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Berset: Schweiz mit zu tiefer Impfquote
Aus News-Clip vom 01.10.2021.
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Impfquote in der Schweiz Das fehlt uns noch zur Aufhebung der Corona-Massnahmen

58.5 Prozent der Gesamtbevölkerung sind in der Schweiz vollständig geimpft. Damit hat die Schweiz eine der tiefsten Impfraten in Europa. Portugal beispielsweise liegt bei 85 Prozent, 75 Prozent sind es in Dänemark.

«Mit der Ausweitung der Zertifikatspflicht ist die Nachfrage nach einer Impfung in den letzten Wochen zwar etwas gestiegen, in den letzten Tagen hat sich die Impfgeschwindigkeit aber bereits wieder verlangsamt», sagte Bundesrat Alain Berset an der heutigen Medienkonferenz.

Die Impfung sei der Schlüssel zum Ausstieg aus der Krise. Laut Experten ist die Impfung sicher und schützt sehr gut vor einer Infektion. Wer sich trotz Impfung ansteckt, erkrankt zudem sehr viel seltener schwer. «Nur mit einer deutlich höheren Impfrate kann die Bevölkerung immunisiert und vor schweren Erkrankungen geschützt werden», so Berset. 

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Berset: Andere Länder sind vor dem Winter geimpft
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Aufhebung der Massnahmen in Sichtweite?

Nach heutigem Wissensstand dürfte bei den über 65-Jährigen eine Impfrate von 90 bis 95 Prozent nötig sein, um die Massnahmen aufheben zu können. Aktuell sind es 88.5 Prozent, die sich mindestens einmal haben impfen lassen. Bei den 18-65-Jährigen dürfte eine Impfrate von rund 80 Prozent nötig sein. Derzeit sind es rund 71 Prozent.

Bundesrat Alain Berset zu den Zielwerten: «Wir konzentrieren uns auf die Mittel und versuchen, so viele wie möglich zu impfen.» Je älter die Gruppe, desto höher müsse die Quote sein, um die Gruppe stabil zu halten.

Quelle: BAG, Stand: 01.10.21 Diese Impfrate wäre nötig... ...um die Massnahmen aufzuheben. 18 bis 65 Jahre über 65 Jahre 88.5% 71% nötig wären 90-95% nötig wären 80%

SRF 4 News 14 Uhr;

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184 Kommentare

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  • Kommentar von Beat Schädler  (yep)
    Würde man die vielen Millionen die in die Impfpropaganda investiert werden, in Prävention, Aufklärung und breit abgestützte gesundheitsfördernde Massnahmen investieren, das Thema der Intensivbettenbelegung wäre bald keines mehr. Und endlich würde auch Corona wieder in den Hintergrund treten.
  • Kommentar von Richard Meier  (meierschweiz)
    Erst musste man die Alten schützen. Dann das Gesundheitswesen vor Überlastung bewahren. Dann den R-Wert runterdrücken. Und jetzt - wo das alles erreicht ist - muss die Impfquote höher werden. Wenn alle geimpft wären, käme dann wohl eine neue Virusvariante, die noch viel ansteckender und gefährlicher wäre. Nein: Die Impfung ist nicht der Schlüssel aus der Krise, sondern der Wille der Politiker.
  • Kommentar von Alex Volkart  (Lex18)
    Das klingt ja so als wäre die Impfung ein Wundermittel, was Sie zweifellos nicht ist. Selbst als geimpfte Person kann man das Corona-Virus bekommen und Andere anstecken. Die Impfung hilft zweifellos, aber alleine mit der Impfung verhindert man das Ausbreiten dieses Virus nicht.
    1. Antwort von Leonhard Müller  (Pardon)
      Aber mit keinem anderen Mittel in vergleichbaren Mass eindämmen. Das ist die Hauptsache. Die Welt ist nicht schwarz-weiss, und es gibt auch keine Garantie für einfache Lösungen.