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In Basel müssen Restaurants, Bars und Fitnessstudios vorerst für drei Wochen schliessen.
Aus Regionaljournal Basel Baselland vom 20.11.2020.
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Kampf gegen das Coronavirus Das ist die Entwicklung im Kanton Basel-Stadt

Hier finden Sie die neusten Informationen zur Corona-Situation im Kanton Basel-Stadt.

Das ist aktuell

Mieterlass für Vereine, 26.11.2020: Das Erziehungsdepartement erlässt Sportvereinen und Chören die Miete für Anlagen und Proberäume und zwar für das gesamte Wintersemester.

Grosses Impfzentrum ab Januar, 25.11.2020: Bereits im Januar soll in Basel-Stadt ein grosses Corona-Impfzentrum bereitstehen. Ideal geeignet hierfür wären die grossen Messehallen, sagt der Kantonsarzt Thomas Steffen. In einem ersten Schritt wolle man zentral impfen und erst in einer zweiten Phase dezentralisieren. Steffen rechnet damit, dass spätestens im März ein Impfstoff zur Verfügung steht. Dann sei es besonders wichtig, die Risikogruppe möglichst rasch zu impfen. In Basel-Stadt gehörten dazu ungefähr 40 000 Menschen. Im Impfzentrum sollen täglich mehrere hundert Personen sich impfen lassen können.

Schnelltests in Alters- und Pflegeheim, 23.11.2020: Das Gesundheitsdepartement lässt in einem Basler Alters- und Pflegeheim die Mitarbeitenden während zwei Wochen täglich einen Corona-Schnelltest durchführen. Der Versuch findet in einer von Corona besonders betroffenen Institution statt. Nach der Pilotphase entscheidet das Gesundheitsdepartement, ob Schnelltests auch in anderen Alters- und Pflegeheimen systematisch durchgeführt werden sollen.

Basel prescht vor, 23.11.2020: Ab heute gilt in Basel-Stadt ein Mini-Shutdown, während im Baselbiet Restaurants und Fitnessstudios offenbleiben. Das sorgt bei Politikerinnen und Politikern für Kopfschütteln und auch für Kritik an den unterschiedlichen Massnahmen in der Region Basel.

Start des Corona-Unterstützungsprogramms, 23.11.2020: Unternehmen, die unter der Corona-Krise besonders leiden, können ab heute Hilfsgesuche beim Kanton einreichen. Für das Unterstützungsprogramm hat der Grosse Rat bereits im Oktober 15 Millionen Franken gesprochen, wovon vor allem die Hotellerie und Gastronomie profitieren sollten. Die Regierung hat den Anspruch auf Unterstützungsgelder letzte Woche ausgeweitet auf Schausteller und Reisebüros. Ab heute gilt in Basel der Teil-Shutdown.

Teil-Shutdown in Basel für drei Wochen, 20.11.2020: Basel-Stadt verschärft massiv die Einschränkungen wegen steigenden Corona-Zahlen. Anders als in der Gesamtschweiz, wo die Zahlen allmählich abnehmen, ist der Trend in Basel weiterhin steigend. Ab Montag, 23.11.2020, müssen deshalb sämtliche Restaurants und Bars schliessen. Ebenfalls ihren Betrieb zu machen müssen Jugendtreffpunkte sowie Sportbetriebe wie Fitness- und Tanzstudios, Wellnessbetriebe, Turnhallen oder etwa Eissportanlagen. Ausserdem dürfen Veranstaltungen nur noch mit maximal 15 Personen stattfinden. Die Massnahmen gelten vorerst bis zum 13. Dezember 2020. Der Kanton stellt weitere Hilfsgelder in Aussicht, um die Auswirkungen auf die betroffenen Betriebe abzufedern.

Detailhandel im Clinch, 19.11.2020: Das Weihnachtsgeschäft ist im Corona-Jahr für den Detailhandel besonders wichtig. Damit möglichst viele Leute in die Stadt gelockt werden zum Einkaufen, fällt die Weihnachtsbeleuchtung dieses Jahr besonders prächtig aus. Damit will das Stadtmarketing, der Gewerbeverband und der Verein Pro Innenstadt den Ausfall des Weihnachtsmarktes kompensieren. Gleichzeitig darf es zu keinen Massenaufläufen kommen - ein Drahtseilakt für den Detailhandel.

Klassische Konzerte im kleinen Rahmen, 17.11.2020: Das Basler Sinfonieorchester gibt wieder Konzerte. Aufgrund der aktuell geltenden Schutzmassnahmen gibt es jedoch ein Ersatzprogramm: Anstatt zwei grosser Konzerte spielt das Sinfonieorchester im Dezember an zwei Tage 20 Konzerte vor maximal 50 Personen im Publikum.

Nicht alle Betriebe halten sich an Auflagen, 13.11.10: Seit Frühling haben die Kantone Baselland und Basel-Stadt insgesamt über 5000 Betriebe kontrolliert, ob sie sich an die Corona-Schutzmassnahmen halten. Fazit: In Basel verfügten die Behörden in 20 Fällen eine vorübergehende Schliessung. Dies, weil entweder die Abstände nicht eingehalten oder keine Masken getragen wurden, kein Desinfektionsmittel zur Verfügung stand oder die Kontaktdaten nicht erhoben wurden. Am meisten betroffen von temporären Schliessungen waren Erotikbetriebe, sowie ein Coiffeursalon und eine Bar.

Basler Gesundheitsdirektor Lukas Engelberger warnt eindringlich, 12.11.20: der Basler Gesundheitsdirektor Lukas Engelberger warnt: Falls die Coronazahlen nicht sinken, müsse man über eine Verschärfung der Massnahmen nachdenken. Betroffen sein könnten Museen, Theater und andere Orte, wo sich viele Leute treffen.

Mehr Geld für coronageschädigte Kultur, 11.11.20: Die Basler Regierung erhöht ihren Beitrag für die Kultur um fünf auf 40 Millionen Franken, die wegen der Coronamassnahmen Verluste erlitt. Erweitert wird auch der Kreis der Berechtigten. Neu berücksichtigt werden auch Musik-Labels, Verlage, Kunstgalerien, Buchhandlungen oder Bibliotheken, die Veranstaltungen durchführen wollten.

Gymnasiasten verlangen Fernunterricht wegen Corona, 10.11.20: Gymnasiastinnen und Gymnasiasten des Bäumlihof-Schulhauses haben eine Petition lanciert. Sie verlangen die Wiedereinführung des Fernunterrichts auf ihrer Unterrichtsstufe. Es habe sich gezeigt, dass sich immer mehr Schüler und Lehrkräfte während des Unterrichts mit Corona ansteckten. Ein Sprecher des Erziehungsdepartementes sagte, man wolle am Präsenzunterricht so lang wie möglich festhalten. Es sei die bessere und gerechtere Unterrichtsform.

Basel-Stadt hat schweizweit am zweitwenigsten Corona-Fälle, 9.11.2020: Wenn man den 7-Tagesdurchschnitt des Kantons Basel-Stadt anschaut, stellt man fest, dass es im Stadtkanton nur zu 45 Neuinfektionen pro Tag kommt. Das ist halb so viel wie in St. Gallen oder im Tessin und fünf Mal weniger als in Genf. Ein Grund dürfte sein, dass die Coronasituation im Südbadischen und Elsass einigermassen unter Kontrolle ist. Das heisst, das Risiko, dass die rund 35 000 Pendler aus Deutschland und Frankreich das Virus einschleppen, ist eher gering. Trotzdem gibt der Kantonsarzt keine Entwarnung: Die Erfahrung zeige, dass ein einziges Ereignis die Situation zum Kippen bringen kann.

Maskengegner demonstrieren in Basel, 7.11.20: Mehrere Hundert Personen haben am Samstagnachmittag gegen die Coronamassnahmen von Bund und Kantonen protestiert. Besonders das Maskentragen stört die Teilnehmenden, wie aus ihren Reden zu hören war. Da fast niemand die Masken trug, dies jedoch obligatorisch ist, wenn die Abstandsregeln nicht eingehalten werden können, schritt die Polizei schliesslich ein. Sie kontrollierte 81 Personen, 52 legten ein ärztliches Zeugnis vor, das sie vom Tragen entbindet. Diese Zeugnisse werden jetzt auf Ihre Echtheit überprüft. Die andern müssen mit einer Verzeigung rechnen.

Basler Spitäler verschieben nicht dringende Operationen, 6.11.20: Die Basler Spitäler reagieren auf die steigende Zahl an Coronapatienten, die in Spitalpflege müssen. Wie das Gesundheitsdepartement auf Anfrage des Regionaljournal Basel bestätigt, hätten die Spitäler am Donnerstag begonnen, nicht dringende Operationen zu verschieben. So will man gerüstet sein, falls die Zahl der Coronapatienten, die ins Spital müssen, steigt oder die Intensivstationen an ihre Kapazitätsgrenzen stossen.

Weniger Angestellte machen Homeoffice, 5.11.20: Ein Blick in Tram und Bus zeigt: Der OeV ist gut gefüllt - trotz der Empfehlung des Bundesrates, wenn möglich im Homeoffice zu bleiben. Eine Umfrage bei Basler Unternehmen bestätigt denn auch - es sind weniger Leute zu Hause am Arbeiten als während der 1. Welle im Frühling. Als Begründung wird angegeben, dass man heute besser mit dem Virus umgehen könne. Die Abstandsregeln würden eingehalten und auch die Masken getragen.

gesperrter Arbeitsplatz
Legende: Trotz Aufruf des Bundesrates arbeiten wieder mehr Angestellte im Büro. Das zeigen auch die vollen Trams und Busse. Keystone

FCB spielt am Sonntag nicht gegen Sion, 5.11.20: Weil beim FC Sion zu viele Spieler an Corona erkrankt sind, hat der Club Antrag auf Verschiebung des Spiels von kommendem Sonntag gegen den FCB gestellt. Die Football-League hat dem Antrag zugestimmt.

Coronaausbruch in Bundes-Asylzentrum - zu viele Asylbewerber untergebracht, 4.11.20: Vor drei Wochen wurde gemeldet, dass sich im Bundesasylzentrum beim Bässlergut 19 junge Asylbewerber mit Corona infiziert haben. Recherchen des Regionaljournal Basel zeigen, dass in der sogenannten Villa des Asylzentrums zu viele Personen untergebracht waren. Das Staatssekretariat für Migration SEM verneint das. Allerdings: Neben der Villa hat es noch eine Unterkunft. Tagsüber sassen Asylbewerber aus beiden Trakten beieinander, was die Verbreitung begünstigt haben dürfte.

Breitflächiger Corona-Test in den beiden Basel gestartet, 4.11.20: Das Tropeninstitut führt bei 1'200 Personen in der Region Basel einen Antikörper-Test durch. Damit will es herausfinden, wie breit das Coronavirus in der Bevölkerung schon verbreitet ist. In Baselland ist seit heute ein Bus unterwegs. Hier können die Probandinnen und Probanden sich Blut abzapfen lassen und eine Speichelprobe abgeben. Die Studie untersucht auch, wie stark Corona das psychische Wohlbefinden beeinträchtigt.

Erste Erkenntnisse zeigen, dass in den beiden Basel trotz steigender Zahlen die «Durchseuchung» tiefer ist als im Tessin, das bei der 1. Welle stark betroffen war.

Keine Armee wegen Corona in Basel-Stadt, 4.11.20: Die Basler Regierung wird im Kampf gegen Corona vorderhand nicht auf die Unterstützung der Armee zurückgreifen. Das heisst es auf Anfrage. Auch wenn die Zahl der Coronainfizierten steige, habe man derzeit noch genügend Personal und Platz auf den Intensivstationen.

Das Verteidigungsministerium von Bundesrätin Viola Amherd hat angekündigt, den Kantonen bis zu 2'500 Soldaten zur Verfügung zu stellen, die im Gesundheitsbereich arbeiten.

Basler Weihnachtsmarkt findet wegen Corona nicht statt, 3.11.20: Die Basler Regierung hat den Basler Weihnachtsmarkt abgesagt. Lange Zeit hat die Exekutive an einer reduzierten Durchführung des Markes festgehalten, jetzt hat sie eine Durchführung als «nicht vertretbar» erklärt.
Der Entscheid sei mit «grossem Bedauern» gefällt worden, teilte die Regierung am Dienstag mit. Die geringen Ansteckungszahlen im Spätsommer hätten noch die Hoffnung genährt, dass eine Durchführung des Marktes vom 26. November bis 23. Dezember mit einem strengen Schutzkonzept durchführbar sei. Die neue Covid-19-Verordnung und die aktuelle Entwicklung der Pandemie hätten nun aber zu einem Umdenken geführt.

der Basler Weihnachtsmarkt
Legende: Jetzt ist auch der Basler Weihnachtsmarkt abgesagt. Keystone

Das gilt

Im Kanton gelten die vom Bundesrat angeordneten Bestimmungen.

Hier geht Basel-Stadt weiter als der Bund: Ab dem 23. November müssen sämtliche Restaurants und Bars geschlossen bleiben. Dasselbe gilt für Jugendtreffpunkte, Sportbetriebe wie Fitness- und Tanzstudios, Wellnessbetriebe, Turnhallen oder etwa Eissportanlagen. Veranstaltungen dürfen nur noch mit maximal 15 Personen stattfinden. Die Massnahmen gelten vorerst bis zum 13. Dezember 2020.

Weitere Informationen

Zusätzlich gelten im Kanton Basel-Stadt folgende Massnahmen:

Maskenpflicht

  • Auf Arealen und Innenräumen aller staatlichen und privaten Schulen (einschliesslich der Tagesstrukturen), Hochschulen und anderen Bildungseinrichtungen
  • Die Maskentragpflicht gilt auch für die ausserschulische Nutzung von Schulräumlichkeiten, beispielsweise durch Sport- oder Musikvereine und Fasnachtscliquen, soweit sich dies mit den jeweiligen Aktivitäten vereinbaren lässt.
  • In den Sekundarschulen, den Gymnasien, der FMS sowie den Berufsfachschulen gilt die Maskentragpflicht auch für den Unterricht.
  • Ausnahmen gelten für die Schülerinnen und Schüler der Primarstufe (Kindergärten, Primarschulen und Tagesstrukturen), Personen, die z.B. aus medizinischen Gründen keine Gesichtsmaske tragen können oder wenn eine Lehrperson einen Abstand von 1,5 Metern einhält.

Restaurationsbetriebe

  • Die Anzahl der konsumierenden Gäste ist auf maximal 100 pro Raum begrenzt
  • Zwischen den an den Tischen sitzenden Gästegruppen sind der erforderliche Abstand einzuhalten oder spezielle Schutzvorrichtungen vorzusehen
  • Ein Restaurant kann weiterhin verschiedene Räume à 100 Personen betreiben
  • In allen Restaurationsbetrieben sind die Kontaktdaten zu erheben

SRF 4, 29.10.2020, 10:00 Uhr;

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