Virus-Forschung Lausanne sammelt Zika-Fälle

Zu sehen sind Mosquitos. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Übertragen das Zika-Virus: Mosquitos. Reuters

  • Das weltweite erste Register für am Zika-Virus erkrankte Frauen am Universitätsspital Lausanne hat bislang rund 100 Fälle erfasst.
  • Das Register soll möglichst viele Frauen erfassen, die während der Schwangerschaft vom Zika-Virus befallen wurden. Die Daten sollen dazu beitragen, das Virus besser zu verstehen.
  • Das Zika-Virus kann eine seltene Schädelfehlbildung namens Mikrozephalie bei Babys auslösen. Gegen das Virus gibt es bislang keine Behandlung.

Um an die Daten zu kommen, verschickte das Spital 4000 Anfragen zur Zusammenarbeit an Geburtshelfer auf der ganzen Welt. Bisher waren 100 Frauen bereit, ihren Fall dem Register zur Verfügung zu stellen.

Die bis dato gesammelten Fälle stammen in erster Linie aus Brasilien, Kolumbien, Karibik-Staaten, Mexiko und Spanien. Aber auch aus Grossbritannien, New York, Thailand und Vietnam seien Fälle dabei, gab das Universitätsspital Lausanne zur Auskunft.

Sendungsbeitrag zu diesem Artikel

  • Mit Gen-Mücken gegen Zika

    Aus Tagesschau vom 1.11.2016

    Schwere Krankheiten wie Zika oder das Dengue-Fieber verbreiten sich über die gleiche Stechmücken-Art. In den USA wollen die Behörden nun gen-technisch veränderte Mücken freisetzen, um diese Krankheiten einzudämmen. Kritik wird laut.