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Lockerung der Massnahmen Impfchef will Grossanlässe nur für Geimpfte und Getestete

  • Grossveranstaltungen sollen wegen der Coronavirus-Pandemie längere Zeit nur Geimpften und Getesteten vorbehalten bleiben.
  • Dieser Ansicht ist der Präsident der Eidgenössischen Impfkommission, Christoph Berger.

«Grossveranstaltungen stellen noch für einige Zeit eine Gefahr dar und könnten zu Superspreader-Events werden», sagte der 59-jährige Infektiologe der Zürcher Universitäts-Kinderklinik in einem Interview mit der «Sonntagszeitung». «Deshalb bin ich der Meinung, dass diese noch länger Geimpften und negativ Getesteten vorbehalten sein müssten.» Der Bundesrat sieht solche Privilegien eigentlich nur für eine kurze Übergangsphase vor.

Gemäss Berger bleiben die Risiken bestehen, solange nicht ein sehr grosser Teil der Bevölkerung geimpft ist und man nicht weiss, wie lange die Impfung gut wirkt. Zudem helfen seiner Meinung nach Privilegien für Geimpfte, mehr Menschen zu einer Immunisierung zu bewegen.

Christoph Berger
Legende: Laut Christoph Berger sollten noch mehr Menschen davon überzeugt werden, sich impfen zu lassen – insbesondere in der Altersgruppe der über 60-Jährigen. Keystone

Einen grossen Schritt hält Berger im vierten Quartal für möglich. Bis dann seien viele Erwachsene und Teenager geimpft. Das Impfen müsse aber im Herbst und Winter weitergehen. «Wir müssen dann auch jene von einer Impfung überzeugen, die jetzt noch zögern.»

Obwohl die Corona-Impfung mittlerweile für die breite Bevölkerung offen ist, bereitet Berger die Kampagne Sorgen. Von den 60- bis 80-Jährigen etwa sind je nach Kanton 25 bis 35 Prozent nicht geimpft. «Wir müssen deshalb strategisch und kommunikativ bei den Älteren nochmals einen Schwerpunkt setzen.»

SRF 4 News, 23.05.2021, 7 Uhr;

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84 Kommentare

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  • Kommentar von Richard Liu  (richard-liu)
    Es gibt natürlich digitale Hilfsmittel, die das Risiko eines Supergaus bei Grossanlässen reduzieren können. Ich denke an SwissCovid und NotifyMe. Als Pilotprojekt könnte man nur Personen einlassen, die beide Apps installiert und eingeschaltet haben, und sich bereit erklären, bei einer Warnung sich bei der Gesundheitsbehörde zu melden und ggf. sich in eine Quarantäne zu begeben. Getestet soll werden, was die Eigenverantwortung, die ja beide Apps voraussetzen, bringen könnte.
  • Kommentar von Rolf Künzi  (Unbestimmt)
    Der Bohr Effekt beschreibt die Wichtigkeit von CO2, er erklärt warum ein CO2 Überschuss es schafft, den Sauerstoff erst in den Rest des Körpers ins Gewebe zu bringen. Also die Bindungsaffinität zu verbessern.
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    Die Affinität (auch Bindungsaffinität) ist in der Biochemie ein Maß für die Neigung von Molekülen, mit anderen Molekülen eine Bindung einzugehen, z. B. zwischen den Bindungspartnern bei Protein-Ligand-Wechselwirkungen: Je höher die Affinität...
  • Kommentar von Rolf Künzi  (Unbestimmt)
    Als Laie und Mystiker hat mich gute Wissenschaft immer fasziniert. Es ist faszinierend den Streitgesprächen von Einstein und Nils Bohr zuzuhören. Auch wenn mein Wissen Lückenhaft ist, gute Diskussionen sind die Grundlage für Durchbrüche. Um so schöner ist es zu hören, dass der Vater von Nils Bohr mit dem Bohr-Effekt genau das beschreibt was auch um gute Atmung zu verstehen so wichtig ist. Wie arbeitet Sauerstoff und Kohenstoffdioxid, also 02 und CO2 zusammen. D ist Grundlage guter Atmung.