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Jungfreisinnige Initiative Höheres Rentenalter kommt vors Volk

  • Die Bundeskanzlei teilte am Donnerstag mit, dass die Renteninitiative zustande gekommen ist.
  • Das Rentenalter soll demnach schrittweise für beide Geschlechter auf 66 Jahre erhöht und danach an die Lebenserwartung gekoppelt werden.
  • Die Jungfreisinnigen hatten dafür im Juli 145'000 Unterschriften eingereicht.
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Aus dem Archiv: Kein Kompromiss bei der Rentenreform
03:49 min, aus Echo der Zeit vom 20.08.2021.
abspielen. Laufzeit 03:49 Minuten.

Mit der Volksinitiative «Für eine sichere und nachhaltige Altersvorsorge (Renteninitiative)» will die Jungpartei der FDP die Renten sichern. Das ganze System der Altersvorsorge soll laut den Initianten so reformiert und entpolitisiert werden, damit die Renten nachhaltig gesichert sind.

Konkret soll das Rentenalter schrittweise erhöht werden, bis die 66 Jahre erreicht sind, wie es im Initiativtext heisst. Dies dürfte im Jahr 2032 erreicht sein. Anschliessend soll das Rentenalter pro Monat zusätzlicher Lebenserwartung um 0.8 Monate steigen. Gestützt auf die Prognosen des Bundes haben die Initiantinnen und Initianten errechnet, dass 2043 das Rentenalter 67 erreicht sein dürfte, 2056 das Rentenalter 68.

Ankündigung garantiert Planungssicherheit

Das Rentenalter müsste jeweils fünf Jahre im Voraus bekanntgegeben werden. Dieser Mechanismus garantiere Planungssicherheit für künftige Rentnerinnen und Rentner – und auch, dass jede und jeder mindestens 20 Prozent seines Lebens im Ruhestand verbringen könne, hiess es.

SRF 4 News, 26.08.2021, 15:00 Uhr;

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115 Kommentare

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  • Kommentar von Jonah Birchler  (jObi-Wahn)
    An alle, die nur von den Ü50, -55, -60 schreiben:
    Denken Sie auch mal an die nächste Generation? Ihnen kann es egal sein, wenn die AHV bankrott geht, nicht wahr? Viele von Ihnen werden dann wahrscheinlich nicht mehr unter uns weilen. Die Jungen werden dann aber jahrelang einbezahlt haben und nichts dafür bekommen. Glauben Sie die jungen Leute wollen mehr Arbeiten? Nein, aber es ist eine Notwendigkeit. Seien Sie doch bitte nicht so egoistisch.
  • Kommentar von Albert Bachmann  (AFB)
    Als 1948 die AHV eingeführt wurde, war die Lebenserwartung bei ~65, deswegen wurde dieses Alter gewählt. Es war nie die Idee der AHV den Rentnern noch 30 Jahre Ferien zu bezahlen. Eigentlich sollte das AHV Alter also auf 80 angehoben werden. Eine Erhöhung auf 66 ist eigentlich ein Witz, nur dass die „Alten“ sogar das als zu hohe Bürde ansehen. Um die Zukunft der AHV scheren sie sich nicht und lamentieren stattdessen mit der ü50 Arbeitslosigkeit, die ohnehin viel tiefer ist als bei den Jüngeren…
    1. Antwort von Mirjam Hoss  (Snipsnapper)
      Herr Bachmann, wann waren Sie in Ihrem Berufsleben zum letzten Mal mit Ü60ern konfrontiert (jenseits von CEOs und Verwaltungsräten)? In meinem (Büro-)Arbeitsleben war das Mitte der 1990er Jahren... Merken Sie was?
    2. Antwort von Ueli Lang  (Wochenaufenthalter)
      @M.Hoss
      Sie scheinen seit längerem nicht mehr in der Geschäftswelt zu arbeiten. Tatsache ist, dass gut qualifizierte Mitarbeiter auch über 55 relativ wenig Probleme haben eine neue Stelle zu finden. In meinem Umfeld wurden in den letzten zwei Jahren nahezu 50% der interessanten Stellen mit 55+ Mitarbeitenden besetzt - ganz einfach weil der Markt sonst gar nichts hergibt!Auch wenn die teuer sind, sind sie besser als rein gar nichts! Problematisch wird es für den unqualifizierten Mitarbeitenden!
    3. Antwort von Urs Müller  (Jackobli)
      @Lang: vielleicht müsste man: «es hängt davon ab…» schreiben.
      Ich sehe viele Dossiers von ausgebooteten U-50. Hängt also schwer von der Branche/dem Profil ab.
      Aber lassen wir es, der Bachmann ist wohl U-20. Er wird irgendwann merken, wie das mit dem Alter wird.
  • Kommentar von David Estevez  ((El Cid))
    Bevor über Rentenaltererhöhung debattiert und abgestimmt wird müssen die zum Himmel schreienden Ungerechtigkeiten in der Arbeitswelt beseitigt werden. 1) Teilzeitarbeitende und deren AG bezahlen auf dem gesamten Erwerbseinkommen PK-Beiträge = weg mit dem Koordinationsabzug. 2) Die PK-Beiträge für AN und AG bleiben während des gesamten Arbeitslebens konstant = weg mit steigenden Beiträgen mit steigendem Alter für die PK, welche ältere Mitarbeitende verteuert und unattraktiv für AG macht.
    1. Antwort von Thomas Leu  (tleu)
      @ David Estevez: Man müsste beides angehen: Ihre Vorschläge und die Erhöhung des ordentlichen Pensionsalters. Aber dann sagen die Stimmbürger wieder, sie seien überfordert von solch komplexen Reformen und lehnen gleich alles ab. Es ist also ein Dilemma. Wahrscheinlich wird eine Reform mit Pensionsaltererhöhung auf 70 Jahre erst kommen, wenn die AHV bankrott sein wird; dann aber wohl per Notrecht. So ähnlich geht es ja auch bei Klimathemen.