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Hochschulranking Vier Schweizer Studiengänge gehören weltweit zu den besten

  • In Erdwissenschaften, Geologie und Geophysik belegt die ETH Zürich Platz 1 im Hochschulranking des internationalen Hochschulberaters Quacquarelli Symonds (QS).
  • Unter den Hotelfachschulen ist die École hôtelière de Lausanne Spitzenreiterin.
  • Nur drei Länder haben mehr Studiengänge unter den Top Ten als die Schweiz, wie das QS-Ranking nach Fächern zeigt.

Nur die USA, Grossbritannien und Singapur schnitten besser ab. Insgesamt rangieren 28 Studiengänge an elf Schweizer Bildungsinstitutionen unter den Top Ten der Weltbesten. Darunter finden sich sieben Bildungsinstitutionen für Hotellerie. Das Ranking zeige, dass die Schweiz ihre Position als weltweit beste Studiendestination im Bereich Hotellerie weiter ausgebaut habe, schreibt QS in einer Mitteilung zum neuen Ranking.

Kuppelgebäude mit goldener Statue im Vordergrund.
Legende: Drei Studienfächer der ETH Zürich und die Hotelfachschule in Lausanne gehören weltweit zu den besten. KEYSTONE/Claudio Thoma

Die ETH Zürich war für 18 der insgesamt 28 Schweizer Top-Ten-Platzierungen verantwortlich. Im Fach Erdwissenschaften belegt die Hochschule diese Position bereits zum elften Mal in Folge. In Geologie und Geophysik ist die ETH Zürich seit sieben Jahren führend. Auch die École hôtelière de Lausanne führte die Rangliste im Bereich Hotellerie zum siebten Mal in Folge an.

Von den 270 bewerteten Schweizer Studiengängen haben 83 eine bessere Platzierung erreicht als im Vorjahr, während 79 zurückgefallen sind. Das Ranking verglich über 21'000 akademische Programme an 1900 Universitäten in mehr als 100 Ländern.

Bildungsnation Schweiz steht im internationalen Vergleich gut da

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Die Schweiz kommt im Bericht der UNO-Organisation für Kultur und Bildung (Unesco) im weltweiten Vergleich gut weg. Einzig bei der Einhaltung der theoretisch festgelegten Studienzeit an Hochschulen hinkt das Land vergleichbaren Staaten aus Europa und Nordamerika hinterher.

Wenn man die um ein- bis drei Jahre verspäteten Uni-Abschlüsse hinzurechnet, erreicht die Schweiz wiederum einen Spitzenplatz. Rund 80 Prozent der Studierenden schliessen ihr Studium letztlich ab, ein Wert bei dem die Schweiz nur knapp hinter Grossbritannien und der Türkei zurückliegt.

Bund und die Kantone, die den Bildungsbericht in Auftrag gegeben haben, sind mit der Zahl der Studienabbrüche nicht zufrieden. Rund 24 Prozent der Studienanfängerinnen und -anfänger erreichten bis acht Jahre nach Beginn keinen Bachelorabschluss an einer universitären Hochschule.

(sda)

Seit 2004 führt die Firma QS Quacquarelli Symdonds weltweite Hochschulrankings durch, die QS World University Rankings. Bewertet werden sowohl ganze Hochschulen und Universitäten als auch einzelne Studienfächer. Die Kriterien dabei sind beispielsweise Beschäftigungsfähigkeit, Forschung und internationale Zusammenarbeit. Die Rankings von QS gelten gemäss der britischen Tageszeitung «The Telegraph» zu den wichtigsten Rankings für Hochschulen und Universitäten weltweit.

SRF 4 News, 25.3.2026, 11 Uhr ; 

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