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Homosexuelle Paare «Ehe für alle» soll schrittweise geregelt werden

  • Die Ehe soll für homosexuelle Paare geöffnet werden, inklusive Zugang zur Adoption.
  • Der Zugang zu Fortpflanzungsmedizin soll diesen Paaren aber in einem ersten Schritt verwehrt bleiben.
  • Das schlägt die Rechtskommission des Nationalrates vor.
Paar küsst sich vor Bundeshaus
Legende: Auch gleichgeschlechtliche Paare sollen heiraten dürfen. Die Verwaltung soll nun einen Reformvorschlag ausarbeiten. Keystone

Die Kommission hat die Weichen gestellt für die Umsetzung der parlamentarischen Initiative «Ehe für alle» der Grünliberalen. Sie sprach sich mit 14 zu 11 Stimmen dafür aus, die Revision nicht in einer, sondern in zwei oder mehr Etappen anzugehen, wie die Parlamentsdienste mitteilten.

Damit könne die Öffnung der Ehe rascher erfolgen und in Kraft treten, argumentiert sie. Auch könne vermieden werden, dass einzelne heikle Bereiche wie die Hinterlassenenrenten und der Zugang zur Fortpflanzungsmedizin die ganze Vorlage zum Scheitern brächten.

Deshalb sollen in einem ersten Schritt nur die wesentlichen Elemente zur Öffnung der Ehe im Zivilrecht geregelt werden, inklusive Bürgerrecht und Zugang zur Adoption. Die Kommission hat die Verwaltung beauftragt, bis im Februar 2019 eine solche Kernvorlage auszuarbeiten.

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29 Kommentare

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  • Kommentar von Marcel Kälin  (MarcelKälin)
    Achja, die Natur.... Informieren Sie sich doch bitte mal über die Vielfalt von Sexualität und Fortpflanzung in Fauna und Flora.
    Hier ein Artikel für Ihre Lektüre:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Homosexuelles_Verhalten_bei_Tieren
  • Kommentar von Laura Lüscher  (LaLü)
    Ich unterstütze zu 100% den Zugang zur Adoptiom von homosexuellen Paaren. Jedes Paar kann Verantwortung für die Erziehung ihrer Kinder übernehmen und es mit grosser Liebe begleiten. Das Geschlecht spielt doch keine Rolle. Hauptsache, das Kind hat mindestens eine Bezugsperson.
  • Kommentar von Charles Halbeisen  (ch)
    Ach wie schön, bin ich gerade in Polen. Hier kennt man solche Probleme nicht.
    1. Antwort von Dölf Meier  (Meier Dölf)
      Ich kann zustimmen. Ich war in Krakau und dort ist die Welt noch in Ordnung. Brüssel meide ich.
    2. Antwort von R. Berger  (RB.)
      Sie sind also gegen Gleichberechtigung?