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Übersterblichkeit in der Romandie
Aus Tagesschau vom 16.11.2020.
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Kampf gegen das Coronavirus Das ist die Entwicklung im Kanton Genf

Hier finden Sie die neusten Informationen zur Corona-Situation im Kanton Genf.

Das ist aktuell

Erste Lockerungen, 18.11.2020: In Genf können Coiffeur- und Schönheitssalons ab Samstag, 21. November wieder öffnen. Das hat die Kantonsregierung bekannt gegeben. Auch Sporttrainer werden wieder mit Gruppen von bis zu vier Personen trainieren können. Fitnesscenter bleiben aber ausserhalb vereinbarter Aktivitäten geschlossen. Die Lockerungen kommen auch, um zu verhindern, dass Genferinnen und Genfer einfach in den Kanton Waadt ausweichen. Ziel des Staatsrates ist es, Ladenbesitzern und Gastronomen die Möglichkeit zu geben, vor Weihnachten zu öffnen.

Bestatter und Ambulanzen am Limit, 17.11.2020: Die Bestattungsdienste der Stadt Genf sind wegen des Coronavirus stark ausgelastet. Die Kühlräume auf den Friedhöfen von Saint-Georges und des Rois sind besetzt. Leichen mussten deshalb in die Leichenhalle des Universitätsspitals Genf überführt werden. Das Krematorium führe derzeit 18 Einäscherungen täglich durch, das sei die maximale Kapazität der drei Öfen, sagt Manuelle Pasquali de Weck von der Medienstelle der Sozialdienste der Stadt Genf.

Demonstrationen gegen Ladenschliessungen, 14.11.2020: Mehrere Hundert Personen sind in Genf auf die Strasse gegangen, um gegen die Schliessung der Läden als Massnahme gegen die Ausbreitung des Coronavirus zu protestieren. Die Polizei schätzte die Teilnehmerzahl bei der unbewilligten Demonstration auf 600 bis 700. Zwar sei der Verkehr in der Innenstadt behindert worden, es sei aber zu keinen Zwischenfällen gekommen, sagte der Genfer Polizeisprecher Alexandre Brahier.

Seit Anfang Monat haben die Behörden 14 Geschäfte geschlossen. Diese hatten trotz der angeordneten Schliessungen geöffnet. Unter anderem seien Restaurants und Massagesalons betroffen, sagte ein Sprecher des zuständigen Departements der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Zudem hätten die Behörden rund 580 Verstösse festgestellt. Etwa gegen die Maskenpflicht oder die Fünf-Personen-Obergrenze. Rund hundert Bussen seien ausgestellt worden.

Weitgehender Shutdown seit 2.11.2020 Angesichts der aktuellen Corona-Fallzahlen geht der Kanton Genf deutlich weiter als der Bund. Genf hat den Ausnahmezustand ausgerufen. Restaurants und Bars müssen schliessen. Läden, die keine Lebensmittel verkaufen, sowie Kinos, Theater, Fitnesszentren und Kunsteisbahnen werden ebenfalls geschlossen. Betroffen sind auch Coiffeur- und Schönheitssalons. Ausnahmen gelten unter anderem für Blumenläden und Buchhandlungen. Schulen, Krippen und Lebensmittelläden bleiben offen. Die Massnahmen gelten ab dem 2. November um 19 Uhr bis und mit 29. November.

Armee wird um Hilfe gebeten, 28.10.2020: Die Schweizer Armee hat aus den Kantonen Genf und Freiburg eine «Anfrage um Unterstützung» im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus erhalten. Der Bundesrat hat am Mittwoch an seiner Sitzung noch keinen Entscheid gefällt. Ein Einsatz der Armee in besonders betroffenen Kantonen sei nicht ausgeschlossen, aber die Bedingungen dafür seien anspruchsvoll, sagte Gesundheitsminister Alain Berset vor den Bundeshausmedien. Zuerst müssten sich die Kantone untereinander aushelfen.

Das gilt

Im Kanton gelten die vom Bundesrat angeordneten Bestimmungen.

In folgenden Punkten geht der Kanton Genf weiter als der Bund: In der Öffentlichkeit und an privaten Anlässen dürfen sich nicht mehr als fünf Personen versammeln. Restaurants und Bars müssen schliessen. Läden, die keine Lebensmittel verkaufen, sowie Kinos, Theater, Fitnesszentren und Kunsteisbahnen werden ebenfalls geschlossen.

Tagesschau, 16.11.2020, 12:45 Uhr;

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