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Zwei Kinder vor einer Schule
Legende: In einer Woche entfielen rund 20 Prozent aller Corona-Fälle auf Schülerinnen und Schüler sowie Lehrpersonen an Baselbieter Schulen. Keystone
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Kampf gegen das Coronavirus Das ist die Entwicklung im Kanton Baselland

Hier finden Sie die neusten Informationen zur Corona-Situation im Kanton Baselland.

Das ist aktuell

Mehr Corona-Härtefall-Hilfen, 24.11.2020: Die Baselbieter Regierung will die Hilfeleistungen für Unternehmen, die unter der Corona-Krise leiden, aufstocken, und zwar um 3.7 Millionen Franken. Damit erhöht sich der Gesamtbetrag für die Härtefall-Hilfen im Baselbiet insgesamt um 18.6 Millionen Franken. Die restlichen 80 Prozent übernimmt der Bund. Hilfe beantragen können Unternehmen, die im 2020 durchschnittlich weniger als 60 Prozent des Jahresumsatzes haben als normalerweise in den beiden Vorjahren.

Basel prescht vor, 23.11.2020: Ab heute gilt in Basel-Stadt ein Mini-Shutdown, während im Baselbiet Restaurants und Fitnessstudios offenbleiben. Das sorgt bei Politikerinnen und Politikern für Kopfschütteln und auch Kritik an den unterschiedlichen Massnahmen in der Region Basel.

Urnen-Abstimmungen in den Gemeinden, 18.11.2020: Abstimmungen an der Urne anstatt an der Gemeindeversammlung sollen künftig möglich sein im Baselbiet. Die Regierung hat die dazu nötige Gesetzesanpassung ausgearbeitet. Dies im Auftrag des Landrats und obwohl die Regierung eigentlich dagegen war. Hintergrund ist, dass während der ersten Corona-Welle mehrere Gemeindeversammlungen abgesagt werden mussten und somit Abstimmungen und Entscheidungen aufgeschoben wurden. Jetzt muss der Landrat noch das neue Gesetz annehmen.

Härtefallhilfe für Unternehmen, 17.11.2020: Baselbieter Unternehmen, die von den Folgen der Covid-19-Pandemie besonders betroffen sind, sollen vom Kanton mit Bürgschaften und Beiträgen à-fonds-perdu unterstützt werden. Die Baselbieter Regierung beantragt dem Landrat für Corona-Härtefallhilfen 12,7 Millionen Franken. Knapp die Hälfte davon bezahlt voraussichtlich der Bund. Ein Unternehmen hat Anspruch auf die Härtefallhilfe, wenn es verglichen mit den Vorjahren 40 Prozent an Umsatz verloren hat.

Schulen sind zum Teil Corona-Hotspots, 16.11.2020: Auf baselbieter Schulen entfallen zurzeit besonders viele Corona-Fälle. Ob Schulen deswegen jedoch Pandemietreiber seien, sei nicht klar, sagt Kantonsarzt Samuel Erny. Denn längst nicht alle Kinder und Lehrpersonen haben sich im Klassenzimmer angesteckt. Manche im Sportunterricht oder zuhause. Nachjustiert bei den Massnahmen im Sportunterricht habe der Kanton bereits, sagt Erny. Fernunterricht sei zudem in besonders betroffenen Klassen auf den oberen Stufen eine vorübergehende Lösung.

Massenentlassung in Pratteln, 14.11.2020: Die Schneider Holding plant die Entlassung von zwei Dritteln der Belegschaft. 70 von 105 Mitarbeitenden verlieren ihre Stelle. Das Unternehmen hat arge Liquiditätsprobleme, die durch die Corona-Krise massiv verschärft wurden. Nun hat der wichtigste Kunde – die Stadler Rail – den Auftrag für den Bau von WC-Kabinen zurückgezogen, der 80 Prozent des Umsatzes der Schneider Holding ausmachte.

Nicht alle Betriebe halten sich an Auflagen, 13.11.10: Seit Frühling haben die Kantone Baselland und Basel-Stadt insgesamt über 5000 Betriebe kontrolliert, ob sie sich an die Corona-Schutzmassnahmen halten. Fazit: Im Baselbiet verwarnten die Behörden 120 Betriebe. Eine Bar wurde zudem verzeigt, weil die Besitzer auch bei der Nachkontrolle immer noch keine korrekte Kontaktliste führten.

Neues Corona-Testzentrum öffnet am Samstag, 12.11.20: Auf dem Muttenzer Feldreben-Areal eröffnet der Kanton Baselland sein neues Corona-Testzentrum. Bis zu 1000 Personen sollen dort täglich gestestet werden können. Auf dem Feldreben betrieb der Bund bis vor Kurzem ein Asylzentrum. Das Feldreben steht auf einer alten Deponie, die möglicherweise saniert werden soll.

Binninger Fasnacht wegen Corona abgesagt, 11.11.20: Das teilen die Organisatoren mit.

Das Contact Tracing wird in Baselland eingeschränkt, 10.11.20: Im Kanton Baselland sind die Contact Tracer überfordert. Dies, obwohl der Kanton Baselland im 7-Tage-Vergleich die tiefste Infektionsrate der Schweiz hat. Es gebe Spitzentage mit über 100 neuen Fällen, so der Kantonsarzt. Da sei man am Anschlag. Ab jetzt rufe man nur noch positiv Getestete an, um diese zu beraten. Diese seien aufgefordert, ihre Kontakte in den letzten Tagen selber zu informieren. Man wolle sich auf Fälle in Altersheimen und Institutionen konzentrieren, heisst es beim Kantonalen Krisenstab.

Baselland zählt im längeren Durchschnitt am wenigsten Coronafälle, 9.11.2020: Wenn man den 7-Tagesdurchschnitt anschaut, fällt auf: Der Kanton Baselland zählt derzeit 40 neue Coronainfizierte pro Tag. Das ist der tiefste Wert in der Schweiz. Der Basler Kantonsarzt vermutet, ein Grund für den tiefen Wert in beiden Basel könnte sein, dass die Coronasituation auch im Elsass und Südbaden einigermassen unter Kontrolle sei. Daher schleppten die Pendler von dort das Virus kaum ein.

Kein Chienbäse in Liestal, 6.11.2020: Jetzt ist auch die Liestaler Fasnacht von nächstem Jahr abgesagt worden. Weder die Schulfasnacht, noch der Chienbäse noch der Cherus finden statt. Das teilt die Stadt Liestal mit.

Keine Armee wegen Corona im Baselbiet, 4.11.20: Die Baselbieter Regierung wird im Kampf gegen Corona vorderhand nicht auf die Unterstützung der Armee zurückgreifen. Das heisst es in Liestal auf Anfrage. Auch wenn die Zahl der Coronainfizierten steige, habe man derzeit noch genügend Platz auf den Intensivstationen.

Das Verteidigungsministerium von Bundesrätin Viola Amherd hat angekündigt, den Kantonen bis zu 2'500 Soldaten zur Verfügung zu stellen, die im Gesundheitsbereich arbeiten.

Coronafälle an den Baselbieter Schulen nehmen stark zu, 2.11.20: Weil am Freitag ein Lehrer und neun Schülerinnen und Schüler am Gym Laufen positiv auf das Coronavirus getestet wurden, mussten über das Wochenende 125 Lehrkräfte und sonstige Angestellte zum Test antraben. Am Sonntagabend verfügte der Kantonsarzt, dass es am Montag in Laufen nur Fernunterricht gibt. Grund: Die Testergebnisse lagen noch nicht alle vor. Sorge bereitet aber auch, dass das Virus generell verstärkt an den Schulen auftritt. So zum Beispiel an der Primarschule Aesch oder auch an der Sekunderschule Frenkendorf. Dort allerdings wurden nur einzelne Klassen in Quarantäne geschickt, da das Virus weniger verbreitet ist.

Sekunderschule Frenkendorf
Legende: An mehreren Schulen im Baselbiet tritt das Coronavirus plötzlich verstärkt auf. zvg

Das gilt

Im Kanton gelten die vom Bundesrat angeordneten Bestimmungen.

SRF 4, 29.10.2020, 10:00 Uhr;

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