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Kinobranche leidet auch nach dem Shutdown unter Besucherschwund
Aus Info 3 vom 02.08.2021.
abspielen. Laufzeit 01:34 Minuten.
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Kinos leiden unter Corona Hoffen auf das Ende der Pandemie – und James Bond

  • Das Bundesamt für Statistik (BFS) legt die neusten Zahlen zu den Besucherzahlen in Schweizer Kinos vor.
  • Im Vergleich mit der Zeit vor der Pandemie verzeichnen die Betreiber weiterhin einen starken Besucherschwund.
  • Nun liegt die Hoffnung auf grossen Blockbustern, die nach der Aufhebung der Shutdowns in vielen Ländern langsam wieder anrollen.

Seit Mitte April sind die Kinos in der Schweiz wieder offen – nach zwei Shutdown-bedingten Unterbrüchen innerhalb eines Jahres. Da könnte man meinen, dass sich bei Filmfreundinnen und -freunden viel Nachholbedarf aufgestaut hat. Besonders, weil das Wetter ja eigentlich ideal für Kinobesuche war. Doch die Kinobranche leidet weiterhin.

Legende: Keystone

Im Monat Juni lockten die aktuell rund 150 geöffneten Kinos in der Schweiz 272'000 Besucherinnen und Besucher in die Säle. Das sind immerhin fast zwei Drittel mehr als im Juni 2020, aber nur etwas mehr als die Hälfte gegenüber dem Vergleichsmonat von vor Corona – also 2019.

Und das aktuelle Kinojahr hat erst im April begonnen – und zwar sehr zögerlich. So betrugen die Besucherzahlen in den ersten Wochen nach dem viermonatigen Shutdown gerade mal zehn Prozent gegenüber der Vor-Corona-Vergleichsperiode.

Erdem Karademir vom Bundesamt für Statistik (BFS) geht davon aus, dass auch 2021 für die Kinobranche insgesamt ein ähnlich schlechtes Jahr wie 2020 wird. Im letzten Jahr gingen die Kinoeintritte um 60 Prozent auf noch 4.3 Millionen zurück.

Noch kein Indikator für das grosse Kinosterben

Kleiner Trost: Auf ein Kinosterben würden die Zahlen bisher noch nicht hinweisen. Denn viele Kinos seien einfach vorübergehend geschlossen. Allerdings könne sich dies in Zukunft noch ändern, so Karademir.

«Es ist im Moment sehr schwierig vorherzusagen, wie sich die Eintritte und die gesamte Situation überhaupt entwickeln werden – da ist die Kinobranche keine Ausnahme», sagt der Verantwortliche für die Kinostatistik beim BFS.

Die Kinobranche hofft nun, dass der neue James-Bond-Streifen «No Time to Die» wie geplant Ende September in die Kinos kommt. Ein solcher Blockbuster könnte die Besucherzahlen mindestens kurzfristig in die Höhe schnellen lassen.

Info 3, 02.08.2021, 17 Uhr;

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16 Kommentare

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  • Kommentar von Andreas Wiedler  (infonews)
    Wir müssen warten, bis James Bond wieder genesen ist! Er hat sich bei seinem Einsatz angesteck, weil er einen Nahkampf ohne Maske hatte.. :)
    1. Antwort von Alex Volkart  (Lex18)
      @ Herr Wieder: Der mit dem Nahkampf war sehr gut! Aber mit Daniel Craig als James Bond konnte ich nie warm werden. Der letzte James Bond der mich von Anfang bis zum Ende im Kino fesselte war Goldeneye.
  • Kommentar von Daniel Beck  (Daniel Beck)
    Forts. 2: Nächstes Jahr möchte ich- hoffentlich ist es dann möglich...- auch mal an die "Mannheimer-Heidelberger-Filmtage":-)! Alles gute Ihnen Herr Volkart und allen:-)!
  • Kommentar von Daniel Beck  (Daniel Beck)
    Forts.: in Salzburg, das "Sendlinger-Tor"-Kino in München (dieses steht glaub aber leider schon länger auf "wackligen Beinen", wie ich mal gelesen habe), das "Holi" in Hamburg, etc. In die "Lichtburg" in Essen, worauf ich durch den wunderbaren Dok-Film über und mit Edgar Reitz "800 x Einsam" gestossen bin. Bin auch viel an Festivals wie den "Solothurner Filmtagen", oder auch den "Hofer-Filmtagen", "Max Ophüls-Festival", etc. "anzutreffen":-)!
    1. Antwort von Alex Volkart  (Lex18)
      @ Herr Beck: Vielen Dank für Ihre Schilderungen, die von Ihnen genannten Kinos kenne ich als Innerschweizer nicht. In meiner Näge kann ich das Kino in Stans sehr empfehlen oder das Bourbaki Kino in Luzern. Die Kitag/Blue Cinemas meide ich eher.