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Soldaten befreien Cressier NE vom Schlamm
Aus SRF News vom 27.06.2021.
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Hilfseinsatz der Armee 500 Soldaten befreien Cressier (NE) vom Schlamm

  • 500 Armeeangehörige haben nach der schweren Überschwemmung in Cressier (NE) mit einem Hilfseinsatz begonnen.
  • Die Armee wird in den nächsten Tagen rund um die Uhr Aufräum- und Sicherheitsarbeiten leisten.
  • Am Dienstag traten zwei Bäche über Ufer, wobei rund 75 Gebäude beschädigt wurden.

Das Neuenburger Dorf mit 1900 Einwohnern war am Dienstag von einem heftigen Unwetter getroffen worden. Dabei traten zwei Bäche über Ufer, sodass sich Schlamm und Dreck meterhoch in Häusern und Strassen ablagerten. Dutzende Menschen wurden aus ihren Häusern evakuiert. Verletzt wurde niemand.

Durch die Überschwemmungen wurden Keller geflutet und Autos mitgerissen.
Legende: Durch die Überschwemmungen wurden Keller geflutet und Autos mitgerissen. Keystone

Nach den Überschwemmungen hatte der Neuenburger Staatsrat am Dienstag die Unterstützung der Armee gefordert. Dabei ist am Sonntag im Rahmen der Katastrophenhilfe das Geniebataillon 6 zum Einsatz gekommen.

Armeeangehörige greifen zu Pickel und Schaufel

Mit mehreren Baggern und Hubgeräten befreiten Soldaten und Offiziere den Fluss Ruhaut von Geröll, Dreck und Schwemmholz. Dies soll neue Überschwemmungen bei Gewittern verhindern. Im Dorf selbst wird der Dreck mit Pickel und Schaufel beseitigt.

Einsatzkräfte der Schweizer Armee kämpfen gegen die Überschwemmungen.
Legende: Einsatzkräfte der Schweizer Armee kämpfen gegen die Überschwemmungen. Keystone

Unterstützung bekommt die Armee von zivilen Einsatzkräften, Tiefbauunternehmen und Fachleuten des Kantons für Strassen- und Brückenbau sowie Geologen.

Die Aufräumarbeiten erstrecken sich über die Gemeinden Frochaux, Enges und Cressier und dauern voraussichtlich bis kommenden Mittwoch an.

Auf den Strassen lagern sich meterhoch Schlamm und Dreck ab.
Legende: Auf den Strassen lagern sich meterhoch Schlamm und Dreck ab. Keystone

Keine Besserung in Sicht

Meteorologen erwarten für Montagabend vor allem im Jura und Mittelland erneut heftige Gewitter mit Unwetterpotenzial. Dabei seien starker Regen und lokale Hagelschauer sowie Sturmböen in Gewitternähe zu erwarten.

SRF 4 News, 27.06.21, 15:00 Uhr;

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21 Kommentare

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  • Kommentar von Marlies Artho  (marlies artho)
    Ein herzliches Dankeschön an die Arme, die bei Katastrophen doch sehr oft auch einspringt und mithilft mit Handarbeit und gewissen Maschinen die Ihnen zur Verfügung stehen. Noch etwas, die Arme ist ja nicht nur um "Kiegerlis" zu machen, nein sie ist eben für den Gesamtschutz der Bevölkerung zuständig. Es gibt ja in der Arme verschiedene Gruppen, da gibt es bestimmt auch ausgebildete Soldaten für Naturkatastrophen. Ansonst wäre dies eine Überlegung wert.
    1. Antwort von Thomas Leu  (tleu)
      @ Marlies Artho: Die dazu geeigneten Truppen nennen sich Genietruppen. Die haben schweres Gerät und unterstützen in Kriegszeiten den Zivilschutz. Ich war in meiner Militärzeit bei der Gebirgsinfanterie. Auch wir hätten bei solchen Katastrophen die Feuerwehr unterstützen können. Halt einfach nur mit Schaufel und Pickel, aber immerhin, denn fit waren wir.
    2. Antwort von Marlies Artho  (marlies artho)
      Ups mir ist ein Fehler eingeschlichen sorry, natürlich Armee, nicht Arme ;-(
  • Kommentar von Krebs Alfred  (A.Santiago)
    Ich habe die Lobgesänge auf unsere Armee gelesen und möchte folgende Bemerkung machen. In früheren Jahren habe ich über 739 Diensttage in einer etwas höheren Funktion geleistet. Für solche Einsätze könnte eine speziell ausgebildete Gruppe mit richtiger Gerätschaft ohne das Militär effektiv und sicher auch billiger machen. Für solche Einsätze nützen auch teure Flugzeuge nicht.
  • Kommentar von Urs Heim  (Ursus)
    Und wieder ruft das Land und die Bürger*innen in der schweren Not nach den Soldaten*innen von Viola Amherd. Mit schwerem Gerät und fachlich professionellen Kenntnissen wird unbürokratisch geholfen wo niemand mehr helfen kann. Wir brauchen unsere Milizarmee mehr denn je. Die Landesverteidigung braucht eine gute Ausrüstung, auch in der Luft!
    Wer die Armee nicht mehr will, soll in der Not diese wertvolle Hilfe ablehnen.
    1. Antwort von Roman Schmid  (Nicola Schmid)
      Jaja die altbekannte Leier. Genau hier sieht man mas die Schweiz wirklich braucht. Ein funktionierender Katastrophenschutz incl. Sanität. Aber ganz sicher nicht die Hundertschaft an Infanteristen oder all die Pänzeler. Im Himmel reichen Luftpolizeidienst und wir brauchen keine Bomber.
      Aber den Militärfreunden wird das wohl leider nie klar.
    2. Antwort von Stefan Huwiler  (huwist)
      Ich sehe auf dem Bild oben zwei Ada, die mit einer Spanplatte versuchen Wasser zurückzuhalten. Etwas, das auf keinen Fall gelingen wird.
      Leider ist dieses Bild wesentlich näher an dem was ich in meiner Armeezeit erlebt habe als ihre Lobhudelei. Die beiden würden in ihrem zivilen Beruf ganz sicher etwas Sinnvolleres tun als auf dem Bild.
    3. Antwort von Chruti Da Goya  (Νικος)
      @huwist
      Das Foto fiel mir auch direkt auf ;-)
      Ich denke die beiden Ada wollten bloss ein bisschen mit dem Wasser spielen.
      Professionell sieht anders aus.
      Aber immerhin ist die Armee in diesem Fall für etwas gut.

      Gruss aus Kanada von einem ehemaligen Fliegersoldaten der 1994 die RS im Stop FA-18 T-Shirt absolvierte. :-)
    4. Antwort von Thomas Leu  (tleu)
      @ Roman Schmid: Die Armee muss heute vielfältige Aufgaben bewältigen können, die sich permanent ändern. In jedem Land ist es so: Die Armee ist die letzte Rückversicherung die die Regierung aufbieten kann. Nachher ist nichts mehr. Schafft sie ab und ihr werdet sehen, dass ich recht habe.
    5. Antwort von Thomas Leu  (tleu)
      @ Stefan Huwiler: Genau, und Sie wissen wohl auch warum die Soldaten mit der Spanplatte anrücken und was vorher und nachher war. Vielleicht war das gerade das einzige was herumlag und hinten dran ist schon der Bagger mit den Sandsäcken oder Betonelementen. Hätten Sie auch so geschrieben, wenn das zwei Feuerwehrmänner gemacht hätten?