- Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz hat Pandemien und eine Strommangellage als die mit Abstand grössten Risiken für die Schweiz identifiziert.
- Die neue nationale Risikoanalyse zeigt, dass diese beiden Gefahren das höchste Schadenspotenzial haben.
- Ausserdem sei die Wahrscheinlichkeit, dass diese beiden Ereignisse eintreten, relativ hoch, schreibt das Bundesamt für Bevölkerungsschutz (Babs) in der vierten nationalen Risikoanalyse «Katastrophen und Notlagen Schweiz 2025».
An dritter Stelle folgt das Risiko eines Andrangs von Schutzsuchenden, wie das Babs in der Risikoanalyse schreibt. An vierter Stelle steht demnach ein Stromausfall. Die Risikogrösse berechnet sich aus dem möglichen Schaden für Wirtschaft und Gesellschaft sowie der Eintrittswahrscheinlichkeit.
Für viele Gefährdungen gilt laut der Analyse nur das eine oder das andere: Ein grosses Schadenspotenzial oder eine hohe Eintrittswahrscheinlichkeit. Ein Erdbeben hat beispielsweise zwar ein grosses Schadenspotenzial, tritt aber seltener auf. Pandemien und Strommangellagen erfüllen hingegen beide Kriterien.