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Kantonsspital St. Gallen lanciert Corona-Studie
Aus Regionaljournal Ostschweiz vom 12.11.2020.
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Kampf gegen das Coronavirus Das ist die Entwicklung im Kanton St. Gallen

Hier finden Sie die neusten Informationen zur Corona-Situation im Kanton St. Gallen.

Das ist aktuell

Keine weiteren Massnahmen, 24.11.2020

Mitglieder der St Galler Regierung und die Kantonsärztin haben am Dienstag über die aktuelle Corona-Situation informiert. Zusätzliche Massnahmen sind vorläufig nicht vorgesehen.

Die Zahlen bewegten sich auf hohem Niveau und seien stabil bis leicht rückläufig, fasste Gesundheitschef Bruno Damann (CVP) die Lage zusammen. Die Situation werde nun weiter beobachtet. Aktuell stehen im Kanton St. Gallen weder Verschärfungen noch Lockerungen an.

Petition für Fernunterricht von Regierung abglehnt, 18.11.2020

Die St. Galler Regierung hat eine Petition abgelehnt: Schülerinnen und Schüler der Kantonsschule am Brühl verlangten darin die Einführung von Fernunterricht für die Mittel- und Berufsschulen im Kanton.

Die Petition wurde von 9100 Personen unterzeichnet. Durch den Fernunterricht könne die Gefahr einer Ansteckung mit dem Coronavirus gesenkt werden, hiess es darin.

Die St. Galler Regierung begründete ihre Ablehnung damit, dass eine gemäss einer Untersuchung nur etwa ein Drittel der Schülerinnen und Schüler die gleichen Fortschritte gemacht hätten wie im Präsenzunterricht.

Corona-Studie am Kantonsspital St. Gallen, 12.11.2020

Im Rahmen einer Langzeitstudie wird am Kantonsspital St. Gallen untersucht, wie stark die Ausbreitung von Covid-19 in der Bevölkerung ist und wie viele Personen bereits Antikörper aufweisen. Untersucht werde insbesondere die Antikörper-Häufigkeit bei Menschen, die im gleichen Haushalt mit einer an Covid-19-erkrankten Person leben, teilte das Kantonsspital St.Gallen mit.

Die Teilnehmenden der Studie werden in einem ersten Schritt im Kanton St.Gallen und später auch im Kanton Graubünden rekrutiert. Rund 3000 zufällig ausgewählte Personen werden angeschrieben und eingeladen, sich an der Studie zu beteiligen.

Stabilisierung der Fallzahlen in Sicht, 10.11.2020

Mitglieder der St. Galler Regierung haben über die aktuelle Corona-Situation informiert. Eine Stabilisierung zeichnet sich ab, es ist aber noch zu früh, um von einer Trendwende zu sprechen. Die Lage sei weiterhin ernst, aber stabil auf hohem Niveau, sagte Gesundheitschef Bruno Damann vor den Medien. Die Entwicklung bis zum Wochenende müsse noch abgewartet werden. Sollten die Zahlen erneut ansteigen, werde die St. Galler Regierung über weitere Massnahmen diskutieren müssen. Seit Beginn der zweiten Welle seien im Kanton St. Gallen 95 Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus registriert worden, gab Kantonsärztin Danuta Zemp bekannt. Das Durchschnittsalter liege bei 82 Jahren.

Stadt St. Gallen empfielt die generelle Maskenpflicht, 04.11.2020

Der Stadtrat ruft dazu auf, in der Öffentlichkeit generell eine Maske zu tragen. Er verzichtet aber darauf, einen bestimmten Perimeter festzulegen.

Die Maskenpflicht gelte im Quartier oder in der Innenstadt und vor allem dann, wenn sich Passantinnen und Passanten in grösseren Menschenmengen bewegen und die Abstände nicht eingehalten werden könnten, sagt Stadtpräsident Thomas Scheitlin gegenüber SRF News. Für den Vollzug der Covid-Verordnung ist die Stadtpolizei zuständig.

Kantonsspital St. Gallen passt sich Coronasituation an, 03.11.2020

Die Spitalbetten füllen sich auch am Kantonsspital St. Gallen weiter mit Corona-Patienten. Die Corona-Task-Force des Spitals habe bereits Massnahmen ergriffen, sagte der Leiter der chirurgischen Intensivstation Miodrag Filipovic vor den Medien. Man habe nicht dringliche Eingriffe bereits reduziert, um Kapazitäten auf der Intensivstation frei zu bekommen. Ebenfalls sei man daran, mehr Platz auf der Intensivstation zu schaffen. Bis Montag will das Spital die Kapazität hochgefahren haben.

St. Gallen passt Quarantäneregeln an, 30.10.2020

Wird eine Person positiv auf Corona getestet, muss diese weiterhin in Isolation. Die Person muss dann ihre engen Kontakte ausserhalb des eigenen Haushalts selbst über eine mögliche Ansteckung informieren. Diese kontaktierten Personen müssten neu aber nicht mehr in Quarantäne, schreibt der Kanton in einer Mitteilung. Stattdessen müssten sie konsequent Abstand halten, Maske tragen, die Hygieneregeln einhalten und wenn möglich im Home Office arbeiten. Sollten leichte Symptome auftreten, müssten sie zuhause bleiben und einen Test machen.

Viele Coronafälle in einem Wiler Alterszentrum, 29.10.2020

Am Wochenende sind erste Coronafälle im Alterszentrum Sonnenhof in Wil festgestellt worden, heisst es in einer Mitteilung. Darauf habe man alle Bewohnenden getestet. Das Resultat: 27 von insgesamt 100 Tests waren positiv. Die betroffenen Bewohnerinnen und Bewohner seien isoliert worden. Unter den Mitarbeitenden gebe es zwei bestätigte Fälle, heisst es auf Anfrage.

Verhaltene Reaktion auf Bundesratsentscheid, 28.10.2020

Auf die verschärften Massnahmen des Bundes reagiert hat auch der St. Galler Regierungspräsident Bruno Damann. Noch im Vorfeld hatte sich der Kanton kritisch gegen eine härtere Gangart geäussert. «Es wäre vernünftig gewesen, wenn die Kantone bestimmt hätten und nicht der Bund», sagt Damann.

Kanton St. Gallen entschädigt Spitäler mit 42 Millionen, 28.10.2020

Vom 17. März bis zum 26. April wurden den Spitälern in der ganzen Schweiz nicht dringende Eingriffe untersagt. Wegen dieses bundesrätlichen Behandlungsverbots verzeichneten die meisten Spitäler grosse Ertragsausfälle. Der Kanton unterstützt nun die st.gallischen Kliniken und Spitäler mit insgesamt 42,3 Millionen Franken. Dies schreibt die Regierung in einer Mitteilung.

Besuchseinschränkungen bei Pflegeheimen, 25.10.2020

Wegen der aktuellen Lage hat die St. Galler Regierung beschlossen, die Besuchsregeln in Heimen zu verschärfen. Bewohnerinnen und Bewohner von Alters- und Pflegeheimen können ab sofort pro Tag noch zwei Besuchende empfangen. Diese müssten sich vorgängig anmelden und die erhöhten Schutzmassnahmen beachten, schreibt der Kanton.

Das gilt

Im Kanton gelten die vom Bundesrat angeordneten Bestimmungen.

Hier geht St. Gallen weiter als der Bund:

Ab dem 31. Oktober gilt in den Spitälern und Kliniken ein generelles Besuchsverbot. Besuche sind nur noch in Ausnahmefällen möglich.

Ab Montag 2. November müssen Lehrpersonen sowie Schülerinnen und Schüler der Oberstufe, eine Maske tragen, auch im Klassenzimmer.

An der Oberstufe der Volksschule und an den Mittelschulen wird der Sportunterricht in der Halle in Halbklassen durchgeführt.

Auf das Singen muss an der Oberstufe und den Mittelschulen verzichtet werden.

Bewohnerinnen und Bewohner von Alters- und Pflegeheimen dürfen ab dem 27. Oktober täglich maximal zwei Besuchende empfangen.

SRF 4, 29.10.2020, 10:00 Uhr;

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