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Am Rhein hat man einen eigenen Test entwickelt
Aus HeuteMorgen vom 24.03.2020.
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Kampf dem Coronavirus Mangelware Testkits? Basler Unispital bietet Lösung an

Das BAG fürchtet einen Engpass bei den Testkits der Pharmaindustrie – aus Basel kommt ein Alternativvorschlag.

«Testen, testen und nochmals testen»: Das ist der Aufruf der Weltgesundheitsorganisation (WHO) an die Länder. Nur so lasse sich sagen, wo das Virus steckt und wo nicht.

Derzeit seien grossflächige Tests in der Schweiz aber nach wie vor nicht möglich, sagt Daniel Koch vom Bundesamt für Gesundheit. «Wir müssen bei der jetzigen Teststrategie bleiben, weil der Nachschub an Material bei Weitem nicht gesichert ist.»

Es gibt zu wenige vorgefertigte Testkits der Pharmaindustrie. Es seien so wenige, dass Koch befürchtet, dass einige Spitäler bald sogar Mühe hätten, die dringenden Fälle zu testen.

Team hat einen eigenen Test entwickelt

Am Universitätsspital Basel kennt man dieses Problem nicht. Das Team um Hans Hirsch, Leiter der Klinischen Virologie, hat dort einen eigenen Test entwickelt. Einen Test, der ohne die vorgefertigten Testkits der Industrie auskommt.

Dieser habe sich sehr bewährt, sagt Hirsch. Ausführliche Vergleiche mit anderen Tests zeigten: «Unser Test hält im Vergleich auch kommerziellen Tests stand.»

«Keine grosse Sache»

Die Basler sind durchaus bereit, ihr Wissen auch mit anderen Spitälern zu teilen. Das Einrichten des Tests sei keine grosse Sache, so Hirsch: «Das kann man innerhalb einer Woche problemlos einrichten.» Eine erste Anfrage aus einem Westschweizer Spital liege bereits vor, sagt er. Die Spitäler beginnen, sich gegenseitig zu helfen.

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Aus dem Archiv: Unispital Basel bietet eigenen Corona-Test an
Aus Tagesschau vom 14.03.2020.
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SRF 4 News, Heute Morgen, 24.03.2020, 06

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29 Kommentare

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  • Kommentar von Adriano Granello  (Adriano Granello)
    Absolute Pflicht für alle, den Test wiederholt durchzuführen. Wer positiv getestet wird, muss zwingend isoliert werden und auch die mit der Person in Kontakt gekommenen Menschen müssen bis zur Bestätigung des Gegenteils als infiziert / ansteckend betrachtet werden, d.h. ebenfalls konsequente Isolation. Wäre das ein zu grosser Eingriff in die Freiheit des Einzelnen oder - ganz im Interesse einer Normalisierung der Lage - die einzige, wirklich zielführende Option?
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  • Kommentar von Stefan Huwiler  (huwist)
    Es wollen nicht alle getestet werden und das macht auch keinen Sinn. Insbesondere weil heute negativ nicht bedeutet, dass man morgen auch noch gesund ist.

    Zur Zeit wird aber jeder abgewimmelt, der sich noch nicht im System befindet. Entweder Promi oder bereits vorher mindestens 1 Mal pro Monat beim Hausarzt, ansonsten gibts ohne akute Atemnot gar nichts.
    Aus meinem nächsten Umfeld: 80 Jahre und Fieber seit 3 Tagen. Damit war schon bei der MPA Sackgasse -> Selbstquarantäne bis Atemnot.
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  • Kommentar von Noah Schmid  (Schmid)
    Es müsste doch auch möglich sein, jedem Haushalt der Symptome aufweist, einen Speichelabstrich mit Rückantwortcouvert nach Hause zu senden. Dieser kann dann anschliessend an ein Labor versandt werden, welcher dann die Speichelprobe testet.
    So müsste ein potentieller Patient nicht einmal seine Wohnung verlassen.
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    1. Antwort von Philipp Zeller  (PNZ)
      Beim Hochdurchsatztest auf PCR Basis, für den der Roche CEO erst kürzlich Werbung gemacht hat, wäre genau das die richtige Lösung.
      BITTE an jene, die hier gefällt mir nicht geclickt haben:
      Was findet Ihr schlecht an dieser Idee?
      Bitte erläutert das hi
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