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Virus-Forschung Lausanne sammelt Zika-Fälle

Zu sehen sind Mosquitos.
Legende: Übertragen das Zika-Virus: Mosquitos. Reuters
  • Das weltweite erste Register für am Zika-Virus erkrankte Frauen am Universitätsspital Lausanne hat bislang rund 100 Fälle erfasst.
  • Das Register soll möglichst viele Frauen erfassen, die während der Schwangerschaft vom Zika-Virus befallen wurden. Die Daten sollen dazu beitragen, das Virus besser zu verstehen.
  • Das Zika-Virus kann eine seltene Schädelfehlbildung namens Mikrozephalie bei Babys auslösen. Gegen das Virus gibt es bislang keine Behandlung.

Um an die Daten zu kommen, verschickte das Spital 4000 Anfragen zur Zusammenarbeit an Geburtshelfer auf der ganzen Welt. Bisher waren 100 Frauen bereit, ihren Fall dem Register zur Verfügung zu stellen.

Die bis dato gesammelten Fälle stammen in erster Linie aus Brasilien, Kolumbien, Karibik-Staaten, Mexiko und Spanien. Aber auch aus Grossbritannien, New York, Thailand und Vietnam seien Fälle dabei, gab das Universitätsspital Lausanne zur Auskunft.

1 Kommentar

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  • Kommentar von Thomas Käppeli (thkaepp)
    Jedes Handeln des Menschen bringt neben den gewollten Effekten auch unerwünschte bis kontraproduktive Nebenwirkungen. Im Zuge grenzenloser globaler Waren und Menschenströme hat unser Einfluss auf die labilen Gleichgewichte in der Natur, ein qualitativ und quantitativ bisher nie dagewesenes Ausmass angenommen. Was bis Anhin still und lokal begrenzt in seiner Biosphäre vor sich hin brütete, bekommt durch unseren Mobilitätswahn plötzlich das Tor zu Welt als Trittbrettfahrer geöffnet.
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