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Kreissaal statt Kaserne Wer Vater wird, soll den Dienst verschieben dürfen

  • Die Armee will ihre Regeln, wann Väter die Geburt ihres Kindes als Verschiebungsgrund für ihren Militärdienst angeben können, überprüfen.
  • Einen generellen zweiwöchigen Vaterschaftsurlaub mittels Änderung der Verordnung zur Militärdienstpflicht lehnt der Bundesrat hingegen ab.
  • Verteidigungsministerin Viola Amherd beantwortete damit während der Fragerunde im Nationalrat eine Anfrage von Mattea Meyer (SP/ZH).
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Aus dem Archiv: Referendum zum Vaterschaftsurlaub stockt
Aus Tagesschau vom 07.12.2019.
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Ob Männer aufgrund der Geburt ihres Kindes die Rekrutenschule oder den Wiederholungskurs verschieben können, liege schon heute in der Verantwortung ihrer Vorgesetzten, sagte Amherd. Hätten Väter die Pflicht, eigene Kleinkinder zu betreuen und sei eine Ersatzbetreuung während der Dienstzeit nicht möglich, so würden Gesuche um Verschiebung bewilligt.

Nachdem das Parlament in der letzten Session für einen zweiwöchigen Vaterschaftsurlaub gestimmt hat, will das VBS nun die Weisungen des Armeechefs diesbezüglich präzisieren, wie Amherd weiter ausführte.

Verhältnismässig wenige Fälle

Konkretisiert werden solle, wann das persönliche Interesse höher zu gewichten sei als das öffentliche. «Unter diese Bestimmungen könnte neu auch die Geburt eines Kindes während einer Militärdienstleistung aufgenommen werden», sagte die Bundesrätin.

Sie betonte, dass sich diese Frage in der Praxis selten stelle. Es gehe um verhältnismässig wenige Fälle.

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Aus dem Archiv: Keine Papizeit für Armeeangehörige
Aus Tagesschau vom 04.10.2019.
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5 Kommentare

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  • Kommentar von Daniel Stäger  (Daniel Stäger)
    Als Grossvater, 5 Kinder 8,6 Enkel, habe meinen Dienst als Sanitätsgefreiter immer genossen! 3 Wochen WK mit 2 Wocheneden Urlaub (ausser ich hatte Sonntagswache)! war für mich wie Ferien. Unsere Kinder haben mich immer stürmisch begrüsst, als ich vom Militär zu rück kam. Und sie liebten die Bundesziegel (Guetzi) und die schwarze Schoggi und John Wayne (Notvorrat in Büchse). Und meine Frau war Hausfrau und super Köchin!
    Mein Sohn wurde Leutnand.
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  • Kommentar von Franz NANNI  (igwena ndlovu)
    Verhaedscheln bis zum "Gehtnichtmehr"... hm "neidisch", moechte nochmals ganz jung sein und diese neue Welt auch geniessen... ;-D
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  • Kommentar von Eva Werle  (Eva Werle)
    ja, wer vater wird, sollte unbedingt kinder hüten. einen wertvolleren und wichtigeren dienst an der gemeinschaft gibt es nicht.
    dabei lernt man eventuell auch sorge zu tragen für das leben eines anderen menschen. und damit sollte wer vater ist auch den kriegsdienst verweigern. würden das alle väter auf dieser welt, müsste kein kind mehr in kriegen sterben.
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