden, so die Kantonspolizei weiter.

Während einige Mieterinnen und Mieter wieder in ihre Wohnungen zurückkehren konnten, mussten für einen Teil der Bewohnerinnen und Bewohner eine Unterkunft durch die Gemeinde organisiert werden.

Wegen des Brandes musste die Bahnstrecke zwischen Wädenswil und Samstagern für mehrere Stunden unterbrochen werden. Noch ist die definitive Brandursache nicht abschliessend geklärt.

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Hagel im Berner Oberland und im Emmental
Aus Meteo vom 18.06.2021.
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SRF Meteo, 18.6.2021, 20:30 Uhr;

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9 Kommentare

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  • Kommentar von Silke Döding  (Nordlicht)
    Früher gab es auch heftige Gewitter. Nur die Intensität hat in den letzten Jahren ernsthaft messbar zugenommen, dass sich die Kategorie Unwetter häuft.
  • Kommentar von René Lüthi  (Ron)
    Die Demut gegenüber unserem blauen Planeten wird kommen. Im Angesicht der Gefahr welcher jeder einzelne im Regen, Hagel, Schnee oder Hitze erfahren wird. Die Abstimmung hat gezeigt, sie ist noch nicht da.
    1. Antwort von Willi Meier  (wm)
      Sommergewitter sind doch etwas Normales und Gutes, weil sie auch Abkühlung und Regen bringen. Im letzten Jahrhundert waren heisse Sommertage und kühlende, durchaus auch heftige abendliche Gewitter, auch mit Hagel, völlig normal und willkommen. Weshalb man das jetzt zu einem bedrohlichen Phänomen hochstilisieren will, ist mir schleierhaft.
    2. Antwort von René Balli  (René Balli)
      An Alle, welche es, wie Herr Meier, immer noch nicht begriffen haben: Gewitter gab es schon immer aber die Heftigkeit der Gewitter nimmt messbar zu. Siehe Niederschlagsrekord pro Stunde. Und ja, Klimawandel gab es auch schon immer aber nicht in dieser Geschwindigkeit! Wir müssen auch nicht die Erde retten, es geht ganz einfach um unsere Lebensgrundlage. Wird das Klima zusehends extremer, wird die Produktion von Lebensmittel immer schwieriger bis unmöglich werden.
    3. Antwort von Daniela Langenauer  (Daniela L.)
      ja wm: nur wegen extremer Temperaturen, die häufiger vorkommen, werden Gewitter wahrscheinlich heftiger.
    4. Antwort von Pascal Padrutt  (papa)
      Herr Meier, Sie verfassen diese Zeilen sicherlich in Ihrem beschatteten Garten. Bin gespannt, ob Sie auch dann noch über Gewitter frohlocken würden, wenn Ihnen wie gestern in Wädenswil geschehen, ein Blitz den Dachstock abfackelt...
    5. Antwort von Ueli von Känel  (uvk)
      Danke, Herr Lüthi, für Ihren sehr treffenden Kommentar! Genau die fehlende Demut ist immer wieder zu spüren,letzten Sonntag und auch sonst, wo die Erde ausgebeutet wird - zum Teil in arroganter Selbstgefälligkeit.
    6. Antwort von Marlies Artho  (marlies artho)
      R. Lüthi ja die Demut gegenüber der Natur fehlt leider Weltweit. Es werden Waldrodungen durchführt, um die Menschen zu ernähren, Ausgrabungen, Bohrungen in tiefe Erdschichten vollzogen um Öl, Material für Akkus zu gewinnen. Auch leben 2/3 mehr Menschen auf dem gleichen Planeten, als in früheren Zeiten. Die Natur lebt darum entstehen immer wieder heftige Gewitter. Der Respekt vor der Natur, sollte gewährt bleiben wenn möglich, denn die Natur ist stärker als wir Menschen es wahrhaben wollen.
    7. Antwort von Samuel Nogler  (semi-arid)
      Angesicht der Hochmut einiger Klimaextremisten und schlechten Verlierern, die immer noch das Gefühl haben, die Welt wäre mit Geld und neuen Steuern zu retten, die nie etwas ändern werden und jedes noch so kleine Wetterereignis als Beweis für einen bald folgenden Weltuntergang halten, wird es nie Demut gegen in dieser Thematik.
      Dabei wäre es so einfach, einfach die Natur so anzunehmen, wie sie Gott erschaffen hat und anzuerkennen, dass man selbst durch die Sünde der Zerstörer derselben ist.