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Fribourger Gastronomie in Not
Aus Schweiz aktuell vom 09.11.2020.
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Kampf gegen das Coronavirus Das ist die Entwicklung im Kanton Freiburg

Hier finden Sie die neusten Informationen zur Corona-Situation im Kanton Freiburg.

Das ist aktuell

Restaurants dürfen ab 10. Dezember wieder öffnen, 25.11.20: Die Westschweizer Kantone Freiburg, Genf, Waadt, Jura und Neuenburg haben sich darauf geeinigt, dass die Restaurants und Cafés ab dem Donnerstag, 10. Dezember wieder öffnen dürfen. Ob es in Freiburg weitere Lockerungsmassnahmen gibt, wird die Freiburger Regierung noch entscheiden. Sie hat die bis Ende November beschlossenen Massnahmen bis am 10. Dezember verlängert.

Auch wenn sich die Lage in den letzten Tagen etwas entspannt habe, gelten weiterhin strengere Corona-Massnahmen im Kanton Freiburg, meldet der Staatsrat. Die einzige Lockerung: Besuche in Pflegeeinrichtungen werden, unter strengen Auflagen, ab dem 1. Dezember wieder genehmigt.

Die ausserordentliche Lage wird im Kanton Freiburg bis zum 19. Januar 2021 verlängert.

Corona-Patienten müssen ausserkantonal behandelt werden, 19.11.20: In den letzten Wochen sind 27 an Covid-19 erkrankte Patientinnen und Patienten aus dem Kanton Freiburg in ausserkantonalen Spitälern behandelt worden, vor allem im Kanton Bern. Das hat die Freiburger Spitalgruppe HFR am Donnerstag bekanntgegeben.

Sie schreibt auch, die Zahl der wegen Covid-19 hospitalisierten Personen sinke in den HFR-Spitälern. Laut den online zur Verfügung stehenden Zahlen verringerten sie sich vom Spitzenwert von 182 Personen am 6. November auf 123 am gestrigen Mittwoch. Auch die Neuinfektionen sind im Kanton Freiburg gesunken. Während vorletzte Woche insgesamt 4644 Fälle registriert wurden, waren es vergangene Woche 2693.

Sanitätssoldaten im Einsatz, 12.11.20: Seit Samstag arbeiten am Spital in Freiburg rund um die Uhr etwa 50 Sanitätssoldaten. Die Kompanie wurde speziell für diese Mission zusammengestellt. Die mobilisierten Soldaten wurden auf freiwilliger Basis verpflichtet. Sie hatten sich bereit erklärt, ihren Dienst zu verlängern, teilt das Spital Freiburg HFR mit. Auch in anderen Spitälern sind die Armeeangehörigen eine willkommene Unterstützung.

Zusätzlich zur personellen Unterstützung stellt die Armee auch zwei Sanitätsfahrzeuge zur Verfügung, die eingesetzt werden können, sobald die Truppe vollständig ist. Der Einsatz der Sanitätssoldaten (aktuell 57, in Zukunft 75) ist bisher bis zum 6. Dezember geplant.

Freiburg spricht mehr Geld für Wirtschaft, 11.11.20: Die Freiburger Kantonsregierung möchte die Kriterien für die Härtefallverordnung des Bundes lockern und aufstocken. Freiburg hat im Vergleich zu anderen Kantonen bereits einige Mittel für Unternehmen und Härtefälle gesprochen. Das Kantonsparlament segnete im Oktober einen Wiederankurblungsplan für die Freiburger Wirtschaft im Umfang von über 63 Millionen Franken ab – einen Teil davon für Restaurants, Bars und Discos.

Zusätzliche 15 Millionen Franken wurden breitgestellt, um Härtefälle wie Hotellerie, Medien, Sport oder Ausstellungszentren zu unterstützen. Einrichtungen, die Anfang November schliessen mussten, werden zusätzlich mit 8 Millionen Franken A-Fonds-perdu-Beträgen unterstützt.

Das gilt

Im Kanton gelten die vom Bundesrat angeordneten Bestimmungen.

In folgenden Punkten geht der Kanton Freiburg weiter als der Bund: Ab dem 04. November alle Bars und Restaurants geschlossen. Auch ein Grossteil der öffentlich zugänglichen Einrichtungen, wie Theater, Museen, Kinos, Freizeitzentren sowie Fitnessstudios, Schwimmbäder und übrige Wellnessräume dürfen keine Leute mehr empfangen. Diese Massnahmen gelten bis am 30. November. Persönliche Dienstleistungen wie Coiffeure oder Kosmetiksalons sind von den Massnahmen nicht betroffen.

Und seit dem 5. November gibt es in den Freiburger Alters- und Pflegeheimen ein generelles Besuchsverbot.

Auch bei den Kontaktsportarten wie zum Beispiel Fussball geht der Kanton Freiburg weiter als der Bund. Trainings ohne Körperkontakt sind in Gruppen von bis zu zehn Personen erlaubt. Trainings mit Körperkontakt, zum Beispiel Trainingsmatches, sind für Kinder ab 12 Jahren verboten.

Ausserdem gilt bei den Schulen im Kanton Freiburg, anders als bei der Regelung des Bundesrates, eine Maskenpflicht bereits ab der siebten Klasse.

Im Kanton Freiburg gilt wieder die ausserordentliche Lage. Damit kann die Regierung Entscheide fällen, ohne Zustimmung des Parlaments.

SRF 4, 29.10.2020, 10:00 Uhr;

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Eduard Mauss  (eddim)
    "Zudem reicht es in Freiburger Restaurants nicht aus, die Gästedaten auf einem Zettel zu notieren. Die Daten müssen zwingend elektronisch erfasst werden."
    Das stimmt leider nicht. Ich habe beim Kanton nachgefragt und man sagte mir, man müsse einfach einen Bogen ausfüllen.
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