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Starkregen und Hagel ziehen über das Land
Aus Tagesschau am Vorabend vom 20.06.2021.
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Sturmwarnung Sommergewitter bringen Überschwemmungen und Hagel

  • Seit Mittag ziehen heftige Gewitter über die Schweiz.
  • Gebietsweise wurden schwerer Hagelschlag, Sturmböen und Überschwemmungen verzeichnet.
  • Windgeschwindigkeiten zwischen 70 und 120 Kilometer pro Stunde und Hagelkörner bis zur Grösse von Hühnereiern sind möglich.

Eine erste Gewitterfront hat in Teilen der Schweiz am Sonntagnachmittag heftigen Hagel, ortsweise Starkregen sowie Sturmböen gebracht. Laut Medienberichten kam es lokal zu Überschwemmungen. Der Bund hatte eine Wetterwarnung herausgegeben.

Auto fährt über eine überschwemmte Autobahn.
Legende: In Kiesen (BE) war die Autobahnausfahrt kurzzeitig überschwemmt. SRF Augenzeuge / Timon Buri

Die Gewitterzellen erreichten das Land von Westen her. Sie zogen zunächst über die Genferseeregion, das Freiburger Land sowie Teile des Kantons Bern, die Zentralschweiz und weiter nach Osten. Im Kanton Freiburg wurden in Charmey bis 31 Liter Niederschlag pro Quadratmeter gemessen, in Schwarzsee gab es Windböen von bis zu 96 Kilometer pro Stunde. In den Hochalpen bliesen Orkanböen.

Aus den Kantonen Bern und Luzern wurden Hagelkörner mit Durchmessern von bis zu rund fünf Zentimetern gemeldet, wie SRF-Augenzeugen berichteten.

Im Luzernischen Malters fielen ebenfalls teils hühnereiergrosse Hagelkörner vom Himmel.

Hagelkörner.
Legende: SRF Augenzeuge / Nils Sommer

Die grossen Hagelkörner sind teilweise wahre Kunstwerke, wie etwa hier in Gurzelen (BE):

Hagelkorn.
Legende: SRF / Augenzeuge Monika Matti Dietrich

Grössere Schäden sind bislang keine bekannt. Lokal kam es zu überschwemmten Strassen, eingeschlagenen Autowindschutzscheiben, überfluteten Unterführungen und beschädigten Gemüsegärten, wie mehrere Medien unter Berufung auf Fotos und Videos von Augenzeugen berichteten. Im Bernischen Heimenschwand warfen die heftigen Sturmböen Bäume um.

Gewitter lässt Baum einstürzen.
Legende: SRF Augenzeuge / Andrea Beutler

Nach der ersten Gewitterlinie folgte eine Wetterberuhigung. Am Abend sollten aus Südwesten weitere Gewitter folgen. In Signau (BE) sah man die graue Wolkenwand eindrücklich herannahen.

Gewitterwand über einer Strasse.
Legende: SRF Augenzeuge / Hans Röthlisberger

Auch in Uetendorf (BE) sah man das Gewitter langsam herannahen.

In Uetendorf (BE) sah man die graue Wolkenwand eindrücklich herannahen.
Legende: Keystone

In Rüschenegg (BE) entlud sich das Gewitter mit Hagelschauern.

Die Sommergewitter vom Sonntagnachmittag und -abend folgen auf eine Gewitterwelle, die bereits am Freitag über die Schweiz gezogen war. Dabei entluden sich tausende Blitze.

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Tausende Blitze entluden sich über der Schweiz
Aus Tagesschau vom 19.06.2021.
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Tagesschau, 20.06.2021, 18:00 Uhr;

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5 Kommentare

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  • Kommentar von Matt Frei  (sense against mainstream)
    Nichts Neues unter dem Himmel.
    Diese Sommer Gewitter gehören und gehörten halt schon immer ... zum Sommer.
    1. Antwort von Vale Nipo  (VNxpo)
      Uiuiui sind Sie etwa ein Klimaskeptiker. Typisches, aber unnötig provozierendes Argument à la Klimaskeptiker in diesem Zusammenhang. Ausserdem können Sie auch nicht behaupten Gewitter, habe es schon immer im Sommer gegeben. Es gibt keine Evidenz, dafür das etwas schon immer bestand. Der Begriff "Immer" ist auch sehr unscharf und setzt eine unendliche Lebensspanne voraus, die kein Lebewesen besitzt. Und der Sommer gab es den auch schon immer? Gibt es den Sommer ausserhalb unserer Atmosphäre?
    2. Antwort von Thomas Tanneler  (ipool)
      Frei,
      Bloss nicht in der Häuffigkeit, mit der Intensität. Das was da in letzter Zeit mit unserem Wetter passiert, ist neu und hat eindeutig mit dem Klimawandel einen Zusammenhang.
    3. Antwort von Josef Kälin  (Non-Mainstream)
      Herr Tanneler, haben Sie Statistiken dafür? Mein Empfinden ist ein ganz anderes, dass wir nämlich früher viel mehr und heftigere Gewitter hatten, die - trotz einer noch kleineren Bevölkerung und weniger Immobilienwerte - viel grösseren Schaden anrichteten.
  • Kommentar von Alen Thi  (percyjacksonq9)
    Ein schönes, wenn auch gefährliches, Naturphänomen.