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Zürich plant Online-Berufsmesse
Aus Regionaljournal Zürich Schaffhausen vom 24.11.2020.
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Kampf gegen das Coronavirus Das ist die Entwicklung im Kanton Zürich

Hier finden Sie die neusten Informationen zur Corona-Situation im Kanton Zürich.

Das ist aktuell

Zürich plant Online-Berufsmesse, 24.11.20: Die Berufsmesse 2020 wurde wegen Corona abgesagt. Eine Task Force aus Gewerbe und Kanton organisiert nun ein breites Unterstützungsangebot für Jugendliche vor der Berufswahl. Vieles werde nun einfach im Internet stattfinden, sagen die Verantwortlichen im SRF Regionaljournal Zürich Schaffhausen. Etwa die Infoveranstaltungen der einzelnen Berufsverbände. Termine und Videos sollen auf einer speziellen Online-Plattform der Berufsberatung kommuniziert werden. Über ihre Lehrpersonen sollen betroffene Jugendlichen Informationen dazu erhalten. 2019 kamen über 55'000 Interessierte an die Berufsmesse, schweizweit die grösste ihrer Art.

Weiterhin Fenster auf! Zürich will keine Lüftungsgeräte für Klassenzimmer beschaffen, 18.11.20: Regelmässiges Lüften heisst eine der Devisen im Kampf gegen das Coronavirus. Doch weil dies in kalten Wintermonaten für Erkältungen sorgen kann, fordert der Zürcher Lehrerinnen- und Lehrerverband vom Kanton andere Massnahmen: «Wir wollen, dass Kinder und Lehrpersonen nicht krank werden», sagt Präsident Christian Hugi.

Die Zürcher Bildungsdirektion müsse abklären, in welchen Klassenzimmern es allenfalls Filtergeräte oder neue Lüftungen braucht. Denn nicht alle Schulhäuser haben genügend gute Lüftungssysteme. Der Kanton weist die Forderung zurück: Im Bereich der Volksschulen seien allein die Gemeinden für Schulgebäude und Infrastruktur zuständig, hält das Zürcher Volksschulamt schriftlich fest. Der Kanton könne deshalb bei der Infrastruktur keine bindenden Vorlagen erlassen. Der Zürcher Lehrerinnen- und Lehrerverband will sich weiter für sein Anliegen einsetzen.

Kein Rösslitram – Adventszeit in Winterthur findet ohne Pferdekutsche statt, 18.11.20: Noch im letzten Jahr kutschierte das Rösslitram mit über 4000 Eltern und Kinder so viele wie noch nie. Doch dieses Jahr ist es zum ersten Mal seit über fünfzig Jahren nicht unterwegs. Wie die Organisatoren in einer Mitteilung schreiben, könnten die Corona-Regeln des Bundes im Tram nicht eingehalten werden. Während die Rössli in Winterthur im Stall bleiben, fährt das Stadtzürcher Pendant. Das Märlitram befördert allerdings nur Kindergarten- und Schulklassen.

Grosses Lichterlöschen in den Zürcher Kinos, 17.11.20: Nach der Arthouse-Gruppe schliesst nun auch die Kette Blue Cinemas (früher Kitag) ihre Kinos. Ab Donnerstag, 19.11. wird nur noch das Abaton geöffnet haben. Standorte wie Capitol, Corso, Metropol und Frosch Studio bleiben bis auf weiteres geschlossen. Anders wie etwa in Bern, wo die Behörden die Schliessung angeordnet haben, schliessen die Kinos in Zürich freiwillig. Die Anpassung sei eine Reaktion auf die derzeitigen Entwicklungen rund um Covid-19, teilt Blue Cinema gegenüber SRF mit.

Diese Zürcher Kinos bleiben noch offen

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Andere Zürcher Kinos wollen noch nicht aufgeben, etwa das Kulturhaus Kosmos. Weil neben dem Kino auch noch ein Buchladen und ein Restaurant in Betrieb sei, zeige das Kosmos weiterhin Filme. Finanziell lohnen würde sich das aber nicht, sagt Sprecherin Sarah Bleuler zu Radio SRF. Ebenfalls weiterhin geöffnet sind die Arena Cinemas im Sihlcity und die Kinos Riffraff und Houdini, welche zur Neugass Kino AG gehören.

Am Montag war bekannt geworden, dass die fünf Arthouse-Standorte bis Anfang Februar zugehen. Zum seit längeren geschlossenen Alba gesellen sich Kinos Le Paris, Piccadilly, Movie und Uto. Der Betrieb für maximal 50 Zuschauer rentiere nicht, so Co-Geschäftsführerin Stephanie Candinas zu Radio SRF. Zudem würden die Leute eher zuhause bleiben und daher würden die Filmstudios ihre Filme zurückhalten. «Das Angebot verdünnt sich immer mehr, so können wir unsere Säle nicht mit dem Programm bespielen, das uns vorschwebt», sagt Candinas.

Statt Versammlungen – Gemeinden dürfen an der Urne über Budgets abstimmen, 16.11.2020: Der Zürcher Kantonsrat hat dafür in einem Eilverfahren ein Notgesetz genehmigt. Entscheide wie der Steuerfuss oder das Budget dürfen wegen Corona per Urnenabstimmung gefällt werden. Normalerweise ist dafür eine Versammlung nötig. Mit einem Schutzkonzept können Gemeinden weiterhin physische Abstimmungen durchführen. In der Vergangenheit mussten gewisse Gemeinden aber ihre Versammlungen absagen, weil der Andrang zu gross war und die Bevölkerung den Abstand nicht einhalten konnte.

Mehr Aggressionen in Zürcher Familie während des Shutdowns, 16.11.20: Diesen Frühling haben im Kanton Zürich Übergriffe von Eltern auf ihre Kinder zugenommen, wie eine Studie der Hochschule für Angewandte Wissenschaften zeigt. Mehr als drei Prozent der befragten Eltern gaben an, ihre Kinder im März und April häufiger «gestossen oder hart angepackt zu haben». Hochgerechnet sind das 5000 Familien im Kanton Zürich, wie der SonntagsBlick festhält. Laut Studie hat die Gewalt zugenommen, weil die Kinder im Frühling wegen des Homeschoolings häufiger zu Hause waren.

Das gilt im Kanton Zürich

Im Kanton gelten die vom Bundesrat angeordneten Bestimmungen.

Der Kanton Zürich geht mit seiner geltenden Verordnung nur in wenigen Punkten über die Bundesregelung hinaus, so in etwa bei der Erhebung der Kontaktdaten in den Restaurants. Bei den Vorschriften im Prostitutionsgewerbe allerdings besteht ein wesentlicher Unterschied. Hier müssen Freier zweifelsfrei anhand eines amtlichen Ausweises identifiziert werden. Zudem sind die Anbietenden der Prostitution verpflichtet, die Mobiltelefonnummer zu verifizieren. Das sieht der Bund so nicht vor.

SRF 4, 29.10.2020, 10:00 Uhr;

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Patrick Berchtold  (pbe)
    @SRF: Wäre es denn möglich, in den Grafiken der Kantone jeweils die y-Achse noch mit einer Prävalenz-Skala zu ergänzen? Dann liessen sich die Zahlen der Kantone nämlich untereinander vergleichen. Mit nur absoluten Fallzahlen geht das nicht sinnvoll - ich kann gut Kopfrechnen aber so gut nun auch wieder nicht.
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  • Kommentar von Rolf Künzi  (Unbestimmt)
    Das Erste mal etwas genauere und ehrlichere auch komplementärmeinungen zeigende Berichte. Ich falle aber SRF darum nicht um den Hals denn das ist hoffentlich nur der Anfang, noch immer ist der PCR Test fragwürdig und der Umgang sowie die Auswertung sehr speziell und entspricht nicht den Standarts. Fehlleistungen werden nicht erwähnt. Auch Fragwürdigkeiten ausgelassen.Als nächstes sollten wir mehr über den Schnelltest wissen. Was ist das für ein Test?
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