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Keine strengeren Regeln Bundesrat gegen Rauchverbot am Steuer

  • Der Bundesrat will das Rauchen am Steuer nicht verbieten.
  • Seiner Meinung nach reicht die Vorschrift aus, dass Autofahrer ihr Fahrzeug jederzeit beherrschen müssen.
  • Es gebe keinen Grund, «Nebentätigkeiten» wie Essen, Trinken oder Rauchen während des Autofahrens zu verbieten.
Audio
Aus dem Archiv: Tabakkonsum in der Schweiz
aus HeuteMorgen vom 20.07.2017.
abspielen. Laufzeit 1 Minute 22 Sekunden.

Einzige Ausnahme sei das Telefonieren, wegen des besonders hohen Ablenkungs- und Gefährdungspotenzials, schreibt der Bundesrat in der Antwort auf eine Interpellation, Link öffnet in einem neuen Fensterim Browser öffnen von GLP-Nationalrätin Isabelle Chevalley (VD).

Chevalley wollte vom Bundesrat wissen, was er von einem Rauchverbot am Steuer hält und ob ein solches auf dem Verordnungsweg eingeführt werden könnte.

Auch Littering ist dabei für den Bundesrat kein Argument. Das Umweltschutzgesetz schreibe schon heute vor, dass Abfälle umweltverträglich entsorgt werden müssten. Zudem sei die Umweltbelastung durch Zigarettenstummel nicht im Detail bekannt.

Strengere Regeln

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Wer im Auto raucht, wenn Minderjährige mitfahren, wird in Österreich seit dem Mai 2018 zur Kasse gebeten. Es droht eine Strafe von 100 Euro, im Wiederholungsfall bis zu 1000 Euro. Auch in Frankreich, England und Griechenland gelten entsprechende Gesetze. In Italien wird das Rauchen im Auto sogar geahndet, wenn Schwangere mitfahren. Bis zu 5000 Euro können hier fällig werden.

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11 Kommentare

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  • Kommentar von Roland Gadient  (Roland Gadient)
    Im Rauchnebel können sich div Leute besser verstecken, soll mir mal einer erklären warum die Sicherheit und Bedienung bei Zigaretten rauchen besser ist, als bei Handy telelefonieren.
  • Kommentar von Thomas Steiner  (Tom Stone)
    Finde ich richtig. Jeder muss doch selber herausfinden, wie er Zigi, Handy, Energydrink und Steuer gleichzeitig im Griff hat. Unglaublich, was man so sieht!
  • Kommentar von Nic Grund  (Gruendeli)
    Als auf der A1 bei Neuenhof die Baustelle geräumt und die Leitplanken entfernt wurden, kam ein x-Km langer Zigarettenstummel-Tepich zum vorschein. Ich traute meinen Augen nicht. So was habe ich noch nie gesehen. Wie bringt man Menschen dazu die Kippen nicht in die Natur zu werfen? Da wäre mir jede Massnahme recht.
    1. Antwort von Peter Sprecher  (b8ilys)
      Mir reicht die Erläuterung wie viel Wasser ein Stummel verschmutzt. Bin aber klar dagegen, dass alles über kleinliche Gesetze geregelt werden muss, ein Minimum an Eigenverantwortung sollte man den Bürgern zutrauen dürfen, müssen. Oder kommt dann essen,trinken, Musik hören, reden, Sonnenbrille anziehen usw. in das Verbot?